• vom 15.11.2011, 12:30 Uhr

Naher Osten - Aktuelle Berichte

Update: 16.11.2011, 10:50 Uhr
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Zivilisten und Soldaten bei Kämpfen getötet

Kein Ende der Gewalt in Syrien



Bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen regierungskritischen Demonstranten und Sicherheitskräften sind in Syrien nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten am Montag mehr als 70 Menschen ums Leben gekommen. Bei den Opfern handle es sich um 27 Zivilisten, 34 Soldaten und zwölf mutmaßliche Deserteure, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Dienstag in London mit. Die meisten Menschen kamen demnach in der südsyrischen Oppositionshochburg Daraa ums Leben. Der Montag war damit offenbar einer der blutigsten Tage seit dem Beginn der Proteste in dem Land.

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Am Wochenende hatte die Arabische Liga einen vorläufigen Ausschluss des Landes aus ihren Reihen beschlossen, sollte Staatschef Bashar al-Assad nicht bis zu einer für Mittwoch geplanten Sondersitzung Zugeständnisse zur Beendigung der Gewalt gegen Zivilisten in seinem Land machen. Am Montag verschärften zudem die Außenminister der Europäischen Union die Sanktionen gegen Damaskus. Seit dem Beginn der Proteste gegen Assads Führung Mitte März wurden in Syrien nach Angaben der Vereinten Nationen mehr als 3.500 Menschen getötet.




Schlagwörter

Syrien

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2011-11-15 12:31:28
Letzte Änderung am 2011-11-16 10:50:49


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