• 29. Juni 2016

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Das Stuwerviertel neben dem Wurstelprater könnte sich zur neuen Nobelgegend der Stadt entwickeln. - © J. Kerviel

Wiener Prater

Im Prater blühen die Geschäfte23

  • Schon immer gab der Prater entscheidende Impulse für die gesamte Stadt. Nun werden seine Ränder zunehmend verbaut und privatisiert. Droht die grüne Lunge Wiens zu kollabieren?

Die Wiener sind stolz auf ihren Prater. Sie besingen ihn, widmen ihm Gedichte, schreiben ganze Bücher über seine Schönheit. Er gehört zur Stadt wie sonst nur der Stephansdom und die Donau. Das war schon immer so und gilt heuer ganz besonders. Denn der Prater feiert seinen 250sten Geburtstag. Und dafür schöpft die Stadt aus dem Vollen –... weiter




Für Oliver Frljić ist das Kriegsgeschehen auf dem Balkan lebendigeErinnerung. 
- © Jovica Drobnjak/festwochen

Wiener Festwochen

Gewalt mit System3

  • "Eure Gewalt und unsere Gewalt" ist der Titel der Theaterproduktion, die der Regisseur Oliver Frljić zu den Wiener Festwochen beisteuert. Dabei geht es, wie er dem "Wiener Journal" erklärt, um die Gewalt, die den demokratisch legitimierten Systemen innewohnt, eine latente Grausamkeit, die "nicht als subjektive Gewalt sichtbar" wird.

Oliver Frljić hat Erfahrung mit Gewalt. 1976 in Bosnien geboren, erlebte er den Umschwung in den achtziger Jahren ganz bewusst. "Ich erinnere mich noch", sagte er vergangenes Jahr in einem Interview mit einer deutschen Zeitung, "wie auf einmal alle anfingen, auf dem Schwarzmarkt Waffen zu kaufen", und fügte hinzu: "Es war klar... weiter




Buffalo Bills Wild West Show - © Royale Photographie, gmeinfrei

Wiener Prater

"Nackt müsst Ihr sein natürlich"5

  • Abseits von Karussell und Ringelspiel wurde im Prater auch die Schaulust befriedigt. Nicht nur durch Bauwerke, Zirkus, Zauberer und Freaks, sondern auch durch Menschen von anderen Kontinenten.

Stereotype über Fremde sagen meist mehr aus über diejenigen, die sie verwenden, als über die Fremden, die damit beschrieben werden. Stereotype können sich ändern oder sich ins Gedächtnis der kollektiven Wahrnehmung einbrennen. In jedem Fall zeugen sie von geschlossenen Schranken im Umgang mit anderen Kulturen... weiter




Seit 1947 wandern nur mehr 15 statt der ursprünglichen 30 Waggons im Kreis. - © J. Kerviel

Wiener Prater

Das "senkrechte Karussell"2

  • 119 Jahre und kein bisschen rostig: Bedächtig dreht sich das Riesenrad fast ohne Unterbrechung jahrein jahraus um seine eigene Achse.

Wir drehen das Rad der Geschichte zurück, ins Jahr 1897. An der philosophischen Fakultät der Universität Wien werden Frauen erstmals zum Studium zugelassen. Margarete Schütte-Lihotzky wird in Wien geboren. Die Secession wird gegründet und Wien bekommt seinen ersten Radfahr-Stadtplan. Überdies dreht ein Rad der anderen Art seine ersten Runden. 21... weiter




Ein Großteil der 250 Betriebe im Prater wird noch immer von den Praterdynastien geführt. - © J. Kerviel

Wiener Prater

Die alten Clans des Praters2

  • Der Wiener Wurstelprater wurde über Generationen von alten Schaustellerdynastien geprägt. Sie dominieren seine Geschicke bis heute.

Der W iener Wurstelprater ist vieles: Schlaraffenland für Kinder. Umschlagplatz für Adrenalinjunkies. Sehnsuchtsort für Hedonisten. Doch für Silvia Lang ist der Prater vor allem eines: Heimat. Denn hier ist sie aufgewachsen, inmitten der Fahrgeschäfte, Süßigkeitenstände und Schießbuden. Sie ist Spross einer der alten Praterfamilien... weiter




Für Touristen ist es die Stadt Davids, auch wenn der Begriff wissenschaftlich fragwürdig ist. - © Annie Griffiths Belt/Corbis

Spurensuche

Das "schwarze Loch" der Archäologie3

  • In Jerusalem werden jahrtausendealte archäologische Funde in die Waagschale des Nahostkonflikts geworfen.

Gabriel Barkay, die schwarze Schirmmütze tief ins Gesicht gezogen gegen die stechende Nachmittagssonne, fährt mit seinen Fingern durch kleine Haufen von Tonscherben. Trockene Erde klebt an den Scherben, die er behutsam mit seinen gegerbten, vom ständigen Tabakrauchen gelb verfärbten Fingern aus dem Siebtisch klaubt und abklopft... weiter




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