Ars Electronica

Leere Schneckenhäuser will die Ars Electronica in Linz hinterlassen. Ihr Motto ist heuer: "Rausgehen aus den Schneckenhäusern, hineingehen ins Geschehen." - © pixelio/Ulla Thomas

Veranstaltungsvorschau

Veränderung muss sein!

  • Ars Electronica: "Raus aus Schneckenhäusern, hinein ins Geschehen."

Linz. Veränderung ist Trumpf, und Kunst der Katalysator. Unter Einbeziehung namhafter Experten und der Bevölkerung will die Ars Electronica heuer die geistige Mobilität ankurbeln: "C..what it takes to change" nennt sich das Linzer Medienkunstfestival denn auch. Von 4. bis 8. September begibt man sich zur Umsetzung der Ideen nicht nur an die... weiter




Mit einer Nica im Bereich Digital Communities wurde das japanische Erdbeben-Hilfsprojekt "Fumbaro" ausgezeichnet. - © Ars Electronica

Ars Electronica

Prix Ars Electronica: Von Erdbebenopfern und Navis für Blinde

  • Eine neu geschaffene Nica-Kategorie zeichnet Medienkunstpioniere aus.

Linz. Beim Prix Ars Electronica gibt es heuer Goldene Nicas unter anderem für Datenklau - Paolo Cirio macht mit "Loophole for All" auf die globale Dimension der Steuerflucht aufmerksam - und für eine Freiwilligeninitiative: Nach dem Erdbeben in Japan startete Takeo Saijos Projekt "Fumbaro" mit einer Website, zehntausende Hilfslieferungen folgten... weiter




Cash-Cow AE Solutions: Hier werden Ideen marktreif gemacht, im Bild das "Shadowgram", ein Kunstwerk, das den Einzelnen und die Gemeinschaft zu kollektivem Tun ermächtigen kann. - © Ars Electronica

Ars Electronica

"Attraktive Marke"

  • Linzer Ars Electronica hat finanziellen Engpass überwunden, Linzer Plattform für digitale Kunst finanziert sich zu 60 Prozent selbst.

Linz. Die Ars Electronica hat ihre Finanzkrise überwunden. Im vergangenen Jahr wurde zwar noch ein Minus von rund 500.000 Euro verbucht. Aber für das laufende Jahr werden bereits schwarze Zahlen prognostiziert. Der Selbstfinanzierungsgrad liegt mittlerweile bei rund 60 Prozent, 2010 waren es noch 45 Prozent... weiter




Ryoji Ikeda bei der Arbeit. - © Ryoji Ikeda / Georg Schroll

Ars Electronica

Frische Lorbeeren für Ryoji Ikeda1

  • Japanischer Soundkünstler gewinnt Prix Ars Electronica Collide@ CERN Award

Linz/Genf. Der japansiche Computermusiker Ryoji Ikeda ist der Gewinner des dritten Prix Ars Electronica Collide@ CERN Awards. dadurch wird ihm ermöglicht, mit der Datenanalyse des CERN-Instituts zu arbeiten. Erste künstlerische Ergebnisse werden dann bei den Ars Electronica Festivals 2014 und 2015 zu sehen sein... weiter




Nachlese 2013

175.261 BesucherInnen 2013

Linz. Genau 175.261 BesucherInnen waren im vergangenen Jahr im Linzer Ars Electronica Center, eiens Steiguerng um 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Maßgeblichen Anteil daran hätten das breite Führungs- und Vermittlungsangebot, das 4.946 mal gebucht und von insgesamt 62.876 Personen in Anspruch genommen wurde sowie das hauseigene... weiter




Klein, kleiner, am kleinsten: Röhrchen mit DNA von 750 KB Information (mit freiem Auge kaum zu sehen). - © Ars Electronica

Nachlese 2013

In DNA gemeißelt

  • Die Natur macht's vor: Forscher arbeiten an DNA als Speichermedium für digitale Informationen

Von allen Speichermedien, die der Mensch bisher entwickelt hat, ist sie wohl die unspektakulärste: die Desoxyribonukleinsäure (DNA). Denn klein wie ein ausgetrockneter Salzwassertropfen sieht rund 1 Megabyte aus, wenn es statt auf magnetischem Material auf Molekülen der DNA gespeichert wird. Menschliches Wissen in das Informationsmedium der Natur... weiter




Koen Vanmechelens "The Cosmopolitan Chicken Project" als Auseinandersetzung mit Natur und Kultur. - © Otto Saxinger

Nachlese 2013

Morphologie des Huhns

  • Der belgische Künstler nähert sich gewitzt dem Henne-Ei-Problem.

