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Auf Wiedersehen!

Illustration

Von Andreas Unterberger

Jetzt habe ich es auch rechtskräftig, was zuerst nur in Meldungen anderer Zeitungen zu lesen war: Ich bin trotz einer an sich längeren Vertragsbindung ab Sonntag nicht mehr als Chefredakteur im Amt. Daher heißt es Abschied nehmen.

Es war eine wunderschöne Zeit. Ich durfte viereinhalb Jahre lang weisungsfrei und unabhängig eine Qualitätszeitung für Österreich leiten. Ich durfte täglich eine Kolumne schreiben, die mir sehr ans Herz gewachsen ist.

Es war eine durchaus erfolgreiche Zeit: Die verkaufte Auflage wie auch die Abonnements haben in dieser Zeit gegen den Markttrend signifikant zugenommen; der besonders sensible Einzelverkauf – also die tägliche Entscheidung für oder gegen die "Wiener Zeitung" – ist sogar um 60 Prozent gestiegen. Daher gilt der erste Dank den Lesern, auch für die vielen Briefe, Postings und Mails, die eine intensive inhaltliche Auseinandersetzung mit unseren Hervorbringungen zeigten. Auch wenn wir nur einen Bruchteil abdrucken konnten, so wurde doch jede Leserpost vom Chefredakteur und den betroffenen Redakteuren genau gelesen. Das gilt ganz besonders für die kritischen Schreiber – freilich primär für jene, die mit ihrem echten Namen ihre Meinung vertraten.

Besondere Anerkennung gilt dem Team der "Wiener Zeitung" für die loyale Mitarbeit. Da reifen auch einige sensationelle journalistische Talente heran. Ebenso wichtig waren die vielen Kolumnisten, von denen jeder spezifische Akzente und Kanten setzte. Dass unsere Autoren Spitzenklasse sind, zeigt schon die Tatsache, dass nicht weniger als zehn frühere Chefredakteure dabei waren.

Ein letztes Mal sei hier die Sorge um die für die Demokratie unverzichtbare Medienvielfalt deponiert. Der immer deutlichere Zugriff der SPÖ auf den ORF, die wachsende Abhängigkeit der Boulevard- und Gratiszeitungen von (Steuer-)Geldern vor allem aus SPÖ-Ministerien und dem Dunstkreis des Wiener Rathauses sowie aus Betrieben wie Flughafen oder ÖBB haben Erfolg: Im Raum Wien gibt es fast keinen Medienpluralismus mehr. Das erinnert an üble Beispiele aus dem Ausland.

*

Für alle jene, die das Tagebuch mögen, die gute Nachricht: Es geht nahtlos weiter, quasi im Samisdat-artigen Verfahren als Blog, schon ab Montag auf andreas-unterberger.at. Auf Wiedersehen!

tagebuch@wienerzeitung.at

Printausgabe vom Samstag, 10. Oktober 2009
Online seit: Freitag, 09. Oktober 2009 18:54:00


Kommentare zum Artikel:

25.10.2009 09:54:13 abo wiener zeitung
Sehr geehrter herr dr. unterberger! Habe leider das abo unter ihrer leitung als chefredakteur nur kurz genossen, welches zum gegebenen zeitpunkt aufgekündigt wird. Jedenfalls warte ich auf ihr neues betätigungsfeld, wo sie mich als abonennten wieder finden werden. Danke und alles gute, auf wiederlesen heinz eibisberger
eibisberger heinz
21.10.2009 11:29:01 DANKE AN EINEN DER BESTEN FREIEN REDAKTEURE!
Lieber Herr Unterberger,

Ich habe mich vor ca. 3 Jahren bewusst für ein ABO bei der Wiener Zeitung entschieden, da Sie als Chefredakteur aus einem langweiligen, verstaubten und angepasstem Amtsblatt eine journalistische Meisterleistung zauberten.

Die Artikel waren „erstmalig“ politisch unabhängig und sehr interessant gestaltet. Diese Qualität war und ist in Österreich nicht leicht zu finden und nun gibt es Dank unserer Politiker gar keine politisch unabhängige Zeitung mehr.

Leider kann ich mich persönlich nicht mit Unternehmen oder Parteien anfreunden, die mit Ihren Mitarbeitern nur „politisch getrieben“ verfahren und Qualität und „sichtbare“ Leistung“, Angepasstheit und „Mittelmässigkeit“ opfern.
Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute und viel Erfolg, wohin Sie Ihr Weg auch führen wird.
Inge Tichy
Inge Tichy
18.10.2009 18:33:13 auf wiedersehen-unbedingt
erst haben sie als wiener dem steirischen klüngel nicht gepasst,jetzt als konsequenter bürgerlicher journalist dem roten (ja was wohl).ich wurde presse-leser in der zeit ihrer leitung,seit ihrem abgang fehlt mir nur eine vernünftige alternative zu diesem blatt-ausser bis dato die wienerzeitung.fazit:dr.unterberger,das rechte bürgerliche lager kann auf sie nicht verzichten,bleiben sie aktiv.
vielen dank für ihr unerschrockenes engagement,alles gute!
byrig
13.10.2009 11:21:26 Meinungsfreiheit
Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger!

