• 30. Juli 2014

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Jubelnd liefen die Menschen in den Abgrund. Die Ansichtskarte aus der Anfangszeit des Ersten Weltkriegs zeigt die Wiener Mariahilfer Straße mit Marschkompagnie. - © Wien Museum

Extra

Der Abonnent in Schönbrunn14

  • 1914 stimmten die Medien eifrig in die allgemeine Kriegsbegeisterung ein. Die "Wiener Zeitung" setzte mehr auf Sachlichkeit.

Die Titelseite bereitete der Redaktion der "Wiener Zeitung" diesmal keine Arbeit. Sie wurde fixfertig geliefert. Der Autor, ein Beamter durch und durch, hatte schon früher für das Blatt geschrieben, Korrekturen würden nicht nötig sein. Also direkt zum Setzer mit dem Manuskript, der mit Bedacht 14 Bleilettern zu einer denkwürdigen Überschrift... weiter




Österreichische Soldaten mit Haubitze in Palästina. - © Postkarte eines unbekannten Fotografen/Wikimedia Commons

Extra

Kanonen unter Palmen11

  • Der Nahe Osten war im Ersten Weltkrieg eine heftig umkämpfte Region. In Palästina kamen ab 1915 auch österreichisch-ungarische Soldaten zum Einsatz.

"Na, ich glaub’ doch, die sehen wir nimmer." Mit diesen Worten soll Kaiser Franz Joseph den Befehl unterzeichnet haben, durch den im Jahr 1915 Soldaten der k.u.k. Armee nach Palästina abkommandiert wurden. Doch diese resignative Aussage des Kaisers sollte sich nicht bewahrheiten, die österreichisch-ungarischen Truppen sollten im Nahen Osten eine... weiter




Mythos, Abenteuer und ein Kinderherz: Antoine de Saint-Exupéry. - © adoc-photos/Corbis

Literatur

Ikarus fliegt in die Nacht2

  • Vor 70 Jahren, am 31. Juli 1944, ist Antoine de Saint-Exupéry vom Himmel gestürzt: Der Aristokrat und waghalsige Pilot ist bis heute der meistgelesene französische Schriftsteller.

Er war ein Zerrissener, der sich von der Erdenschwere niedergedrückt fühlte und deshalb gern in die Lüfte aufstieg. Dort wurde Antoine de Saint-Exupéry zum Pionier der Luftfahrt wie der Luftfahrtliteratur. Weltweit bekannt und geliebt wird er indes für seine bezaubernde Märchenerzählung "Der kleine Prinz"... weiter




Von allen bekannten Lebewesen auf der Erde ist der Mensch die einzige Spezies mit einer Disposition zu religiösem Glauben. - © Foto: Reuters/Tony Gentile

Naturgeschichte der Religion

Naturgeschichte des Glaubens17

  • Warum glauben Menschen an Gott? Welchen Zweck erfüllt Religiosität? Plausible Antworten darauf finden sich neuerdings aus evolutionstheoretischer und verhaltensbiologischer Perspektive.

Religiöser Glaube tritt in sehr unterschiedlichen Ausprägungen auf und ist in allen menschlichen Kulturen beziehungsweise Gesellschaften anzutreffen. Einschließlich der verschiedenen Formen des Aberglaubens, Anbetungen von Kultgegenständen, Weltuntergangsmythen, Beschwichtigungsritualen und so weiter kann dieser Glaube - ähnlich den mit ihm oft... weiter




Wissenschaftskritiker Karl Jaspers. - © Foto: ATV/Interfoto/picturedesk.com

Reduktionismus

Forschung und Sinnfrage16

  • Die Debatte zwischen der reduktionistischen Naturwissenschaft und der Philosophie führt meist nicht sehr weit, da es keinen gemeinsamen denkerischen Boden gibt.

Die Frage nach dem Verhältnis von Naturwissenschaften und Philosophie ruft immer wieder emotionsgeladene Antworten hervor. In der Debatte fällt auf, dass Philosophie und Wissenschaft meist nicht als unterschiedliche Zugänge zur selben Wahrheit, also als Einheit, sondern als grundsätzlich unversöhnliche Gegensätze gedacht werden... weiter




"Wir müssen nicht aufhören, das Gehirn zu begreifen, doch es gibt viele andere Wege, uns selbst zu verstehen", meint Neurowissenschafter Frazzetto. - © Foto: A. Gebert/dpa/picturedesk.com

Hirnforschung

"Wir sind mehr als unser Gehirn"15

"Wiener Zeitung": Herr Frazzetto, Neurowissenschafter verbringen angeblich sehr viel Zeit im Labor mit der Beobachtung von Mäusen. Das klingt nach einer einsamen und zugleich fast ein wenig absurden Tätigkeit. Giovanni Frazzetto: Für Außenstehende mag Mäusebeobachtung durchaus absurd klingen - und offen gestanden ist es auch nicht immer ein... weiter




zurück zu Beilagen


Werbung




1700 Polizisten belagerten diesen Eingang: Am Ende des Tages wurden 19 Hausbesetzer abgeführt. Der Hausbesitzer wollte jene Punks vertrieben haben, die er einst selbst geholt hatte, um die Altmieter in dem Haus in Wien-Leopoldstadt loszuwerden.

Das Polizeiaufgebot am Einsatzort war mit weit mehr als 1.000 Beamten enorm. Da die Besetzer den Hauseingang massiv verbarrikadiert hatten, gab es für die Exekutive vorerst kaum ein Weiterkommen. 30.07.2014: Musik und Krieg - Ein israelischer Soldat hat seine Gitarre für die ruhigen Momente des Gaza-Konflikts dabei.

Ko Murobushi unterrichtet beim Impulstanz die japanische Tanzform Butoh. Seit Oktober erreichten allein aus Mittelamerika mehr als 57.000 unbegleitete Kinder die Grenze. Sie fliehen vor Gewalt, Kriminalität und schlechten wirtschaftlichen Aussichten in ihren Heimatländern.

Werbung