• 19. Mai 2013

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Üppig, aber gefährdet; der tropische Regenwald. - © La Gamba

Naturschutz am Golfo Dulce

  • Der "Regenwald der Österreicher" im Südwesten des mittelamerikanischen Landes Costa Rica ist ein ehrgeiziges ökologisches Projekt zur Erhaltung des tropischen Ökosystems und zum Schutz des Klimas.

Vor gut zwanzig Jahren setzte Michael Schnitzler zu seiner beruflich-musikalischen Wiener Karriere am Golfo Dulce in Costa Rica einen "natürlichen Kontrapunkt": Der Professor der hiesigen Musikhochschule hatte sich bedingungslos in einen Flecken für Sonnen- und Lagunenhungrige verliebt, der ihm ursprünglich nur als vorübergehendes Feriendomizil... weiter




Umstrittener Wissenschaftskritiker: Rupert Sheldrake. - J. Hill/droemer

An den Grenzen der Vernunft

  • In seinem neuen Buch, "Wissenschaftswahn", plädiert der Biologe Rupert Sheldrake dafür, die Annahme unwandelbarer Naturgesetze durch jene von wandelbaren Naturgewohnheiten zu ersetzen.

Genie oder Scharlatan? Diese Frage spaltet seit drei Jahrzehnten sein Publikum. Seit der britische Biologe Rupert Sheldrake 1981 mit seinem auch von der scientific community beachteten Buch "A New Science of Life" (deutsch: "Das schöpferische Universum") aus dem wissenschaftlichen Mainstream ausgeschert ist und in der Folge zum Bestsellerautor und... weiter




Hitlers megalomane Pläne für Linz wurden nicht verwirklicht, aber es wurden während der NS-Zeit 2700 Wohnhäuser errichtet. Hier die Keferfeldstraße, Linz-West. - Foto: © Bernhard Widder

Siedlungsbau in Hitlers Heimat

  • Die Stadt Linz gehörte in der NS-Zeit zu den Kulturhauptstädten des Deutschen Reichs. Bauliche Spuren davon sind bis zum heutigen Tag sichtbar. Zurzeit befasst sich eine Linzer Ausstellung mit diesem Erbe.

Ein weltbekanntes Bild: der GRÖFAZ ("Größter Führer Aller Zeiten"), Adolf Hitler, sitzt auf einem Sessel, in Uniform, und betrachtet konzentriert das große Modell einer Stadtanlage an einem Fluss, so, als wäre er ein Urbanist, ein Stadtplaner. Wenn die Berichte über dieses Foto stimmen, dann entstand diese späte Aufnahme von Hitlers Leben im Keller... weiter




Bernhard Mühleder, Mitarbeiter der Gedenkstätte Mauthausen, vor dem "Jourhaus" in Gusen, mit einem Bild desselben Gebäudes während der NS-Zeit: Das Haus markierte den Eingang zum KZ Gusen I.Heute befindet sich das Haus in Privatbesitz. - Foto: Labor Verlag/E. Pruckner

Das Unsichtbare wird sichtbar

  • Kann man an einem Ort wie Mauthausen leben, und wie soll man mit seiner Vergangenheit umgehen? Ein Besuch der Schauplätze von Johann Epples Roman "Gesternstadt" zeigt: die NS-Geschichte ist omnipräsent.

Es ist eine herrschaftliche Villa, die dem Besucher weiß verputzt entgegen strahlt. Der Rasen ist fein getrimmt, eine zwei Meter hohe Mauer umrahmt das Grundstück, auf dem sich das größte Haus des Ortes befindet. Durch ein Stahltor blickt man auf den englischen Garten und einen Kiesweg, der zum Haus führt... weiter




Das Haus "Wachenfeld" bei Berchtesgaden, das später zum "Berghof" ausgebaut wurde. - © Privatarchiv Erich Wilhelm Krüger/ Wikimedia

Zu Gast bei Adolf Hitler

  • Helene Hanfstaengl und ihr Sohn Egon gehörten zu den wenigen Menschen, die ihren "Führer" in seinem Landhaus "Wachenfeld" besuchen durften. Der damals 15-jährige Egon erinnerte sich später an seine Eindrücke.

Der über dem bayrischen Berchtesgaden thronende, als Touristenattraktion seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert beliebte Obersalzberg drang in den Dreißigerjahren des 20. Jahrhunderts als "Hitlers Berg" in das Bewusstsein der Weltöffentlichkeit. Den damit verbundenen schlechten Ruf sollte das schöne Hochtal nie mehr verlieren... weiter




Anklänge an die "Neue Sachlickkeit" und das "Neue Sehen" bestimmten die fotografische Moderne. Hier Ferdinand Hodek: Radfahrer, um 1930/31. - Foto: Archiv Anton Holzer

Die vergessene Avantgarde

  • Österreichs experimentelle Fotografie erlebte um 1930 eine kurze Blüte. Erst heute wird diese spannende Epoche wiederentdeckt. Zum Vorschein kommen hervorragende Bildkünstler - und wenig bekannte Meisterwerke.

War da etwas? Fotografische Avantgarde in Österreich? Nie gehört! Wenn man der gängigen Meinung Glauben schenkt, war das radikal Neue in der Fotografie, historisch gesehen, stets im Ausland beheimatet: in Berlin, Paris, Prag, New York, Moskau. Aber nicht bei uns. Allerdings: Bei genauerem Hinsehen erweist sich diese herkömmliche Einschätzung als... weiter




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