<%@ LANGUAGE="JAVASCRIPT" %><%Response.Redirect("http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4241&Alias=Dossiers")%> <% language="javascript" %><% Response.Redirect("http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4241&Alias=Dossiers") %> Ratgeber: Kampf dem Spam

Start

In Kürze

Vorbeugung

Filter

Maßnahmen

Gesetze

Links

Einleitung

Meldungen

Artikel

Background

Zahlen

Meldungen zum Thema Spam

mail floodKampf den Spimmern: Der US-Onlinedienst AOL will gemeinsam mit der Anti-Spam Alliance (Microsoft, Earthlink und Yahoo) gegen Spimmer und Spammer in den US-Bundesstaaten Washington, Georgia und Kalifornien klagen. Neu sind die Klagen gegen Spimmer, darunter versteht man jene Spammer, die ihre Reklamebotschaften den Internet-Nutzern via Instant Messenger (z.B. von AOL, ICQ, Yahoo oder Microsoft) aufdrängen. Ein kommerzieller Anbieter habe massenhaft Werbung an die Nutzer der Plattform für den direkten Nachrichtenaustausch geschickt, hieß es von AOL. Über Instant Messenger können Mitteilungen online und in Echtzeit, ähnlich wie bei einer SMS, direkt an andere Internetnutzer geschickt werden, die zur gleichen Zeit online sind. Durch die schnelle Übermittlung entsteht eine Art schriftliches Gespräch. AOL gehe gegen jede Art von Spam vor, erklärte das Unternehmen, "egal ob in Chaträumen oder über Instant Messenger". Begründet werden die Klagen mit einer Verletzung des Gesetzes "Controlling the Assault of Non-Solicited Pornography and Marketing Act of 2003" (CAN-Spam Act). Dieses Gesetz sieht Haftstrafen von fünf Jahren und Geldstrafen bis zu 6 Millionen US-Dollar vor. (10/2004)

Übernommene Rechner: "Rund ein Drittel des Spam stammt inzwischen von 'unschuldigen' Systemen, die durch Computerviren oder Würmer gekidnappt wurden", sagte Gernot Hacker vom Sicherheitssoftware- Unternehmens Sophos auf einer Fachkonferenz zum Thema Computersicherheit des Marktforschungsunternehmens IDC in Frankfurt. "Die Verschleierung der Quelle und des Ziels von Spam war schon immer teuer", sagte Hacker. "Kidnapping von Systemen ist die neueste Methode." Laut IDC werden 2004 in Europa 17 Milliarden Spam-Mails verschickt, werden 2007 sollen es 23 Milliarden sein. (09/2004)

US-Spammer: Die meisten Spam-Mails kommen aus den Vereinigten Staaten (42,53 Prozent), danach folgen Südkorea (15,42 Prozent) und China mit Hongkong (11,62 Prozent). Die danach gereihten Länder sind nur mehr im einstelligen Prozentbereich aktiv. Deutschland liegt auf Platz sieben. Die Methoden der Spammer werden außerdem immer skrupelloser, erklärte er: "Viele sind inzwischen dazu übergegangen, fremde Computer zu hacken und unter ihre Kontrolle zu bringen, um ihre Spam-Mails verschicken zu können." Von solchen "Zombie-PCs", die heimlich gekapert wurden, werden laut Sophos rund 40 Prozent aller Werbe-Mails verschickt. (08/2004)

Microsoft reagiert: Auch bei Microsoft werden eifrig Anti-Spam-Strategien entwickelt. Im aktuellen Microsoft Executive E-Mail liefert Bill Gates den Zwischenbericht "Nützlichkeit von E-Mails aufrecht erhalten und verbessern". Demnach gehen bereits viele Verbesserungen auf den weit reichenden Einsatz der SmartScreen-Technologie zurück, da diese zwischen zuverlässigen und unzuverlässigen Sendern unterscheiden könne. So werde beispielsweise im Hotmail über 95 Prozent der ankommenden Spam-Mails ausfiltert. Dennoch seien die aktuell verfügbaren Filter-Technologien nicht ausreichend. Zur Bekämpfung der fälschlichen Verwendung eines Domain Namens, dem so genannten "Domain-Spoofing", werde der Sender-ID-Standard erfolgreich getestet, verrät Gates. Notwendig sei jedoch auch eine Kombination von unterschiedlichsten Methoden, um die Spam-Wellen einzudämmen.
(07/2004)

Stress Während in Deutschland mehr als 80 Prozent der Internet-Nutzer sämtlichen Spam in der Mailbox sofort löschen, reagiert fast jeder zweite Japaner mit einer verärgerten Antwort-Mail an den Absender. Den größten Erfolg hat Spam in den USA: Hier haben 20 Prozent schon mal Produkte von Spam-Anbietern gekauft. Dies ergab eine Yahoo-Umfrage unter 37.000 Internet-Nutzern in elf Ländern. [Mehr...]
(07/2004)

