• 19. Mai 2013

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Theaterdirektoren und Wegbereiter der Moderne: Max Burckhard (1854-1912), Otto Brahm (1856-1912) und Alfred von Berger (1853-1912), v.l.n.r. - Fotos: Wikimedia

Vorhang auf für neue Dramen

  • Im Jahr 1912 verlor das deutschsprachige Theater drei bedeutende Direktoren: Max Burckhard, Otto Brahm und Alfred von Berg. Sie etablierten Arthur Schnitzler am Theater und waren auch selbst Schriftsteller.

Das Jahr 1912 ist ein Trauerjahr für das Theater im deutschen Sprachraum. Am 16. März war Max Burckhard (*1854) gestorben, Direktor des Burgtheaters von 1890-1898. Am 24. August folgte ihm Alfred von Berger (*1853), amtierender Burgtheaterdirektor seit 1910. Schließlich starb am 28. November Otto Brahm (*1856)... weiter




"Ich habe in meiner Arbeit und in meinem Denken nie Kompromisse gemacht. Im täglichen Leben bin ich immer zu Kompromissen bereit, beim Filmemachen nicht." Peter Kubelka - Foto: © Robert Wimmer

"Kino muss schwarz sein"

Peter Kubelka

  • Der Filmemacher und Kunstexperte Peter Kubelka spricht über die Materialität und Körperlichkeit des Mediums Film

"Wiener Zeitung": Herr Kubelka, im Zuge der diesjährigen Viennale wird es am 27. Oktober zur österreichischen Premiere Ihrer neuen filmischen Arbeit "Antiphon" kommen. Das Werk ist als exaktes Gegenstück Ihres 1960 uraufgeführten, rund sechsminütigen Filmes "Arnulf Rainer" konzipiert. Was konkret darf man sich darunter vorstellen bzw... weiter




Die Bekleidung des jungen Alois S. glich frappierend jener des Zorro-Hauptdarstellers in den gleichnamigen Westernfilmen und -romanserien (hier eine Szene aus einer späteren Verfilmung des Stoffes, "The Legend of Zorro", mit Antonio Banderas in der Hauptrolle). - Foto: © Andrew Cooper/Columbia/Spyglass /Bureau L.A. Collection/Corbis

Der Zorro aus Deutschlandsberg

  • Der Fall des "steirischen Cowboys" Alois S., der 1953 von Gendarmen erschossen wurde, führte zu einer Kampagne gegen "Schmutz- und Schund"-Literatur, die den jungen Mann angeblich verdorben hatte. Eine Sitten- und Mediengeschichte aus den 50er Jahren.

Am 31. Oktober 1953, gegen 10:30 Uhr, meldete der kleine südsteirische Gendarmerieposten Pölfingbrunn dem Bezirkskommando Deutschlandsberg, dass in der Gegend von St. Ulrich im Greith, Bezirk Deutschlandsberg, ein berittener, schwer bewaffneter "Titosoldat" gesichtet worden sei. Patrouillen des Gendarmeriepostens waren bereits zur Nachforschung... weiter




Präsident Kennedy beim Besuch eines US-Luftwaffenstützpunktes während der Kuba-Krise. - © CORBIS

Am atomaren Abgrund

  • Erst im Nachhinein veröffentlichte Dokumente zeigten, wie knapp die beiden Supermächte während der Kuba-Krise vor 50 Jahren an einer Katastrophe vorbeischrammten.

Um 13 Uhr des 22. Oktober 1962, einem Montag, kündigte der Pressesprecher des Weißen Hauses in Washington für 19 Uhr eine Rundfunk- und Fernsehansprache des Präsidenten von "höchster nationaler Dringlichkeit" an. Als John F. Kennedy sechs Stunden später seine Ansprache begann, schauten 100 Millionen Amerikaner zu... weiter




"Wir haben leider die Tradition, den Blick nicht darauf zu lenken, was einer kann, sondern darauf, was er nicht kann. In unserem Bildungssystem sucht der Lehrer nach Fehlern, nicht danach, was gelungen ist." Bernd Schilcher - © Foto: J. J. Kucek

"Unteroffiziere wurden als Lehrer engagiert"

Bernd Schilcher

  • Der Ex-Politiker und Bildungsexperte Bernd Schilcher erklärt, warum an unseren Schulen bis heute Frontalunterricht herrscht, was das mit Maria Theresia zu tun hat - und warum ausgerechnet eine Handvoll alter Männer Österreich reformieren will.

"Wiener Zeitung": Herr Schilcher, angesichts ihrer Kritik an der aktuellen politischen Elite, angesichts Ihrer harten Aussagen rund um das Bildungsvolksbegehren: Sind Sie einer jener grantigen alten Männer, für die Österreich berühmt-berüchtigt ist? Bernd Schilcher: Alt bin ich sicher, aber ich bin nicht grantig... weiter




Was hier so unnachahmlich formuliert ist, entspricht eher einem Wunschdenken als der Realität: Occupy ist mehr ein Medien- denn ein Massenphänomen. - © Foto: dpa/Rumpenhorst

Treibriemen der Transformation

  • Seit über einem Jahr existiert "Occupy", die weltweite Bewegung gegen die Auswüchse des Finanzkapitalismus. Inzwischen ist die Protestwelle verebbt, die meisten Lager sind geräumt. Was bleibt von den Demonstrationen? Eine kritische Bilanz.

"Wir sind die 99 Prozent." Diese Sentenz hat sich eingebrannt. Wir, die Masse der Mittelosen, gegen die 1 Prozent der Mächtigen. Der Vorwurf an die "1 Prozent der Produktionsmittelbesitzer" ist, dass sie unverantwortlich mit Gemeingütern operieren, Reichtümer anhäufen und in die eigene Tasche wirtschaften... weiter




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