"Toleranz der Politiker ist doch nur Show"

Mobbing-Opfer im WZ-Interview.
Wiener Zeitung (may): Wie groß ist Ihre Genugtuung nach diesem langen Leidensweg und Rechtskampf?
Roland Rollenitz: Ich bin ziemlich ausgelaugt. Vor allem das Mobbing hat sich auf die Psyche geschlagen. Durch das Urteil, das sich ja auf klare Beweise stützt, ist es aber nun etwas besser.
Es scheint aber noch lange nicht vorbei – eine Berufung wurde von den Wiener Linien bereits angekündigt.
Erschütternd ist, dass gegen mich weiter vorgegangen wird, die Täter aber befördert oder belobigt werden. Das Opfer soll der Täter sein. Und leider herrscht weiter ein homophober Geist in den Wiener Linien.
Wer das Urteil liest, ist fassungslos, dass die vom Richter festgestellten Fakten in Wien möglich sind.
Es hat sich bei weitem mehr getan, als im Urteil steht. Das möchte ich einmal in ein Buch schreiben. Die Stadt-Politiker tun immer so tolerant, sie sind es aber nicht – das ist doch alles nur Show! Und viele Vorzeige-Schwule lassen sich von ihnen kaufen.
Auch Nazi-Sprüche gab es?
Unglaublich war für mich, dass in einem solchen Unternehmen nationalsozialistisches Gedankengut herrschen kann. Mein Anwalt prüft, ob es hier noch Anzeigen gegen die Täter gibt.
Hat sich jemals jemand entschuldigt?
Nein, im Gegenteil. Man wollte mich immer nur mundtot machen.
Printausgabe vom Mittwoch, 16. April 2008
Online seit: Dienstag, 15. April 2008 17:38:41
Kommentare zum Artikel:
01.03.2009 15:25:51 Danke für die lieben Worte!
Hallo Helmut! Danke für die lieben Worte, hier in der "WZ" - habe durch Zufall Dein Posting gesehen und würde mich freuen, wenn Du Dich bei mir meldest. Leider, habe ich keine e-Mail von Dir, dennoch besteht die Möglichkeit, mich unter der HP www.rollenitz.info zu erreichen. Lg. RoRo
RoRo
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18.12.2008 21:10:25 Netter kerl
Also,ich kann nur sagen das ich Herrn Rollenitz seit kindertagen kenne ihn Später als Kollegen hatte und er ein Sehr angenehmer ruhiger und außerordentlich verlässlicher Mensch ist.Finde es einen Skandal einen Menschen aufgrund seiner sexuellen Neigung kaputt ´zu machen. Gerade in einem Job der Gemeinde Wien die ja so "sozial"ist. Ich wünsche ihm alles gute und er wird sich sicher durchsetzen gegen diese Leute. Habe ihn seit Jahren nicht mehr gesehen aber vielleicht liest er das und meldet sich per mail. Roland kopf hoch!!
bogner helmut
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