Mit alternativen Energieformen können Stromkunden nun auch zu Lieferanten werden. Die bisherigen Energieerzeuger nehmen dabei eine neue und wichtige Beraterrolle ein. - © Fotolia/ Marco2811

Vom Stromlieferanten zum Effizienzberater

  • Die Energieversorger stehen immer wieder vor neuen Herausforderungen.

"Die Rolle der Energieversorger hat sich gravierend verändert, spätestens seit der Liberalisierung des Strommarktes im Jahr 2001 und des Gasmarktes 2002", meint Andreas Eigenbauer, Vorstand der der E-Control. Davor gab es aufgrund des zweiten Verstaatlichungsgesetzes aus dem Jahr 1947 eine Rollenteilung: Die Verbundgesellschaft war de facto für den... weiter




Leo Szemeliker - © Leo Szemeliker

Die Ökostrom-Novelle sorgt für Bauernglück

  • Ein Kommentar von Leo Szemeliker

Auch im Energiekapitel zeigt das neue Regierungsprogramm, dass die ÖVP besser verhandelt hat. Es sind zwei Ökostrom-Novellen vorgesehen. Eine "kleine" bereits jetzt im März, eine "große" für den Herbst 2017. Die Regierung erwartet sich "signifikante zusätzliche Investitionen in den Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung in... weiter




Dynamischer Prozess: Durch die Digitalisierung sind auch in der Energiewirtschaft etliche Innovationen zu erwarten.  - © Energie AG Oberösterreich

Gutes Geld mit neuer Technik

  • Wie auch in anderen Branchen ist in der Energiewirtschaft der Einsatz digitaler Informations- und Kommunikationstechnologien ein zentrales Thema. An den klassischen Tugenden des Geschäftswesens führt aber auch künftig kein Weg vorbei.

Martin Graf, seines Zeichens Vorstand der Energie Steiermark, nahm sich bei der Energiekonferenz "EventHorizon 2017" in Wien kein Blatt vor den Mund: Die Energieunternehmen müssten dringend neue Geschäftsmodelle entwickeln. "Denn wenn wir das nicht tun, werden es andere tun und uns die Kunden wegnehmen", so sein Befund... weiter




"Europa sollte sich seinen Vorsprung nicht nehmen lassen", sagt Erwin Smole, Gründer von GridSingularity - © GridSingularity

Energieversorgung à la Bitcoin

  • Blockchain-Technologien haben das Potenzial, die Energiewirtschaft gründlich zu verändern. Für ihren flächendeckenden Einsatz sind allerdings noch einige Herausforderungen zu bewältigen.

Befürwortern zufolge könnte sie die Energiewelt revolutionieren: die Blockchain-Technologie, bekannt durch die "Kryptowährung" Bitcoin. Im Energiesektor ermöglichen Blockchains den Kunden, Strom und Wärme direkt bei Erzeugern zu kaufen. So würden klassische Energieversorger als "Zwischenhändler" überflüssig oder gingen Teilen ihrer... weiter




Smart Meter: Roll-out mit regionalen Unterschieden

  • Bis Smart Meter flächendeckend in Österreich installiert sind, wird noch einige Zeit vergehen.

Noch sind die digitalen Stromzähler ("Smart Meter") in Österreich eine eher seltene Spezies: Schätzungen der Regulierungsbehörde Energie-Control Austria (E-Control) zufolge waren Ende 2016 rund 590.000 solche Geräte installiert. Der Ausrollungsgrad beläuft sich laut E-Control somit auf etwas zehn Prozent, also jenen Wert... weiter




So sieht er aus, der Tag ohne Strom ...

Blackout

  • Mehr als eine Milliarde Schäden im Falle von 24 Stunden Blackout.

24,11 Minuten. So lange waren in Österreich im Jahr 2015 Stromnetze im Schnitt pro Kunde unangekündigt nicht verfügbar. Laut EU-Vergleichen liegt Österreich mit diesen Daten sehr gut. Darauf weist die E-Wirtschaft auch immer wieder hin. Von den Stromnetzen hängt das wirtschaftliche und gesellschaftliche Wohlergehen einer ganzen Nation ab... weiter




Wiens erste und bisher einzige öffentlich zugängliche Wasserstofftankstelle. - © Jasmin Ziegler

Wasser(stoff) marsch!?7

  • Auch Fahrzeuge brauchen Energie, und diese muss umweltfreundlicher werden, wenn die Kyoto-Ziele erreicht werden sollen. Ein möglicher emissionsfreier Antrieb der Zukunft ist der Wasserstoff. Doch der hat Anlaufschwierigkeiten.

Es könnte so einfach sein: Statt die Umwelt mit Benzin- oder Dieselabgasen zu verpesten oder stundenlang Strom zu laden, stellt man das Auto an die Wasserstofftankstelle, und vier Minuten später ist der Tank für die nächsten 400 bis 700 Kilometer Reichweite (je nach Tankgröße) gefüllt, auf denen das Fahrzeug überhaupt keine Schadstoffe ausstößt... weiter




Robert Lechner, Österreichische Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen, Österreichisches Ökologie Institut - © Renate Schrattenecker Fischer

Energie und Klima

Strategien für`s Klima

  • Im Mai soll die Klima- und Energiestrategie Österreichs präsentiert werden. Eines steht jedoch jetzt schon fest: Die EU will bis 2030 ihren CO2-Ausstoß um mindestens 40 Prozent im Vergleich zu 1990 reduzieren, ihren Anteil an erneuerbaren Energien auf mindestens 27 Prozent steigern und ihre Energieeffizienz um mindestens 27 Prozent verbessern. Eine steile Vorgabe für Österreich.

Im Bereich der Haushalte stellt die Raumwärme mit rund zwei Dritteln des heimischen Endenergieverbrauchs die wichtigste Energienutzung dar. Die österreichische CO2-Bilanz ergibt laut aktuellster Prognose des Umweltbundesamtes für das Jahr 2015 knapp 78,8 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent, Österreich ist am selben Stand wie vor 25 Jahren... weiter





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