Aktuelle Berichte

Verurteilung in Abwesenheit

Tunesiens Ex-Präsident zu fünf Jahren Haft verurteilt

  • Ben Ali wegen Folterung von Offizieren schuldig gesprochen.

Tunis. Der tunesische Ex-Präsident Zine al-Abidine Ben Ali ist am Samstag in Abwesenheit zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das militärische Berufungsgericht hielt nach Justizangaben ein Urteil vom November aufrecht, in dem Ben Ali wegen der Folterung von Offizieren Anfang der 90er Jahre schuldig gesprochen worden war... weiter




Salafisten-Partei liegt in manchen Provinzen in Führung. - © EPA

Islamisten in dritter Wahlrunde voran

  • Religiöse Parteien kommen auf mehr als 60 Prozent der Stimmen.

Kairo. Bei der Parlamentswahl in Ägypten haben die radikalen Islamisten in der dritten und letzten Runde noch besser abgeschnitten als in den ersten beiden Wahlgängen. Das staatliche Nachrichtenportal "Egynews" berichtete am Donnerstag, in der Provinz Nord-Sinai habe die Salafisten-Fraktion Al-Nour ("Partei des Lichts") die meisten Stimmen... weiter




Trotz Beobachtern erneut Tote in Syrien

  • USA fordern, dass Mission der Arabischen Liga Zeit gegeben wird.

Damaskus. Selbst die Beobachtermission der Arabischen Liga hindert das Regime in Syrien offenbar nicht daran, weiter brutal gegen Oppositionelle vorzugehen: Bei erneuten Gewaltausbrüchen sind landesweit offenbar mindestens 13 Menschen getötet worden. Laut Oppositionskreisen eröffneten Sicherheitskräfte des Regimes von Bashar al-Assad das Feuer auf... weiter




Ein Militärgericht verurteilte Tunesiens Ex-Präsidenten Zine Abidine Ben Ali. - APAweb/epa/STR

Militärgericht verurteilt Tunesiens Ex-Präsidenten

Fünf Jahre Haft für Ben Ali

Tunis. Der im Exil lebende frühere tunesische Präsident Zine al-Abidine Ben Ali ist in seiner Heimat erneut zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Ein Militärgericht in Tunis verurteilte Ben Ali in Abwesenheit zu fünf Jahren Haft, wie am Mittwoch aus Justizkreisen in der tunesischen Hauptstadt verlautete... weiter




Abdelilah Benkiran, Chef der islamistischen Partei "Gerechtigkeit und Entwicklung" ist vom Wahlsieg seiner Fraktion überzeugt. - APAweb/EPA/ZACARIAS GARCIA

Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung holt 80 von 395 Sitzen

Gemäßigte Islamisten werden Marokko regieren

  • Wahlbeteiligung bei rund 45 Prozent.
  • Rolle des Parlaments nach Volksabstimmung gestärkt.

Rabat. Die gemäßigte islamistische Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (PDJ) geht als Sieger aus den Parlamentswahlen in Marokko hervor. Laut Innenminister Taib Cherkaoui errang die Partei laut vorläufigem Ergebnis 80 von 395 Sitzen und damit mehr als jede andere Partei. Es handle sich aber noch nicht um das Endergebnis... weiter




Religiöse Kräfte stehen in Marokko vor Wahlsieg

Rabat. "Marokko wird islamistisch sein (außer, es geschieht ein Wunder... oder ein Trick des Königspalastes)", prophezeite bereits das französischsprachige marokkanische Nachrichtenmagazin "Tel Quel". Die islamistische Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (PJD) gilt bei den Parlamentswahlen am Freitag als Favoritin - auch wegen des Rückenwinds... weiter




Meinung & Analysen

Leitartikel

Die nächste Mauer wankt

  • 1989 verabschiedete sich der frühere Ostblock aus der Weltgeschichte, der Eiserne Vorhang fiel. 2011 könnte nun die nächste "Mauer" fallen. Das tunesische Fieber der Freiheit breitet sich derzeit ungebremst über die arabische Welt aus, die mehr oder minder rücksichtsvollen Alleinherrscher der Region sehen sich immer massiveren Protesten ausgesetzt.

In Ägypten lässt sich die Jugend nicht länger unterdrücken. "Nicht der Islam, Tunesien ist unser Vorbild", steht auf ihren Plakaten. In Jordanien werden freie Wahlen gefordert, auch in Algerien. Das politische Establishment ist überrascht. Die harschen Verbote des Innenministeriums in Kairo verhallen ungehört... weiter




Hintergrund

Tunesische Frauen protestieren gegen die Ennahda. Sie fürchten den Einfluss der islamischen Partei und verlangen eine strikte Trennung von Staat und Religion. reuters - © REUTERS

Die islamische Ennahda-Partei ist die große Gewinnerin der Revolution und führt die Regierung an

Tunesiens Experiment mit religiösem Anstrich

  • Ängste, dass Frauenrechte im Namen religiöser Gebote eingeschränkt werden.

Tunis. Noch einmal hält Rachid al-Ghannouchi inne, betet und dankt Gott für die Revolution. Sie hat seinem Leben, als er es wohl kaum mehr zu erwarten hoffte, die lang ersehnte Wendung gegeben. 23 Jahre verbrachte er im Exil, die meiste Zeit in London. Von dort aus beobachtete er, wie die von ihm gegründete islamische Partei Ennahda in Tunesien... weiter





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Zu viel Zucker macht nach einer neuen US-Studie dumm. Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles gaben zwei Gruppen von Ratten über sechs Wochen fruchtzuckerhaltige Lösung als Trinkwasser. Eine Gruppe bekam zusätzlich das Hirn stärkende Omega-3-Fettsäuren, die andere nicht. Vor Beginn des Tests mussten die Ratten fünf Tage lang in einem komplizierten Labyrinth trainieren. Nach den sechs Wochen mit der Fruchtzucker-Lösung wurden sie erneut durch das Labyrinth geschickt. - APAweb/EPA
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  • Eine Gruppe bekam zusätzlich das Hirn stärkende Omega-3-Fettsäuren.
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Trotz des Rummels um Facebook gibt es weiterhin Zweifel an der Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells. Erst Ende April verunsicherte Facebook Beobachter mit dem ersten Umsatzrückgang zum Vorquartal seit mindestens zwei Jahren. Facebook kämpft gegen Google um die wertvolle Zeit der Internetnutzer, die sich wiederum bei Werbekunden in bares Geld verwandeln lässt. - APAweb/AP
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