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Von Männern und Frauen

Für viele Politikerinnen und Journalistinnen ist dieser Sonntag ein ganz besonderer: nicht wegen der deutschen, nicht wegen der oberösterreichischen Wahlen, nicht wegen des G20-Gipfels oder ähnlicher Bagatellen. Sie empören sich vielmehr aus Anlass des "Equal Pay"-Tags, weil Frauen für gleiche Arbeit 26 Prozent weniger verdienen.

Also empören wir uns auch ob solcher Diskriminierung. Nur: Es stimmt einfach nicht, ist vielmehr ein arger Missbrauch statistischer Globaldaten.

Denn erstens: Welche Firma ist so idiotisch, jemandem für die gleiche Arbeit ein Viertel mehr zu zahlen? Jeder Geschäftsführer, der das täte, würde vom Eigentümer mit nassen Fetzen davongejagt.

Zweitens: Wo sind eigentlich die zehntausenden Anzeigen bei den (um die eigene Wichtigkeit ringenden) Gleichbehandlungs-Beauftragtinnen, die jene Statistik durch Exempel aus dem wirklichen Leben unterlegen würden?

Drittens gibt es in der Tat Bereiche, wo Männer für anscheinend gleiche Arbeit wirklich mehr verdienen: im Fußball, im Tennis oder in der Kunst. Dort strömen zu den Männern in der Regel viel mehr Zuschauer. Sollen diese künftig immer auch Tickets für Frauenfußball erwerben müssen?

Viertens, und nur hier ist staatliches Gegensteuern legitim, wählen auch heute noch Mädchen in Massen überbesetzte, daher schlecht bezahlte Berufe wie Friseurin oder Kosmetikerin. Während sie die außerhalb von Krisenzeiten boomenden Branchen rund um Maschinen und Software meiden.

Fünftens gibt es von der Präsenzpflicht bis zum Pensionsantrittsalter viele nicht auf dem Gehaltszettel aufscheinende Bevorzugungen von Frauen.

Sechstens sei auf die enormen Steuerverschwendungen unter dem Titel "Gender" verwiesen, auf die frauenlastige Scheidungsjudikatur oder auf Mineralwasserfirmen, die gerne für Brustkrebs-, aber nie für die Prostatakrebsbekämpfung spenden.

Siebentens sind weit mehr Männer arbeitslos.

Und achtens zeigen zumindest deutsche Statistiken (für Österreich werden solche nicht erstellt), dass Männer im Schnitt viel mehr arbeiten. Bei den Selbständigen sind das etwa 49 Wochenstunden gegenüber 36 weiblichen. Von der überwiegend weiblichen Teilzeit ganz zu schweigen.

Trotz all dem gelten eigentlich Frauen als unsolidarisch und Männer als Machos, die diese Fakten auch nur zu erwähnen wagen.

Printausgabe vom Samstag, 26. September 2009
Update: Montag, 28. September 2009 05:04:00


Kommentare zum Artikel:

19.10.2009 12:05:47 Unbequem ist unerwünscht
Schade, dass Unterberger geht!
Martin M
09.10.2009 05:05:31 Mit Bedauern ...
... stelle ich fest, dass Sie, werter Herr Dr. Unterberger, nicht mehr die Redaktion der Wiener Zeitung leiten werden. Mit Bedauern - d. h. ich werde die Wiener Zeitung wieder abbestellen, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass sie weiter so zeitkritisch geführt wird. Als ich die WZ während meiner Dienstzeit als Amtsblatt lesen mußte, war sie bestenfalls ein Sprachrohr der entsprechenden Regierung und ihrer Lobbyisten.
Während Ihrer Zeit hat die WZ fast schon die Qualität des "Neuen Österreich" erreicht, wenn Pluralismus in unserer Zeit überhaupt möglich ist.
Parteien und Gruppierungen, die sachliche Erhebungen im Journalismus unterdrücken, erhalten ihre "Strafe" schon bei Lebzeiten. Aber auch die anderen politischen Organisationen kommen noch dran.
Leopold KOHR lesen und viel verstehen!
Mit besten Wünschen
./.
Ing. Peter Sinnl VDI
26.09.2009 23:45:36 Draufgabe zum Abschied
Es war mir immer ein Vergnügen, zu verfolgen, in welches Fettnäpfchen Unterberger mit seinem jüngsten "Tagebuch"-blog wagemutig gerade wieder getreten ist.
Auch die sonstige Druckausgabe zu lesen, war immer ein äußerst anregendes, informatives Erlebnis. Leider kam ich mit dem Lesen nicht nach, so dass noch etliche Ausgaben der "Verköstigung" harren. Sobald diese aufgearbeitet und per selektiver online-Abfrage in mein Privatarchiv überführt worden sind, wird es auch meinerseits eine Abbestellung des hinkünftig sicherlich ORF-artigen Gebräus geben. Schade um "Die Presse", schade um die "Wiener Zeitung"!
Norbert Mühlhauser
29.09.2009 17:57:55 Mythos
wer den durch dauer(links)propaganda eingehämmerten (u. von vielen geglaubten) mythos, dass frauen generell benachteiligt sind, mutig aufdeckt, wird wie ein dissident entfernt. eine schande für einen staat, der sich pluralistisch u. demokratisch nennt!

