Aktuelle Berichte

Libyen

UNO prangert Folter und Justizwillkür an

  • Laut UNO-Menschenrechtsrat 27 Todesfälle auf Folter zurückzuführen

New York. In libyschen Gefängnissen leiden nach Einschätzung der Vereinten Nationen etwa 14.000 Insassen unter Folter, Justizwillkür und menschenunwürdigen Haftbedingungen. Bei der Hälfte von ihnen handle es sich um Flüchtlinge aus anderen afrikanischen Ländern und dem Nahen Osten, die von Libyen aus nach Europa gelangen wollten... weiter




Hintergrund

Libyen

Machtprobe in Tripolis: Rivalitäten zwischen "Revolutionstruppen"

  • Der libysche Übergangsrat hat Mühe, für Sicherheit und Frieden zu sorgen.
  • "Wir werden unsere Waffen erst dann abgeben, wenn es Sicherheit und Polizisten auf den Straßen gibt."

Tripolis/Istanbul. Der libysche Übergangsrat hat Mühe, für Sicherheit und Frieden zwischen den verschiedenen "Revolutionstruppen" zu sorgen. Nachdem es am vergangenen Wochenende Schießereien in der Nähe des internationalen Flughafens Tripolis gegeben hatte, kehrte am Montag zwar nach Angaben von Augenzeugen wieder Ruhe ein... weiter




Meinung & Analysen

Analyse

Nicht nur für die Türkei spielt beim Libyen-Einsatz Innenpolitik eine Rolle

  • Waffen gegen Libyer richten? Das komme für die Türken überhaupt nicht in Frage, machte am gestrigen Dienstag der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan deutlich. Doch auch wenn sich seine Erklärung in die Kritik aus Ankara am Militäreinsatz des Westens gegen Libyen fügt, will die Regierung Aktionen gegen das Regime von Muammar Gaddafi unterstützen.

Einmal mehr muss die Türkei nun einen Drahtseilakt vollführen. Zum einen kann das einzige muslimische Nato-Land nicht so ohne weiteres dem Angriff auf einen muslimischen Staat zustimmen. Zum anderen trachtet es danach, seine deklarierte Vermittlerfunktion zwischen Ost und West nicht zu gefährden. Denn schon rümpft so mancher westeuropäische... weiter




Gastkommentar

Freiheit für die Libyer - ohne Wenn und Aber!

  • Während Muammar Gaddafis Getreue mit der Luftwaffe den Aufstand niederringen, spielen Europa und die USA auf Zeit, in der Hoffnung, nicht auf das falsche Pferd zu setzen. Das ist ein Skandal.

Die Motive sind klar: Europa sähe die Flüchtlingsströme am liebsten erst gar nicht anschwellen. Doch das werden sie - so oder so. Und die USA fürchten einen zweiten Irak, für den Fall, dass sie militärisch eingreifen - und die Verbündeten nicht mitziehen. Zu Recht: Westliche Werte wurden im Irak-Krieg ökonomischen Interessen geopfert und werden es... weiter





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