Ars Electronica

Insgesamt 534 Einzelveranstaltungen von 842 Künstlern, Wissenschaftern, Aktivisten und Mitwirkenden aus 50 Ländern bestritten das 24-Stunden-Programm an den fünf Tagen. - © APA/webAFP, Joe Klamar

Bilanz

Ars Electronica Festival "Radical Atoms" war das heißeste seit 1979

  • 85.000 Besucher an fünf Tagen. somit bleibt ehemaliges Postverteilerzentrums bis auf weiters Veranstaltungsort.

Linz. Mit erwarteten gut 85.000 Besuchern hat das diesjährige Ars Electronica Festival "Radical Atoms", das Montagabend zu Ende gegangen ist, zwar keinen neuen Rekord geschafft. Allerdings war es das "heißeste Festival" seit der Premiere 1979, so der Leiter Martin Honzik bei der Bilanzpressekonferenz am Vormittag... weiter




Futurelab-Leiter Horst Hörtner über die Zukunft der Drohnennutzung. - © APAweb, Draxler

Medienkunst

Moderne Alchemie: Ars Electronica will Bits und Atome verbinden

  • Festival von 8. bis 12. September in Linz mit Drohnenschwerpunkt und prominent besetzter Flüchtlings-HelferInnen-Konferenz.

Linz  Unter dem Titel "Radical Atoms" widmet sich die Ars Electronica von 8. bis 12. September in Linz Schnittstellen zwischen Bits und Atomen sowie den "modernen Alchemisten", die dem Link zwischen Daten und Materie nachspüren. Weitere Highlights: Die Vergabe der Goldenen Nicas, ein Drohnenschwerpunkt und eine prominent besetzte... weiter




Die Seestadt Aspern. - © Philipp Naderer

Ars Electronica

Die Zukunft der Städte9

  • Wie wird sie aussehen, die Stadt der Zukunft? Gesprochen haben wir dazu mit der Wiener Stadtplanerin Ina Homeier und dem Politologen und Stadt-Experten Eugen Antalovsky.

"Wiener Journal": Weltweit strömen Menschen in nie dagewesenem Ausmaß in die Städte, laut UNO werden 2050 mehr als Dreiviertel der Weltbevölkerung in Städten leben. Was kommt da auf uns zu? Eugen Antalovsky: Man muss deutlich unterscheiden zwischen Europa und Städten in Asien, Lateinamerika oder Afrika... weiter




Kairo gehört zu den am meisten verschmutzten Städten der Welt. - © Markus Schauta

Kairo

Ankämpfen gegen den Kollaps5

  • Die 20-Millionen-Stadt Kairo ist eine der größten, dichtest bevölkerten und am meisten verschmutzten Städte der Welt. Ägyptens Regierung hat Kairo weitgehend sich selbst überlassen und konzentriert sich auf neue Prestigeprojekte: Sie will eine neue Hauptstadt aus dem Boden stampfen.

May Al-Ibrashi ist die einzige Frau an diesem Vormittag im Kaffeehaus in der Khalifa-Straße. Ein alter Mann saugt im Schatten eines Feigenbaumes an seiner Wasserpfeife, andere trinken Tee und sehen den Tuk-Tuks zu, die über die Sandstraße holpern. Das Khalifa-Viertel ist ein alter Stadtteil Kairos, dicht bebaut, abgewohnt, die Mieten billig... weiter




- © Markus Sepperer

Ars Electronica 2015

Die Urbanisierung des Planeten

  • Erstmals in der Geschichte der Menschheit lebt über die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten. Ein Drittel aller Menschen ist derzeit in Bewegung, um dem Landleben den Rücken zu kehren.

Die meisten Prognosen gehen davon aus, dass der Trend der Landflucht anhalten wird und das 21. Jahrhundert als urbanes Zeitalter in die Geschichte eingehen wird. Im Vergleich zum Jahr 1950, als 309 Millionen Menschen in Städten lebten, werden es im Jahr 2030 rund 3,09 Milliarden sein. Die Vereinten Nationen schätzen... weiter




Von Babylon über Rom, Athen, New York und Shanghai (v.l.n.r.) zur Post-City, in der nicht mehr Gott, der Kaiser und/oder Mammon im Mittelpunkt stehen, sondern der Bewohner der Stadt. - © Roland Vorlaufer

Ars Electronica 2015

Die Stadt als Wiege der Zivilisation

  • Als der Mensch begann, in Städten zu siedeln, legte er den Grundstein für rasanten Fortschritt: Nirgendwo sonst übertrugen sich neue Ideen schneller von einem Menschen zum nächsten.

Die Geschichte der Zivilisation ist eine Geschichte der Urbanisierung. Seit der Gründung von Jericho im Jahr 9000 vor Christus haben sich Menschen in Siedlungen niedergelassen, die im Laufe der Zeit zu Städten heranwuchsen. Die Geschichtsschreibung ist eine Geschichtsschreibung der Städte, denn von der Stadt bleiben zumindest Ruinen:... weiter




12 Millionen Menschen zogen in den vergangenen 30 Jahren in das chinesische Shenzhen. - © Markus Sepperer

Ars Electronica

Stadtmenschen5

  • Um die Zukunft der immer schneller wachsenden Städte dreht sich die von 3. bis 7. September in Linz stattfindende Ars Electronica.

