• vom 31.03.2011, 18:30 Uhr

Libyen - Aktuelle Berichte

Update: 31.03.2011, 18:31 Uhr

Krieg in Libyen forderte 1000 Tote




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  • Rebellen können Kontrolle über Küstenort Brega nicht wiedererlangen.
  • London/Tripolis. Bei den Kämpfen in Libyen sind britischen Angaben zufolge bereits 1000 Menschen ums Leben gekommen. Das Außenministerium in London berief sich in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht zur Menschenrechtslage auf Kreise in dem nordafrikanischen Land. "Viele weitere wurden während der jüngsten Gewalt verletzt", hieß es weiter. Der Aufstand gegen Gaddafi hat faktisch zu einer Spaltung des Landes geführt.

Die libyschen Aufständischen versuchten am Donnerstag vergeblich, die Küstenstadt Brega einzunehmen, aus der sie am Vortag von den Regimetruppen vertrieben worden waren. Der Vorstoß mit mehreren Dutzend Fahrzeugen geriet in heftiges Artilleriefeuer der Verbände Gaddafis und musste abgebrochen werden, berichtete ein BBC-Reporter aus dem Kampfgebiet.

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Die Milizen der Regimegegner stehen nun unverändert etwa zehn Kilometer westlich der Stadt Ajdabiya. Der Ort liegt etwa 200 Kilometer von der Rebellenhochburg Bengasi entfernt. Der Übergangsrat der Regimegegner in Bengasi erklärte die bedeutenden Bodenverluste der letzten Tage mit der angeblichen Verstärkung der Regimetruppen durch Söldner aus dem Tschad. Der Sprecher des Gremiums, Ahmed Bani, gab die Zahl der bezahlten Kämpfer aus dem afrikanischen Land, die im Osten Libyens eingesetzt würden, mit "300 bis 3600" an, war auf einer Oppositions-Website zu lesen.



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Dokument erstellt am 2011-03-31 18:30:36
Letzte Änderung am 2011-03-31 18:31:00



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