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| Reports 2002/2 |
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Das Jahr 2003 kann in Bezug auf Computerviren als
unregelmäßig beschrieben werden. Obwohl es diesbezüglich
prinzipiell ein ruhiges Jahr war, gab es vor allem in den Sommermonaten
schwerwiegende Vorfälle mit Viren wie Blaster, Nachi und Sobig.F
.
Panda Software hat aus eigenen Statistiken ein Liste der Malware
zusammengestellt, die sich 2003 einen Namen gemacht hat:
Der
schädlichste Virus: Aus zwei Gründen geht diese 'Auszeichnung' an
Bugbear.B. Zum einen ist er laut Auswertung des Panda ActiveScan der am
häufigsten aufgetretene Virus im Jahr 2003. Zum anderen ist er so
programmiert, zahlreiche Prozesse von Antiviren- und Firewall-Produkten zu
beenden und dadurch den betroffenen Rechner schutzlos Hackern und weiteren
Viren auszusetzen.
Der effektivste Virus: In dieser Kategorie
ist SQLSlammer nicht zu schlagen. Dieser maligne Code greift SQL-Server an und
schaffte es tatsächlich, vielerorts das gesamte Internet lahm zu legen; er
beeinflusste somit Millionen von Rechnern und Servern.
Der
hartnäckigste Virus: Klez.I erhält auch 2003 diesen Titel. Obwohl
er bereits im April 2002 entdeckt wurde taucht sein Name immer wieder in den
monatlichen Top-Ten-Listen der Viren auf. Der Grund für seine
kontinuierliche Verbreitung ist seine 'Social Engineering'-Eigenschaft sowie
das Ausnutzen einer Schwachstelle im Internet Explorer.
Der
einfallsreichste Virus: In dieser Kategorie gewinnt Gibe.C. Der Viren-Autor
von Gibe.C entwarf eine HTML-Mail, die vorgibt von Microsoft zu sein. Im Anhang
enthielt sie ein angebliches Security-Patch des Unternehmens, den Gibe.C-Virus,
das vor einem bestimmten Virus schützen soll.
Der
ärgerlichste Virus: Diese Auszeichnung geht an Blaster, da er
verschiedene Windows-Versionen infiziert, indem er die RPC DCOM-Schwachstelle
ausnutzt. Der schädigende Code aktiviert sich bei Blaster immer wieder
selbständig auf´s Neue.
Der intelligenteste Virus:
Nachi.A gibt sich als Hilfe-Tool aus, das Blaster-infizierte Computer
'repariert'. Tatsächlich entfernt Nachi.A den Blaster-Virus und repariert
die von Blaster genutzte Schwachstelle. Hinter der zunächst freundlichen
Absicht steckt aber doch ein heimtückischer Virus. Nachi.A wurde
programmiert um an WebDAV anzusetzen und als Schwachstelle auszunutzen, welche
das Starten aller Arten von schädigendem Code auf dem Computer
zulässt.
Der geschmackloseste Virus: Ganda.A täuscht
eMail-Empfänger mit Anspielungen auf den Irak-Krieg und verspricht in der
angehängten Datei Satellitenfotos des Landes.
'Schnellste' Viren
- Im Jahr 2003 gab es zwei neue Rekord-Viren: SQLSlammer und Sobig.F sind
die Viren, welche sich in der bisherigen Geschichte der Computer-Viren am
schnellsten verbreiten konnten. Letzterer wurde sehr effektiv als Massen-Mailer
programmiert, der sich innerhalb weniger Stunden nur über eine Hand voll
Computer auf der ganzen Welt ausbreiten konnte indem er sich millionenfach als
eMail versandt hatte.
Durch die Vielzahl und die Mannigfaltigkeit der
Arten der Viren ist es wichtig, eine Infektions-Gefahr so gering wie
möglich zu halten. Deshalb empfiehlt Panda Software allen Usern
sicherzustellen, dass ihre Antiviren-Software kontinuierlich auf dem neuesten
Stand ist. Unerlässlich sind hierbei tägliche Updates der
Antiviren-Datenbanken, die vom jeweiligen Anbieter zur Verfügung gestellt
werden sollten.
Panda Software bietet seinen Usern neben täglicher
Aktualisierungen kostenlosen technischen Support, nicht lediglich durch Call
Center-Präsenz, sondern durch Techniker rund um die Uhr, auch an Sonn- und
Feiertagen; zusätzlich einen SOS-Viren-Service, der eine schnelle
Lösung jedes Problems mit Malware garantiert.
Quelle:
Pandasoft |