Leider hat die Zensur auch vor Ihnen nicht halt gemacht, es ist ein trauriges Beispiel dafür, in welcher achso "freien" Zeit wir uns doch heute befinden!
Man kann nur hoffen, dass diese "ewiggestrigen" durch das Mittel der Demokratie abgestraft werden, in welcher wir anscheinend noch leben ..
auch wenn es für manche Gutmenschen auch nur schwer zu verkraften ist, wenn es kritische Meinungen abseits des Zeitgeistes gibt!

Es tut mir im Herzen weh, die letzte objektive Qualitätszeitung in der österreichischen Medienlandschaft abbestellen zu müssen!

Alles Gute für die Zukunft!

Dominik Starl
Dominik Starl
12.10.2009 23:02:57 Furchterregende Entwicklung!
Die Panikattacken dieser angeschlagenen Wille-zur-Macht-Partei bereiten ein mulmiges, beinahe unheimliches Gefühl. Bei diesen Vorgängen bekommt ein Gefühl für die nähere Historie. Sehen so die geforderten Konsequenzen aus den Wahlniederlagen aus? Und die sg. Zivilgesellschaft kuscht und schwimmt brav mit... Die Heuchelei wird immer unerträglicher.
MH
12.10.2009 16:42:55 Wirklich schade!!!
Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger!

Ewig schade, dass es nun kein bürgerliches Qualitätsblatt in Österreich mehr gibt. Aus Überzeugung bin ich damals von der Presse zur Wiener Zeitung gewechselt. Nun sage ich auch der Wiener Zeitung Adieu und weiß nicht wo hin medial!

Aber an Sie: Danke!
Markus Kroiher
11.10.2009 23:08:15 Schock!
"Liebes Tagebuch",
Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger!


Völlig überraschend traf mich der Inhalt Ihres "Tagebuchs" vom Samstag den 10.10.2009 lt. dem dies die letzte Kolumne dieser Art ist; ich muß Ihnen ehrlich sagen, daß ich darüber tief bestürzt bin. Über die Hintergründe dieses "Abschieds" kann unsereins nur Mutmaßungen anstellen, es ist jedenfalls zutiefst beunruhigend. Warum ein Chefredakteur bei offensichtlichem Erfolg im inhaltlichen wie im wirtschaftlichen Bereich vorzeitig abberufen wird ist mehr als sonderbar, aber eben - leider - "nur zu wahr"....
Ich möchte Ihnen auf diesem Wege für Ihre Arbeit danken, die ich als Abonnent, der ich nun bald fünf Jahre bin, sozusagen täglich mitverfolgen durfte, ich habe Ihr "Tagebuch" wohl jeden Tag gelesen, und das immer als Anfang der Lektüre der Zeitung. "Wir" verlieren mit Ihrer Entfernung aus dieser Position ein Stück von dem Österreich, das wir - läßt man den Blick etwas "in der Runde" schweifen - sehr zu schätzen gelernt haben und nun sehr vermissen werden.

Alles Gute für Ihre weiter Arbeit,


Thomas Gasser




Thomas Gasser
12.10.2009 15:19:02 Danke
Herzlichen Dank für die vielen ausgezeichneten Kommentare, die bewiesen, daß es auch einen guten rechtsintellektuellen Journalismus gibt. Einen Journalismus, der dem linken Mainstream scheinbar ein Dorn im Auge war. Danke, daß Sie das Tagebuch fortsetzen.
Alexander Lesigang
10.10.2009 22:08:16 Willkommen im Land der Blogger
Jede Krise birgt eine neue Chance in sich, sagt Konfuzius. Dr. Unterberger, versuchen Sie dem unsäglichen Skandal etwas Positives abzugewinnen: In Putinland hätten Sie die Schlapphüte der FSB auf offener Straße niedergestreckt (Politkovskaya u 12 andere Kollegen). In den „Stan“ Ländern (Kasachstan, etc.) dürften Sie jetzt vielleicht in einem Gulag Ihre Kolumnen in die Mauerziegel ritzen. Gerade hörte ich im ZIB 2, dass im Iran drei Regimekritiker zum Tode verurteilt wurden. Hierzulande geht es Ihnen schon besser. Man versucht Ihnen einen Maulkorb zu verpassen aber in Wirklichkeit machen gerade einen spektakulären Einstieg in die Blogger- Szene! Ihr Samisdat-Blog ist sogar schon bundesweit bekannt bevor Sie die erste Kolumne online publiziert haben.
Peter Zöhrer
10.10.2009 18:10:36 Samisdat
Die technischen Möglichkeiten unserer Zeit geben uns die Chance, die Gleichschaltung der Medien zu unterlaufen. Hektographierte Blätter von Hand zu Hand zu reichen ist nicht mehr oder noch nicht notwendig. Machen wir etwas daraus. Unterbergers Lesergemeinde wartet.
DR.Ulrich Rapp
10.10.2009 09:20:57 Schon storniert
Nach der Lektüre der heutigen WZ wurde sofort das Abo storniert.
Ing.Stefan Lagadyn
09.10.2009 19:25:23 Im Raum Wien ist die Printmedienvielfalt und Meinungspluralismus
auf ein absolutes Minumum gesunken, wie es noch nie seit 1945 der Fall war.

