Neue Studie: Krebsrisiko durch Mobilfunk
Graz. Ein "signifikant erhöhtes Krebsrisiko im Umkreis von 200 Metern durch Mobilfunkstrahlung" hat der Salzburger Umweltmediziner Gerd Oberfeld in einer vom Gesundheitsressort des Landes Steiermark im Jahr 2005 in Auftrag gegebenen Studie festgestellt. Durchgeführt wurde die Erhebung im Raum Vasoldsberg/Hausmannstätten (Bezirk Graz-Umgebung), wo zwischen 1984 und 1997 eine Mobilfunkanlage für das 1997 abgeschaltete C-Netz betrieben wurde. Der von der Bevölkerung geäußerte Verdacht auf eine Häufung von Krebserkrankungen sei durch die Studie bestätigt, so Oberfeld.
Der steirische Gesundheitslandesrat Helmut Hirt (SPÖ) leitete die Studie unmittelbar an die dafür zuständige Arbeitsgruppe des Gesundheitsministeriums weiter, die im Februar die Ergebnisse besprechen und gegebenenfalls Konsequenzen daraus ziehen wird.
Printausgabe vom Samstag, 02. Februar 2008
Online seit: Freitag, 01. Februar 2008 16:59:24
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