Alois Stubenschrott
Alois Stubenschrott
28.09.2009 08:06:54 Equal Pay Day
Gestern war der Equals Pay Day, und die Parteien die dafür stehen, haben auch ihre Rechnung dafür bekommen. Nur verstehen tun sie es bis heute nicht. Wenn man plakatieren würde: "Alle Ausländer sind gewalttätig", dann ist dass eindeutig rechtsradikal und rasistisch. Wie aber plakatiert war: "Verliebt, verlobt, verprügelt", dann entspricht das anscheinend dem Zeitgeist. Solange die Hetze gegen Männer und Väter in diesem Land nicht aufhört, werden diese Parteien weiter ihre Rechnung dafür bekommen.
Zu Thema Gleichberechtigung gibt es einen interessanten Artikel im Focus: "Benachteiligt? Wer denn?" -> http://tinyurl.com/focus382009
Gerhard Schreitl
28.09.2009 07:58:28 Equal Pay Day
Gestern war der Equals Pay Day, und die Parteien die dafür stehen, haben auch ihre Rechnung dafür bekommen. Nur verstehen tun sie es bis heute nicht. Wenn man plakatieren würde: "Alle Ausländer sind gewalttätig", dann ist dass eindeutig rechtsradikal und rasistisch. Wie aber plakatiert war: "Verliebt, verlobt, verprügelt", dann entspricht das anscheinend dem Zeitgeist. Solange die Hetze gegen Männer und Väter in diesem Land nicht aufhört, werden diese Parteien weiter ihre Rechnung dafür bekommen.
Zu Thema Gleichberechtigung gibt es einen interessanten Artikel im Focus: "Benachteiligt? Wer denn?" -> http://tinyurl.com/focus382009
Gerhard Schreitl
26.09.2009 22:30:43 lg
teilzeit - und weiter gedacht haben sie nicht? warum arbeiten frauen teilzeit, weil s spaß macht mit dem geringfügigem einkommen shoppen zu gehen? welche berufe werden denn von jungen ausgewählt, originell sind die bei der auswahl der berufe auch nicht. frauenlastige scheidungsjudikatur gab es vielleicht mal in einzelfällen. wenn sie davon sprechen, wer das sorgerecht bekommt und den rest lassen sie einfach weg.
sie wissen sicher auch, dass es tatsächlich chefs gibt, die männern mehr bezahlen - ich verweise sie auf die homepgae der statistik austria, die ja sicher keinen globalen zahlenmissbauch betreibt, oder? und frauenfussball ins spiel zu bringen ist ja ohnehin ein foul, das sich selbst foult. auch ich sehe mir lieber schwitzende, knackige, junge männer an.
regina kail
26.09.2009 21:22:16 Leider nicht richtig
Natürlich gibt es genügend Fälle, wo Frauen, zB weil sie beim Verhandeln schlechter sind, in der gleichen Firma weniger verdienen als Männner in derselben Position. Auch im Journalismus sind mir Fälle bekannt, wo die Nachfolgerin des Chefredakteurs deutlich weniger verdiente (hatte zT aber wohl auch mit Einsparungen zu tun). Weniger Polemik wäre schön.
Peter Wallner
26.09.2009 20:54:21 Beifall!
Zustimmung zu diesenm Artikel und auch zu Ihren übrigen Werken! Vielleicht noch eine kleine Ergänzung zur "Benachteiligung" der Frauen: Nachdem im Schnitt die Frauen um 5 Jahre früher in Pension gehen als Männer, ist zum "Ausgleich" ihr Lebensalter auch um 5 Jahre höher!
Dipl.Ing.Thomas Freund
26.09.2009 19:11:02 Heute mit einer Träne
Alles - von links bis rechts - einmal probiert und bei der Wiener Zeitung hängengeblieben. Die Kolumnen Freihofers, Baumgartners und vor allem der tägliche Underberg waren mir Labsal - im gutmenschelnd gleichgeschalteten Einheitsbrei! Und das soll es nun nicht mehr geben?
Cui bono?
Es wird sich wohl als weiterer Phyrrussieg der Initiatoren erweisen. Hoffentlich!
Matthias Schwarz
26.09.2009 19:06:17 Was Göweil machen wird
Ich schätze, Herr Genosse Göweil wird die Wiener Zeitung zu einer neuen Arbeiterzeitung umbilden.
Paul Rittler
26.09.2009 18:50:43 Viele bleiben nicht mehr ...
Tja, jetzt ist es wohl schlußendlich doch soweit. Nachdem die Kampagne 2007 gegen Herrn Unterberger nicht funktionierte (sogar Konkurrenten sprachen sich für seinen Verbleib als Chefredakteur aus), haben die obersten Regierungschefs, allen voran der Kanzler, nun einen Weg gefunden ihn loszuwerden. Herr Unterberger hat wohl einmal zuviel zu politisch unkorrekt geschrieben und/oder Tatsachen dargelegt, welche bestimmten Kreisen nicht gefallen haben. Wie kann man zudem Platz für Andersdenkende in einer Zeitung schaffen, sowas will man hier nicht.

