• 26. Mai 2013

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Am Wochenende fallen die Trinkfreudigen am Strand entlang der Two Mile Hollow Road ein. - Johnny Pérez

Ballermann made in USA

  • Die Hamptons, eine Ansammlung von Dörfern und Kleinstädten an der Ostküste, gelten im Sommer als Refugium der Reichen und Schönen. Doch die Idylle scheint gefährdet, seit junge New Yorker den Landstrich als Partymekka entdeckt haben.

Das mit der Mistgabel ließen die Angehörigen der örtlichen Exekutive dann doch nicht durchgehen, bei allem Verständnis. Das Gesetz durchzusetzen ist noch immer ihre Domäne, auch wenn es die tapferen Polizisten von Montauk dem Vernehmen nach einiges an Überzeugungskraft kostete, den Pensionisten, der sich seit Sommerbeginn von den "wilden Horden"... weiter




Friedliches Landleben herrscht auch heute in den Amana-Dörfern. - © Rudolf Stumberger

Kommunismus mit der Bibel

  • Die pietistische Amana-Kolonie im US-Bundesstaat Iowa hat 77 Jahre lang eine Gemeinwirtschaft ohne Privateigentum und Geld praktiziert.

Als der Kalte Krieg begann, frohlockte im November 1946 das "American Magazin": "Der Kommunismus in Iowa ist zusammengebrochen". 77 Jahre habe die Amana-Kolonie den Kommunismus strikter praktiziert als jede andere Gruppe auf der Welt. Jetzt, 14 Jahre nach ihrer Rückkehr zum Kapitalismus, seien die unglaublichen Erfolge dieser Wende zu besichtigen... weiter




Das offizielle Plakat der Spiele von 1948 gab sich teils britisch, teils griechisch. - Foto: © Heritage Images/Corbis

Spiele auf Sparflamme

  • 1948 wurden in London die ersten Olympischen Spiele der Nachkriegsära abgehalten - doch im Vergleich zu heute waren die damaligen Wettbewerbe noch eine ausnehmend bescheidene Veranstaltung.

Die Franzosen brachten ihren eigenen Wein mit, die Amerikaner beluden ein Schiff mit Grundnahrungsmitteln und ließen frische Produkte einfliegen, um ihr 300-köpfiges Team bei Kräften zu halten. Uneigennützig zeigten sich Dänemarks Bauern, die 160.000 Eier beisteuerten, und die Niederländer mit 100 Tonnen Früchten und Gemüse für alle 4109 Athleten... weiter




Die Überlebenden von damals gedenken ihrer toten Kollegen auf dem Olympiagelände. - © Foto Gert Krautbauer für THE BIOGRAPHY CHANNEL

"Ich hätte alles ändern können"

  • 40 Jahre nach dem Attentat bei den Olympischen Spielen 1972 sind überlebende israelische Sportler nach München zurückgekehrt - und erinnern sich an die traumatischen Ereignisse von damals.

40 Jahre können eine Ewigkeit sein. 40 Jahre können aber auch eine Kleinigkeit sein. "Jedes Mal, wenn ich hierher komme, bin ich für einige Sekunden erstaunt. Weil ich nicht genau weiß, ob ich es wieder erleben werde", sagt Gad Tsabary. Er nahm 1972 in München für Israel als Ringer an den Olympischen Sommerspielen teil... weiter




Günther G. Bauer. - Foto: Andreas Pessenlehner © Wiener Zeitung

"Mozart war immer reich"

Günther G. Bauer

  • Der Salzburger Kulturhistoriker Günther G. Bauer korrigiert liebgewordene Legenden der Mozart-Biographik, befasst sich mit der Geschichte des Spielens und blickt auf seine Zeit als Schauspieler und Regisseur zurück.

"Wiener Zeitung": Herr Bauer, in Ihrem neuesten Buch beschreiben Sie den Salzburg-Besuch des Ehepaars Mozart im Jahr 1783. Da wollte der Komponist mit einiger Verspätung seinem Vater seine junge Frau Constanze präsentieren. Günther G. Bauer: So war es geplant. Aber das ist schief gegangen. Leopold Mozart hat seine Schwiegertochter extrem abgelehnt... weiter




Charles Pears, um 1930 - © Getty Images

Aufwändig gestaltete Reiseplakate fungierten jahrzehntelang als Leitmedium der Tourismuswerbung

Ikonographie der Sehnsucht

  • Plakate inszenierten Landschaften, Kulturgüter und Verkehrsmittel.
  • Die Bilder spiegelten Ideologie und Zeitgeist der jeweiligen Epoche - und die sinnlichen Träume der Reisenden.

Das Jahr 1786 begann zu welken, die Karlsbader Kur ging zu Ende, und Goethe beschloss: Ein Zurück nach Weimar kam vorerst nicht in Frage. Das Amt, die Liebe, die Kunst - es wollte sich zusammen nicht fügen. Und so brach der Geheimrat denn auf in das Land, wo die Zitronen so anders blühn, und ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht... weiter




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Ein Farbenrausch während der Eröffnungszeremonie.

Gottfried Helnwein, Peinlich, 1971, Die Wolldecke eines Navajo-Häuptlings wurde bei Sothebys in New York für rund 221.000 US-Doller versteigert. Es war die erste Auktion aus dem Nachlass der Sammlung Andy Williams, des bekannten US-amerikanischen Popsängers und Fernsehentertainers.

Chondrocladia lyra, ein fleischfressender Schwamm, lebt über drei Kilometer tief im Pazifik vor der Küste von Kalifornien. Die Art wurde von der Universität von Arizona in Tempe (USA) für die Liste der skurrilsten Entdeckungen 2012 ausgewählt. 25.5.2013: Vier Tage nach dem Tornado in Oklahoma werden die Einwohner nur mühsam die Blechtrümmer los.

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