• 26. April 2015

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



In Indien wehren und organisieren sich nun auch die Frauen vermehrt, wieetwa hier in einem Selbstverteidigungskurs in Neu Delhi, um gegen Übergriffe besser gewappnet zu sein.Apa/epa/Rajat Gupta

Indien

Holzpflüge und High Tech1

  • Indien, ein Land gewaltiger Widersprüche: Einerseits glänzt es mit beeindruckenden wirtschaftlichen Wachstumsraten, andererseits hat die Hälfte der Bevölkerung keinen Zugang zu sanitären Einrichtungen.

Lange vor dem Internetzeitalter haben sich Bilder auf unsere Netzhaut gebrannt: von mageren Kühen und Menschen, von Fahrradrikschas und rauschebärtigen Fakiren. Dazu noch Goas Strände und psychedelische Aussichten auf ein irdisches Nirwana für Aussteiger. Mittlerweile hat sich Indiens Image gewandelt, hin zu Mega-Cities... weiter




Einatmen und strecken: Der ziehende "süße Schmerz" ist Ziel der Übung. - © Martina Velicky

Yoga

Schmerz? Oder süßer Schmerz?3

  • Die heilige Stadt Rishikesh im Norden Indiens gilt als Welthauptstadt des Yoga. Bericht von einem Selbstversuch, sich in 28 Tagen zur Yogalehrerin ausbilden zu lassen.

Ein junger Inder packt mich an der Schulter, presst sein Knie in meinen Rücken und dreht dessen oberen und den unteren Teil in zwei verschiedene Richtungen. Ich komme mir vor wie ein Stück nasse Wäsche, das ausgewunden wird. 15 angehende Yogalehrer harren in der Rumpfdrehung aus. Lehrer Prashanth - strahlend weiße Zähne... weiter




Beate Winkler: "In der chinesischen Schrift besteht das Wort 'Krise' aus zwei Zeichen: Das eine bedeutet Gefahr, das andere Gelegenheit. Beides hängt zusammen." - © Peter Jungwirth

Interview

"Angst kann auch aufwecken und motivieren"1

  • Die Menschenrechts-Expertin Beate Winkler über die Chancen der Krise, über regionale Initiativen mit globalen Auswirkungen - und über die Rolle engagierter Bürgermeister in strittigen Fragen.

"Wiener Zeitung": Frau Winkler, Sie haben gerade ein Buch veröffentlicht, das sich mit der "Chance der Krise" befasst. Worin besteht diese Chance? Beate Winkler: Die Chance ist zuerst einmal, dass wir Halt machen, und uns wirklich mit der Dimension, der Tiefe und der Vielschichtigkeit dieser Groß-Krise auseinandersetzen... weiter




Beim Testessen geht es darum, wie ein Lebensmittel schmeckt, wie es sich anfühlt, welche Geräusche es macht, welche Konsistenz man im Mund erlebt.

Interview

"Wir kochen für die gesamte Menschheit"10

  • Lebensmitteltechnologe Klaus Dürrschmid über die Sicherheit und sinnliche Qualität von Nahrungsmitteln, die kulturelle Formung von Geschmack - und warum unser Schweinsbratenrezept auf die Spätantike zurückgeht.

"Wiener Zeitung": Herr Dürrschmid, was macht eigentlich ein Lebensmitteltechnologe? Klaus Dürrschmid: Lebensmitteltechnologen sind größenwahnsinnige Köche. Sie wollen nicht nur für sich selbst und ihre Familie Essen zubereiten, sondern am besten für die gesamte Menschheit. Sie bedienen riesige Kessel und High-Tech-Maschinen... weiter




Wer jenseits aller heutzutage endemischen Ängste - vorm Dickwerden, vor Zusatzstoffen, vor generell ungesundem Essen . . . - herzhaft genießen kann, hat mehr vom Leben. - © apa/dpa/Christoph Schmidt

Essen

Frei von Gewissensbissen14

  • Auch unser Essverhalten wird krisenanfällig, weil Gesundheitsaspekte zu sehr in den Vordergrund rücken und gleichzeitig der Vergnügungsfaktor vernachlässigt wird. - Es braucht wieder mehr Mut zum Genuss.

Gesundheit wird als das höchste Gut des Menschen verkauft. Und viele glauben, das war schon immer so. Doch das ist nicht richtig. Gesundheit zu verabsolutieren ist ein Zeichen unserer Zeit. "Das Streben nach Gesundheit kompensiert die innere Glaubensleere unserer Gesellschaft", meint der österreichische Schriftsteller... weiter




Moderne Lebensmittelproduktion: Im bayrischen "Geflügelhof Lück" werden bis zu neun Millionen Eier jährlich gekocht und verbrauchergerecht bemalt. apa/dpa/Daniel Karmann

Ernährung

Leibspeisen und Giftküchen1

  • Unser Umgang mit Lebensmitteln wird einerseits rational erforscht und rationell organisiert, ist aber andererseits von diffusen Ängsten geprägt.

Lebensmittel beeinflussen unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden in einem beträchtlichen Ausmaß. Im Verlauf des Lebens nehmen wir 75.000 bis 100.000 Mahlzeiten zu uns, und das beansprucht sieben Prozent unserer Lebenszeit bzw. gar zehn Prozent unserer Lebenswachzeit. Dies sind bei einem 80-jährigen Leben insgesamt rund fünf Jahre... weiter




zurück zu Beilagen


Werbung



Werbung