Herr Unterberger ist Recht zu geben: ÖBB, Wiener Linien, Rathausnahe Betriebe (alles in SP-Einfluss) sponsern auf Steuerzahlers Kosten durch Inserate die Gratiszeitungen & den Dichand-Clan sowie auch die Fellner-Zeitung.

Logisch, dass die normalen, unabhängigen Zeitungen große Einbußen erleiden müssen.

Die Art der Absetzung (Rauswurf)vom Chefredakteursposten von Herrn Dr. Unterberger durch eine graue Eminenz in Gestalt e. Medienstaatssekretärs Ostermayer ist traurig.

Das Kommando lautete: Weitermaschieren in Richtung SPÖ-genehmes Publizieren. Gibts noch jemanden der sich unabhängig in der Wiener Zeitung zu schreiben traut?

Ich danke Gott für das Internet, das ein Bollwerk gegen gleichgeschaltete Partei-Berichterstattung ist.

Ich sage jetzt schon: Ihr Tagebuch werde ich mindestens täglich besuchen. Ihre unabhängige und manchmal gegen den Mainstream seiende Sichtweise braucht Österreich.

Viel Glück Herr Dr. Unterberger bei Ihren neuen Aufgaben!
Herby
09.10.2009 19:15:45 Vergelt´s Gott!
Tag für Tag haben mich ihre Kommentare zur kritischen Auseinandersetzung mit meiner alten Heimat angeregt.
Muchas gracias und ein herzliches Vergelt´s Gott, Herr Dr. Unterberger!
Wolfgang A. Weingartner
09.10.2009 23:19:03 kaltgestellt
So wie Sarrazin in Deutschland bricht Unterberger in Österreich aus dem engen Korridor der politischen Korrektness und der Engstirnigkeit linksrotgrünen denkens mit ständiger verteidigung von migranten und von multikulti aus und daher muss er ruhiggestellt werden
Reinold Hütter
09.10.2009 23:14:32 DANKE
danke für ihre wunderbaren tagebücher, sie haben mir tag für tag lesevergnügen beschert und waren der hauptgrund, mich fast täglich zum kauf der wiener zeitung zu entschliessen.
nineteeneightyfour scheint auf eine unheimliche art und weise zunehmend realität zu werden.
gleichschaltung aller medien auf den linken einheitsbrei.
Reinold Hütter
09.10.2009 22:36:05 Vielen Dank
Sehr geehrter Herr Unterberger,
Ich danke Ihnen für die vielen interessanten und ehrlichen Tagebücher. Die Wiener Zeitung wird mit Ihnen einen großartigen Journalisten verlieren!
Mit freundlichen Grüßen,
Maximilian Zumtobel
Maximilian Zumtobel
09.10.2009 20:50:12 Samisdat
Vielen Dank, Hr. Dr. Unterberger, und viel Erfolg!

Bleibt nur zu hoffen, dass der Blog keiner Anlassgesetzgebung zum Opfer fällt, wie z. B. "Politikerkritik hat nur in lobenden Tönen zu erfolgen, ansonsten Beugehaft"

Die Handschrift der "Parteistasi" ist deutlich zu erkennen.

Brigitte u. Dr. Gerhard Imb
Brigitte Imb
09.10.2009 20:37:09 20 Jahre nach der Wende!
Fühlt sich der Leser der WZ in die alte DDR zurück versetzt. Allein die menschenverachtende Art, wie Faymann gegen Unterberger bei seiner Kündigung vorgegangen ist, wird in keinem zivilisierten Land ein Gleiches finden.
Ebenso erbärmlich das reaktionslose Kneifen der ÖVP, deren jetzige Spitze anscheinend froh ist, dass wieder ein Schüssel-Mann versenkt wird...
Traurig, traurig...
Dr. Günter Frühwirth
09.10.2009 20:33:44 Vollstreckt ist
die Enthauptung der Sonnenblume.

