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Betreuungsplätze sind in der Steiermark knapp – besonders für kleine Kinder. Eine Grazerin arbeitet mehr, weil sie sonst schlechtere Chancen auf einen Krippenplatz fürchtet. Eine Alleinerziehende findet keinen Job, weil ihr die Betreuung fehlt.
Jasmin Kos-Bayer hätte nach der Karenz auch mit weniger Stunden wieder in ihren Logistik-Job einsteigen können. „Aber ich hab mich gar nicht getraut, weniger zu arbeiten. Man hört von so vielen Müttern, die ‚nur‘ 50 Prozent arbeiten und überhaupt keine Chance auf einen Kinderbetreuungsplatz haben“, sagt die 36-jährige Grazerin. Also steigt sie im Herbst mit 26 Wochenstunden wieder in ihren Beruf ein. Ihr Mann arbeitet Vollzeit.
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Darin zeigt sich ein Dilemma: Wie viel Eltern arbeiten können, hängt von der Betreuung ab – ihre Chancen auf einen Betreuungsplatz hängen wiederum davon ab, wie viel sie arbeiten. Kos-Bayer zählt sich zu jenen, die „Glück gehabt“ haben: Ihr Sohn bekommt mit 16 Monaten einen Platz in der Wunscheinrichtung, fünf Gehminuten entfernt. „Ein Riesengeschenk.“ Doch sie weiß: Vielen bleibt der Platz verwehrt, aus ihrem Umfeld hört sie oft, „dass die Suche oft eine Katastrophe ist“.
Wenn die Arbeit über den Platz entscheidet
Was steckt dahinter? Wer in Graz einen Krippen- oder Kindergartenplatz sucht, wird nach Kriterien gereiht. Hauptwohnsitz, Berufstätigkeit und familiärer und sozialer Betreuungsbedarf spielen etwa eine Rolle. Auf WZ-Anfrage bestätigt die Stadt: Wer mehr arbeite, habe „höhere Chancen, einen Krippenplatz zu erhalten“. Die Stadt bewegt sich damit innerhalb der Vorgaben des Landes.
Ich will ja arbeiten und mich weiterbilden.Emely Steinkellner, alleinerziehende Mutter
Emely Steinkellner steht am anderen Ende desselben Systems. Die 23-jährige Grazerin ist alleinerziehend, möchte wieder arbeiten und eigentlich im Herbst eine Ausbildung beginnen – ausgerechnet als Kinderbetreuerin. Früher hat sie als Schulassistentin gearbeitet. Für ihren zweieinhalbjährigen Sohn gab sie wie gefordert beim „Kinderportal“, der Plattform des Landes, drei Wunscheinrichtungen an – ohne Erfolg. Nach ihrer Schilderung spielte dabei eine Rolle, dass sie derzeit keinen Job habe. Damit steht sie vor einer paradoxen Situation: Steinkellner braucht Betreuung, um einen Job zu bekommen. Bei der Vergabe von Betreuungsplätzen ist es aber von Vorteil, bereits berufstätig zu sein. Doch beim AMS sei sie auf das Problem gestoßen, dass sie ohne gesicherte Kinderbetreuung dem Arbeitsmarkt nur eingeschränkt zur Verfügung stehe. „Ich bin in einen richtigen Teufelskreis geraten, habe überall widersprüchliche Informationen bekommen und viel geweint“, erzählt sie. „Ich will ja arbeiten und mich weiterbilden.“ Die Arbeiterkammer berichtet immer wieder von Eltern, die ihre Jobs sogar aufgeben müssen, weil sie ihre Kinder zuhause betreuen müssen.
Die Steiermark hinkt bei der Kinderbetreuung hinterher. Besonders knapp ist das Angebot bei den Jüngsten. 2024/25 wurden in der Steiermark 22,9 Prozent der unter Dreijährigen institutionell betreut – so wenige wie in keinem anderen Bundesland. Österreichweit waren es 35 Prozent. Auch bei den Drei- bis Fünfjährigen liegt die Steiermark hinten. Im Juli 2026 warteten laut ORF rund 2.600 Kinder auf einen Kinderbetreuungsplatz, und der Druck auf die wenigen Plätze könnte weiter steigen: Die Bundesregierung will ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr einführen. Wie viele Plätze fehlen, könne das Land nicht beziffern, heißt es; der Bedarf schwanke je nach Geburtenzahlen, Karenzmodellen, Beschäftigungssituation und familiärer Betreuung.
