Ars Electronica

Prix Ars Electronica 2015

Goldene Nicas an riesiges Glasklavier und poetische Filme

  • U19-Nica für Stop-Motion-Movie aus Kohlezeichnungen, Jeffrey Shaw als Pionier der Medienkunst ausgezeichnet

Linz/Wien. Die diesjährigen Preisträger der Ars Electronica stehen fest: In der Kategorie Digital Musics & Sound Art überzeugte der Japaner Nelo Akamatsu die Jury mit einem "riesigen Glasklavier", sagte der künstlerische Leiter Gerfried Stocker bei der Präsentation der Gewinner in Linz. Die Sieger wurden unter 2... weiter




Im Jahr 1900 lebten zehn Prozent der Weltbevölkerung in Städten, rechnete Festival-Direktorin Christine Schöpf in einer Pressekonferenz am Dienstag vor, derzeit sind es 50 Prozent, in 50 Jahren sollen es 70 Prozent sein. - © APA/RUBRA

Post City

Ars Electronica 2015 über Zukunft der Städte

  • Ehemaliges Post-Logistik-Zentrum fungiert während des Festivals von 3. bis 7. September als "temporäres Stadtlabor".

Linz. Die Ars Electronica 2015 geht der Frage nach, wie die Städte der Zukunft aussehen und welche Herausforderungen auf die urbanen Lebensräume des 21. Jahrhunderts zukommen werden. Eine "Post City" - so auch der Titel des Festivals - im doppelten Sinn entsteht im Linzer Bahnhofsviertel: Das ehemalige Post-Logistik-Zentrum fungiert als "temporäres... weiter




Symbiose von Kunst und Wissenschaft: Nachbildung eines Ohrs aus Zellen eines fernen Nachfahren von Vincent Van Gogh in Karlsruhe. - © APAweb/AP, Diemut Strebe.Sugababe

Interview

Was bleibt, ist das Gehirn?10

  • Der US-amerikanische Wissenschaftstheoretiker Arthur I. Miller im Interview über den Wandel in Kunst und Wissenschaft - Mit Audioauszügen

Kunst und Wissenschaft haben sich immer schon gegenseitig inspiriert, man denke nur an Geometrie und Malerei.  Neue Kunstformen allerdings verschmelzen beide Disziplinen und Kunst wird nicht mehr nur  technisch reproduziert, sondern vor allem technisch produziert; die Medien für künstlerischen Ausdruck ändern sich... weiter




Rund zehn Prozent der mehr als 200.000 gehackten Firmen sind in Linz abgebildet. - © Paolo Cirio

Ars Electronica

Schlupflöcher für alle

  • Paolo Cirio hackte die Cayman Islands und macht damit auf die globale Dimension der Steuerflucht aufmerksam.

Linz. "Stop payin' taxes" wird man im Video zu Paolo Cirios Arbeit gesanglich aufgefordert. Dabei hat er eigentlich nichts gegen Steuern, sondern betrachtet sie als elementar, dass das System auch funktioniert. So will er den liederlichen Aufruf mehr als Provokation verstanden wissen. Denn der Italiener hat die Regierungswebsite des karibischen... weiter




Was hindert den Menschen eigentlich daran, die Funktionalität des Menschen chirurgisch zu erhöhen? So lautet lapidar die Frage bei der Arbeit von Agi Haines (UK) "Transfigurations". (Honorary Mention Interactive Art). - © Agi Haines

Ars Electronica

Die Gegenwart als Zukunft?2

  • Aktuelle Entwicklungen in der Medienkunst - eine Bildergalerie.

Linz. Medienkunst als Mittel, technologische und gesellschaftliche Veränderungen zu hinterfragen ist Ambition der CyberArts-Ausstellung. Eine Auswahl an zum Teil mit der Goldenen Nica ausgezeichneten Werke. Siehe dazu auch : Der Algorithmus, ein Gott: Der koreanische Featured Artist der Ars Electronica, Kim Yong Hun, über denkende Computer... weiter




Lächelnde Wolken: Für "Cloud Face" wurden Wolken durch die Gesichtserkennung gejagt. - © Ars Electronica

Cyber Arts

Der Algorithmus, ein Gott6

  • Der koreanische Featured Artist der Ars Electronica, Kim Yong Hun, über denkende Computer.

Wer lange in den Himmel schaut, kann sie erkennen: Wolken, die wie Gesichter aussehen, Wolken, die scheinbar von oben herunterlächeln. Aber nicht nur Menschen nehmen die weißen Wattefetzen als Gesichter wahr, Computer verwechseln sie regelrecht mit menschlichen Gesichtern. Der koreanische Künstler Kim Yong Hun hat 150... weiter




Die Wüste, ein noch wenig durchackertes Gebiet für Sound Art. Mehr dazu siehe die Website von Bill Fontana.  - © resoundings.org

Ars Electronica

Die komponierte Welt3

  • Werkschau im Linzer OK zeigt bedeutende Arbeiten des US-Amerikanischen Klangkünstlers Bill Fontana.

