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Güterverkehr pünktlicher als Fernverkehr

Aufzählung Gemischte Bilanz der Bundesbahnen bei der Pünktlichkeit.

Wien. (fst) Zwar hüten die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) ihre Pünktlichkeitsstatistik wie ein Staatsgeheimnis, in Fachmedien wird man jedoch trotzdem fündig. Von den ÖBB war zuvor nur zu erfahren: "Das geben wir nicht bekannt – damit unsere Konkurrenten keinen Vergleich haben."

Im Dezember 2008 war der monatlich erscheinenden Fachzeitschrift "Eisenbahn Österreich" zufolge der Güterverkehr (72,5 Prozent) überraschenderweise pünktlicher als der Personen-Fernverkehr (70,0 Prozent). Für das Gesamtjahr 2008 war es umgekehrt: Der Fernverkehr (FV) hatte mit 73,4 Prozent die Nase vorn, der Güterverkehr kam auf lediglich 68,7 Prozent.

Innerhalb des FV fällt für 2008 auf, dass vor allem die Westbahn (74,7 Prozent) und die Südbahn (80,1 Prozent) pünktlich waren, die Tauern-Strecke (71,8 Prozent) sowie die Pyhrn- und die Ennstal-Strecke (jeweils 63,1 Prozent) schnitten schlechter ab. Beim für Pendler wichtigen Personen-Nahverkehr schwankte die Pünktlichkeit zwischen 93,5 (in der Früh) und 91,4 Prozent (am Abend).

Printausgabe vom Samstag, 28. März 2009
Online seit: Freitag, 27. März 2009 18:03:17


Kommentare zum Artikel:

01.04.2009 08:07:11 Lügen...
OjeBB - wir lügen wie immer in vollen (verspäteten) Zügen! Jedes EVU hat Zugang zu ARAMIS, und dort kann man in Echtzeit die Verspätungen aller Züge jederzeit herauslesen. Es werden zwar nur die Zugnummern der OjeBB-EVUs und der "EVU-eigenen" Züge angezeigt, aber wer zwei Gramm Gehirn hat, kann die paar restlichen "Züge der Konkurrenz" zuweisen - zB mit den Bildfahrplänen als Grundlage. Also, was soll da jetzt geheim sein?
Schraubinger
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