Daniel Bischof

"Ich wollte nicht dortbleiben"3


Wien. In einem kleinen Raum eingesperrt zu sein, in dem ein Feuer ausbricht. Keine Möglichkeit zu haben, das Feuer zu löschen. Langsam den Rauch einzuatmen, der sich immer und immer mehr ausbreitet. Nicht zu wissen, ob einem rechtzeitig geholfen wird. Dieses Schreckensszenario hatten mehrere Häftlinge in der Justizanstalt Josefstadt am 16... weiter

Er habe die Zelle in Brand gesetzt , damit er verlegt werde, so der Angeklagte. - © apa/Justizanstalt Josefstadt



Alexia Weiss

Leichenbilder11


Georgy Halpern war ein fröhlicher Wiener Bub. Dieses Gefühl wird einem jedenfalls vermittelt, wenn man sich Fotos von dem Kind ansieht, das nur acht Jahre alt wurde. Seit vergangener Woche erinnert am Schwedenplatz ein Denkmal an Georgy und weitere sechs jüdische Buben und Mädchen aus Wien, die in der NS-Zeit zunächst in einem Kinderheim in Izieu... weiter

Am Schwedenplatz erinnert nun ein Denkmal an sieben Wiener jüdische Kinder, die von einem Kinderheim in Izieu/Frankreich nach Auschwitz in den Tod deportiert wurden. - © Alexia Weiss



Daniel Bischof

Familienvater als Terror-Kommandant?8


Wien. In einem vergleichsweise kleinen Verhandlungssaal des Straflandesgerichts Wien wird bald über einen weltpolitischen Konflikt gesprochen werden: Den Tschetschenien-Konflikt. Es ist ein Konflikt, der seit über zwei Jahrzehnten kein Ende finden mag und bereits mindestens 170.000 Menschenleben gefordert hat... weiter

20170405gericht - © APAweb



Matthias G. Bernold

Colville-Andersen auf dem TV-Radl3


Bei der Europäischen Fahrrad-Logistik Konferenz 2017 war selbstverständlich auch das TV-Radl von "Wiener Zeitung" und W24 dabei. Unter anderen mit an Bord: "Fahrrad-Papst" Mikael Colville-Andersen aus Kopenhagen.
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Zu Gast in der ersten Sendung von Talk and Ride 2017: Mikael Colville-Andersen - © Wiener Zeitung / W24



Alexia Weiss

Veganer und das Pessachopfer9


Immer öfter finde ich auf koscheren Produkten neben dem Koscher-Zeichen die Kennzeichnung, dass dieses Lebensmittel auch vegan ist. Und Israel – vor allem Tel Aviv – gilt als Paradies von Veganern: fünf Prozent der Bevölkerung ernähren sich dort pflanzlich – und noch weit mehr vegetarisch... weiter

K wie koscher und V wie vegan. - © Alexia Weiss



"Schall und Rauch"9


Wien. (dab) Mit einem Sechsertragerl Bier schreitet der Angeklagte S. in den Gerichtssaal. "Das Ottakringer bleibt aber bitte draußen", meint der Strafrichter. Herr S. läuft rot an. "So a Orschlochhaus", murmelt er undeutlich. "Wie bitte?", fragt der Richter. "So wie Schall und Rauch", sagt S., nun ganz deutlich artikulierend... weiter




Christa Hager

Thelonious Monks gefährliche Liebschaften5


Er wird oft und gerne kritisiert. Am Record Store Day werfe die  Musikindustrie alles auf den Markt was geht, heißt es. Vor allem Wiederveröffentlichungen mit dem einen oder anderen neu abgemischten Bonus-Track. Und das wars dann auch schon. Heuer werden am Plattenladentag allerdings viele Jazz-Herzen höher schlagen: Ein bisher nicht verfügbarer... weiter

Monk in Brüssel 1964. - © Von Mallory1180 - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=56138328



Alexia Weiss

Fort damit!6


Pessach wirft seine Schatten voraus und dieser Schatten heißt: Putzen. Nach und nach muss alles Gesäuerte (Chometz) im Vorratsschrank aufgegessen und danach jedes Brösel beseitigt werden. Alternativ kann man Chometz, den man nicht entsorgen möchte, symbolisch an Nichtjuden verkaufen. Dazu gibt es spezielle Vollmachten für einen Verkauf... weiter

Die traditionelle Challa kommt zu Pessach nicht auf den Tisch - sie ist Chometz und muss vor Beginn des Festes aufgegessen werden. - © Alexia Weiss



Matthias G. Bernold

Mehr Lastenräder gewünscht? Dann tut halt was!16


Damit die Wende hin zum umwelt- und lebensfreundlichen Gütertransport gelingt, bedarf es mutiger verkehrspolitischer Maßnahmen. Ob Wien dazu in der Lage ist? weiter

Die großen Zustellunternehmen kombinieren immer öfter Mikro-Verteilzentren in den Grätzeln mit E-Lastenrädern - © UPS



Daniel Bischof

Atypisches Lob und zwei "Intimgegner"2


Korneuburg. Mit ungewöhnlichen Lobesworten und einer Intimfeindschaft endete der Mordprozess gegen einen 45-jährigen Wiener. Dem Angeklagten war vorgeworfen worden, dass er seinen Stiefbruder mit einem gezielten Kopfschuss in seiner Wohnung in Wien-Währing ermordet habe. Der Schuss habe sich unabsichtlich gelöst... weiter

"Hobbypsychologische Kentnisse" unterstellte Verteidiger Rudolf Mayer (Bild) dem Privatbeteiligtenvertreter Wolfgang Renzl. - © apa/Georg Hochmuth



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