Mähdrescherzeit.
Sie sagen, es leuchtet nicht mehr.
In den Bettelsack
mit den grauen Kernen!

Unscheinbar birgt sich der Zukunft
das Öl und das Licht

cu
Unbekannt zitiert Busta
09.10.2009 20:03:56 Verlust
Österreichischer Journalismus und Presse waren noch nie so langweilig wie heute. (Gesinnungsproduktion muss unter der Hitlerei ähnlich beklemmend inzestuös gewesen sein...)

Wer zeichnet verantwortlich für Verfall, Verwahrlosung sowie die Demontage dieses einst so brillanten österreichischen Genres ? Wer hat die Schreibenden so entsetzlich entmutigt, entmündigt, wahrnehmungkastriert und fremdbestimmt ?
Wer ist Mastermind dieses elenden, weil depressionsstiftenden Prozesses der Intransparenz?

Nur eine vitale, kontroverse, intelligente wie persönlichkeitsstarke Presse bringt Denkprozesse fruchtbar in Gang. Gleichschaltung ist der Tod der Emotion, eine jenseitslastige Formel, das flache Atmen einer deprivierten Kultur.War das nötig in einer modernen Demokratie ?

PS : Ich danke Herrn Dr. Unterberger für seine stets erfrischenden Anregungen und interessanten Informationen abseits der bemühten Weichzeichnungsindustrie.
TheRealBook
09.10.2009 19:57:49 Jetzt kommt wohl die "schnallen"-Saga!
Aber ohne mich.

Schade auch um das gute Team, dem hinkünftig nicht mehr das bestmögliche Umfeld geboten werden wird können.
Norbert Mühlhauser
09.10.2009 19:31:20 Geschichte
"Ich durfte viereinhalb Jahre lang weisungsfrei und unabhängig eine Qualitätszeitung für Österreich leiten."

Das trifft. Denn es war das letzte derartige Beispiel in ganz Österreich.
Mitras
09.10.2009 19:30:14 Pressefreiheit
Die Ablösung Dris. Unterberger als Chefredakteur kommt einem Anschlag auf die Pressefreiheit gleich !
Aufruf zur Demonstration wie 1848 !
Dr.Karl Beck
09.10.2009 19:29:21 Alles Gute
Machen Sie es gut, Herr Unterberger. Alles Gute für die Zukunft. Und danke dafür, dass hier weniger zensiert wurde als in den anderen "Qualitätsmedien".
systemfehler
10.10.2009 07:33:35 Blog nützen!
Sehr geehrter Herr Unterberger,
das Abo der Wiener Zeitung nach ihrem "Abgang" wird auslaufen.
Weiters empfehle ich, auch im Sinne der Medienvielfalt, ihr Angebot zu nützen und ihr Blog zu lesen.
Schade, dass diese Entwicklung von der ÖVP und anderen Parteien mitgetragen werden!

