Tripolis. Erstmals seit dem Beginn des jüngsten Vorstoßes der libyschen Rebellen hat sich Machthaber Muammar Gaddafi zu Wort gemeldet und die Bevölkerung zu einem verstärkten Kampf gegen die NATO aufgerufen. Die Aufständischen befinden sich auf dem Vormarsch und haben nach eigenen Angaben zuletzt wichtige Küstenstädte erobert... weiter
Zawiyah. Nach heftigen Kämpfen um die westlibysche Stadt Zawiyah (Sawija) haben die Rebellen einen Teil der Stadt unter ihre Kontrolle gebracht. Die Aufständischen drangen am Samstagnachmittag in großer Zahl bis ins Stadtzentrum vor, wie ein Fotograf berichtete. Auch am Sonntag gingen die Kämpfe mit den Gaddafi-treuen Truppen in der 40 Kilometer... weiter
Tripolis. Für das libysche Staatsfernsehen war es ein doppelter Propaganda-Coup: In einem Krankenhaus wurde ein Mann in Uniform gezeigt, bei dem es sich um Khamis Gaddafi handeln soll - die Rebellen hatten vergangene Woche seinen Tod verkündet. Dieser Mann, der Khamis zumindest sehr ähnlich sieht, besuchte angeblich durch einen Nato-Angriff... weiter
Benghazi. Nur eine Woche nach dem Tod des Militärchefs der libyschen Rebellen, Abdel Fatah Junes hat der Präsident des Nationalen Übergangsrats der Rebellen, Mustafa Abdel Jalil, am Montag seine Regierung entlassen. Das Exekutivbüro sei suspendiert worden, sagte Rebellensprecher Mohammed al-Kish. Abdel Jalil habe die Nummer zwei des Übergangsrats... weiter
Tripolis/Istanbul. Der libysche Übergangsrat hat Mühe, für Sicherheit und Frieden zwischen den verschiedenen "Revolutionstruppen" zu sorgen. Nachdem es am vergangenen Wochenende Schießereien in der Nähe des internationalen Flughafens Tripolis gegeben hatte, kehrte am Montag zwar nach Angaben von Augenzeugen wieder Ruhe ein... weiter
Einmal mehr muss die Türkei nun einen Drahtseilakt vollführen. Zum einen kann das einzige muslimische Nato-Land nicht so ohne weiteres dem Angriff auf einen muslimischen Staat zustimmen. Zum anderen trachtet es danach, seine deklarierte Vermittlerfunktion zwischen Ost und West nicht zu gefährden. Denn schon rümpft so mancher westeuropäische... weiter
Die Motive sind klar: Europa sähe die Flüchtlingsströme am liebsten erst gar nicht anschwellen. Doch das werden sie - so oder so. Und die USA fürchten einen zweiten Irak, für den Fall, dass sie militärisch eingreifen - und die Verbündeten nicht mitziehen. Zu Recht: Westliche Werte wurden im Irak-Krieg ökonomischen Interessen geopfert und werden es... weiter