<%@ LANGUAGE="JAVASCRIPT" %><%Response.Redirect("http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4241&Alias=Dossiers")%> <% language="javascript" %><% Response.Redirect("http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4241&Alias=Dossiers") %> Ratgeber: Kampf dem Spam

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Vorbeugung

MailflutDie hier angeführten Techniken sind vor allem für Privatpersonen interessant. Keine der angegebenen Techniken bietet Institutionen hinreichenden Schutz vor Spam und/oder Mailviren. Den wirksamsten Schutz stellen zur Zeit Filter sowohl am Server wie bei den einzelnen Mitarbeitern dar. Grund dafür sind die verfeinerten Techniken der Adressensammler:

  • Spammer arbeiten inzwischen mit Virenprogrammierern zusammen. Auf diese Weise werden Mailadressen aus den Adressebüchern von PCs ausgelesen und übermittelt.
  • Die Mitarbeiter von Institutionen sind zumeist in vielen Adressbüchern von Kunden und Geschäftspartnern vermerkt. Würmer, die sich auf deren PCs einnisten, versenden sich unabhängig aller Vorsichtsmaßnahmen beim potentielen Adressaten und können dort nur abgefangen werden.
  • Professionelle Spammer resp. Verkäufer von Mailadressen arbeiten inzwischen mit Interception, d.h. sie lesen Mailadressen auf Servern aus, die Mail weiterleiten.

Verwenden Sie mehrere E-Mail-Accounts Spammer beziehen ihre Adressenlisten aus vielen unterschiedlichen Quellen. Nutzen Sie dieses Wissen, um ihr Postfach von Werbemails freizuhalten. Legen Sie sich neben Ihrer eigentlichen Mailadresse weitere Adressen für unterschiedliche Bereiche zu:

  • für Online-Einkäufe
  • für Gewinnspiele und dergleichen
  • für Foren und Chaträume
  • für Postings in Newsgroups etc.

Sollte eine dieser Adressen von Werbemails überfllutet werden, legen Sie einfach einen neuen Account bei einem Gratisanbieter an.

  • Eine ausgezeichnete Liste bietet Emailaddresses.com.
  • Spezialisiert auf das Anlegen zahlreicher Adressen für diesen Zweck ist Spammotel.

Hüten Sie Ihre Mailadresse
Sie wollen in einem Online-Shop nur etwas nachschauen, aber man verlangt Ihre Mailadresse? Schreiben Sie ruhig donald@duck.com in die Maske, das funktioniert auch. [Anmerkung nach Leserfeedback: Gemeint ist die Eingabe einer Adresse, von der Sie annehmen, dass sie nicht existiert. Alternativ können Sie auch die Mailadresse eines Ihnen bekannten Spammers eingeben.]
Hinterlassen Sie gültige Adressen nur dann, wenn Sie tatsächlich mit jemandem kommunizieren möchten.

Nutzen Sie Robinsonlisten
In Deutschland bietet der I.D.I. eine Mail-Robinsonliste an.
In der Schweiz können Sie Ihre Fax-Nr. und Mail-Adresse im Telefonbuch mit Zeichen * (keine Werbung) kennzeichnen lassen. Mehr dazu finden Sie bei Schweizer Telefonbüchern.
In Österreich ist Spam ohnehin verboten.

Leiten Sie Massenmails nicht weiter
Egal ob es sich um den Job handelt, bei dem man 10.000 $ im Monat verdient oder um eine herzergreifende Geschichte, ob es eine vorgebliche Virenwarnung ist oder ein elektronischer Kettenbrief mit Fluchdrohungen: Löschen Sie die Mail! Post, die Sie auffordert, etwas massenhaft zu versenden, ist unseriös und macht Sie zum Spammer.

BCC-BeispielVersenden Sie Mails mit bcc: statt mit cc:
Dadurch erhält der einzelne Empfänger nicht die Adressen aller anderen Adressaten. Auch wenn der einzelne Empfänger vertrauenswürdig ist, macht die Taktik Sinn. Viele Anwender senden nämlich Mails direkt weiter - und dadurch können die "Rattenschwänze" der cc:-Adressen leicht in falsche Hände geraten. Die Bildschirmkopie zeigt die Funktion in Microsoft Outlook:
Mehr zum Thema cc:/bcc: steht bei Trollpress.

Tarnen Sie Mailadressen auf Ihrer Website

  • Literale Angabe: Schreiben Sie einfach Xaver Maier at meineseite dot de statt als Mailadresse. Diese darf dann freilich kein klickbarer Link sein. Menschen können diese Angaben umsetzen. Die maschinellen Adressensammler haben damit Probleme.
  • Beispiel Mailadresse als GrafikGrafik: Veröffentlichen Sie Ihre Mailadresse als leicht verzerrte Grafik oder in einer Phatasieschrift. Dahinter darf wiederum kein klickbarer Link liegen. Der Nachteil der Methode: Die Grafik passt möglicherweise nicht zum Design.
  • Codierung: Man ersetzt im Quellcode einfach alle Zeichen durch die entsprechenden Character Entities. D.h. statt mailto: steht &#109;&#97;&#105;&#108;&#116;&#111;&#58;. Damit haben die Robots der Spammer, die das Web nach Adressen durchsuchen, meistens Probleme. Ein konkretes Beispiel zeigt Andreas Janke.

Empfangen Sie keine HTML-Mails
Beispiel HTML-SpammailDeaktivieren Sie im Mailprogramm die Option HTML-Mails empfangen. Solche Mails enthalten - neben bisweilen gefährlichem Code - meist Bilder, die von einem Webserver geladen werden. Sobald Sie die Mail lesen, wird eine Verbindung zu dem server hergestellt und der Spammer weiß, dass Ihre Mailadresse benutzt wird. Der Effekt: Sie erhalten noch mehr unverlangte Post.

Benutzer von Outlook haben dabei ein Problem. HTML-Mail lassen sich erst ab Outlook 2002/Service Pack 1 (Windows) bzw. Outlook 2000 (Mac) abschalten.

Antworten Sie nicht außer...
Das Angebot, sich von der Spamlisten streichen zu lassen, ist leider in seltenen Fällen ernst gemeint. Antworten Sie auf eine solche Remove-Klausel ("To unsubscribe simply reply with the subject...") nur, wenn Ihnen der Absender bekannt ist (ein Geschäft, in dem Sie eingekauft haben; ein verbreiteter Newsletter). Ansonsten teilen Sie dem Spammer solcherart mit, dass Ihre Mailadresse genutzt wird. Und er wird sie entweder selbst weiterhin nutzen oder verkaufen.
Ausnahmen: s. Beschwerden.

Kein telefonischer Kontakt
Spam mit einer Telefonnummer und den Zeilen "Call here to be removed" wird in der Absicht verschickt, Anrufe bei gebührenpflichtigen Nummern zu provozieren.

WZ Online