Hubert Regner
10.10.2009 02:42:30 Junge, schreib bald wieder, Teil 3
Der Stuhl auf dem Sie saßen, war der des unabhängigen Selbstdenkers, der unbequeme Wahrheiten ohne Rücksicht auf die Menge des Applauses oder den Zeitgeist artikulierte.
Inhaltlich konnte ich manchem zustimmen was sie schrieben, manchem nicht. Sie würden mir als vom Zeitgeist wie auch von Parteilichkeit geistig unabhängiger Denker fehlen. Ein Vorteil des Internets ist es auch, dass man keinen Posten oder geschlossene Plattformen (wie eine Zeitung) braucht, um publizieren zu können. Daher freue ich mich, ihre durch ungewöhnliche und kritischen Blickwinkel interessanten Kommentare zum Zeitgeschehen weiter lesen zu dürfen.
So long.
Sebastian
10.10.2009 02:39:17 Junge, schreib bald wieder, Teil 2
Das liegt nicht daran, dass sie es wirklich wären, sondern eher daran, dass die Mediengesellschaft konservative Haltungen aufgrund ihres weitgehenden Fehlens in der öffentlichen Debatte nicht mehr gewohnt ist. Wenn sie dann doch ab und an von manchen Selbstdenkern ausgesprochen werden, reagieren manche Menschen auf diese für sie ungewohnten Haltungen irritiert und erschrocken. Andere lehnen so andersartige Meinungen ab, weil sie ihrer Ideologie deutlich widersprechen. Die Reaktionen entsprechen dem vermeintlich toleranten relativistischen Zeitgeist: Günstigenfalls werden konservative Ansichten als „reaktionär“ bezeichnet, oftmals aber direkt als “rechtsextrem“ oder unmoderne „Ewiggestrigkeit“ verunglimpft.
Als wirtschaftlich Liberaler, der pointiert und gerne gegen den paternalistischen Staatsglauben stichelte, konnten sie vielen linken und “rechten“ Staatsgläubigen nicht gefallen.
So waren sie sowohl gesellschaftspolitisch wie wirtschaftsphilosophisch zwischen einigen ideologischen Stühlen.
Sebastian
10.10.2009 01:26:50 Naturalmitgift
vom Herrn Schüssel -verpiss Dich . Niemand vermisst Dich.
Lawrenti Berija
10.10.2009 00:08:44 Dank
Ein herzliches Dankeschön an Andreas Unterberger für seine Leistung, eine respektvolle Gratulation zu seinem Erfolg. Im Gegenzug Kopfschütteln für die Entscheidung des Bundeskanzleramtes - lernt man dort aus den jüngsten Niederlagen gar nichts? Bei diesem Stil sind weitere Verluste unvermeidbar. Den Blog von Unterberger werde ich selbstverständlich mit Begeisterung verfolgen.
Dr.Kurt Markaritzer
09.10.2009 23:40:00 Stasi-Land
Die Art und Weise, wie Unterberger "dienstfrei" gestellt wurde, macht den berühmten Stasimethoden alle Ehre - Tiefdunkelrot läßt grüssen...........
Da die lieb gewonnene Wienerzeitung in Kürze nicht mehr wieder zu erkennen sein wird, ist die Freude umso größer über den angekündigten Unterberger-blog.
Hier in diesem Blatt ist per heute eine schöne, aufregende Zeit zu Ende - der Leser sagt: auf Wiedersehen, captain!
Maria Kiel
09.10.2009 23:23:39 alles gute
alles erdenklich gute wünsche ich ihnen für ihre persönliche zukunft und freue mich, sie anderswo wiederlesen zu können
Reinold Hütter
10.10.2009 23:34:56 Endlich!
Wem immer Dank dafür gebührt, dass Herr Unterberger die Chefredaktion der Wiener Zeitung verlassen muss, der Dank sei hiermit ausgesprochen. Das letzte "Tagebuch" lieferte den besten Beweis dafür, dass sich die ÖVP besser ein eigenes Parteiorgan geschaffen hätte, als via Unterberger eines der wenigen guten Blätter dieses Landes zu einer Anti SPÖ Postille verkommen zu lassen. Die lächerlichen und inhaltlich völlig aberwitzigen ORF Attacken gehören nun hoffentlich ebenso der Vergangenheit an, wie die Verharmlosung rechtsextremistischer Umtriebe.
Ob man vielleicht den Herren Kräftner, der offenbar noch nie etwas von Ö1 gehört hat, und Ortner mir seiner präpotent - kindischen Kapitalismusgläubigkeit, auch gleich eine neue - möglichst weit weg gelegene - Wirkungsstätte verschaffen könnte?
Das Ende raktionärer Verblendung macht grenzenlos Freude!
Gute Zeiten scheinen anzubrechen!

Mag. Michael Ithaler
12.10.2009 15:47:02 Linke Jagdgesellschaft
In der österreichischen Medienlandschaft darf einen halbwegs kritisch denkenden Menschen nichts mehr wundern.
Aber dennoch ist der Sieg, den die linke Jagdgesellschaft durch den Abschuß von Herrn Dr Unterberger erzielt hat als verlustreich zu bezeichnen.
Man wird sehen in welche Richtung die WZ weiter steuern wird. Zu befürchten steht allerdings, daß sie auf Gedeih und Verderb dem linken Mainstream angepaßt werden wird, obwohl dort, weil dort praktisch ohnehin alle großen Blätter sind, kein Platz mehr sein wird.
Deswegen gratuliere ich vorsichtshalber schon jetzt zum Abonnementen und Leserrückgang; und darf mich auch als Leser verabschieden.
Dr. R. Bräuer
Dr. Rudolf Bräuer
12.10.2009 14:19:12 Kompliment
Die Ablöse von Ihnen, sehr geehrter Herr Dr. Unterberger war zu erwarten, da Sie nicht bereit waren in das "Geheul" der "Ja-Sager" einzustimmen. Für Ihre Standfestigkeit herzlichen Dank und alles Gute für Ihre Zukunft. Sie werden ja sicherlich irgendwo wieder publizieren.
Dr. Ladislaus Triber
12.10.2009 11:25:56 Wie es kommen musste
Sehr geehrter Herr Unterberger,

Wie Torberg einmal schrieb, "So kam es denn, wie es wahrscheinlich kommen musste und jedenfalls wie es gekommen ist." Und Sie, Herr Unterberger, sind auch alt genug, um das zu wissen. Denn was jetzt geschehen ist, war bestimmt lange erwartet und auch erwünscht.