Ich möchte mich meinen Vorschreibern anschließen und Ihnen, Herr Unterberger, danken, für Ihre Tagebuch-Kolumne und für das, was Sie aus der Wiener Zeitung gemacht haben. Auch wenn Ihre Kommentare manchmal kontrovers waren, so haben Sie sehr oft auch uns jüngeren Generationen aus dem Herzen gesprochen, aber vor allem haben Sie zusammen mit Ihren Kollegen gezeigt, wie eine Zeitung objektiven Journalismus machen sollte.

Wir wünschen Ihnen alles Gute und hoffen, daß es in der österr. Medienlandschaft noch einen Platz für einen Qualitätsjournalisten vom alten Schlag gibt.
Herzliche Grüße

Manuel Leitgeb und Kollegen bzw. Freunde
Mag. Manuel Leitgeb
26.09.2009 18:38:06 eigentor ohne verlängerung
spätestens in den eigenen redaktionsäumen hatte es ein ende mit der freien meinungsäußerung, das ist aus erster hand zu erfahren. hervorragender journalismus...
David Wallace
26.09.2009 17:42:44 Foul der SPÖ
Der Abgang von Andreas Unterberger als Chefredakteur der Wiener Zeitung passiert in aller Stille, vermutlich nicht so still wird es wird es sein wenn der Gewinner der nächsten Nationalratswahl diesen Fehler wieder behebt.
Beste Grüße und alles Gute!
Andreas Hager
Andreas Hager
26.09.2009 14:58:57 Pensionsantrittsalter
Einmal mehr wird das frühere Pensionsantrittsalter von Frauen als ungerechtfertigte Bevorzugung angeprangert, im gleichen Atemzug aber auch zu recht moniert, daß Pensionsleistungen in erster Linie Versicherungsleistung (jenseits des Generationenvertrags) sind, keine Almosen für politisch erwünschtes Wohlverhalten, wie Kinderkriegen, Doppelbelastung etc. Es ist eine Tatsache, daß nach Frauen bedeutend weniger HINTERBLIEBENENLEISTUNGEN anfallen als nach Männern (vor einigen Jahren war das Verhältnis 1:39 an Witwen, Zweit- und Drittwitwen - da diese Pensionen aufgeteilt werden mit Aufzahlung auf die Mindestpensionen). Nach Frauen fallen bedeutend weniger Hinterbliebenenleistungen an, weil sie weniger verdienen (und mehrere Witwer hinterlassen wohl nur wenige pensionsberechtigte Frauen). Diesen versicherungsmathematischen Aspekt haben die Beamten des alten Kaisers erkannt und daher als Äquivalent für diese finanzielle Ungerechtigkeit 1911/12 (!) den um 5 Jahre früheren Pensionsantritt für berufstätige und in die Pensionsversicherung einzahlende Frauen festgelegt. Lernen Sie Geschichte, Herr (Chef-)Redakteur! Diese exemplarische Unwissenheit ist beschämend - die Pension ist eine Versicherungsleistung, das niedrigere Antrittsalter für Frauen ist durch niedrigere Hinterbliebenenleistung gerechtfertigt. Traurig und eine Schande, daß das niemand in den Redaktionsstuben weiß und die Politiker das nicht wissen (wollen).
caro
26.09.2009 17:21:19 Ich bin fassunslos !

Herr Dr. Unterberger wird mir fehlen, so wie mich das Ende des kritischen Journalismus schmerzt.

Fluch über jene gesichtslosen Gesinnungsschnüffler, welche das Land auf Gleichschritt bringen wollen !
TheRealBook
26.09.2009 13:36:05 Dr. Unterberger
wird bei keiner Zeitung mehr landen, Gottseidank
Herbert Wehnber
26.09.2009 13:05:52 Abschied
Sehr geehrter Herr Dr.Unterberger !

Wir waren lange Jahre Abonnenten der Wiener Zeitung, solange bis Sie Chefredakteur wurden, dann haben wir das Abo gekündigt.

Nun haben wir gelesen, dass Sie im November die Wiener Zeitung verlassen werden.
Das begrüßen wir außerordentlich und werden auch die Wiener Zeitung wieder abonnieren und darauf achten bei welcher Zeitung Sie wieder Ihr Tagebuch schreiben werden, damit wir diese ggf. kündigen.

