Allgemein

Theorie

Praxis

Sicherheit

Aktuell

Info

Zukunft

Meilensteine

Akzeptanz

Biometrische Grenzen

Fingerabdruck, Foto: APA/Gruenwald
Seit dem 30. September 2004 müssen Reisende in die USA, die sich ohne Visum für bis zu 90 Tage dort aufhalten, bei der Einreise an der Grenz zwei Fingerabdruecke abgegen und ein digitales Foto machen lassen.

Seit dem 30. September müssen Reisende in die USA, die sich ohne Visum für bis zu 90 Tagen dort aufhalten, bei der Einreise an der Grenze zwei Fingerabdrücke abgeben und ein digitales Foto machen lassen. Davon sind unter anderem auch alle Touristen und Geschäftsreisenden aus Österreich, eines der 27 so genannten "Visa Waiver"-Länder erfasst.

Das US-Heimatsschutzministerium verspricht sich damit mehr Schutz für die Sicherheit der Reisenden bei gleichzeitiger Wahrung der Privatsphäre. Die erfassten Daten sollen gemäß der US-eigenen Datenschutzbestimmungen behandelt und zum Zweck von Terrorbekämpfung und Kampf gegen Kriminalität auch an andere Staaten weitergegeben werden. Laut Heimatschutzministerium gibt es keine Datenschutzbedenken.

Die biometrische Erfassung gilt nun auch für jene etwa 13 Millionen Menschen, die bisher unter dem Visa-Waiver-Programm pro Jahr ohne Visum eingereist sind. Sie können dadurch weiterhin so wie bisher ohne Visum für bis zu 90 Tagen zu touristischen oder geschäftlichen Zwecken in die USA reisen.

Fingerabdruck lässt sich leicht fälschen

Der Chaos Computer Club (CCC) demonstrierte, dass es mit einfachen Hilfsmitteln möglich ist, Fingerabdrücke zu fälschen. Mit einem Scanner, einem Drucker und etwas Fingerspitzengefühl lässt sich eine Vorlage erstellen, die man sich auf den Finger kleben kann.

Weitere aktuelle Artikel finden Sie hier...