Ars Electronica

Mit einer Nica im Bereich Digital Communities wurde das japanische Erdbeben-Hilfsprojekt "Fumbaro" ausgezeichnet. - © Ars Electronica

Ars Electronica

Prix Ars Electronica: Von Erdbebenopfern und Navis für Blinde

  • Eine neu geschaffene Nica-Kategorie zeichnet Medienkunstpioniere aus.

Linz. Beim Prix Ars Electronica gibt es heuer Goldene Nicas unter anderem für Datenklau - Paolo Cirio macht mit "Loophole for All" auf die globale Dimension der Steuerflucht aufmerksam - und für eine Freiwilligeninitiative: Nach dem Erdbeben in Japan startete Takeo Saijos Projekt "Fumbaro" mit einer Website, zehntausende Hilfslieferungen folgten... weiter




Cash-Cow AE Solutions: Hier werden Ideen marktreif gemacht, im Bild das "Shadowgram", ein Kunstwerk, das den Einzelnen und die Gemeinschaft zu kollektivem Tun ermächtigen kann. - © Ars Electronica

Ars Electronica

"Attraktive Marke"

  • Linzer Ars Electronica hat finanziellen Engpass überwunden, Linzer Plattform für digitale Kunst finanziert sich zu 60 Prozent selbst.

Linz. Die Ars Electronica hat ihre Finanzkrise überwunden. Im vergangenen Jahr wurde zwar noch ein Minus von rund 500.000 Euro verbucht. Aber für das laufende Jahr werden bereits schwarze Zahlen prognostiziert. Der Selbstfinanzierungsgrad liegt mittlerweile bei rund 60 Prozent, 2010 waren es noch 45 Prozent... weiter




Ryoji Ikeda bei der Arbeit. - © Ryoji Ikeda / Georg Schroll

Ars Electronica

Frische Lorbeeren für Ryoji Ikeda1

  • Japanischer Soundkünstler gewinnt Prix Ars Electronica Collide@ CERN Award

Linz/Genf. Der japansiche Computermusiker Ryoji Ikeda ist der Gewinner des dritten Prix Ars Electronica Collide@ CERN Awards. dadurch wird ihm ermöglicht, mit der Datenanalyse des CERN-Instituts zu arbeiten. Erste künstlerische Ergebnisse werden dann bei den Ars Electronica Festivals 2014 und 2015 zu sehen sein... weiter




Ars Electronica Center

175.261 BesucherInnen 2013

Linz. Genau 175.261 BesucherInnen waren im vergangenen Jahr im Linzer Ars Electronica Center, eiens Steiguerng um 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Maßgeblichen Anteil daran hätten das breite Führungs- und Vermittlungsangebot, das 4.946 mal gebucht und von insgesamt 62.876 Personen in Anspruch genommen wurde sowie das hauseigene... weiter




Klein, kleiner, am kleinsten: Röhrchen mit DNA von 750 KB Information (mit freiem Auge kaum zu sehen). - © Ars Electronica

Ars Electronica

In DNA gemeißelt

  • Biotechnologie als mögliche Zukunft der Datenspeicherung.

Von allen Speichermedien, die der Mensch bisher entwickelt hat, ist sie wohl die unspektakulärste: die Desoxyribonukleinsäure (DNA). Denn klein wie ein ausgetrockneter Salzwassertropfen sieht rund 1 Megabyte aus, wenn es statt auf magnetischem Material auf Molekülen der DNA gespeichert wird. Menschliches Wissen in das Informationsmedium der Natur... weiter




Koen Vanmechelens "The Cosmopolitan Chicken Project" als Auseinandersetzung mit Natur und Kultur. - © Otto Saxinger

Ars Electronica 2013

Morphologie des Huhns

  • Der belgische Künstler nähert sich gewitzt dem Henne-Ei-Problem.

Sein Gefieder changiert zwischen Braun, Grün und Blau, der Kopfschmuck akzentuiert den stämmigen Körper mit leuchtendem Rot. Das Mechelse Styrian ist die 17. Generation eines Huhns, dem der belgische Künstler Koen Vanmechelen die Goldene Nica in der Kategorie Hybrid Art beim diesjährigen Prix Ars Electronica verdankt... weiter




Der Problematik, Lebewesen auf dem Reißbrett zu entwerfen, widmete sich die Ausstellung "Projekt Genesis" im Ars Electronica Center. Im Bild "The Listener" von der Australierin Patricia Piccinini, einige der wenigen prominent positionierten Künstlerinnen. Ihr Kunstwesen aus Silikon, Fiberglas und Menschenhaar stellt Verletzlichkeit und Einfühlungsvermögen von Frankensteinen in den Vordergrund. - © tom mesic

Ars Electronica

Zum Erinnern und Vergessen10

  • "Total Recall": Das war die Ars Electronica 2013 - eine Auswahl.