Ohne Job keine Betreuung?
Doch auch mit Platz entscheiden Öffnungszeiten und Wohnort darüber, ob sich Betreuung mit einem Job vereinbaren lässt. In den Gemeinden Tragöß-St. Katharein oder St. Martin am Wölmißberg gibt es zum Beispiel weder eine Kinderbetreuung für unter Dreijährige noch eine Ganztagesbetreuung für Drei- bis Sechsjährige. Laut Kinderbetreuungsatlas der Arbeiterkammer fallen lediglich 74 von 285 steirischen Gemeinden in die beste Kategorie – bedeutet: Es gibt ein Betreuungsangebot für Kinder unter drei Jahren, einen Ganztagskindergarten, eine Nachmittagsbetreuung für Volksschulkinder und Öffnungszeiten, die beiden Elternteilen eine Vollzeitbeschäftigung ermöglichen.
Das Timing verkompliziert die Lage: Kinderbetreuungsplätze werden im Normalfall für Herbst vergeben, Karenzen enden aber zu ganz unterschiedlichen Zeitpunkten. Unterjährig können Kinder zwar aufgenommen werden, aber nur dann, wenn gerade ein Platz frei ist.
Wenn Tageseltern einspringen
Daniela Wohlmuth, Geschäftsführerin von Tagesmütter*väter Steiermark, kennt diese Lücken. Besonders außerhalb des Grazer Ballungsraums ist das Angebot für kleine Kinder eingeschränkt. Ihre trockene Zusammenfassung: „Arbeiten für Mütter: Challenge accepted.“ Wer keinen institutionellen Platz findet, weicht oft auf Tageseltern aus. Doch auch davon gibt es zu wenige, zudem sind sie teurer. Wohlmuth fordert deshalb „Kostenparität“: Entscheidend sollte sein, welche Betreuungsform zu Kind und Alltag passt – nicht, welche sich die Familie leisten kann. „Das sollte kein Luxus sein.“ Das Land Steiermark plant derzeit aber keine Kostenangleichung.
Kinderbetreuung sollte kein Luxus sein.Daniela Wohlmuth, Geschäftsführerin von Tagesmütter*väter Steiermark
Sarah Müller (Name geändert) erlebt als Leiterin einer privaten Kinderkrippe die Folgen der unsicheren Situation: „Ich sehe sehr viel Verzweiflung.“ Die Grazerin möchte aus Angst vor öffentlichen Anfeindungen anonym bleiben.
Mehr Kinder in bestehenden Gruppen unterzubringen, wäre die einfachste Antwort auf den Mangel. Pädagogisch wäre es jedoch die falsche, betont Müller. Große Gruppen, Personalwechsel und unterschiedliche Bedürfnisse würden es schwierig machen, allen gerecht zu werden. „Oft sind mir die Hände gebunden.“ Auch Max Werschitz von der Initiative #kinderbrauchenprofis warnt davor, den Platzmangel auf Kosten der Qualität zu lösen. Die Steiermark habe bei der Verbesserung der Rahmenbedingungen „lange geschlafen“. „Es geht um unsere Kinder. Hier zu sparen, ist keine Option.“
Der Streit um den Ausbau
Was die Kindergärten angeht, so sollen die Gruppen eigentlich kleiner werden. Unter Bildungslandesrat Stefan Hermann (FPÖ) wurde die nächste Reduktion aber verschoben: Bis zum Kinderbetreuungsjahr 2028/29 dürfen weiterhin maximal 22 Kinder in einer Kindergartengruppe sein, danach sollen es 21 und ab 2031/32 nur noch 20 sein. Initiativen und Gewerkschaften kritisieren die Verschiebung (siehe Infos & Quellen weiter unten).