Robert und Helmut Brunner

Robert und Helmut Brunner
26.09.2009 11:44:50 Das darf doch nicht wahr sein....
Ich habe auch so ein Gerücht gehört…., ich würde es sehr (!) bedauern falls Ihr Tagebuch ausfallen würde.
Fan
26.09.2009 11:41:51 Faypröllsches Minderwertigkeitssyndrom

Diagnose: Faypröllsches Minderwertigkeitssyndrom

http://www.bilder-space.de/show.php?file=26.09RVrzIoOcqD0KMdH.jpg

Alles Gute!
Star
26.09.2009 11:04:21 @ Fam. Eckert:
Volle Zustimmung.
mike
26.09.2009 10:39:00 Punkt 8 völlig daneben
Natürlich lässt sich über Frauengehälter trefflich streiten und sind Erhebugen nicht völlig falsch, dass noch viele weibliche Lehrlinge in immer den gleichen paar Berufen landen.
NUR: ich muß da alle Frauen nehmen, also nicht nur die 1948 geborenen Jahrganskolleginnen Dr. Unterbergers, die ab 1963 Lehrlinge waren und demnächst in Pension gehen, sondern alle weiteren Jahrgänge, wer als 1962er Anfang der 80er in einer HAK maturierte, hatte jedenfalls gleich viele oder sogar einen Überhang an weiblichen Matura-Kolleginnen. Und ohne jetzt auf dieren weiteren Werdegang einzugehen: in den letzten 15 Jahren kann man beobachten (wenn man berufsbedingt ständig auf Achse ist, ebenso selbständig), wie immer mehr Betriebe von einer Frau im Alleingang geführt werden, Kleinst- oder Mikrobetriebe mit genau der Chefin, die auch ihre eigene Sklavin ist, denn nichts anderes ist die Arbeit in einem Kleinbetrieb, von schwarz & rot meist ignoriert, von den Blauen nur hofiert, wenn frau nicht Ausländerin ist; wer daheim eine Gattin hat, die (inkl. Karrenzzeiten unseer 3 Kinder) seit 1992 im Kindergarten-Bereich tätig ist, zwischendurch auch als Tagesmutter und seit Ende August 09 als selbständige Kinderhaus-Betreiberin, sieht welche Mühe sich Frauen im wichtigsten Bereich der modernen Wirtschaft betätigen: in der Ausbildung des Humankaptials - und in 1120 Wien nahe der Grenze zum 15. Bezirk sind von den Kindern nur wenige aus inländischen A-Schicht- oder ausländischen Diplomaten-Familien ...
Peter Thomas Suschny
26.09.2009 10:30:08 Andrea Unterberger
Andrea Unterberger hätte als Chefredakteurin wegen Diskriminierung auf Grund des Geschlechts klagen können.
wk
26.09.2009 10:21:54 gut gebrüllt - eckert !
aber es wird sich mit solchen lahmen enten wie andreas auch nichts ändern ! wir sind in österreich verloren - jeder der die möglichkeit hätte etwas dagegen zu sagen und nicht LAUT protesteiert - ist eben nur lahm. ich vergönn a.u. seine pension - er war immer einer der wackersten - aber es war eben zu wenig ...
hans
26.09.2009 09:42:31 Alles Gute zum Abschied!
Vielen Dank Herr Dr. Unterberger für Ihre langjährige hervorragende Tätigkeit als Chefredakteur bei der Wiener Zeitung!

Ein Medienstaatssekretär hat alle Hebel in Bewegung gesetzt um jemanden anderen in den Chefredakteursposten der Wiener Zeitung zu hieven.

Mein Abonnement der W.Z. werde ich per Anfang November 2009 kündigen.

Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie eventuell bei einer anderen Zeitung, bzw. in Publikationen bzw. im Privatfernsehen eine adequate Plattform für die öffentliche Meinung in Österreich bekommen können!

Die Art Ihrer Absetzung in der W.Z. scheint nicht die allernobelste gewesen zu sein, deshalb wünsche ich Ihnen alles Gute bei Ihren Verhandlungen für eine dementsprechende finanzielle Abfindung durch die Eigentümer!
Herby
26.09.2009 09:35:50 Tja
Leider muss ich dem Autor recht geben. Die Frauenrechtlerinnen sind mir mehr als peinlich; denn es ging und geht einzig nur um die Chancengleichheit und gerade die leidet durch die Protektion und positive Diskriminierung sehr.

P.S.: Machen Sie bitte weiter, Herr Unterberger - wo auch immer. Wir werden Sie finden.
Paige
26.09.2009 09:14:10 Frauenpower per Rollstuhl
Wie Politik im Vergleich mit Privatwirtschaft funktioniert sieht man an der Ablöse Unterbergers. Der Eigentümer, die Republik, jagt ihn mit dem nassen Fetzen weg weil er des Öfteren auf die ominösen Vorgänge rund um die einseitige Steuergeldverteilung im "Genderbereich" hingewiesen hat. Da versucht man seit Jahrzehnten den Einkommensunterschied zwischen Mann und Frau mit Diskriminierung zu erklären; und mit Zahlen aus Berechnungsmethoden die jedem Hauptschüler einen "Fleck" im Zeugnis bescheren würden.

Mittlerweile beginnen auch schon die Unternehmen nachzudenken ob es sich denn lohnt Frauen einzustellen. Schon um das Risiko zu minimieren wegen unsachlichen Beschwerden verklagt zu werden was irgendwie an die Problematik erinnert Behinderte einzustellen die durch Gesetze vor Freisetzung geschützt sind.

