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Der Reiz biometrischer Verfahren liegt in der
Unverwechselbarkeit körpereigener, persönlicher Merkmale. Schon der
aus dem griechischen kommende Begriff "Biometros" ("bios" steht für Leben
und "metros" für Maß) läßt das eigentliche Wesen dieser
"Wissenschaft" erahnen: Der menschliche Körper - Stimme, Gesicht, Hand,
Fingerabdruck, Iris, Netzhaut - wird "vermessen", um die Identität des
"Besitzers" festzustellen und zu bestätigen. Dazu werden die gewonnenen,
spezifischen Merkmale eines Menschen mit jenen verglichen, die bereits in einer
Datenbank über diese Person hinterlegt wurden.
Doch bleibt die Frage nach
Anwendung, Fehlerhaftigkeit und Manipulation brisant: Kann denn ein Mensch denn
wirklich mit hundertprozentiger Sicherheit "identifiziert" werden?
Das aktuelle Dossier
von WZ-Online will daher Hintegrundinformation für die aktuelle Diskussion
liefern, Eckpfeiler von biometrischen Wirklichkeiten und Wahrscheinlichkeiten
aufzeigen, Grundprinzip und Anwendungsgebiete erläutern, aber auch auf
mögliche Gefahren hinweisen.
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