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Biometrie: Der Körper als Schlüssel?

Schild am Buffalo Niagara International Airport in Cheektowaga, N.Y.: "Security Is Not a Joking Matter". Foto: apDer Reiz biometrischer Verfahren liegt in der Unverwechselbarkeit körpereigener, persönlicher Merkmale. Schon der aus dem griechischen kommende Begriff "Biometros" ("bios" steht für Leben und "metros" für Maß) läßt das eigentliche Wesen dieser "Wissenschaft" erahnen: Der menschliche Körper - Stimme, Gesicht, Hand, Fingerabdruck, Iris, Netzhaut - wird "vermessen", um die Identität des "Besitzers" festzustellen und zu bestätigen. Dazu werden die gewonnenen, spezifischen Merkmale eines Menschen mit jenen verglichen, die bereits in einer Datenbank über diese Person hinterlegt wurden.

Doch bleibt die Frage nach Anwendung, Fehlerhaftigkeit und Manipulation brisant: Kann denn ein Mensch denn wirklich mit hundertprozentiger Sicherheit "identifiziert" werden?

Das aktuelle Dossier von WZ-Online will daher Hintegrundinformation für die aktuelle Diskussion liefern, Eckpfeiler von biometrischen Wirklichkeiten und Wahrscheinlichkeiten aufzeigen, Grundprinzip und Anwendungsgebiete erläutern, aber auch auf mögliche Gefahren hinweisen.

WZOnline Redaktion: Sabine Ertl
Zuletzt aktualisiert am: 29. September 2004