Die Wiener Zeitung lohnt es sich trotzdem weiterzulesen, schon um im Amtsblatt die Strafbestimmungen im Gleichbehandlungsgesetz abzuwarten die Frauenministerin und Sozialminister so vollmundig angekündigt haben. Vielleicht kommen die Geldstrafen für die ÖBB ja vorher weil diese entgegen dem Gutachten der Gleichbehandlungskommission weiblichen Pensionisten immer noch Vorteile bei den Bahntickets gewähren. Da wäre es an Ex-Frauenministerin Bures ein Machtwort zu sprechen.

Dann braucht mann die Wiener Zeitung auch nicht abbestellen.
rb
26.09.2009 08:48:31 @ Fa.. Eckert.
Wir ebenfalls.
mfG. Horst Reingrabner eh.
Horst Reingrabner
26.09.2009 01:52:37 Endzeit
Lieber Dr. Unterberger!
Wenn das stimmt, daß Sie bei der Wienerzeitung abgelöst werden: dann haben wir in der österreichischen Printmedienlandschaft definitiv Endzeit. Die Auswirkungen auf den Inhalt der Wienerzeitung bzw. auf die Auswahl der für dieses Blatt Schreibenden wären absehbar desaströs - und das einzige noch verbliebene nicht scharlachfarbene Medium wäre Geschichte.......
Bitte, sagen Sie uns, daß es sich hier nur um ein übles Gerücht handelt!
Mit hoffnungsvollen Grüßen
Maria Kiel
Kiel Maria
26.09.2009 01:50:51 Entscheidung zurücknehmen!
Aktuellen Medienberichten entnehmen bestürzte Leser, Dr. Unterberger werde entgegen geltendem Vertrag kurzfristig als Chefredakteur der Wiener Zeitung abgelöst. Zu hoffen ist, dass dieser beunruhigenden Nachricht keine reale Umsetzung erfolgt: Der Betroffene, einer der profiliertesten und engagiertesten Journalisten des Landes, setzt wohltuend-eigenständig dumpfem Anspruchsdenken („G-Mentalität“), missverstandener (Gefälligkeits-)Demokratie, flachem Populismus und unreflektierter Übernahme von Mainstream-Positionen glaubwürdiges Bekenntnis zu Eigenverantwortlichkeit, Leistung und Nachhaltigkeit entgegen. Seine mutig-brisanten, sprachlich brillanten Beiträge, stets gewissenhaft recherchiert und von Einflüssen und persönlichen Vorteilserwägungen frei, sind unverzichtbarer Bestandteil der österreichischen Qualitäts-Medienlandschaft, wahrlich geeignet, konstruktiv-kritisches Bewusstsein als Korrektiv gegenüber grassierenden Fehlentwicklungen zu fördern. Unter seiner redaktionellen Leitung entgeht die Wiener Zeitung der nahe liegenden Versuchung, sich als bloßes Regierungs-Jubelorgan zu präsentieren.
Ich ersuche alle, die ähnlich denken, durch mutige Artikulation und sonstige geeignete Maßnahmen daran mitzuwirken, dass die kolportierte Entscheidung des Medien-Staatssekretariates zurückgenommen wird. Es wäre ein bedenkliches Signal mit irreversibler Schadensfolge, würde die Wiener Zeitung der Handschrift ihres renommierten derzeitigen Chefredakteurs entzogen.
Mag. Karl Rinnhofer
26.09.2009 01:02:11 Welcome Back WienerZeitung!
Sg. Familie Eckert,

ich werde ihren abwanderung wettmachen und ab november wieder die wiener zeitung abonnieren. alles gute herr unterberger! jetzt fehlt nur noch die privatisierung!

Herzliche Grüße Brigitte M.
Maier B
25.09.2009 23:46:51 Schade
Ehrlich, wollte WZ abonnieren..nehme davon jetzt Abstand. Mal sehen, wo Hr. Unterberger weitermacht..gute Arbeit! Dankeschön!
Josef
25.09.2009 23:24:31 von MÄNNERN....
Ein aufrechter MANN,geschätzter Hr.Chefredakteur.Na gut,abgesägt.Den (..die) Täter kennt man.Na gut,fein.
Also:Buch schreiben,Hr.Doktor.
DANKE für Ihre Artikel,die ich viele,viele Jahre genossen habe.Danke.
PS:lass mich doch als Leser nicht durch "Mächtige" ver...
(kurzfristig "Mächtige"-eine gute FEDER ist mächtiger.
St.Martin
25.09.2009 23:10:52 Irren ist menschlich
Sehr geehrter Herr Chefredakteur,

vor gar nicht allzu langer Zeit haben Sie sich in Ihrer Kolumne (sinngemäß, wortwörtlich weiß ich es nicht mehr) darüber beklagt, dass Leser ihre Leserbriefe nicht mit vollem Namen und Anschrift versehen und Ihr Unverständnis darüber geäußert. Dabei würden wir doch in einem freien Land leben, wo jeder Bürger ohne Konsequenzen fürchten zu müssen seine Meinung äußern könne. Am heutigen Tag musste der einzige nicht Linke Journalist einer überregionalen Tageszeitung am eigenen Leib erfahren, dass er sich zumindest in dieser Hinsicht geirrt hat.

