• 21. April 2015

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Beim Testessen geht es darum, wie ein Lebensmittel schmeckt, wie es sich anfühlt, welche Geräusche es macht, welche Konsistenz man im Mund erlebt.

Interview

"Wir kochen für die gesamte Menschheit"10

  • Lebensmitteltechnologe Klaus Dürrschmid über die Sicherheit und sinnliche Qualität von Nahrungsmitteln, die kulturelle Formung von Geschmack - und warum unser Schweinsbratenrezept auf die Spätantike zurückgeht.

"Wiener Zeitung": Herr Dürrschmid, was macht eigentlich ein Lebensmitteltechnologe? Klaus Dürrschmid: Lebensmitteltechnologen sind größenwahnsinnige Köche. Sie wollen nicht nur für sich selbst und ihre Familie Essen zubereiten, sondern am besten für die gesamte Menschheit. Sie bedienen riesige Kessel und High-Tech-Maschinen... weiter




Wer jenseits aller heutzutage endemischen Ängste - vorm Dickwerden, vor Zusatzstoffen, vor generell ungesundem Essen . . . - herzhaft genießen kann, hat mehr vom Leben. - © apa/dpa/Christoph Schmidt

Essen

Frei von Gewissensbissen14

  • Auch unser Essverhalten wird krisenanfällig, weil Gesundheitsaspekte zu sehr in den Vordergrund rücken und gleichzeitig der Vergnügungsfaktor vernachlässigt wird. - Es braucht wieder mehr Mut zum Genuss.

Gesundheit wird als das höchste Gut des Menschen verkauft. Und viele glauben, das war schon immer so. Doch das ist nicht richtig. Gesundheit zu verabsolutieren ist ein Zeichen unserer Zeit. "Das Streben nach Gesundheit kompensiert die innere Glaubensleere unserer Gesellschaft", meint der österreichische Schriftsteller... weiter




Moderne Lebensmittelproduktion: Im bayrischen "Geflügelhof Lück" werden bis zu neun Millionen Eier jährlich gekocht und verbrauchergerecht bemalt. apa/dpa/Daniel Karmann

Ernährung

Leibspeisen und Giftküchen1

  • Unser Umgang mit Lebensmitteln wird einerseits rational erforscht und rationell organisiert, ist aber andererseits von diffusen Ängsten geprägt.

Lebensmittel beeinflussen unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden in einem beträchtlichen Ausmaß. Im Verlauf des Lebens nehmen wir 75.000 bis 100.000 Mahlzeiten zu uns, und das beansprucht sieben Prozent unserer Lebenszeit bzw. gar zehn Prozent unserer Lebenswachzeit. Dies sind bei einem 80-jährigen Leben insgesamt rund fünf Jahre... weiter




In Hamburg steht das weltweit größte Denkmal für den "Eisernen Kanzler". - © Foto: Christoph Braun/Wikipedia

Otto von Bismarck

Der geistvolle Autokrat2

  • Vor 200 Jahren wurde Otto von Bismarck geboren, der als deutscher Reichskanzler die Politik des 19. Jahrhunderts maßgeblich geprägt hat.

Er war einer der bedeutendsten Staatsmänner in der europäischen Geschichte des 19. Jahrhunderts. Dieses Urteil wird man heute aus der Distanz und dem Wissen der Zeit fällen können. Wiewohl historische Urteile keineswegs Allgemeingültigkeit für sich beanspruchen können und sollen. Ganz im Gegenteil. Sie hängen von allen möglichen Komponenten ab... weiter




Eine wenig bekannte Episode: In der Stadt Boryslaw wurde eine Zeit lang Erdöl gefördert, und Galizien wurde zum osteuropäischen Texas. - © Reinhold Völkel/Technisches Museum

Mythos Galizien

Galizische Eigenheiten4

  • Eine große Ausstellung im Wien Museum untersucht die Geschichte und Geschichtsmythologien des ehemals österreichischen "Königreichs Galizien und Lodomerien".

Professor Purchla erzählte unlängst in Wien, wenn er aus seinem Wohnort Krakau (polnisch Kraków) ostwärts reise - also etwa nach Lemberg (ukrainisch Lviv) -, dann verlasse er seine heimatliche Region nicht, obwohl er die EU-Außengrenze überquere. Fahre er hingegen nach Breslau (polnisch Wrocław)... weiter




"Als ich Schauspiel studierte und sie merkte, dass das mein Beruf werden sollte, wurde meine Mutter nervös . . .", erzählt Susan Batson beim Treffen mit "Wiener Zeitung"-Mitarbeiterin Christina Bylow. - © Foto: Lars Reimann

Interview

"Mein Need ist, bemuttert zu werden"2

"Wiener Zeitung": Mrs. Batson, wie erkennen Sie, ob jemand Talent hat? Susan Batson: Als sehr junge Schauspielerin arbeitete ich mit der bekannten Schauspiel-Lehrerin Uta Hagen in New York. Ich half ihr bei ihren Kursen. Da kamen oft Studenten zum Vorsprechen und ich konnte beobachten, wie sie ihre Wahl traf - binnen weniger Minuten... weiter




zurück zu Beilagen


Werbung



Werbung