Gerade in Graz zeigt sich der politische Konflikt: Durch die bisherigen Gruppenverkleinerungen sind Plätze verloren gegangen, während der Ausbau nicht im selben Ausmaß vorangekommen ist. Bildungsstadtrat Kurt Hohensinner (ÖVP) drängt seit Jahren auf zusätzliche Gruppen und wirft der von KPÖ und Grünen geführten Stadtregierung vor, zu wenig Budget zur Verfügung zu stellen. Aus dem Finanzressort kommt umgekehrt die Kritik, Hohensinner setze zu stark auf teure Neubauten statt auf andere Lösungen. Außerdem seien kleinere Gruppen laut Stadtregierung und Fachleuten pädagogisch sinnvoll: Sie könnten das – teils sehr stark belastete – Personal entlasten und Kindern bessere Betreuung ermöglichen.
Es geht um unsere Kinder. Hier zu sparen, ist keine Option.Max Werschitz von der Initiative #kinderbrauchenprofis
Immerhin sollen bis 2026 in Graz sieben neue Kindergartengruppen und 154 zusätzliche Plätze entstehen. In Kombination mit dem Aufschub der geplanten Gruppenverkleinerung soll der Versorgungsgrad so von 90,9 auf 91,3 Prozent steigen. Dauerhaft gelöst ist das Problem damit nicht: Mit dem nächsten Reduktionsschritt würden in Graz wieder rund 250 Plätze wegfallen. Steiermarkweit zeigt sich die Dimension: Sinkt die Höchstzahl in jeder der rund 1.350 Kindergartengruppen um ein Kind, gehen rechnerisch ebenso viele Plätze verloren; sie müssen in den jeweiligen Gemeinden neu geschaffen werden.
Der Versuch, die Qualität zu verbessern, verschärft also zunächst den Platzbedarf. Und Räume allein reichen zur Lösung dieses Problems nicht aus. Es braucht Pädagog:innen und Betreuer:innen, die darin arbeiten. Müller wünscht sich deshalb „mehr Geld und mehr Personal“. Wie viele Pädagog:innen und Betreuer:innen aktuell fehlen oder wie viele Gruppen deshalb Öffnungszeiten reduzieren mussten, kann das Land nicht sagen.
Das Recht auf einen Platz
Derzeit fördert das Land neue Plätze – einen konkreten Zeitpunkt, bis wann die Steiermark bei den unter Dreijährigen zumindest den österreichischen Durchschnitt erreichen soll, nennt man aber nicht und verweist auf den „laufenden Ausbau“. Einen rechtlichen Anspruch auf einen Betreuungsplatz – so wie es ihn in anderen Bundesländern gibt – lehnt man ab. Dafür müssten flächendeckend Räume und Personal bereitstehen, auch wenn Plätze zeitweise leer blieben; das verursache hohe Kosten. Die Landesregierung setze stattdessen auf „Wahlfreiheit“ – also sowohl Vereinbarkeit von Beruf und Familie als auch Unterstützung für Eltern, die ihre Kinder länger selbst betreuen. Doch Wahlfreiheit setzt voraus, dass es tatsächlich etwas zu wählen gibt. Fehlt ein passender Platz, bedeutet das für Familien mitunter, Arbeitsstunden zu reduzieren, Großeltern einzuspannen, teurere Betreuung zu bezahlen – oder einen Job gar nicht erst anzunehmen.
Wie die Gesellschaft Mütter ächtet
Hinzu kommt der gesellschaftliche Druck, dem insbesondere Mütter ausgesetzt sind. Eine aktuelle Studie des Österreichischen Instituts für Familienforschung zur Situation in Vorarlberg zeigt zum Beispiel, dass außerfamiliäre Betreuung noch immer mit Begriffen wie „weggeben“ verbunden wird. Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) sorgte zuletzt mit der Aussage für Kritik, Kinderbetreuung sei für ihn keine Arbeit. Er entschuldigte sich später dafür.