Dass die SPÖ die letze Medien-Bastion erobern will war klar, dass der latente Sozialist Pröll mitmacht war zwar auch zu erwarten, schockiert aber doch ein wenig. Alles Gute und mein Beileid darüber, dass die Presse in einem Artikel über ihren Abgang es nicht für notwendig erachtet hat in der angefügten Biographie über Sie nicht ihre Tätigkeit bei der Presse zu erwähnen. Diese Bastion haben die Linken nämlich schon damals erobert.

UKW
25.09.2009 22:04:06 So schreibt Ihr Nachfolger
P.M.
25.09.2009 22:00:58 Danke
Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger, danke für die Gedanken von Ihrer Seite im Rahmen Ihrer Kolumne genießen durfte.
Leider wird es im November Änderungen geben.
Ich wünsche Ihnen das Beste und freue mich, Sie an anderer STelle zu lesen.
Mit herzlichen Wünschen
Prof. Winfried Werner Linde
28.09.2009 01:35:41 "Equal Pay"-Kampagnen weder gerecht noch demokratisch, sondern totalitär!
Die Vorhaben der "Equal Pay"-Frauenrechtler sind nicht gerecht, weil sie weder berücksichtigen, welches Verhältnis in der nächstunteren Ebene vorherrscht (Stichwort: 'Gläserne Decke' contra 50:50 Diktat), noch die Verhältnisse in den jeweiligen Berufssparten, noch den zeitlichen Arbeitseinsatz, noch, wie viele Frauen sich aus eigener Entscheidung vom öffentlichen Arbeitseinsatz verabschiedet haben und es vorziehen, die Erwerbstätigkeit des Mannes 'lediglich' als Hausfrau zu unterstützen.
Die Vorhaben verletzen den Gleichheitsgrundsatz, weil sie nach Art einer Kollektivhaftung, also mit totalitärer Methode, von den Firmen eine 50:50 Besetzung der Spitzenpositionen verlangen, obwohl die Auswahl aus den obig angeführten Gründen, und insbes. wegen Frauen, die es nicht nötig haben arbeiten zu gehen und/oder sich für die Kinderbetreuung entscheiden, wegen des mengenmäßig ungleichen Reservoirs zwangsläufig öfter als nicht zu einer sachlich nicht zu rechtfertigenden Bevorzugung von Frauen ggü männlichen Mitbewerbern führen werden.
Es kommt damit also nur die Menschenverachtung eines Tyrannen zum Ausdruck, der durch Gesellschaftsgestaltung sein Gesamtkunstwerk verwirklichen will.
Norbert Mühlhauser
28.09.2009 00:28:05 Kündigung
Bis zu einer Neuanstellung bei einer anderen Zeitung bitte ich um einen Blog.

Sie sind das Österreich schuldig.
Hans
27.09.2009 23:34:29 Nicht aufgeben
Musste diese "Ablösung" derart menschenverachtend erfolgen? Typisch Faymann. Typisch SPÖ. Typisch Links. Weil sie sich argumentativ nicht zur Wehr setzen konnten, haben sie den Autor so mirnixdirnix einfach entfernt.

Leider war die WZ die einzige bürgerliche Qualitätszeitung, die wir noch hatten. Denn die Presse wurde auch schon umgewandelt. Der Skandal ist ja nicht nur diese unerhörte Vorgehensweise, sondern auch die komplette Rot-Grün-Färbung der heimischen Medienlandschaft.