Und nichts dauert ewig. Wenn es so weit ist, dann schweigt man nur und beklagt sich nicht, sondern sucht sich etwas anderes und geht weiter. Besonders wer so unvorsichtig war wie Sie, da bleibt nicht anderes übrig.

Aber irgendwie werden Sie mich trotzdem fehlen, denn ohne Salz wird alles recht fade sein.

H Lundén,
Vallentuna, Schweden
H Lundén
12.10.2009 09:24:56 Und Tschüss
Das hat man davon wenn man ständig meint, irgendwelche ideologien zu transportieren und mit Verbalen rundumschlägen die welt zu verbessern. Vielleicht hat ja die VN einen Arbeitsplatz für einen ÖVPler, würden jedenfalls gut dazu passen.
Übrigens: Tolle Nachworte sind da zu lesen! Kommt mir vor, wie eine Sekte! Willkommen im 21 Jahrhundert!
Et
12.10.2009 00:10:48 egal wo ihre Kommentare erscheinen,
ich werde sie mit Vergnügen weiter lesen. Bleiben sie der etwas stilleren nachdenklicheren Leserschicht noch lange erhalten.Kein Wunder dass es den gleichgeschaltenen Medien wirtschaftlich eh nicht gut geht.Mit freundlichen Grüßen, W. Schwarz
Walter Schwarz
11.10.2009 22:29:03 Auf Wiederhören!
Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger!

Ich freue mich auf Ihren Blog. Ein einziger Lichtblick in dieser Parteiendikatur, die ihre Pfründe durch Amtsmissbrauch absichern.
Elisabeth
11.10.2009 21:37:56 Alles Gute
Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger! Jetzt ist es also doch Wirklichkeit, dass Sie die WZ verlassen. Ich habe bis zum Schluss gehofft, dass es möglicherweise nur ein Gerücht ist. Ich wünsche Ihnen für die kommende Zeit alles erdenklich Gute, genügend Zeit für sich selbst und für Ihre Familie und dass Sie sich nun vermehrt Dingen widmen können, für die Sie früher wenig Zeit übrig hatten. Ihre Art wie Sie schreiben ist einfach einmalig genauso wie die verschiedenen Themen, die sie so treffend analysieren.

Ich freue mich auf Ihren Blog!
Mag.FH Barbara Weber
11.10.2009 20:42:58 Fatwa
Vor ziemlich genau 20 Jahren wurde von Ayatollah Khomeini die Fatwa über Salman Rushdie ausgesprochen - er hatte es gewagt, wider den Koran zu löcken und seinen Kommentar als Buch zu veröffentlichen.
A.U. löckte wider den Zeitgeist und schrieb vernunftgetriebene Kommentare in unserer Wiener Zeitung - und wurde von Ayatollah Bundeskanzler mit der Faytwa bedacht.
Merk-, denk-, aber eigentlich unwürdig.
ABER: A.U. wird hoffentlich im journalistischen, freien Olymp weiter schreiben und nicht zehn Jahre untertauchen müssen, bis unser Zwergenkanzler seinen Bann aufhebt.
Ernst Jauernik
11.10.2009 19:06:59 mein reibebaum wird mir fehlen!
alles gute für weitere aktivitäten in einem anderen medium.
dagmar sevelda
11.10.2009 22:57:24 Fatwa
Vor ziemlich genau 20 Jahren wurde von Ayatollah Khomeini die Fatwa über Salman Rushdie ausgesprochen - er hatte es gewagt, wider den Koran zu löcken und seinen Kommentar als Buch zu veröffentlichen.
A.U. löckte wider den Zeitgeist und schrieb vernunftgetriebene Kommentare in unserer Wiener Zeitung - und wurde von Ayatollah Bundeskanzler mit der Faytwa bedacht.
Merk-, denk-, aber eigentlich unwürdig.
ABER: A.U. wird hoffentlich im journalistischen, freien Olymp weiter schreiben und nicht zehn Jahre untertauchen müssen, bis unser Zwergenkanzler seinen Bann aufhebt.
Ernst Jauernik
11.10.2009 18:01:58 Danke!
Sehr geehrter Herr Unterberger,
In unserem lächerlichen Gleichschaltungsland waren und sind Sie eine erfreuliche Ausnahme. Ich freue mich auf den blog und bin guter Dinge, dass es in Politik, Journalismus und Kirche wieder mehr Menschen ohne Zeitgeist-Gehirnwäsche geben wird.
Gott segne Sie und Ihre Lieben. Gelobt sei Jesus Christus!
Pfarrer Christian Sieberer
www.pfaffenheini.com
Pfarrer Christian Sieberer
10.10.2009 16:19:25 naja
wenn die SPÖ ned will
kann der mohr gehen
er hat seine schuldigkeit getan
die SPÖ wird immer unwählbarer
wiener
10.10.2009 16:16:05 Kompliment
Lieber Dr. Unterberger,
habe Ihre Kolumne täglich mit großem Interesse und fast 100%iger Zustimmung gelesen, sie wird mir fehlen. Es gibt so wenige wirtschaftsliberale Publizisten!