Wien. (vasa/apa) Der Trend ist unübersehbar. Mehr als ein Drittel der Menschen ist derzeit in Bewegung, um den Lebensmittelpunkt vom Land in die Städte zu verlegen. Und die Entwicklung geht schnell voran. In Städten wie dem chinesischen Shenzhen wohnten im Jahr 1979 noch 30.000 Einwohner. Heute sind es mehr als 12 Millionen... weiter




Ein Teil des Riesenklaviers von Nelo Akamatsu. - © Ars Electroncia, Screenshot

Prix Ars Electronica 2015

Goldene Nicas an riesiges Glasklavier und poetische Filme

  • U19-Nica für Stop-Motion-Movie aus Kohlezeichnungen, Jeffrey Shaw als Pionier der Medienkunst ausgezeichnet

Linz/Wien. Die diesjährigen Preisträger der Ars Electronica stehen fest: In der Kategorie Digital Musics & Sound Art überzeugte der Japaner Nelo Akamatsu die Jury mit einem "riesigen Glasklavier", sagte der künstlerische Leiter Gerfried Stocker bei der Präsentation der Gewinner in Linz. Die Sieger wurden unter 2... weiter




Im Jahr 1900 lebten zehn Prozent der Weltbevölkerung in Städten, rechnete Festival-Direktorin Christine Schöpf in einer Pressekonferenz am Dienstag vor, derzeit sind es 50 Prozent, in 50 Jahren sollen es 70 Prozent sein. - © APA/RUBRA

Post City

Ars Electronica 2015 über Zukunft der Städte

  • Ehemaliges Post-Logistik-Zentrum fungiert während des Festivals von 3. bis 7. September als "temporäres Stadtlabor".

Linz. Die Ars Electronica 2015 geht der Frage nach, wie die Städte der Zukunft aussehen und welche Herausforderungen auf die urbanen Lebensräume des 21. Jahrhunderts zukommen werden. Eine "Post City" - so auch der Titel des Festivals - im doppelten Sinn entsteht im Linzer Bahnhofsviertel: Das ehemalige Post-Logistik-Zentrum fungiert als "temporäres... weiter




Stelarc mit seinem "Scale Ear" (2006) - © Wikicommons/ Nina Sellars

Nachlese 2014

Was bleibt, ist das Gehirn?10

  • Der US-amerikanische Wissenschaftstheoretiker Arthur I. Miller im Interview über den Wandel in Kunst und Wissenschaft - Mit Audioauszügen

Kunst und Wissenschaft haben sich immer schon gegenseitig inspiriert, man denke nur an Geometrie und Malerei.  Neue Kunstformen allerdings verschmelzen beide Disziplinen und Kunst wird nicht mehr nur  technisch reproduziert, sondern vor allem technisch produziert; die Medien für künstlerischen Ausdruck ändern sich... weiter




Rund zehn Prozent der mehr als 200.000 gehackten Firmen sind in Linz abgebildet. - © Paolo Cirio

Nachlese 2014

Schlupflöcher für alle

  • Paolo Cirio hackte die Cayman Islands und macht damit auf die globale Dimension der Steuerflucht aufmerksam.

Linz. "Stop payin' taxes" wird man im Video zu Paolo Cirios Arbeit gesanglich aufgefordert. Dabei hat er eigentlich nichts gegen Steuern, sondern betrachtet sie als elementar, dass das System auch funktioniert. So will er den liederlichen Aufruf mehr als Provokation verstanden wissen. Denn der Italiener hat die Regierungswebsite des karibischen... weiter




Was hindert den Menschen eigentlich daran, die Funktionalität des Menschen chirurgisch zu erhöhen? So lautet lapidar die Frage bei der Arbeit von Agi Haines (UK) "Transfigurations". (Honorary Mention Interactive Art). - © Agi Haines

Nachschau 2014

Die Gegenwart als Zukunft?2

  • Aktuelle Entwicklungen in der Medienkunst - eine Bildergalerie.

Linz. Medienkunst als Mittel, technologische und gesellschaftliche Veränderungen zu hinterfragen ist Ambition der CyberArts-Ausstellung. Eine Auswahl an zum Teil mit der Goldenen Nica ausgezeichneten Werke. ... weiter




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Nachschau 2014

Die Gegenwart als Zukunft?

Die Gegenwart als Zukunft? Linz. Medienkunst als Mittel, technologische und gesellschaftliche Veränderungen zu hinterfragen ist Ambition der CyberArts-Ausstellung...

Nachschau 2013

Zum Erinnern und Vergessen

Zum Erinnern und Vergessen Linz. Wer die Wahl hat, hat die Qual? Wie immer machte es auch in diesem Jahr das dichte Ars-Electronica-Programm zu Medienkunst und Technologie mit...



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Zu Gast bei der äthiopischen Nacht: Der Circus Debre Berhan aus Äthiopien.

Der kanadische Sänger Leonard Cohen posiert auf einer Schienenschwelle, aufgenommen am 25.04.1976 anlässlich eines Konzertes in Frankfurt am Main. Vanitas-Köpfe (Memento Mori), 1. Hälfte 17. Jahrhundert, Elfenbein, 
Kunsthistorisches Museum, Kunstkammer.

Dieses Papier sorgt derzeit für Diskussionen in Hollywood: Angelina Jolie hat "aufgrund unüberbrückbarer Differenzen" die Scheidung von Brad Pitt eingereicht.