Ob man früh arbeiten geht oder lang daheim bleibt, man macht es eh immer falsch.Jasmin Kos-Bayer über den gesellschaftlichen Druck, der auf ihr als Mutter lastet
Jasmin Kos-Bayer kennt diesen Druck. „Als Mama macht man es ja eh immer falsch – egal, ob man früh arbeiten geht oder lang daheim bleibt.“ Die Entscheidung, findet sie, müsse bei den Familien liegen.
Für Emely Steinkellner gibt es ab September zumindest eine Übergangslösung: Ihr Sohn kann 17 Stunden pro Woche betreut werden. Dahinter steckt ein Projekt, das aus der Not heraus entstanden ist: Dagmar Nöst, die Leiterin des Begegnungszentrums Graz-Südost der Diözese Graz-Seckau, hörte immer wieder von Eltern, die ohne Betreuung nicht wussten, wie sie arbeiten sollten. In der Pfarre St. Peter wurden deshalb zwei Räume adaptiert. Dort gibt es nun eine Spielegruppe mit zwölf Plätzen, geleitet von einer Pädagogin und unterstützt von Ehrenamtlichen, darunter Pensionist:innen. Einen Ganztagesplatz ersetzt das Angebot nicht. Für Steinkellner ist es trotzdem ein Anfang: Sie hat eine Ausbildung im Verkauf in Aussicht und möchte daneben arbeiten. „Zumindest bekomme ich so ein bisschen Zeit, um Arbeit zu suchen.“
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Infos und Quellen
Gesprächspartner:innen
- Jasmin Kos-Bayer, Grazerin und Mutter eines 16 Monate alten Sohnes
- Emely Steinkellner, alleinerziehende Grazerin und Mutter eines zweieinhalbjährigen Sohnes
- Daniela Wohlmuth, Geschäftsführerin von Tagesmütter*väter Steiermark
- Sarah Müller (Name von der Redaktion geändert), Leiterin einer privaten Grazer Kinderkrippe
- Max Werschitz, Kindergartenbetreuer und Mitglied der Initiative #kinderbrauchenprofis
- Dagmar Nöst, Leiterin des Begegnungszentrums Graz-Südost
- Schriftliche Auskünfte des Landes Steiermark und der Stadt Graz
Daten und Fakten
- Kinderbetreuung unter drei Jahren: 2024/25 wurden in der Steiermark 22,9 Prozent der Null- bis Zweijährigen institutionell betreut. Österreichweit waren es 34,8 Prozent, in Wien 46,4 Prozent. Damit lag die Steiermark an letzter Stelle. Werden Tageseltern mitgerechnet, steigt die steirische Quote auf 27,2 Prozent. Das Land verweist für 2025/26 auf ein inzwischen größeres Angebot: Für 33,1 Prozent der unter Dreijährigen stehe ein Platz in einer Krippe, in einer alterserweiterten Gruppe, einem Kinderhaus oder bei Tageseltern zur Verfügung.
- Drei- bis Fünfjährige: Die Besuchsquote von Kinderbetreuungsstätten für diese Altersgruppe lag in der Steiermark bei 88,9 Prozent, österreichweit bei 94,3 Prozent – auch hier belegte die Steiermark also den letzten Platz.
- Kinderbetreuungsatlas: 162 der 285 steirischen Gemeinden verfügen laut AK über Betreuung für unter Dreijährige, einen Ganztageskindergarten und Volksschul-Nachmittagsbetreuung. Nur 74 Gemeinden erfüllen zusätzlich die strengeren Vereinbarkeitskriterien.
- Warteliste: Im Juli 2026 warteten laut ORF rund 2.600 Kinder in der Steiermark auf einen Kinderbetreuungsplatz. Das steirische Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz sieht bei zu vielen Anmeldungen eine Reihung nach bestimmten Kriterien vor: Zunächst zählt der Hauptwohnsitz im Einzugsgebiet. Ältere noch nicht schulpflichtige Kinder haben Vorrang. Danach werden familiäre und soziale Verhältnisse berücksichtigt, darunter die Berufstätigkeit. Über die Aufnahme entscheidet letztlich der jeweilige Träger.
