• vom 06.08.2012, 07:22 Uhr

Naher Osten - Aktuelle Berichte

Update: 06.08.2012, 12:05 Uhr
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Regierung verstärkt Truppen weiter

Schwere Kämpfe um Aleppo: Ministerpräsident Hidschab aus Syrien geflohen



  • Damaskus ist wieder weitgehend unter Regierungskontrolle.
  • Bombenanschlag auf Staatsfernsehen

Der Kampf um die syrische Millionenmetropole Aleppo ist nach Angaben von Oppositionellen heftiger geworden. Die Regierungstruppen attackierten mehrere Stadtviertel, berichteten die syrischen Menschenrechtsbeobachter in der Nacht zum Montag im Internet.

Der Kampf um die syrische Millionenmetropole Aleppo ist nach Angaben von Oppositionellen heftiger geworden. Die Regierungstruppen attackierten mehrere Stadtviertel, berichteten die syrischen Menschenrechtsbeobachter in der Nacht zum Montag im Internet.APAweb / REUTERS/Goran Tomasevic Der Kampf um die syrische Millionenmetropole Aleppo ist nach Angaben von Oppositionellen heftiger geworden. Die Regierungstruppen attackierten mehrere Stadtviertel, berichteten die syrischen Menschenrechtsbeobachter in der Nacht zum Montag im Internet.APAweb / REUTERS/Goran Tomasevic

Damaskus/Teheran. Der syrische Ministerpräsident Rijad Hidschab hat sich offenbar mit seiner Familie nach Jordanien abgesetzt. Dies verlautete am Montag aus jordanischen Regierungskreisen. Zuvor hatte das syrische Staatsfernsehen berichtet, Hidschab sei entlassen worden.

Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, ist Hijab zur Opposition übergelaufen. Aus jordanischen Regierungskreisen verlautete unterdessen, der syrische Premierminister hab sich mit seiner Familie nach Jordanien abgesetzt.

Hijab war erst am 6. Juni in Folge der syrischen Parlamentwahlen im Mai zum Premierminister ernannt worden. Zuvor hatte er das Amt des Landwirtschaftsminister inne.

Schwere Kämpfe um Aleppo
Der Kampf um die syrische Millionenmetropole Aleppo ist nach Angaben von Oppositionellen heftiger geworden. Die Regierungstruppen attackierten mehrere Stadtviertel, berichteten die syrischen Menschenrechtsbeobachter in der Nacht zum Montag im Internet. Im britischen Sender BBC hieß es am Sonntagabend, die syrischen Regierungstruppen seien in Vorbereitung auf einen noch größeren Angriff auf Aleppo ständig verstärkt worden. Eine große Zahl von Soldaten sowie Panzern und anderen Militärfahrzeugen sei zusammengezogen worden, berichtete BBC-Korrespondent Richard Galpin von der türkischen Grenze. Kampfflugzeuge, Helikopter und Artillerie hätten Positionen der Rebellen attackiert.

Der syrische Ministerpräsident Rijad Hidschab hat sich offenbar mit seiner Familie nach Jordanien abgesetzt. Dies verlautete am Montag aus jordanischen Regierungskreisen.

Der syrische Ministerpräsident Rijad Hidschab hat sich offenbar mit seiner Familie nach Jordanien abgesetzt. Dies verlautete am Montag aus jordanischen Regierungskreisen.APAweb/Reuters Der syrische Ministerpräsident Rijad Hidschab hat sich offenbar mit seiner Familie nach Jordanien abgesetzt. Dies verlautete am Montag aus jordanischen Regierungskreisen.APAweb/Reuters

Die Hauptstadt Damaskus dagegen ist inzwischen wieder weitgehend unter Kontrolle des Militärs. In tagelangen heftigen Kämpfen eroberten Assads Truppen dort mit dem Stadtviertel Al-Tadamun die letzte Rebellenhochburg zurück. Nach Angaben eines lokalen Aktivisten sollen die Sicherheitskräfte bei Hausdurchsuchungen mehrere Menschen an Ort und Stelle erschossen haben. Von unabhängiger Seite lassen sich diese Informationen nicht überprüfen.


Schweiz prüft Aufnahme von Kriegsflüchtlingen

Ein hochrangiger Vertreter der syrischen Opposition hat sich prinzipiell zu Gesprächen mit Regierungsvertretern bereiterklärt, er nannte aber klare Bedingungen. So dürften seine Verhandlungspartner "kein Blut an den Händen" haben, sagte der Vorsitzende des Syrischen Nationalrats (SNC), Abdelbasset Sida, der saudi-arabischen Zeitung "A-Sharq al-Awsat". Voraussetzung für Gespräche wäre außerdem ein Rücktritt von Staatschef Bashar al-Assads und seiner Getreuen.




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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-08-06 07:27:18
Letzte Änderung am 2012-08-06 12:05:24


Der Globalist-Blog

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