Linz. Es versteht sich heutzutage nicht von selbst, dass elektro-akustische Klangkunst im Original – also nur mit Rohmaterial und Effekten und ohne die üblichen Klicks, Cuts und sonstigen digitalen Schnick-Schnack-Sounds – an den Hörer/die Hörerin geht. Eine der wenigen Ausnahmen ist der US-Amerikaner Bill Fontana... weiter




Ein Bügeleisen kann auch den Fortschritt befeuern: Eric Siu hat zwei davon in eine Kamera und einen Bildschirm verwandelt, zu sehen in der Ausstellung "Device Art". - © Eric Siu

Ars Electronica

Kunst als Katalysator2

  • Wie funktioniert Veränderung?

Linz. In der Shopping-Arkade macht ein Schlagzeugcomputer Krawall, daneben schweben weiße Styroporkugeln. Das Jugendfestival "Create the world" hat das Akademische Gymnasium erobert: Im Innenhof und im Turnsaal wird zum Thema Film experimentiert. Wenige Schritte weiter in der Fußgängerzone testet eine chinesische Künstlergruppe noch ihr Projekt:... weiter




Joyce H, "Day Dream": Mutantenwesen besetzen die Städte und entlassen die Menschheit in die Überflüssigkeit (Installation). - © Ars Electronica

Gesellschaftskritik

Wir, die Nerds16

  • Wir werden nicht gefragt, wenn es zu gesellschaftlichen Veränderungen kommt - wie gehen wir mit dem Unvermeidlichen um?

Es mangelt nicht an Texten über Veränderungen in unserem Leben. Und wenn man versucht, diese Veränderungen an ihrer Basis zu erfassen, läuft man Gefahr, banal zu klingen. Dennoch ist es nötig, auch weil es so augenscheinlich ist: Stellen Sie sich die Welt im Jahr 1990 vor. Ohne vernetzte Computer. Ohne Web. Ohne Handy. Ohne digitales Fernsehen... weiter




Leere Schneckenhäuser will die Ars Electronica in Linz hinterlassen. Ihr Motto ist heuer: "Rausgehen aus den Schneckenhäusern, hineingehen ins Geschehen." - © pixelio/Ulla Thomas

Veranstaltungsvorschau

Veränderung muss sein!

  • Ars Electronica: "Raus aus Schneckenhäusern, hinein ins Geschehen."

Linz. Veränderung ist Trumpf, und Kunst der Katalysator. Unter Einbeziehung namhafter Experten und der Bevölkerung will die Ars Electronica heuer die geistige Mobilität ankurbeln: "C..what it takes to change" nennt sich das Linzer Medienkunstfestival denn auch. Von 4. bis 8. September begibt man sich zur Umsetzung der Ideen nicht nur an die... weiter




Mit einer Nica im Bereich Digital Communities wurde das japanische Erdbeben-Hilfsprojekt "Fumbaro" ausgezeichnet. - © Ars Electronica

Ars Electronica

Prix Ars Electronica: Von Erdbebenopfern und Navis für Blinde

  • Eine neu geschaffene Nica-Kategorie zeichnet Medienkunstpioniere aus.

Linz. Beim Prix Ars Electronica gibt es heuer Goldene Nicas unter anderem für Datenklau - Paolo Cirio macht mit "Loophole for All" auf die globale Dimension der Steuerflucht aufmerksam - und für eine Freiwilligeninitiative: Nach dem Erdbeben in Japan startete Takeo Saijos Projekt "Fumbaro" mit einer Website, zehntausende Hilfslieferungen folgten... weiter




Cash-Cow AE Solutions: Hier werden Ideen marktreif gemacht, im Bild das "Shadowgram", ein Kunstwerk, das den Einzelnen und die Gemeinschaft zu kollektivem Tun ermächtigen kann. - © Ars Electronica

Ars Electronica

"Attraktive Marke"

  • Linzer Ars Electronica hat finanziellen Engpass überwunden, Linzer Plattform für digitale Kunst finanziert sich zu 60 Prozent selbst.

Linz. Die Ars Electronica hat ihre Finanzkrise überwunden. Im vergangenen Jahr wurde zwar noch ein Minus von rund 500.000 Euro verbucht. Aber für das laufende Jahr werden bereits schwarze Zahlen prognostiziert. Der Selbstfinanzierungsgrad liegt mittlerweile bei rund 60 Prozent, 2010 waren es noch 45 Prozent... weiter




Ryoji Ikeda bei der Arbeit. - © Ryoji Ikeda / Georg Schroll

Ars Electronica

Frische Lorbeeren für Ryoji Ikeda1

  • Japanischer Soundkünstler gewinnt Prix Ars Electronica Collide@ CERN Award

Linz/Genf. Der japansiche Computermusiker Ryoji Ikeda ist der Gewinner des dritten Prix Ars Electronica Collide@ CERN Awards. dadurch wird ihm ermöglicht, mit der Datenanalyse des CERN-Instituts zu arbeiten. Erste künstlerische Ergebnisse werden dann bei den Ars Electronica Festivals 2014 und 2015 zu sehen sein... weiter




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Lohner 1987 als der Teufel in dem Theaterstück "Jedermann" von Hugo von Hofmannsthal bei den Salzburger Festspielen.

Mans Zelmerlöw  aus Schweden, der Gewinner. Palmyras antike Skulpturen. 

Blick durch die Palme auf den Hafen von Cannes zum 68. Filmfestival. Im Westen gibt es zahlreiche verzerrte Vorstellungen über japanische Popkultur: Grelle Farben, stetiges Geplapper, auf und ab hüpfende Manga-Figuren und J-Pop-Musik, die alles mit flotten Bässen begleitet.