Linz. (cra) Wer die Wahl hat, hat die Qual? Wie immer machte es auch in diesem Jahr das dichte Ars-Electronica-Programm zu Medienkunst und Technologie mit dem Themenschwerpunkt "Gedächtnis" schwer, sich einfach die Rosinen aus dem Korb zu picken. Sehen Sie bleibende und weniger bleibende Eindrücke als Fotostrecke. weiter




Charlotte Jarvis: Konzepte allein reichen ihr nicht, das Tun ist ihr wichtig. - © Ars Electronica

Ars Electronica

Komposition in DNA

Linz. Musik in Moll und Dur - das war einmal. Heute wird in DNA komponiert. Auch wenn man noch nichts davon hören kann. So wird auch die "Musik der Sphären" der britischen Konzeptkünstlerin Charlotte Jarvis noch einige Jahren dauern, bis dessen Klänge die Ohrmuscheln der Neugierigen erreichen kann. Denn für ihr Projekt hat sie die südafrikanische... weiter




Datenspeicherung kann auf den verschiedensten Wegen erfolgen. - © ars electronica

Ars Electronica

Totale Erinnerung - ein Irrglaube1

  • Das Festival Ars Electronica 2013 widmet sich heuer dem Gedächtnis.

Wien. Bei "Total Recall - The Evolution of Memory" handelt es sich nicht um eine Fortsetzung des bekannten Films mit Arnold Schwarzenegger. Es ist das Festival "Ars Electronica" in Linz, das sich heuer dem Thema Erinnern verschrieben hat. "Ein Mensch, der ohne die Erinnerung an sich selbst aufwacht, hat keine Identität und kein Bewusstsein... weiter




Crossmediales Kunstprojekt. - © <a href="http://www.wir-sind-hier.org" target="_blank">www.wir-sind-hier.org</a>

Ars Electronica 2013

"Wir sind hier"3

  • Live-Soundtrack von FM Einheit ein Höhepunkt des musikalischen Angebots bei der Linzer Ars Electronica.

Linz. Den Startschuss zum diesjährigen Medienkunstfestival in Linz "Ars Electronica" mach am Abend des 5. September in der Tabakfabrik die aktionistische Live-Performance "Wir sind hier". 80 Jahre Bücherverbrennung geben hierbei Anlass, auf die aktuellen Tendenzen rund um Überwachung und Zensur aufmerksam zu machen... weiter




Mensch/Maschine - auch heuer wieder Thema. - © Ars Electronica

Vom Erinnern und Vergessen

  • Gedächtnis im Mittelpunkt von Festival "Total Recall - The Evolution of Memory".

Linz. Das diesjährige Linzer Medienkunstfestival Ars Electronica "Total Recall - The Evolution of Memory" hat sich dem Gedächtnis verschrieben - mit all seinen Facetten: dem Erinnern, Vergessen, Verdrängen, Bewahren, aber auch der viel diskutierten Datenspeicherung. Von 5. bis 9. September stehen Symposien... weiter




Gruselige Aliens als Kunstobjekt: HR Giger bei der Arbeit im Jahr 1978. - © Mia Bonzanigo

Ars Electronica 2013

Bote der kollektiven Ängste1

  • HR Giger zeigt seinen Kosmos aus Obsessionen als Featured Artist bei der Ars Electronica.

Übergroße leere Augen, kahle Kinderköpfe, sehnige Beine im Magazin einer Pistole. In einem der berühmtesten Bilder HR Gigers, der "Gebärmaschine" aus 1967, werden gruselige Embryonen aus einer Waffe katapultiert. Sie sind selbst mit kleinen Pistolen und Schutzbrillen ausgestattet - als könnten sie sie brauchen in der Welt, die sie draußen erwartet... weiter




Der "Pendulum Choir" der Schweizer Michel und Andre Decosterd, Preisträger in der Kategorie "Interactive Art". - © Xavier Voirol / Ars Electronica

Prix Ars Electronica 2013

Goldene Nica für belgischen Hühnerzüchter1

  • Vanmechelen arbeitet an der Züchtung eines kosmopolitischen Huhns.
  • Preisverleihung am 6. September in Linz.

Linz. Hühner gehören zu den Stars des diesjährigen Prix Ars Electronica: "The Cosmopolitan Chicken Project" aus Belgien erhält eine Goldene Nica in der Kategorie Hybrid Arts. Die Gewinner des voestalpine-Preises "the next idea" arbeiten an einer Weiterentwicklung der im Vormarsch befindlichen 3D-Drucker. Künstler aus 73 Ländern haben insgesamt 4... weiter




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Feminismus

"Ich bin keine Feministin, weil...."

Rückschlag? "Ich brauche keinen Feminismus, weil ich meinem Freund gerne ein Sandwich zubereite". Damit stellen sich "ausgerechnet" Frauen gegen eine Bewegung, die für Frauen gearbeitet hat. - © corbis Vor einigen Tagen war in einer Diskussionsrunde im Fernsehen eine Domina zu Gast: Contessa Juliette, eine sehr erotische... weiter




Nachruf

Startenor Carlo Bergonzi gestorben

 - © ap/Lionel Cironneau Mailand. (eb) Der italienische Startenor Carlo Bergonzi ist am Freitag knapp nach seinem 90. Geburtstag gestorben... weiter




Opernkritik

Lustkiller "Giovanni"

Energielieferant der groben, aber verlässlichen Art: Ildebrando D’Arcangelo als Don Giovanni. - © apa/Franz Neumayr Wenn der Abend nach einer gefühlten Ewigkeit an der Talsohle der Spannungsarmut versandet, wenn der Kritiker am Nachbarplatz ächzt und mit... weiter





Schutzbundstellung auf der Ennsleite.

"Der Heldenkanzler" von Benjamin Swiczinsky. Seit 1890 betrachtete die Arbeiterschaft den Maiaufmarsch als ihr Recht.



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