Autostopp


Viele von uns haben es getan, vor allem in ihrer Jugend: Autogestoppt. Hier lesen Sie die aufregendsten und skurrilsten Autostopp-Erlebnisse der WZ-Redaktion.

In Irland waren wir 1997. Wunderschöne Landschaft und kaum Autos. Ein ziemliches Problem beim Autostoppen. - © WZ / Eva Zelechowski

Autostoppen

Wird schon nix passieren7

  • Quer durch Europa zu trampen, war mit 18 Jahren ein großes Abenteuer.

Als wir noch jung und furchtlos waren, aber uns vor allem das Geld zum Reisen fehlte, war Autostopp eine willkommene Möglichkeit, in ferne Städte zu gelangen. Venedig, Ljublijana, Dublin, Bern, Barcelona sind einige Stationen, an die ich mich erinnere. Interessante Begegnungen waren immer dabei, manchmal auch gruselige... weiter




Wer sich in den Verkehrsstrom wirft, sollte Zeit haben. - © de.fotolia.com, daviles

Autostopp

Verkehrstod der Liebe10

  • Autostopper werden immer auf's Neue zu den Exerzitien der Langsamkeit verdammt.

Beim Autostoppen fühlte man sich wie ein Stöckchen im Fluss. Man warf sich in den Verkehrsstrom, und der trug einen fort. Nur mit Glück kam man geradewegs ans Ziel. Mitunter geriet man auf Abwege, in Sackgassen oder wurde weit abgetrieben. Das Tempo war stets unbestimmt, selten ging es schnell, oft genug war man zu den Exerzitien der Langsamkeit... weiter




Berge und endlose Schafweiden: In Neuseeland gibt es mehr Schafe als Menschen. - © Flickr / Creative Commons / CameliaTWU

Autostopp

Zumindest haben wir nicht randaliert6

  • Wer in Neuseeland per Autostopp voran kommen will, braucht viel Geduld.

Per Anhalter durch Neuseeland - das ist, wenn man schnell von A nach B kommen will, keine gute Idee. Ein Franzose streckte im Vorjahr in Punakaiki vier Tage lang erfolglos den Daumen raus. Das ist frustrierend, seine Reaktion darauf aber dennoch befremdlich: Der Mann begann aus Zorn, Straßenschilder zu demolieren... weiter




Wer Autostopper mitnimmt, hat kriminelle auf der Rückbank? Auch das kommt vor.  - © APAweb / Helmut Fohringer

Autostopp

Kriminell, aber nett3

  • Wer frisch aus der Haft entlassen wird, braucht mitunter eine Mitfahrgelegenheit.

Mein Vater hat uns Kindern immer eingeprägt, ja NIE Autostopper mitzunehmen, weil das Gefängnisinsassen sein könnten. Verbrecher, Kriminelle. Wir haben früher in Krems gewohnt, ich wuchs dort auf, die Haftanstalt Stein war somit omnipräsent, die Insassen Angst erregend. Mein Papa hat selbst nie Autostopper mitgenommen, hat er immer gesagt... weiter




Kein Auto weit und breit: Eine Straße in Schottland. - © Flickr / Creative Commons / Simone A. Bertinotti

Autostopp

Das nackte Bein2

  • Mit einem Lastwagenfahrer auf dem Weg nach Schottland - mit einem kurzen "Zwischenfall" an der Raststation.

In den siebziger Jahren befanden wir uns auf dem Weg von Newcastle nach Edinburgh. Ein lustiger britischer Lastwagenfahrer hatte uns mitgenommen. Er war sehr gesprächig, zeigte uns durchs Autofenster die Sehenswürdigkeiten, an denen wir vorbeifuhren, Lindisfarne Priory, und so rollten wir heiter Richtung Schottland... weiter




Unsere Redakteurin reiste um den Genfer See per Anhalter. Smart Phones (wie im Bild) gab es damals noch keine.  - © APAweb / AFP, Fabrice Coffrini

Autostopp

Ein ausgestreckter Daumen, und die Welt liegt zu Füßen2

  • Per Anhalter entlang dem Genfer See und in die Berge.

Er war 17, lebte in Genf und machte ein Lehre als Werkzeugmacher. Ich war 16 und in den Sommermonaten auf Sprachkurs im 30 Minuten entfernten Lausanne. Da uns die Schweizer Bahn zu teuer war, mussten wir per Anhalter zueinander finden. Er war witzig und entspannt - und er entpuppte sich als unkonventioneller Gentleman... weiter




Autostopper lieben das Gefühl der Freiheit: Unser Redakteur trampte zwei Wochen vor seiner Französisch-Matura nach Paris.  - © APAweb / AFP, Francois Guillot

Autostopp

Oh mon dieu!4

  • Via Autostoppen nach Paris, um kurz vor der Matura die Französischkenntnisse aufzufrischen - ein waghalsiges Abenteuer.

Wien/Paris. Es war 1992, als ich mich kurzfristig dazu entschloss, zwei Wochen vor meiner Französisch-Matura nach Paris zu stoppen, um dort mein Französisch aufzubessern. Meine Reisebegleiterin hieß Renate. Sie wollte ihrerseits Abstand gewinnen wegen einer enttäuschten Liebe. Und ihre Freundin Sigrid in Paris besuchen - wo wir auch wohnen durften... weiter




Obwohl das Trampen nicht mehr so beliebt ist wie früher, sind rund um die Welt immer noch viele Menschen per Anhalter unterwegs. Dabei sollten aber unbedingt ein paar Dinge beachtet werden. - © Flickr / Creative Commons / Zhana Yordanova

Autostopp

Daumen in den Wind16

  • Trampen war vor allem in den 60er und 70er Jahren eine sehr beliebte Methode der Fortbewegung. Heute ist das kostenlose Reisen mit Pappschild aus der Mode geraten.

Ist es der Nervenkitzel? Die Ungewissheit nicht zu wissen, bei wem man zusteigt, was einen erwartet, wo man letztendlich landet? Ob mit dem Rucksack quer durch Europa oder nur ein paar Kilometer, irgendwann ist wohl jeder schon in ein fremdes Auto gestiegen. Wahrscheinlich mit einem mulmigen Gefühl im Bauch, zumindest ein bisschen... weiter




zurück zu Dossiers
  • zurück
  • 1
  • 2
  • weiter


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Bitcoin auf neuem Rekordhoch
  2. Netz-Sperre und Aus für anonyme SIM-Karten
  3. Til Schweiger muss wegen eines Facebook-Posts vor Gericht
  4. 20 Monate Freiheitsstrafe für Kärntner wegen NS-Propaganda
  5. Wiener Schülerin kreiert erstes Kopftuch-Emoji
Meistkommentiert
  1. Til Schweiger muss wegen eines Facebook-Posts vor Gericht
  2. Wiener Schülerin kreiert erstes Kopftuch-Emoji

Werbung




Werbung