Große Bewunderung, dass Sie das jeden Tag geleistet haben. Freu mich auf Ihren Blog.
Dr. Peter Hueber
10.10.2009 14:31:20 Warum nur?
Ich bin sehr betroffen und überrascht, dass Andreas Unterberger die Wiener Zeitung verlassen wird (musss?). Warum habe ich nicht mitgekriegt. Einem Leserbrief habe ich entnommen, dass die WZ moderner gestaltet werden soll. Falls damit gemeint ist, dass sie dann wie andere Zeitungen hauptsächlich mit provokanten, unseriösen Überschriften, Nacktfotos und Reklame gespickt ist, bin ich daran nicht interessiert.
Die WZ hat in den letzten Jahren ein ausgezeichnetes Niveau erreicht, sowohl in der Gestaltung als auch in den Nachrichten, Kommentaren und Artikeln.
Danke Andreas Unterberger!
Es ist sehr sehr schade um die jetzige Wiener Zeitung.
Anny Hovorka
10.10.2009 13:33:00 Eliminierung von Störgeräuschen
Sg Hr Dr Unterberger,
bei BMW gibt es einen Prozess zur systematischen Eliminierung von Störgeräuschen (SES), diesem wurden Sie nun wohl auch unterzogen. Schon als langjähriger "Die Presse" Leser haben wir Ihre Meinungen geschätzt und Ihr Abgang hinterließ auch dort viele enttäuschte Leser, was die Reichweitenanlysen eindeutig belegen. Wenigstens können wir uns zukünftig ein Zeitungsabo sparen, und Ihren Online-Blog verfolgen. Viel Erfolg für Ihre Zukunft, vor allem Gesundheit und die Motivation, weiterhin Probleme kritsch zu hinterfragen und aufzuzeigen. vielleicht ja auch bei einer anderen Zeitung...mbG DI M. Palfinger
DI Markus Palfinger
10.10.2009 13:18:57 Dank
Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger!
Zunächst bedanke ich mich für Ihre erfrischenden und offenen Kommentare und dafür, daß Sie aus der Wiener Zeitung die meiner Meinung nach beste Tageszeitung Österreichs gemacht haben. Ich beziehe seit April d.J. täglich die Zeitung und werde prüfen, ob ich das Abo künftig verlängere oder kündige.
Ich beobachte aus vielerlei Ereignissen, daß die SPÖ noch großen Nachholbedarf hinsichtlich einer demokratischen Einstellung hat. In den letzten 25 Jahren hat sie dies hinlänglich bewiesen. Ihre Absetzung ist der letzte Hinweis, daß jeder, der nicht dem rot-grünen main-stream entspricht, entfernt werden muß. Daß der Wähler anderer Meinung ist, sieht man an den Wahlergebnissen.
Daß die ÖVP Ihre Kündigung widerspruchslos akzeptiert ist für mich unverständlich und wird Auswirkungen auf mein Wahlverhalten haben.
Für die Zukunft wünsche ich Ihnen alles Gute und werde Ihren Blog regelmäßig und sicher mit Vergügen lesen.
Mag. Bernhard Wenger
10.10.2009 12:45:48 Skandal
Ihre Abberufung ist ein Skandal. Sie haben über die Missstände in Österreich berichtet, ohne auf die Mächtigen Rücksicht zu nehmen. Ich nenne nur zwei Beispiele: 1.) die unfassbaren Missstände in der Justiz, 2.) die Verschandelung der Dächer von Wien. Für die hässlichen Dachgeschossausbauten ist ausschließlich die Wiener Baupolizei verantwortlich.

Ihre Abberufung, Herr Dr. Unterberger, ist ein schwarzer Tag in der Mediengeschichte Österreichs.
Andreas Radl
10.10.2009 12:37:13 warum ?
Warum müssen Sie schon wieder gehen ? Vor einigen Jahren hatte ich nicht zuletzt Ihretwegen die Presse abonniert. Diese Zeitung hat für mich seither viel verloren !Gott sei Dank gehen Sie uns nicht ganz verloren !Alles Gute und bleiben Sie weiter so kritisc h und mutig !
Johann Lautner
10.10.2009 11:53:57 Macht?
Dr. Unterbergers Absetzung ist ein Skandal. Irgendwann wird Faymann Methoden des billigen Machterhalt sind unerträglich und jenseits jedes politischen Gespürs - selbst Gusenbauer hat mehr Charakter. Aber irgendwann wird auch Er nicht mehr an der Macht sein, dies könnte für diesen aalglatten Menschen eine unangenehme Phase der Reflektion bringen. Ich danke Herrn Dr. Unterberger an dieser Stelle aus ganzen Herzen für seine Kommentare und freue mich auf seinen Blog.
Alles Gute
Andreas Bauer
10.10.2009 11:34:07 Danke!
Danke und auf zum Blog!
Leider ist es bei uns wieder so weit, dass ein freier kritischer Denker und Publizist wie im Stasi-Land zum Samisdat greifen muss.
Quo vadis, Österreich?
gerz
10.10.2009 11:08:44 Adieu
Die Gleichschaltung der Medien macht auch vor der Wiener Zeitung nicht Halt.

