Ein Sanierer, der nichts von Autos versteht
Edward Whitacre
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Edward Whitacre, GM-Verwaltungsratchef. Foto: ap
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(man) Wenn angesichts der Entscheidung zum Opel-Verbleib bei General Motors (GM) von enttäuschten Europäern amerikanische Klischees strapaziert werden, dann treffen sie auf den Mann, der die Entscheidung mitverantwortete, wohl zu. Die Hobbies von Edward Whitacre, Chef des GM-Verwaltungsrats, sind durchaus cowboy-esk: In seiner Freizeit kämpft er auf seiner Farm in Texas mit Stock und Stein gegen Klapperschlangen oder rumpelt mit dem Bagger über seinen
Besitz.
Dazu dürfte er in letzter Zeit aber seltener gekommen sein, denn seit Juni steht der 68-Jährige an der Spitze des Verwaltungsrats von GM. Die US-Regierung berief ihn trotz seines Bekenntnisses, von Autos wenig zu verstehen, auf den Posten. Schwerer wog offenbar sein Ruf, ein geübter Modernisierer zu sein.
Ursprünglich kommt Whitacre aus der Telekom-Branche. In 17 Jahren an der Spitze des US-Telefonkonzerns AT&T machte er das Unternehmen zum Marktführer. Dies gelang mittels eines aggressiven Sanierungskurses, der nun auch Opel blüht.
Siehe auch:
Die Protestfront bei Opel bröckelt schon
Printausgabe vom Freitag, 06. November 2009
Online seit: Donnerstag, 05. November 2009 18:56:00
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