• 2. Juni 2015

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Gemüse und Obst gibt's auch noch am Naschmarkt, nicht nur Gastronomie. - © APAweb/Herbert Pfarrhofer

Naschmarkt

Bauch von Wien oder Nabel der Welt?

  • 1916 wurde der Wiener Naschmarkt als kriegsbedingtes Provisorium eröffnet. Fast 100 Jahre später ist er die Genusszone der Stadt.

Früher hießen sie Maschansker-Kadel, Krawall-Minerl oder Fischkopf-Reserl. Und sie zählten zu den berüchtigsten Clans: den Wäscherleut, den Sattlerleut und den Haverschesserleut. Die berüchtigste von allen war die Haverschesser Mariedl. Sie soll der Prototyp des weiblichen Raufbolds gewesen sein: Nicht einmal zehn Männer konnten sie bändigen... weiter




20150527Clubs02 - © Wien Tourismus/ Bryan Duffy

Clubszene

Wo viel Licht, da auch viel Discokugel4

  • Feiern, ohne sich viel Gedanken zu machen – Clubs haben so wie die Gesellschaft mit einigen typischen Problemen zu kämpfen.

Leute gehen in Clubs, wenn sie genug von der Woche haben. Freitag, Samstag, oft auch Donnerstag stehen sie an verwinkelten und schlecht beleuchteten Orten Wiens, in denen sich bei lauter Musik allerlei Düfte überlagern, Deodorants, Trockennebel, frischer Schweiß, manchmal Zigaretten oder Parfum. Eigentlich sind Clubs recht unwahrscheinliche Orte... weiter




Ukraine: "Ich bin ein Marodeur, ich schlage und bestehle Zivilisten", steht auf dem Schild, das pro-russische Separatisten ihrem Gefangenen umgehängt haben. - © Mstyslav Chernov / AP

Unsichere Zeiten2

Der Historiker Oliver Rathkolb sieht in der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Lage Europas gefährliche Parallelen zu der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Eine Generation, die Gefahr läuft, die Fehler ihrer Urgroßeltern zu wiederholen. Wiener Journal: Die Frage, die Milo Rau in der Inszenierung "The Civil Wars" aufwirft... weiter




Ein Ende – und ein Anfang - © Wiener Journal, Coverfoto: Arnold Samuel

Wiener Journal

Ein Ende – und ein Anfang

  • Das Thema im Wiener Journal, dem Magazin der Wiener Zeitung, am 8. Mai 2015.

Der 8. Mai 1945 markiert einen wichtigen Wendepunkt im 20. Jahrhundert. Das offizielle Ende des Zweiten Weltkriegs wird bis heute in vielen Ländern als "Tag der Befreiung" gefeiert. Das "Wiener Journal" hat sich zum 70-jährigen Jubiläum auf Erinnerungssuche begeben und mehrere Zeitzeugen erzählen lassen, wie sie das Kriegsende erlebt haben... weiter




Das Denkmal der Kaiserin Maria Theresia zwsichen den Museen. - © photo 5000 - Fotolia

Wiener Journal

Sanierung als Ringelspiel1

  • So prächtig die Ringstraße auch war und ist: Sie wurde unter größten Anstrengungen errichtet. Nach den schweren Schäden im Zweiten Weltkrieg erstrahlten die meisten Gebäude 1955 wieder in altem Glanz. Doch die Arbeit der Denkmalschützer ist "work in progress".

Herbert Summesberger, der inzwischen pensionierte Geologe des Naturhistorischen Museums (1889 eröffnet), erläutert anhand des Denkmals von Maria Theresia zwischen den beiden Museen die Unwägbarkeiten der Denkmalpflege: Die Granitplatten auf dem Podest der Statue wiesen Beschädigungen auf, die sich zunächst niemand erklären konnte... weiter




Mittels Bohrwiderstandsmessung eruieren Günter Berger (l.) und Gregor Schmidt die Festigkeit des vom Pilz befallenen Baumes – noch besteht hier keine Gefahr. - © Jasmin Ziegler

Wiener Journal

Die Hightech-Gärtner

  • Die Wiener Ringstraße ist ein besonders schwieriger Standort für Stadtbäume. Deren Gesundheitszustand wird nicht nur von geschulten Augen, sondern auch von verschiedenen elektronischen Geräten untersucht.

Gut 2000 Bäume stehen entlang der Wiener Ringstraße, hauptsächlich Ahorne und Linden. Betreut werden sie von etwa elf Baumpflegern der Wiener Stadtgärten. Einer von ihnen ist Gregor Schmidt. Abgesehen von der Ringstraße  kontrolliert er den Gesundheitszustand von rund 9000 Bäumen im Jahr in den inneren Wiener Gemeindebezirken... weiter




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