Juristische Schlachten: Der US-amerikanische Provider EarthLink hat einen Ring von Spammern verklagt. Das Unternehmen verlangt von den Spammern, künftig keine unerwünschten Werbe-Mails mehr zu verschicken und fordert zusätzlich Schadensersatz. Auch AOL hat bei einem Gericht in Orlando Klage eingereicht: Mehr als 35 Millionen Spam-Mails sollen an AOL-Mitglieder geschickt worden sein. Unterdessen wird in den USA ein Urteil in einem anderen Prozess als wichtiger Schritt im Kampf gegen Spam gewertet. Ein Bundesgericht hat entschieden, dass so genannte Do-not-call-Listen zulässig sind. Darauf sind Telefonnummern vermerkt, deren Besitzer nicht von Werbeanrufen belästigt werden wollen. Analog dazu könnten nun Anti-Spam-Listen zum Einsatz kommen. (Quelle: Symantec Security News)

Das Jahr des Spams wird 2004 nach den Angaben von Brightmail. Aus dem aktuellen Spam-Report schließt das Unternehmen, dass bis zu zwei Drittel aller Mails unverlangte Werbung transportieren könnten. 2003 waren es bereits 56 Prozent.

Filter-Test: Die Zeitschrift c't hat im August 2003 (Nr. 17/03) Spam-Filter getestet. Dabei hat sich der Bayes-Filter des E-Mail-Programms Mozilla sehr gut geschlagen. Die sWeb-Freemailer bieten Filter an, die Mails bereits auf dem Server sortieren. Die Ergebnisse bei GMX, Yahoo, Web.de, Hotmail oder Arcor fallen im Test jedoch sehr unterschiedlich aus. Einige Filter blocken Nachrichten ab, die keine Spam-Mails sind. Andere hingegen fischen zu wenig Spam aus der E-Mail-Flut. [Mehr bei c't...]

Wirtschaft gegen Spam: Eine Aufklärungskampagne bei Internet-Nutzern soll den Kampf gegen die unkontrollierte Werbemail-Flut unterstützen. Der deutsche eco-Verband der Internet-Wirtschaft hat dafür einen Anti-Spam-Leitfaden veröffentlicht. [Mehr...].

Gesetzesinitiative: Nach Virginia will nun auch der US-Bundesstaat Kalifornien Spammern das Leben schwer machen. Das kalifornische Oberhaus, der Senat, verabschiedete vergangene Woche ein verschärftes Gesetz gegen unverlangt versandten Werbemüll.

Das Gesetz bestimmt, dass niemand Werbemails verschicken darf, ohne vorher die Einwilligung der Empfänger eingeholt zu haben. Bei Verstößen sollen empfindliche Geldstrafen drohen - mindestens 500 Dollar pro Spam-Mail sieht das Gesetz vor. Die Gerichte sollen zudem eine Gebühr von 250 Dollar verlangen, mit der eine Sondertruppe von IT-Ermittlern finanziert werden soll. Bereits heute schreibt kalifornisches Recht vor, dass E-Mail-Werbebotschaften eine funktionierende Abbestell-Funktion haben. Gehen die Botschaften trotz Abbestellung weiter, sind sie illegal. In Virginia drohen Spammern bis zu fünf Jahre Gefängnis. (27.5.2003)

Staat als Spammer: Im Mai 2003 überschüttete die Bundesfinanzierungsagentur Mitarbeiter der Uni Wien mit Werbemails [Mehr...]

Konzerne gegen Spam: Im Mai 2003 beschlossen die Software- und Internetanbieter Microsoft, AOL und Yahoo, gemeinsam den Schutz ihrer Kunden vor unerwünschten Werbe-Emails verstärken. Zum einen sollen Lösungen entwickelt werden, der den Versand von Spam-Mails über die Email-Dienste von AOL, Microsoft und Yahoo erschweren. Dazu würden Standards für Werbemails entwickelt, mit denen sich Spam-Mails von seriösen Emails unterscheiden ließen. Die Anbieter würden sich künftig auch über Beschwerden der Kunden austauschen und bei der strafrechtlichen Verfolgung der unerlaubten Versandmethoden helfen. "Um dies zu erreichen, sollen die Mittel für die Archivierung elektronischer Beweismittel verbessert werden, die Rückschluss auf die Aktivitäten von Spammern geben." Mit Hilfe bestehender Internet-Adressbücher sollen die Absender außerdem leichter identifiziert werden können.