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Start in Shanghai, das Ziel in Peking

Doppler/Gartmayer: Peking ist das Ziel.  Foto: Raunig

Doppler/Gartmayer: Peking ist das Ziel. Foto: Raunig

Aufzählung Beach Volleyball: Neue Saison beginnt.
Aufzählung ÖVV-Duo trainierte wie noch nie.

Shanghai/Wien. (sir) Peter Gartmayer und Clemens Doppler haben die vergangenen sechs Monate mit Training zugebracht. Und zwar nur mit Training, sieben Stunden pro Tag, mindestens. "Mehr geht nicht", sagt Doppler.

Die beiden Beach Volleyballer haben sich auf die neue Saison professioneller denn je vorbereitet. Im Winter verlegten sie ihren Lebensmittelpunkt in die Kraftkammer, trainierten im Leistungszentrum ihres Sponsors Red Bull in Thalgau. Danach übersiedelten sie nach Rom zu ihrem Coach Marco Solustri. Ihre eigenen Wohnungen, die Freunde, die Familie sahen die beiden nur selten.

"Der Weg stimmt", glaubt Doppler. Das erste Turnier, das am Mittwoch in Shanghai beginnt, wird eine Standortbestimmung sein. Danach geht es direkt weiter nach Bahrain, dann nach St. Pölten (ab 17. Mai) zum sehr stark besetzten Turnier der europäischen Beach-Serie.

Shanghai bildet nicht nur den Auftakt zur neuen Saison, sondern auch zur Olympia-Qualifikation. Und Doppler/Gartmayer wollen unbedingt nach Peking, dafür ordnen sie alles dem Sport unter, und dafür brauchen sie gute Resultate.

"Es gibt kein Team, das so einen Stab um sich hat", erklärt Doppler. Zu diesem gehören Manager Nik Berger, Trainer Solustri, ein Konditionstrainer, ein Physiotherapeut sowie Mentalbetreuer. "Wir können nicht professioneller sein", sagt Gartmayer. Und das schaffe auch Selbstvertrauen, meint er.

Die körperlichen Fortschritte sind messbar. Und sie sind erheblich. "Ich springe um zehn Zentimeter höher", erzählt Gartmayer. Beim Beach Volleyball können schon drei Zentimeter darüber entscheiden, ob ein Schlag in oder über den Block des Gegners geht.

Für Clemens Doppler, der seinen zweiten Kreuzband-riss auskuriert hat, ist die Physis doppelt wichtig. "Ich fühlte mich nicht mehr verletzt", sagt er. Auch er hat alles andere zurückgestellt, denn Shanghai soll nicht der letze China-Besuch der Beiden werden.

Printausgabe vom Mittwoch, 02. Mai 2007
Online seit: Dienstag, 01. Mai 2007 18:14:32

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