• vom 09.02.2012, 10:28 Uhr

Verlag Wiener Zeitung

Update: 09.02.2012, 11:07 Uhr

Buchempfehlung

NineteenEightyFour











Information

Inspiriert von George Orwells Roman "1984", hinterfragte die Ausstellung des Österreichischen Kulturforums New York gegenwärtige Strategien von Überwachung, Kontrolle und Machtmissbrauch durch Sprache.

Werbung

Der Katalog dokumentiert mit zahlreichen Farbabbildungen, einem Essay der Kuratoren und Interviews mit den beteiligten Künstlern nicht nur die Ausstellung, sondern bietet darüber hinaus mit Essays von Michael Freund, Matthias Karmasin und Steve Lohr einen Ausgangspunkt für die weiterführende Diskussion über Öffentlichkeit und Privatsphäre, Überwachung und Kontrolle im Informationszeitalter.

Noch vor der Eröffnung stellte die Huffington Post/Art Info fest, dass es einer außergewöhnlich toleranten Regierung bedarf, die ihrer US-Vertretung eine derartige Ausstellung erlaubt. "Wer hätte gedacht, dass Österreich diese Regierung ist?".
Die Schau stieß auf enormes Interesse der New Yorker. Schließlich hat bereits die renommierte Wochenzeitschrift Village Voice die Ausstellung als "Beste" der Stadt bezeichnet: "Mit Geist, ästhetischen Genüssen und ein wenig Verrücktheit, ist die Ausstellung NineteenEightyFour eine kleines Gegenmittel für unsere derzeitige kulturelle Malaise".
Die in dieser Ausstellung vertretenen KünstlerInnen, die aus Österreich, anderen Ländern Europas und den USA kommen, stellen Überwachungssysteme und sprachliche Codes in Frage. Sie zeigen aber auch – in Malerei, Zeichnung sowie mittels Skulptur, Video und Installation – Möglichkeiten der subversiven Aneignung.

Die Ausstellung war von Mai bis September 2010 im Österreichischen Kulturforum New York zu sehen.

KünstlerInnen: Cory ARCANGEL & Hanne MUGAAS (US/NO), Judith FEGERL (A), Nicolas GROSPIERRE & Kobas LAKSA (P), Dariusz KOWALSKI (A), Paul LAFFOLEY (US), Mark LOMBARDI (US), Rachel OWENS (US), Florian & Michaël QUISTREBERT (FR), Gerold TAGWERKER (A), Tris VONNA-MICHELL (UK), Clemens VON WEDEMEYER (D), Flora WATZAL (A), Jordan WOLFSON (US)



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2014
Dokument erstellt am 2012-02-09 10:31:32
Letzte Änderung am 2012-02-09 11:07:10

Werbung




Diese Dame wird "Venus von Wien" genannt, ist 230 Jahre alt und kommt eigentlich aus Florenz.

Victor Noir war ein französischer Journalist und Gegner Napoleon Bonapartes. Er wurde <span class="st">1870 </span>von Prinz Pierre Napoleon Bonaparte, einem Großneffen Napoleon Bonapartes, erschossen. Die FPÖ-Abgeordneten zeigten sich bei der Plenartagung 20.-23. Oktober im EU-Parlament mit nichts einverstanden. Sie stimmten etwa gegen die neue EU-Kommission (wie auch die Grünen), gegen Nachbesserungen für den Haushalt von 2014 oder auch gegen den Budgetentwurf für 2015. Zudem sprachen sich die FPÖ-Vertreter im Gegensatz zu den Parlamentariern von ÖVP, SPÖ, Grüne und Neos auch dagegen aus, dass der zollfreie Zugang für Waren aus der Ukraine in den EU-Markt verlängert wird - womit die Bruchstellen in der heimischen Politik in der Ukraine-Krise sichtbar wurden.

31.10.2014: Fast ein Jahr nach dem verheerenden Taifun Haiyan auf den Philippinen gedenken Angehörige und Überlebende den 8.000 Opfern. Die Regierung hat ein Milliardenprogramm für den Wiederaufbau genehmigt. Diego Velazquez im KHM. Die Ausstellung "Velazquez" läuft von 28. Oktober bis 15. Februar 2015 im Kunsthistorischen Museum in Wien.

Werbung