• 1. September 2014

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Kann man nicht einfach nur gehen, ohne gleich nach Heilung, Erleuchtung oder Weltrettung zu streben? - © Foto: apa/dpa/Carsten Rehder

Essay

Schritt für Schritt zum Glück?7

  • Gehen erlebt in den letzten Jahren eine Art Renaissance und wird gerne mit philosophischen und heilsamen Bedeutungen "existenziell aufgeladen". - Eine kleine Kulturgeschichte der natürlichsten Fortbewegungsart.

Eigentlich, so möchte man meinen, ist das doch ganz einfach mit dem Gehen. Es handelt sich um "ein komplexes Zusammenspiel von Bewegungen der Gelenke, selektiv gesteuerter Aktivität der Muskeln und Positionswahrnehmung, die es einem Menschen ermöglichen, sich mit einer bestimmten Geschwindigkeit in eine von ihm gewählte Richtung zu bewegen"... weiter




Auf der "Tattoo and Body Art Convention", 2014 in Schaffhausen. - © apa/Keystone/Ennio Leanza

Tattoo

Die Haut als Leinwand

  • Millionen von Europäern sind tätowiert. Damit ist eine Tradition aus anderen Teilen der Welt zur Massenerscheinung der westlichen Kultur geworden. Doch warum?

Sie lassen sich symbolisch vom Krokodil fressen und wieder ausspucken, weil sie dem Tier ähnlich sein wollen. Jeden Schnitt, den die Rasierklinge auf ihrer Haut hinterlässt, denken die Mitglieder vom Stamm der Kaningara als Zähne des gefährlichen Reptils. Auf ihrer Brust, dem Bauch und dem Rücken verteilt sich das Muster der Einschnitte... weiter




"Ich habe viel gelernt über Ausflüge in andere Charaktere - und ich habe auch gelernt, dass man sich ihnen voll und ganz hingeben muss. Nur dann bekommst du Kraft und Leidenschaft zurück." Adele Neuhauser - © Foto: Robert Wimmer

Adele Neuhauser im Interview

"Ich habe einen irren Spieltrieb"11

"Wiener Zeitung": Frau Neuhauser, Sonntag wird nach der Sommerpause wieder ein neuer "Tatort" ausgestrahlt. Sie ermitteln zum nunmehr achten Mal als Kommissarin Bibi Fellner an der Seite von Harald Krassnitzer. Die neue Folge heißt "Paradies". Worum geht es? Adele Neuhauser: Es geht um das Thema Altersarmut beziehungsweise um den Versuch... weiter




Der zionistische Visionär Theodor Herzl veröffentlichte 1902 den Roman "Altneuland", in dem der Staat als große Genossenschaft konzipiert wurde. - © Foto: Bettmann/Corbis

Utopien

Die Hauptstadt der Utopien4

  • Im Wien der Jahrhundertwende entstanden vier literarische Zukunftsvisionen, die ideale Staaten zu entwerfen suchten. Im Detail unterschieden sich die Konzepte jedoch erheblich.

Die Autoren Josef von Neupauer, Theodor Hertzka und Theodor Herzl schufen zwischen 1890 und 1902 in Wien vier höchst unterschiedliche Utopien - eine von ihnen, nämlich Herzls "Altneuland", erlebte sogar eine Umsetzung in die Realität. Der Kommunismus Der Ausdruck "Kommunismus" wird in allen vier Büchern verwendet... weiter




Rainer Bauböck: "Ich war unzufrieden mit einer politischen Philosophie, die sich von realen Problemen, wie etwa der Migration, weit entfernt hatte." - © Foto: Saskia Blatakes

Interview

Rainer Bauböck: "Föderalismus der Parlamente wäre interessant"9

"Wiener Zeitung": Herr Bauböck, in Ihrem jüngsten - noch unveröffentlichten - Aufsatz schreiben Sie, dass sich Grenzen von Mauern und Barrikaden zu "Membranen" entwickeln sollten, die zwar nicht offen, aber stabil und durchlässig sind. In der Migrationsforschung spricht man gern vom "liberalen Paradox": Der Markt verlangt offene Grenzen... weiter




Peter Handke hat seinen Vorlass auf mehrere Archive verteilt. - © Foto: apa/Barbara Gindl

Literatur

Privatpapiere im Staatsbesitz6

  • Die unveröffentlichten Lebenszeugnisse von Schriftstellern wurden früher posthum archiviert, heute gehen sie oft schon als "Vorlass" in den Besitz von Archiven über - eine Praxis, die nicht unumstritten ist.

Was ein Nachlass ist, darf als bekannt vorausgesetzt werden: all das Schriftliche, das ein Mensch nach seinem Tod hinterlässt. Eine solche Sammlung kann intime Lebenszeugnisse ebenso enthalten wie Steuererklärungen oder Einkaufszettel, und die Bedeutsamkeit der Kollektion hängt nicht nur davon ab, ob der Verstorbene ein faszinierender Mensch war... weiter




zurück zu Beilagen


Werbung




31.8.2014: Anhänger der Occupy-Central-Bewegung im Finanzbezirk in Hongkong. Sie begehren gegen Kontrolle aus Peking auf. Siehe dazu auch: <a href="http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/welt/weltpolitik/656514_Peking-lehnt-freie-Wahl-in-Hongkong-ab.html" target="_blank"> Peking will streng prüfen</a>

Die Ausstellung 'Transmutaciones', in Guayaquil, Ecuador zeigt unter anderem ein Teeservice von Alexandra Cedeno aus menschlicher Plazenta angefertigt. Link: <a href="http://www.museodeguayaquil.com/  " target="_blank"> Museo de Guayaquil </a> Alejandro Gonzalez Inarritu.

"Breaking Bad" heißt der klare Sieger der diesjährigen Emmys. Die düstere Krimiserie um den Drogenbaron Walter White räumte gleich sechs goldene Statuen ab. Zu Beginn seiner Karriere leitet Michael Spindelegger das Sekretariat seines Mentors Robert Lichal im Bundesministerium für Landesverteidigung. Mit ihm war er in den Oerlikon-Skandal verwickelt.