Ars Electronica

Stadtmenschen3

  • Um die Zukunft der immer schneller wachsenden Städte dreht sich die von 3. bis 7. September in Linz stattfindende Ars Electronica.

Wien. (vasa/apa) Der Trend ist unübersehbar. Mehr als ein Drittel der Menschen ist derzeit in Bewegung, um den Lebensmittelpunkt vom Land in die Städte zu verlegen. Und die Entwicklung geht schnell voran. In Städten wie dem chinesischen Shenzhen wohnten im Jahr 1979 noch 30.000 Einwohner. Heute sind es mehr als 12 Millionen... weiter




Ein Teil des Riesenklaviers von Nelo Akamatsu. - © Ars Electroncia, Screenshot

Prix Ars Electronica 2015

Goldene Nicas an riesiges Glasklavier und poetische Filme

  • U19-Nica für Stop-Motion-Movie aus Kohlezeichnungen, Jeffrey Shaw als Pionier der Medienkunst ausgezeichnet

Linz/Wien. Die diesjährigen Preisträger der Ars Electronica stehen fest: In der Kategorie Digital Musics & Sound Art überzeugte der Japaner Nelo Akamatsu die Jury mit einem "riesigen Glasklavier", sagte der künstlerische Leiter Gerfried Stocker bei der Präsentation der Gewinner in Linz. Die Sieger wurden unter 2... weiter




Im Jahr 1900 lebten zehn Prozent der Weltbevölkerung in Städten, rechnete Festival-Direktorin Christine Schöpf in einer Pressekonferenz am Dienstag vor, derzeit sind es 50 Prozent, in 50 Jahren sollen es 70 Prozent sein. - © APA/RUBRA

Post City

Ars Electronica 2015 über Zukunft der Städte

  • Ehemaliges Post-Logistik-Zentrum fungiert während des Festivals von 3. bis 7. September als "temporäres Stadtlabor".

Linz. Die Ars Electronica 2015 geht der Frage nach, wie die Städte der Zukunft aussehen und welche Herausforderungen auf die urbanen Lebensräume des 21. Jahrhunderts zukommen werden. Eine "Post City" - so auch der Titel des Festivals - im doppelten Sinn entsteht im Linzer Bahnhofsviertel: Das ehemalige Post-Logistik-Zentrum fungiert als "temporäres... weiter




Symbiose von Kunst und Wissenschaft: Nachbildung eines Ohrs aus Zellen eines fernen Nachfahren von Vincent Van Gogh in Karlsruhe. - © APAweb/AP, Diemut Strebe.Sugababe

Nachlese 2014

Was bleibt, ist das Gehirn?10

  • Der US-amerikanische Wissenschaftstheoretiker Arthur I. Miller im Interview über den Wandel in Kunst und Wissenschaft - Mit Audioauszügen

Kunst und Wissenschaft haben sich immer schon gegenseitig inspiriert, man denke nur an Geometrie und Malerei.  Neue Kunstformen allerdings verschmelzen beide Disziplinen und Kunst wird nicht mehr nur  technisch reproduziert, sondern vor allem technisch produziert; die Medien für künstlerischen Ausdruck ändern sich... weiter




Rund zehn Prozent der mehr als 200.000 gehackten Firmen sind in Linz abgebildet. - © Paolo Cirio

Nachlese 2014

Schlupflöcher für alle

  • Paolo Cirio hackte die Cayman Islands und macht damit auf die globale Dimension der Steuerflucht aufmerksam.

Linz. "Stop payin' taxes" wird man im Video zu Paolo Cirios Arbeit gesanglich aufgefordert. Dabei hat er eigentlich nichts gegen Steuern, sondern betrachtet sie als elementar, dass das System auch funktioniert. So will er den liederlichen Aufruf mehr als Provokation verstanden wissen. Denn der Italiener hat die Regierungswebsite des karibischen... weiter




Was hindert den Menschen eigentlich daran, die Funktionalität des Menschen chirurgisch zu erhöhen? So lautet lapidar die Frage bei der Arbeit von Agi Haines (UK) "Transfigurations". (Honorary Mention Interactive Art). - © Agi Haines

Nachschau 2014

Die Gegenwart als Zukunft?2

  • Aktuelle Entwicklungen in der Medienkunst - eine Bildergalerie.

Linz. Medienkunst als Mittel, technologische und gesellschaftliche Veränderungen zu hinterfragen ist Ambition der CyberArts-Ausstellung. Eine Auswahl an zum Teil mit der Goldenen Nica ausgezeichneten Werke. Siehe dazu auch : Der Algorithmus, ein Gott: Der koreanische Featured Artist der Ars Electronica, Kim Yong Hun, über denkende Computer... weiter




Lächelnde Wolken: Für "Cloud Face" wurden Wolken durch die Gesichtserkennung gejagt. - © Ars Electronica

Nachlese 2014

Der Algorithmus, ein Gott6

  • Der koreanische Featured Artist der Ars Electronica, Kim Yong Hun, über denkende Computer.

