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Nr. 157 / 12. August 2017

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Veröffentlicht am:
12. August 2017

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Bundesministerium für Justiz

BMJ-Pr136.00/0007-III 1/2017

Planstelle

im Bundesministerium für Justiz

Gemäß § 177 Abs. 1 in Verbindung mit § 205 Richter- und Staatsanwaltschaftsdienstgesetz (RStDG) wird im Bundesministerium für Justiz die mit der Funktion der Stellvertretung der Leitung der Abteilung Innenrevision, Compliance und Rechnungshof (Abteilung III 9) und der Leitung der dort eingerichteten Kompetenzstelle „Revision Strafvollzug“ verbundene Planstelle einer Oberstaatsanwältin/eines Oberstaatsanwaltes (§ 205 Abs. 1 Z 3 RStDG) zur Besetzung ausgeschrieben.

Hinsichtlich der mit der ausgeschriebenen Funktion verbundenen Aufgabenbereiche wird auf die aktuelle Geschäfts- und Personaleinteilung des Bundesministeriums für Justiz-Zentralleitung (siehe dazu www.justiz.gv.at) hingewiesen.

Die Ernennungserfordernisse ergeben sich aus § 174 RStDG. Weiters sind die Voraussetzungen nach § 205 Abs. 4 erster Satz RStDG zu erfüllen. Überdies muss die künftige Arbeitsplatzinhaberin/der künftige Arbeitsplatzinhaber eine mindestens fünfjährige Diensterfahrung im Bereich einer Justizanstalt bzw. im Bereich der ehemaligen Vollzugsdirektion bzw. nunmehrigen Generaldirektion für den Strafvollzug und den Vollzug freiheitsentziehender Maßnahmen (Sektion II) des Bundesministeriums für Justiz aufweisen.

Zusätzlich werden neben dem sich aus dem Aufgabengebiet für die ausgeschriebene Planstelle ergebenden fachlich-inhaltlichen Anforderungsprofil für Führungsfunktionen in der Zentralstelle des Bundesministeriums für Justiz allgemein noch folgende besondere Fähigkeiten und Kenntnisse erwartet:

Fach- und Managementwissen:

Mehrjährige Praxis und Erfahrung im Justizdienst; umfassende Kenntnisse der Justizorganisation; Organisations- und Managementwissen; Erfahrung in der Koordinierung komplexer Aufgabengebiete; Kenntnisse und Erfahrung im Bereich der Revision des Strafvollzuges.

Lösungs- und Umsetzungskompetenz:

Fähigkeit zu analytischem und vernetztem Denken und Handeln; konsequente Zielverfolgung, ausgeprägte Organisations- und Koordinierungsfähigkeit; Initiative und Entscheidungskraft; Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögen.

Persönliche Anforderungen:

Ein hohes Maß an sozialer Kompetenz, insbesondere ausgeprägte Eignung zur Führung und Motivation von Mitarbeiter/innen; Verantwortungsbewusstsein und absolute Verlässlichkeit; repräsentatives Auftreten und Überzeugungskraft; Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit.

Die Justiz ist bestrebt, den Anteil der Frauen in Leitungsfunktionen zu erhöhen. Bewerbungen von Frauen für die ausgeschriebene Planstelle sind daher besonders erwünscht. Bei gleicher Eignung ist Bewerberinnen der Vorrang gemäß den §§ 11b und 11c B-GlBG einzuräumen.

Der Monatsbezug nach den Gehaltsansätzen des RStDG beträgt für die ausgeschriebene Planstelle zumindest 5.913,80 Euro (Gehaltsgruppe St 2, Gehaltstufe 4 nach § 190 Abs. 1 RStDG).

Ende der Bewerbungsfrist: 11. September 2017

Bewerbungsgesuche sind (im Dienstweg) an das Bundesministerium für Justiz zu richten. Die erforderlichen Gesuchsbeilagen ergeben sich aus § 179 Abs. 2 RStDG und § 33 Abs. 1 DV-StAG.

Wien, 21. Juli 2017 485587

Für den Bundesminister:

Mag. Michael Schwanda

Elektronisch gefertigt


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