Ich danke dem Autor für seine vielen guten Kommentare, die nicht nur gewissenhaft recherchiert und informativ waren, sondern oft auch zum Schmunzeln anregten. Bitte gründen Sie selbst mit Kollegen eine Zeitung, machen Sie weiter, lassen Sie uns nicht alleine.
Elisabeth L.
27.09.2009 21:48:21 [Teil 2:]Eine sorgfältige psycholog. Analyse von Clemens' Äußerungen bringt folgendes Begehr zutage:
[in Fortsetzung:]
Ad 3) Die Geschlechtersegregation im Sport ist aufzuheben, liefern doch dort Männer und Frauen nicht bloß anscheinend gleiche Arbeit. Die Physik mit ihrer Unterscheidung zwischen Arbeit und Leistung gleichfalls.
Ad 4) Geschlechtertrennung bei der Ausbildung in überlaufene, typische Männerberufe, weil die Mädels vor lauter Angst vor Belästigungen sich nicht unter das Gedränge der Burschen wagen.
Ad 5) Eine Schwangerschaft sollte nicht steuerbar sein (sagt doch auch der Papst!)
Ad 6) Es gibt keine GleichbehandlungsbeauftragtInnen, und es ist keineswegs so, dass der allein vom Aussterben bedrohte Berufsstand der Politiker u.Gesellschaftsarchitekten (samt nachgereihten Stellen) unter diesem Titel damit nur seine Unentbehrlichkeit suggerieren wollte.
Ad 7) u. 8) Je früher ein Mitarbeiter nach Hause geht oder je häufiger er zu Hause bleibt, umso effizienter ist er und umso höher sollte sein Stundenlohn sein! Unternehmer, die sich Tag- und Nacht den Kopf zerbrechen und das Sitzfleisch abmartern, um mit 120 % des Möglichen das Überleben der Firma gerade noch zu sichern, sind nämlich von gestern!
Norbert Mühlhauser
27.09.2009 21:50:36 [Teil 1:]Eine sorgfältige psycholog. Analyse von Clemens' Äußerungen bringt folgendes Begehr zutage:
Ad 1) Sofern geschl. Unterschiede zw. Mitarbeitern bestehen, darf es auf Arbeitsjahre, Dienst- u.Überstundenzeiten nicht ankommen und ist die Erfahrung im Umgang mit Kindern auf den betrieblichen Erfahrungsbestand anzurechnen.
Ad 2) Es gibt noch nicht genug Gleichbehandlungsbeauftragte, um die wahre Gleichberechtigung zu exekutieren, können doch heutzutage die armen Hascherln nach dem Verfahren "Hire & Fire" von einem Tag auf den anderen auf die Straße gesetzt werden und kann der typische Kleinunternehmer Arbeitsprozesse gegen - letztlich - die AK bei den Spottpreisen für notleidende Anwälte aus der Portokasse bezahlen, dutzendfach pro Jahr! Jeder Bürger erhalte einen staatlich beauftragten Gerechtigkeitskämpfer und/oder Fürsorger. Auch verließen doch Männer Betriebe nur, weil ihnen zuviel bezahlt wird und sie ob ihrer schönen Wadeln überall Mangelware sind. Nicht zuletzt wusste Väterchen Stalin, und nicht die Chefs heutzutage, am Besten, wem welches Gehalt gebührt.
Ad 3) Die Geschlechtersegregation im Sport ist aufzuheben, liefern doch dort Männer und Frauen nicht bloß anscheinend gleiche Arbeit. Die Physik mit ihrer Unterscheidung zwischen Arbeit und Leistung gleichfalls.
Ad 4) Geschlechtertrennung bei der Ausbildung in überlaufene, typische Männerberufe, weil die Mädels vor lauter Angst vor Belästigungen sich nicht unter das Gedränge der Burschen wagen.
[wird fortgesetzt!]
Norbert Mühlhauser
27.09.2009 21:37:43 Abschied
Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger,

vor einigen Monaten hab ich begonnen im Internet die WZ zu lesen.
Mich haben sofort Ihre Kommentare begeistert und mittlerweile bin ich regelrecht süchtig danach und habe Entzugserscheinungen, wenn Sie mal nicht schreiben.
Und nun wollte ich die Zeitung abonnieren und was muss ich lesen: Sie gehen!! Ich werde die Zeitung daher nicht abonnieren ( obwohl auch Ihre Kollegen sehr gut sind- aber ohne Sie fehlt was). Aber bitte versprechen Sie Ihrer ja doch nicht kleinen Schar an Fans, dass Sie weiterhin journalistisch tätig sind! Egal wo, aber Ihre Stimme braucht die Medienlandschaft wie ein Stück Brot!!!
Barbara
25.09.2009 20:43:49 Abschied
Sehr geehrter Herr Dr.Unterberger !