Sein Gefieder changiert zwischen Braun, Grün und Blau, der Kopfschmuck akzentuiert den stämmigen Körper mit leuchtendem Rot. Das Mechelse Styrian ist die 17. Generation eines Huhns, dem der belgische Künstler Koen Vanmechelen die Goldene Nica in der Kategorie Hybrid Art beim diesjährigen Prix Ars Electronica verdankt... weiter




Der Problematik, Lebewesen auf dem Reißbrett zu entwerfen, widmete sich die Ausstellung "Projekt Genesis" im Ars Electronica Center. Im Bild "The Listener" von der Australierin Patricia Piccinini, einige der wenigen prominent positionierten Künstlerinnen. Ihr Kunstwesen aus Silikon, Fiberglas und Menschenhaar stellt Verletzlichkeit und Einfühlungsvermögen von Frankensteinen in den Vordergrund. - © tom mesic

Ars Electronica

Zum Erinnern und Vergessen10

  • "Total Recall": Das war die Ars Electronica 2013 - eine Auswahl.

Linz. (cra) Wer die Wahl hat, hat die Qual? Wie immer machte es auch in diesem Jahr das dichte Ars-Electronica-Programm zu Medienkunst und Technologie mit dem Themenschwerpunkt "Gedächtnis" schwer, sich einfach die Rosinen aus dem Korb zu picken. Sehen Sie bleibende und weniger bleibende Eindrücke als Fotostrecke. weiter




Charlotte Jarvis: Konzepte allein reichen ihr nicht, das Tun ist ihr wichtig. - © Ars Electronica

Nachlese 2013

Komposition in DNA

  • 12-Sekunden-Stück von Mira Calix in Linz als Seifenblase gepustet.

Linz. Musik in Moll und Dur - das war einmal. Heute wird in DNA komponiert. Auch wenn man noch nichts davon hören kann. So wird auch die "Musik der Sphären" der britischen Konzeptkünstlerin Charlotte Jarvis noch einige Jahren dauern, bis dessen Klänge die Ohrmuscheln der Neugierigen erreichen kann. Denn für ihr Projekt hat sie die südafrikanische... weiter




Gruselige Aliens als Kunstobjekt: HR Giger bei der Arbeit im Jahr 1978. - © Mia Bonzanigo

Nachlese 2013

Bote der kollektiven Ängste1

  • HR Giger zeigt seinen Kosmos aus Obsessionen als Featured Artist bei der Ars Electronica.

Übergroße leere Augen, kahle Kinderköpfe, sehnige Beine im Magazin einer Pistole. In einem der berühmtesten Bilder HR Gigers, der "Gebärmaschine" aus 1967, werden gruselige Embryonen aus einer Waffe katapultiert. Sie sind selbst mit kleinen Pistolen und Schutzbrillen ausgestattet - als könnten sie sie brauchen in der Welt, die sie draußen erwartet... weiter






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Filmfestspiele Venedig

Fest der Spekulanten

Kompromissloses Forschungskino: "The Look of Silence" von Joshua Oppenheimer. - © Biennale di Venezia "Was taugt der Wettbewerb bisher?", fragt Benoît Jacquot zu Beginn des Interviews mit der "Wiener Zeitung". Der französische Regisseur ist in Venedig... weiter




Filmfestival Venedig

"Ich weiß alles über Frauen"

Lars von Trier - © APAweb / EPA, TIM BRAKEMEIER Venedig. Auf seine ganz spezielle Art hat sich Regisseur Lars von Trier nach langer Zeit wieder öffentlich geäußert... weiter




Filmfestival Venedig

Al Pacino: "Das alte Hollywood ist tot"

20140831pacino - © Katharina Sartena Die offene Baugrube, die fehlenden italienischen Autosponsoren, die vielen ausbleibenden Medienvertreter: All das sind Aspekte eines Niedergangs der... weiter





Alejandro Gonzalez Inarritu.

Luc Besson, 55, stellte mit seiner Frau Virginie Silla in Locarno seinen Actionthriller "Lucy" vor.

Ko Murobushi unterrichtet beim Impulstanz die japanische Tanzform Butoh. Gert Voss als Lear, König von Britannien.