Wer den Islamisierungsparteien im Weg steht, wird eben mundtot gemacht.
Klaus Peter Muhawetz
10.10.2009 10:19:18 Der reinste Skandal
Trotz einer längeren Vertragsbindung ist ab 11. Oktober 2009 Dr. Unterberger nicht mehr als Chefredakteur der Wiener Zeitung im Amt. Die Art der Ablösung dieses fähigen, fairen und beruflich kompetenten Journalisten ist der reinste Skandal. Es zeigt wiederum , daß zwischen den Österreichischen Sozialisten – Sozialdemokraten sollten sie sich nicht nennen – und den in totalitären Staaten linken Zuschnitts regierenden Politikern kein Unterschied besteht. „Wo SPÖ drauf steht, ist Entfernung unerwünschter politischer Gegner drin.“- Siehe eine Reihe kostspieliger Umfärbungen der jüngsten Zeit. Bei der nächsten Wahl werden diese Politiker die Antwort bekommen. Der ÖVP muß ich den Vorwurf machen, daß sie trotz behaupteter Stärke dies ohne Aufschrei akzeptiert.
Dr. Unterberger möchte ich danken, gute Leute haben immer Zukunft.
Alfred Kraker
10.10.2009 09:35:27 Erschütternd!!!!
Es ist entsetzlich und erschütternd, wie in diesem Lande unanhängige Journalisten abgesägt werden. Unnötig zu erwähnen, dass unser Herr Bundeskanzler auf diesbezügliche Anfragen nicht einmal mit einer Lesebestätigung reagiert hat. Danke für Ihre hervorragenden Kommentare und die tolle Gestaltung der Wiener Zeitung.
Alles Gute, Herr Unterberger! Ihr Blog ist bereits in meinen Favoriten gespeichert!
Ursula Faustmann
10.10.2009 21:24:00 Ich wünsche
Dr.Unterberger einen erfüllten Ruhestand und Gottes Segen
Karl Lamprechtsdorfer
10.10.2009 02:34:59 Junge, schreib bald wieder
Nun sind Sie aus ideologisch-politischen Gründen als Chefredakteur abgesägt worden. Das könnte man als parteipolitischen Eingriff in die unabhängigen Medien kritisieren, auch wenn man nie ihrer Meinung gewesen wäre. Denn überparteilich sollen ja angeblich auch die staatlich finanzierte Medien sein. Aber das werden leider nur die wenigsten derer machen, die sich ansonsten als lupenreine Demokraten bezeichnen würden. Denn auch in einer Demokratie gilt für viele Demokraten keineswegs Voltaire, also eine Verteidigung der Meinungsfreiheit. Vielmehr wird versucht, die eigene Meinung medial und öffentlichkeitswirksam als moralisch überlegen, und widersprechende Meinungen als unmoralisch und gesellschaftlich nicht wünschenswert darzustellen.
Als ernsthaft gesellschaftlich Konservativer erschienen sie vielen als "ultrareaktionär".
Sebastian
10.10.2009 16:34:31 Kapitalismus
Seien'S froh, Herr Unterberger. Endlich kommen Sie aus dem Bereich heraus, gegen den Sie immer so vehement und glühend angeschrieben haben, den geschützten staatlich-subventionierten Bereich. Hinein geht's in die Welt des Kapitalismus.
Christian Z.
11.10.2009 08:54:44 Hr. Unterberger
Wie Sie sehen sind sie nicht der einzige, der von der Wiener Zeitung Abschied nehmen muss. Halten Sie die Ohren steif und lassen Sie sich nicht unter kriegen. Auf Wiedersehen in Ihrem neuen Blog.
Leopold Koller
11.10.2009 07:38:55 Adieu und Wiedersehen im Blog
Lieber Dr. Unterberger!
Leider haben Sie anscheined immer wieder gegen den Stachel
gelöckt. Ihre Beiträge habe ich immer mit viel Genuß und in Übereinstimmung mit meiner persönlichen Überzeugung gelesen. Pressefreiheit adè. Wie lange noch wird es das freie World wide web geben?
Aufwiederlesen im Blog.
Manfred Kallina
Manfred Kallina
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