Aktuelle Berichte

Ali Larayedh wurde mit der Regierungsbildung beauftragt. - APAweb/AP/Hassene Dridi

Nachfolger für zurückgetretenen Hamadi Jebali

Tunesien: Innenminister wird neuer Regierungschef

  • Präsident Marzouki beauftragte Ali Larayedh mit Regierungsbildung

Tunis. Tunesiens bisheriger Innenminister Ali Larayedh wird neuer Regierungschef seines Landes. Nachdem die islamistische Ennahda-Partei sich am Freitag auf Larayedh für das Amt verständigte, beauftragte Präsident Moncef Marzouki diesen mit der Regierungsbildung. Marzouki habe Larayedhs Nominierung angenommen... weiter




Wie geht es in Tunesien nach dem Rücktritt von Premier Jebali weiter? - APAweb/Reuters/Louafi Larbi

Nach Rücktritt von Premier Jebali

Tunesiens Islamisten erwarten neue Regierung noch diese Woche

  • Man müsse sich nach Rücktritt von Ministerpräsident Jebali noch auf neuen Regierungschef einigen.

Tunis. In Tunesien kommt es nach Einschätzung der führenden islamistischen Ennahda-Partei noch in dieser Woche zur Bildung einer neuen Regierungskoalition. Zwar müsse man sich nach dem Rücktritt von Ministerpräsident Hamadi Jebali noch auf einen neuen Regierungschef einigen, sagte Parteichef Rached Ghannouchi am Mittwoch in Tunis nach einem... weiter




Gibt "tief enttäuscht" auf: Tunesiens Premier Hamadi Jebali tritt zurück. - dapd

Jebali geht - Experten-Kabinett scheitert

Premier tritt zurück - Tunesien schlittert tiefer in die Krise

  • Seit Mord an Oppositionspolitiker spitzt sich die Lage gefährlich zu.

Tunis. Tunesien gilt als Wiege des Arabischen Frühlings, seit sich der Händler Mohammad Bouazizi im Dezember 2010 aus Protest gegen das korrupte Regime selbst angezündet und eine inter-arabische Protestbewegung losgetreten hat. Tunesien war auch das Vorzeige-Land für erfolgreichen demokratischen Wandel und Stabilität. Bis jetzt... weiter




Tunesiens Ministerpräsident tritt zurück

Der tunesische Ministerpräsident Hamadi Jebali hat am Dienstag seinen Rücktritt erklärt. Der Regierungschef begründete den Schritt damit, dass die Bildung einer Expertenregierung nicht gelungen sei. "Ich habe versprochen, dass ich zurücktreten werde, wenn meine Initiative scheitert", sagte Jebali auf einer Pressekonferenz nach einem Treffen mit... weiter




Unterstützer der regierenden Ennahda-Partei bei einer Demonstration am Samstag in Tunis. In Tunesien spitzt sich die Krise zu. - APAweb/Reuters/Anis Mili

Präsidentenpartei verlässt Regierung

Staatskrise in Tunesien spitzt sich zu

  • Kritik an Frankreich.

Tunis. Zwei Jahre nach dem Ausbruch des Arabischen Frühlings gleitet Tunesien immer tiefer in die Staatskrise ab. Ministerpräsident Hamadi Jebali drohte am Wochenende mit seinem Rücktritt. Am Sonntag zog sich die weltlich orientierte Koalitionspartei von Präsident Moncef Marzouki aus der islamistisch dominierten Regierung zurück... weiter




Hamadi Jebali: Wie lange bleibt er noch im Amt? - APAweb/Reuters/Ismail Zitouny

Sollte Regierungsneubildung scheitern will Ministerpräsident den Hut nehmen

Tunesien: Regierungschef Jebali droht mit Rücktritt

  • Nach Massenprotesten ringt nordafrikanischer Staat um Normalität.

Tunis. Der tunesische Ministerpräsident Hamadi Jebali hat seinen Rücktritt für den Fall angekündigt, dass die von ihm geplante Regierungsneubildung scheitert. Er werde spätestens Mitte kommender Woche eine neue Expertenregierung vorstellen, kündigte Jebali am Samstag laut tunesischen Medien an. Sollte seine islamistische Regierungspartei Ennahda im... weiter




Meinung & Analysen

Leitartikel

Die nächste Mauer wankt

  • 1989 verabschiedete sich der frühere Ostblock aus der Weltgeschichte, der Eiserne Vorhang fiel. 2011 könnte nun die nächste "Mauer" fallen. Das tunesische Fieber der Freiheit breitet sich derzeit ungebremst über die arabische Welt aus, die mehr oder minder rücksichtsvollen Alleinherrscher der Region sehen sich immer massiveren Protesten ausgesetzt.

In Ägypten lässt sich die Jugend nicht länger unterdrücken. "Nicht der Islam, Tunesien ist unser Vorbild", steht auf ihren Plakaten. In Jordanien werden freie Wahlen gefordert, auch in Algerien. Das politische Establishment ist überrascht. Die harschen Verbote des Innenministeriums in Kairo verhallen ungehört... weiter




Hintergrund

Tunesische Frauen protestieren gegen die Ennahda. Sie fürchten den Einfluss der islamischen Partei und verlangen eine strikte Trennung von Staat und Religion. reuters - © REUTERS

Die islamische Ennahda-Partei ist die große Gewinnerin der Revolution und führt die Regierung an

Tunesiens Experiment mit religiösem Anstrich

  • Ängste, dass Frauenrechte im Namen religiöser Gebote eingeschränkt werden.

Tunis. Noch einmal hält Rachid al-Ghannouchi inne, betet und dankt Gott für die Revolution. Sie hat seinem Leben, als er es wohl kaum mehr zu erwarten hoffte, die lang ersehnte Wendung gegeben. 23 Jahre verbrachte er im Exil, die meiste Zeit in London. Von dort aus beobachtete er, wie die von ihm gegründete islamische Partei Ennahda in Tunesien... weiter





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