Wer lange in den Himmel schaut, kann sie erkennen: Wolken, die wie Gesichter aussehen, Wolken, die scheinbar von oben herunterlächeln. Aber nicht nur Menschen nehmen die weißen Wattefetzen als Gesichter wahr, Computer verwechseln sie regelrecht mit menschlichen Gesichtern. Der koreanische Künstler Kim Yong Hun hat 150... weiter




Die Wüste, ein noch wenig durchackertes Gebiet für Sound Art. Mehr dazu siehe die Website von Bill Fontana.  - © resoundings.org

Nachlese 2014

Die komponierte Welt3

  • Werkschau im Linzer OK zeigt bedeutende Arbeiten des US-Amerikanischen Klangkünstlers Bill Fontana.

Linz. Es versteht sich heutzutage nicht von selbst, dass elektro-akustische Klangkunst im Original – also nur mit Rohmaterial und Effekten und ohne die üblichen Klicks, Cuts und sonstigen digitalen Schnick-Schnack-Sounds – an den Hörer/die Hörerin geht. Eine der wenigen Ausnahmen ist der US-Amerikaner Bill Fontana... weiter




Joyce H, "Day Dream": Mutantenwesen besetzen die Städte und entlassen die Menschheit in die Überflüssigkeit (Installation). - © Ars Electronica

Nachlese 2014

Wir, die Nerds16

  • Wir werden nicht gefragt, wenn es zu gesellschaftlichen Veränderungen kommt - wie gehen wir mit dem Unvermeidlichen um?

Es mangelt nicht an Texten über Veränderungen in unserem Leben. Und wenn man versucht, diese Veränderungen an ihrer Basis zu erfassen, läuft man Gefahr, banal zu klingen. Dennoch ist es nötig, auch weil es so augenscheinlich ist: Stellen Sie sich die Welt im Jahr 1990 vor. Ohne vernetzte Computer. Ohne Web. Ohne Handy. Ohne digitales Fernsehen... weiter




Nachlese 2013

175.261 BesucherInnen 2013

Linz. Genau 175.261 BesucherInnen waren im vergangenen Jahr im Linzer Ars Electronica Center, eiens Steiguerng um 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Maßgeblichen Anteil daran hätten das breite Führungs- und Vermittlungsangebot, das 4.946 mal gebucht und von insgesamt 62.876 Personen in Anspruch genommen wurde sowie das hauseigene... weiter




Klein, kleiner, am kleinsten: Röhrchen mit DNA von 750 KB Information (mit freiem Auge kaum zu sehen). - © Ars Electronica

Nachlese 2013

In DNA gemeißelt

  • Die Natur macht's vor: Forscher arbeiten an DNA als Speichermedium für digitale Informationen

Von allen Speichermedien, die der Mensch bisher entwickelt hat, ist sie wohl die unspektakulärste: die Desoxyribonukleinsäure (DNA). Denn klein wie ein ausgetrockneter Salzwassertropfen sieht rund 1 Megabyte aus, wenn es statt auf magnetischem Material auf Molekülen der DNA gespeichert wird. Menschliches Wissen in das Informationsmedium der Natur... weiter




Koen Vanmechelens "The Cosmopolitan Chicken Project" als Auseinandersetzung mit Natur und Kultur. - © Otto Saxinger

Nachlese 2013

Morphologie des Huhns

  • Der belgische Künstler nähert sich gewitzt dem Henne-Ei-Problem.

Sein Gefieder changiert zwischen Braun, Grün und Blau, der Kopfschmuck akzentuiert den stämmigen Körper mit leuchtendem Rot. Das Mechelse Styrian ist die 17. Generation eines Huhns, dem der belgische Künstler Koen Vanmechelen die Goldene Nica in der Kategorie Hybrid Art beim diesjährigen Prix Ars Electronica verdankt... weiter




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Nachschau 2014

Die Gegenwart als Zukunft?

Die Gegenwart als Zukunft? Linz. Medienkunst als Mittel, technologische und gesellschaftliche Veränderungen zu hinterfragen ist Ambition der CyberArts-Ausstellung...

Nachschau 2013

Zum Erinnern und Vergessen

Zum Erinnern und Vergessen Linz. Wer die Wahl hat, hat die Qual? Wie immer machte es auch in diesem Jahr das dichte Ars-Electronica-Programm zu Medienkunst und Technologie mit...



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Lohner 1987 als der Teufel in dem Theaterstück "Jedermann" von Hugo von Hofmannsthal bei den Salzburger Festspielen.

Mans Zelmerlöw  aus Schweden, der Gewinner. Blick durch die Palme auf den Hafen von Cannes zum 68. Filmfestival.

Im Westen gibt es zahlreiche verzerrte Vorstellungen über japanische Popkultur: Grelle Farben, stetiges Geplapper, auf und ab hüpfende Manga-Figuren und J-Pop-Musik, die alles mit flotten Bässen begleitet. Schauspielerin Esther Maria Pietsch mit dem Grazer Regisseur Jakob M. Erwa, der hier seine neue Arbeit "HomeSick" vorstellen wird.

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