- Tageseltern: Im Mai 2026 gab es steiermarkweit 426 Tagesmütter und Tagesväter, ein Jahr zuvor 433. Im Betriebsjahr 2025/26 wurden laut Land 1.922 Kinder von Tageseltern betreut.
- Kinderbetreuung in Graz: Laut Stadt werden rund 96 Prozent der Krippengruppen und 80 Prozent der Kindergartengruppen ganztägig geführt.
- Ausbau der Betreuungsplätze in Graz: Für Herbst 2026 sind sieben zusätzliche Kindergartengruppen mit 154 Plätzen sowie eine neue Krippengruppe angekündigt.
- Neues steirisches Kinderbetreuungsgesetz: Die von FPÖ und ÖVP beschlossene Novelle soll den Trägern mehr Flexibilität geben und den Bau neuer Einrichtungen erleichtern. Kritisiert wird unter anderem, dass die Kinderhöchstzahl in Ausnahmefällen bis auf 27 erhöht werden kann und dafür kein eigenes Bewilligungsverfahren mehr nötig sein soll. Zudem werden Vorgaben für Bewegungsräume und Freiflächen gelockert: So ist erst ab der vierten Gruppe ein zusätzlicher Bewegungsraum nötig, auch bei Außenspielflächen sind Abweichungen leichter möglich. Gewerkschaften, Arbeiterkammer und einschlägige Initiativen warnen vor größeren Gruppen, weniger Bewegungsraum und damit schlechteren Bedingungen für Kinder und Personal. Im Begutachtungsverfahren gingen laut #kinderbrauchenprofis 523 Stellungnahmen ein. Das Land argumentiert, die Lockerungen würden Kosten senken und vor allem die Nutzung bestehender Gebäude für neue Betreuungsplätze erleichtern.Neue Betreuungsplätze sollen in der Steiermark entstehen, das Land fördert Bau und Betrieb. Bei einem kurzfristig angesetzten Förderaufruf im Juli wurden 66 Anträge über rund 1,7 Millionen Euro eingebracht. Nur zwei betrafen zusätzliche Krippengruppen, einer eine alterserweiterte Gruppe. Ende September folgt der nächste Call.
- Gruppengröße: In steirischen Kindergärten bleiben bis zum Kinderbetreuungsjahr 2028/2029 maximal 22 Kinder pro Gruppe vorgesehen; ab 2028/29 sind es 21, ab 2031/32 20. Bis zu 27sind möglich, wenn zusätzliches Betreuungspersonal eingesetzt wird.
- Pflichtkindergarten: Das letzte Kindergartenjahr vor Schuleintritt ist bereits verpflichtend und für mindestens 20 Wochenstunden beitragsfrei. Die Bundesregierung hat sich auf ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr verständigt. In anderen Ländern gibt es einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung: In Deutschland gilt der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz etwa ab dem ersten Geburtstag des Kindes. In Finnland gibt es einen Anspruch ab dem Ende der Elternzeit bzw. ab Geburt bis zum Beginn der Schulpflicht.
Quellen
- Statistik Austria: Kindertagesheime und Kinderbetreuung
- Statistik Austria: Monitoring-Bericht Elementare Bildung 2024/25
- Arbeiterkammer Steiermark: Kinderbetreuungsatlas 2026 – Licht und Schatten in der steirischen Kinderbetreuung
- RIS: Änderung des Steiermärkischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes 2026
- Bundeskanzleramt: Informationen zum verpflichtenden letzten Kindergartenjahr
- Österreichisches Institut für Familienforschung: „Daheim ist das Kind einfach am besten betreut“
- Initiative #kinderbrauchenprofis: Website und aktuelle Stellungnahmen
Das Thema in der WZ
Das Thema in anderen Medien
- ORF Steiermark: Lange Wartelisten bei Kindergartenplätzen
- Kleine Zeitung: Mit Herbst bekommt Graz 154 Kindergartenplätze dazu
- Kleine Zeitung: Graz fällt bei Kinderbetreuung auf unter 90 Prozent
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