Die Siedlergewalt im Westjordanland erreicht erneut einen Höhepunkt
Die Siedlergewalt im Westjordanland erreicht erneut einen Höhepunkt: Brandstiftung, zerstörte Häuser und tödliche Angriffe auf Palästinenser sind an der Tagesordnung. Währenddessen soll eine der größten israelischen Siedlungen, Eli, ausgebaut werden. International werden alle israelischen Siedlungen im Westjordanland als illegal eingestuft. Israel unterscheidet zwischen genehmigten Siedlungen und sogenannten Außenposten, die unter israelischem Recht illegal sind. Das könnte sich aber bald ändern.
Wir waren im Oktober in Eli und haben mit einer Siedlerfamilie dort gesprochen. Die ganze Doku mit mehr Einordnung und unterschiedlichen Stimmen vor Ort könnt ihr auf YouTube sehen, Link ist in der Bio.
Zu den Begriffen im Video:
„Westjordanland“ ist die international gebräuchliche geografische und politische Bezeichnung und wird von den Vereinten Nationen sowie den meisten Staaten verwendet.
„Judäa und Samaria“ ist die offizielle Bezeichnung des israelischen Staates für das Gebiet.
Warum sagen manche israelische Siedler „Arabs“ statt „Palestinians“?
Für viele ist das eine bewusste politische Wortwahl. Sie lehnen eine eigenständige palästinensische Nationalidentität ab oder möchten palästinensische Ansprüche auf das Gebiet nicht anerkennen. Die meisten Menschen dort bezeichnen sich selbst jedoch als Palästinenser.
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