• 20. Oktober 2017

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



  • vom 03.02.2015, 16:10 Uhr

Veranstaltungen

Update: 26.03.2015, 16:33 Uhr

Impressionen von den Alpbach Talks

Einfalt statt Vielfalt: Wie Unternehmen den Wandel verschlafen


Am Rosenmontag, 16. Februar 2015 fand im Wien Museum am Karlsplatz ein Alpbach Talk mit dem Titel: "Einfalt statt Vielfalt - Wie Unternehmen den Wandel verschlafen" statt. - © Fotos: Simon Rainsborough  Während die Gäste eintreffen...  ... bereiten sich die Podiumsgäste Thomas Sattelberger, Matthias Reisinger und Moderator Walter Hämmerle auf die Diskussion vor.  Nachdem die letzten wichtigen Punkte besprochen wurden, durfte die Vizepräsidentin des Europäischen Forum Alpbach (hier mit Geschäftsführer Philippe Narval) ...  ... Sonja Puntscher Riekmann, als einzige Frau aufs Podium ...  ... und begrüßte charmant die Gäste.  Wolfgang Renner, Marketingchef der Wiener Zeitung, fragte in seiner Begrüßung die Anwesenden provokant, ob diese sich ein Leben ohne Lesen vorstellen können...  und schloss mit einem Zitat des Genetikers Professor Markus Hengstschläger: "Die Zukunft ist zu komplex, um sie vorherzusagen, daher ist Vielfalt durch Individualität das beste Mittel, sich darauf vorzubereiten."  Bei der kurzen Vorstellungsrunde der beiden Gäste...  spricht Sattelberger über seine ereignisreiche Jugend, den Unterschied zwischen Maoismus und Kommunismus ...  ...ideologische Verblendung, die eigene Verführbarkeit und wie er dabei gelernt hat, Großprojekte zu organisieren.  Dem Publikum gefällts.  Matthias Reisingers Firma Impact Hub Vienna bringt Menschen zusammen, die Verantwortung übernehmen und selbst Lösungen für ihre Probleme haben.  Diversität ist kein trockenes Thema.  Bildung sollte Quelle für Veränderung und Innovation sein, erzählt Sattelberger, statt dessen werden Menschen Produkte von Prüfungsordnungen.  Manager werden heute zur Stabilisierung des Status quo ausgebildet.  "Viele Unternehmensführer wissen nicht, dass sie Teil des Problems sind", stellt Sattelberger fest. "Heute sollte man lernen, in Nertzwerken zu arbeiten und nicht mehr Hierarchien führen."  In alten, festgefahrenen Strukturen voller Angst kann keine Innovation entstehen!  Wie kann man Menschen die Angst vor Veränderung nehmen?  Gespannte Gesichter im Publikum.      Sonja Puntscher Riekmann eröffnete auch den Reigen der Publikumsfragen.                Schauen Sie mal nach oben.  Das eröffnet ganz neue Sichtweisen.  Es braucht eine Kultur, die Scheitern erlaubt.  Wer im Saal keinen Platz mehr fand, konnte das Gespräch im Foyer über einen Bildschirm verfolgen...  ... oder einen Blick durch die Glastür werfen.  Gruppenbild mit Dame.    Bei einem Gläschen Wein und ...  ...inspirierenden Gesprächen konnte man den Abend ausklingen lassen. - © Fotos: Simon Rainsborough 



  • Sehenswert (4)





  • Montag, 16. Februar 2015 - Wien Museum Karlsplatz (1040 Wien, Karlsplatz 8)

Blickt Thomas Sattelberger, viele Jahre einer der mächtigsten Personalchefs Deutschlands, ins Innere großer Unternehmen, so fällt seine Diagnose vernichtend aus. Die Einfalt dominiert. Und wie er meint, zum Schaden der Unternehmen und der Gesellschaft.

Sattelbergers These lautet: Vielfalt im Inneren bringt Wettbewerbsvorteile im Markt. In einer Wirtschaft, in der Suchmaschinenriesen und IT-Konzerne beginnen, Autoherstellern und Banken das Wasser abzugraben, wird die eigene Innovationsfähigkeit zur Überlebensfrage. Unternehmen, die eine Kultur des Querdenkens, der Kreativität und der Neugier zulassen, schaffen es leichter, sich ständig neu zu erfinden und den Wandel zu meistern. In diesem Kontext initiierte Thomas Sattelberger die 30-Prozent-Frauenquote für Führungspositionen bei der Deutschen Telekom.

Werbung

Neues zu erfinden ist das tägliche Brot für die Community rund um Matthias Reisinger. In seinem Netzwerk tummeln sich Entrepreneure und kreative Selbstständige. Strenge Hierarchien, Seilschaften und Vitamin B sind nicht ihr Ding. Sie leben eine neue Form des Wirtschaftens, lösen soziale Probleme mit nachhaltigen Geschäftsmodellen und pfeifen dabei auf altmodische Strukturen.

Warum fällt es Unternehmen so schwer, Diversität in den eigenen Reihen zuzulassen? Welches Potential schlummert im "Diversity Management"? Und warum sollte in der kreativen Arbeitswelt der Zukunft alles eitel Wonne sein?

Termin: Montag, 16. Februar 2015, 19.00 – 20.30 Uhr
Ort: Wien Museum Karlsplatz, 1040 Wien, Karlsplatz 8

Begrüßung:
Sonja Puntscher Riekmann, Vizepräsidentin, Europäisches Forum Alpbach; Leiterin und Professorin, Salzburg Centre of European Union Studies, Paris-Lodron-Universität Salzburg
Wolfgang Renner, Leitung Marketing und Kommunikation, Wiener Zeitung, Wien

Diskussion:
Thomas Sattelberger, Manager, Personalexperte, ehem. Vorstand, Deutsche Telekom, Bonn
Matthias Reisinger, Entrepreneur, Co-Founder & Managing Director, Impact Hub Vienna, Wien

Moderation:
Walter Hämmerle, Stellvertretender Chefredakteur, Wiener Zeitung, Wien

Die Reihe "Alpbach Talks" wurde ins Leben gerufen, um die offene, zukunfts- und lösungsorientierte Diskussionskultur des Europäischen Forums Alpbach nach Wien zu bringen.



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2015-02-03 15:36:28
Letzte Änderung am 2015-03-26 16:33:00


Werbung




Werbung


Werbung