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Vor dem Bundeskanzleramt in Berlin wurde gegen den Plan der Regierung protestiert, die Laufzeit der Atomkraftwerke zu verlängern. / Quelle: apn / Berthold Stadler
Aufzählung Gestaffelte Laufzeitverlängerung geplant.
Aufzählung SPD will Verlängerung nach einem Machtwechsel rückgängig machen.

Berlin. Beim Atomgipfel der deutschen Koalition im Kanzleramt zeichnete sich am Sonntagnachmittag eine nach dem Alter der Atomkraftwerke gestaffelte Laufzeitverlängerung ab.
Muss sich fortan um Kundenpost kümmern: Thilo Sarrazin. / Quelle: EPA / Rainer Jensen
Aufzählung Merkel will konsequenter gegen Integrationsverweigerer vorgehen.
Aufzählung Bundesbank-Vorstand war über Buch-Veröffentlichung im voraus informiert.

Berlin. Der deutsche Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin hat mit seinen umstrittenen Thesen zu muslimischen Zuwanderern eine neue Integrationsdebatte ausgelöst. Kanzlerin Angela Merkel kündigte am Wochenende an, mit Neuzuwanderern "Integrationsvereinbarungen" abschließen zu wollen. Sarrazin selbst forderte Bundespräsident Christian Wulff auf, das gegen ihn laufende Verfahren zur Abberufung als Bundesbankvorstand nicht zum "Schauprozess" werden zu lassen.
Mittels Videobotschaft kündigte die Terrororganisation ETA die Waffenruhe an. / Quelle: youtube
London. Die baskische Untergrundorganisation ETA (Euskadi Ta Askatasuna/Baskenland und Freiheit) hat in einer Videobotschaft eine Waffenruhe angekündigt. Die Botschaft wurde am Sonntag dem britischen TV-Sender BBC zugespielt und später auch von spanischen und baskischen Medien veröffentlicht.
Auch in Nantes wurde gegen die Politik der französischen Regierung protestiert. / Quelle: Reuters / Stephane Mahe
Aufzählung Demonstrationen in vielen Städten Frankreichs.
Aufzählung Regierung spielt Proteste herunter.

Paris. Zehntausende Menschen haben am Samstag in Paris und 130 anderen Städten Frankreichs gegen die von der konservativen Regierung forcierte Abschiebung von Roma protestiert. Die Regierung sprach von rund 77.000 Demonstranten, die Veranstalter nannten die Zahl 100.000. Auch vor einigen französischen Botschaften im europäischen Ausland gab es Proteste.
Knapp drei Monate nach den Parlamentswahlen wird Belgien von einer schweren Staatskrise erschüttert. Da flämische Nationalisten und Christdemokraten die Verhandlungen zur Regierungsbildung blockieren, warf der französischsprachige Sozialistenchef Elio Di Rupo am Freitag in Brüssel das Handtuch.

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