Wir sind Abonenten der Wiener Zeitung und sind mit Ihrem Tagebuch sehr oft einer Meinung.
Nun habe ich gelesen, dass Sie im November die Wiener Zeitung verlassen werden.
Das bedauern wir ausserordentlich und werden auch das Abo kündigen und darauf achten bei welcher Zeitung Sie wieder Ihr Tagebuch schreiben werden und diese auch abonieren.
Herzliche Grüsse und alles Gute
Rudolfine u.Friedrich Eckert
Friedrich Eckert
27.09.2009 20:35:00 Zum Pseudonym "caro" genügt die Feststellung ...
Zum Pseudo(nym) "caro" genügt die Feststellung, dass zwar nach der sozio-ökonomischen Geschlechterverteilung anno 1911 das Ableben einer Frau vor dem Mann sicherlich mit kassenschonenderen Leistungen für den hinterbliebenen Ehemann verbunden war, dies aber keine versicherungsmethamtische Relevanz hatte, da schon immer die Lebenserwartung der Frauen deshalb höher war, weil sie, wie im Sport ersichtlich, ein nicht auf Höchstleistungen ausgerichtetes Muskelgewebe und ein damit übereinstimmendes weniger heftiges Naturell haben. Die geringere Lebenserwartung der Männer verknüpft/potenziert mit der damals minimalen Präsenz in leitenden Positionen macht daher die Behauptung, es wurde damit einer finanziellen Ungerechtigkeit gegengesteuert, geradezu lächerlich. Weder stellte dieser rare Umstand ein versicherungsmathematisch zu berücksichtigendes Moment dar, noch kann dieser Schritt als Billigkeitsmaßnahme ausgelegt werden, weil diesfalls vielmehr die - freilich an der Hand abzuzählenden - hinterbliebenen (Haus-)Männer eine Zulage erhalten hätten sollen. Im übrigen werden meines Wissens Zeiten der Babypause auf die Pensionsanwartschaft angerechnet, was damals wahrscheinlich noch nicht der Fall war.
Norbert Mühlhauser
27.09.2009 18:40:03 Teil 3/§
Ich habe heute von Ihrer bevorstehenden Ablöse gelesen, und ich kann sie nur befürworten.
Ich wünsche Ihnen, Herr Dr. Unterberger, alles Gute und Gesundheit.
Ihr Stil liegt irgendwo zwischen Mölzer, Dichand & co und ist ein bissl intellektuell verbrämt.
Mich ärgert seit Jahren, daß permanent gegen die "Linken", "Gutmenschen", etc., geschrieben wird, obwohl dieses Land seit Jahren nach rechts driftet. Das, was Sie und Ihre Freunde heute als "links" bezeichnen, wäre voreinigen Jahren noch als "stockkonservativ" durchgegangen.
Es gibt in meinem Bekanntenkreis zwei potentielle Abonnenten, die eine preisgünstige konservative Tageszeitung suchen.
Die bisherige Blattlinie der "Wiener Zeitung" war denen zu polemisch rechts und einfach indiskutabel.
Vielleicht ändert sich das bald.
Clemens
27.09.2009 18:36:38 Teil 2/2
ad6: Bitte beziffern Sie die "enormen Steuerverschwendungen".
Alleine die Verquickung der Begriffe "enorm" und "Verschwendung" ist übelste Meinungsmache.
Ob die Scheidungsjudikatur frauenlastig ist? In Einzelfällen schon -da gebe ich Ihnen Recht- nur sind auf der anderen Seite die Männer in einem nicht unbeträchtlichem Maß zahlungsunwillig oder an ihrer Brut gar nicht interessiert, und das dürfen dann wieder die Mütter ausbaden.
Und was die Mineralwasserfirmen angeht, so beschweren Sie sich bitte bei der Privatindustrie.
Im übrigen: Frauen saufen und rauchen bedeutend weniger als Männer.
ad7: Nur so als Denkanstoß: Die höhere Arbeitslosenquote der Männer könnte vielleicht unter Umständen daran liegen, daß sich Frauen in ihrem Job zum einem einfach mehr gefallen lassen, und zum anderem weniger verdienen.
ad8: Wollen Sie ernsthaft behaupten, daß Teilzeit ein Segen ist? Selbstverständlich wollen/müssen viele Menschen nur 20 Stundenwochen arbeiten (Alleinerziehende, Studenten, etc), aber für das Gros der Arbeitssuchenden werden nur Teilzeitjobs angeboten, obwohl sie eine Vollzeitbeschäftigung suchen!
Im Klartext bedeutet es in vielen Fällen, daß die Arbeitnehmer/innen für 20 Stunden angemeldet werden, und dann oft unbezahlte(!) Mehrstunden anfallen.
Des weiteren könnte die Tatsache, daß selbstständige Frauen um ein Drittel weniger arbeiten als Männer, darauf hindeuten, daß diese effizienter arbeiten.
Clemens
27.09.2009 18:33:32 Teil 1/3
ad1: Es ist in den meisten Fällen so, daß Frauen im Vergleich zu Männern weniger gezahlt werden.
Welcher Eigentümer sollte sich darüber aufregen?
ad2: Es könnte daran liegen, daß die meisten davor Angst haben, ihren schlecht bezahlten Job zu verlieren.
ad3: Die pure Polemik entlarvt sich schon am Wort "anscheinend".
ad4: Das liegt aber auch daran, daß diese Berufe von den Burschen bereits überlaufen sind.
Aber: warum meiden Männer die traditionell schlecht bezahlten "Frauen-"Berufe (Verkäufer, VS-Lehrer, Kindergartenpädagoge, etc...), obwohl sie dort dringen benötigt würden?
ad5: Was den Präsenz- oder Zivieldienst sowie dem Pensionsantrittsalter angeht, gebe ich Ihnen recht. All das ist aber vorhersehbar, und läßt sich steuern.
Eine Schwangerschaft aber nicht. Die können nicht einmal Sie deligieren.
Clemens Giessmann
27.09.2009 12:09:24 Alles Gute
für Ihren weiteren Lebensweg.
Ich hoffe, Sie bleiben als Einziger, der es immer wagte den Finger auf die Wunden der Gegenwart zu legen, der schreibenden Zunft erhalten.
Ich werde selbstverständlich bei nächster Gelegenheit mein WZ-Abo kündigen. Ohne die linke (:-)) Seite 2 wird mir täglich etwas fehlen.

Ich wart schon auf Ihr diensttägliches -Tagebuch!
Martin Bauer
27.09.2009 12:06:21 Abschied Nr.2
Genau das was Hr.Eckert machen wird, werden wir auch machen und ich nehme an noch viele andere.
Ing.Stefan Lagadyn
27.09.2009 09:58:01 Zensur
Nanu, hat die Zensur schon begonnen?

Die ansonsten prompt auf Online-Leserbriefe reagierende Redaktion ist mit dem Freischalten säumig. War es das schon?
rb
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