Hunderte Menschen trieben auf der "Blue Sky M" 170 Kilometer vor der italienischen Küste. Die Besatzung war von Bord gegangen. - © APAweb / AP, Ivan Tortorella

Flüchtlinge

Frontex: Geisterschiffe "neuer Grad der Grausamkeit"6

  • Im Lagerraum eingeschlossene Menschen haben bei Seenot "keine Chance".

Warschau. Im Grunde ist es eine Folge der europäischen Migrationspolitik, die Menschen aus Kriegsgebieten wie Syrien dazu treibt, sich in die Hände von Schleppern zu begeben. Die Möglichkeit, bereits im Ausland Asyl zu beantragen wäre ein notwendiger Schritt in Richtung humaner Flüchtlingspolitik. Stattdessen hat sich die EU unter Beteiligung der... weiter




Der Frachter "Blue Sky M" als Flüchtlingsschiff: Als Flüchtling im Libanon sei der Syrer Sarkas Rani von einem Bekannten kontaktiert worden, der wusste, dass er Schiffskapitän war. - © APAweb / EPA, DIETMAR HASENPUSCH

Geisterschiff

Schlepper suchten via Facebook: 5500 Dollar für Kapitän14

  • Syrer schilderte Fahrt von Flüchtlingsschiff, verließ Brücke wenige Meilen vor Italien.
  • Bei Gruppen ab 25 Menschen gab es einen Rabatt auf 4.500 Dollar.

Rom. Der von den Schleppern angeheuerte Kapitän des Flüchtlingsschiffs "Blue Sky M", das am Dienstag führerlos vor der italienischen Küste aufgegriffen wurde, hat der Polizei nach Zeitungsinformationen die Fahrt des Frachters geschildert. Die Menschenschmuggler hätten ihm 15.000 Dollar (12.455,37 Euro) geboten sowie die Möglichkeit... weiter




Khalid I. war 20 Jahre jung und wurde am Dienstag in einer Blutlache gefunden. Die Polizei schloss zunächst Fremdverschulden aus.

Dresden

Asylwerber Khalid: Polizei bestätigt Tötungsdelikt12

  • 20-Jähriger Eritreer in jener Stadt getötet, die zuletzt als Pegida-Hochburg in Verruf geraten ist.

Dresden. (da/ag) Spärlich waren Mittwochfrüh noch die Informationen zum Tod des Asylbewerbers Khalid I, der in einem Plattenbau im Dresdner Stadtteil Leubnitz-Neuostra zusammen mit sieben weiteren Flüchtlingen in einer "dezentralen Unterbringung" wohnte. Der 20 Jahre alte Eritreer wurde am Montagabend gegen 20 Uhr zum letzten Mal gesehen... weiter




Syrian refugees walk at the Al Zaatari refugee camp in the Jordanian city of Mafraq, near the border with Syria - © APAweb / Reuters, Muhammad Hamed

Einreiseverschärfungen

Libanon beschränkt Zustrom syrischer Flüchtlinge1

  • Überforderung: Mehr als 1 Million Bürgerkriegsflüchtlinge suchten bisher im Nachbarland Schutz.

Beirut. Im Libanon mit seinen knapp fünf Millionen Einwohnern halten sich derzeit mehr als eine Million syrische Flüchtlinge auf. Im vergangenen Jahr hatte das Land bereits Versuche unternommen, die Zahl der Flüchtlinge zu begrenzen. Nun will der Staat den Strom von Bürgerkriegsflüchtlingen aus Syrien weiter eindämmen... weiter




Schauspieler und Kabarettist Josef Hader (l.) unterstützte die Männer beim "Refugee Camp Vienna" im Votivpark vor zwei Jahren. - © APAweb / APA, Roland Schlager

Asylverfahren

23 Votivkirchen-Flüchtlinge noch in der Warteschleife5

  • Seit zwei Jahren wissen sie nicht, ob sie bleiben dürfen - Elf mit Aufenthaltstitel.

Wien. Die Weihnachtsfeiertage vor zwei Jahren waren von den Protesten großteils pakistanischer Asylwerber begleitet, die in der Wiener Votivkirche ein Camp aufgeschlagen hatten. 23 von ihnen wissen bis heute nicht, wie ihr Asylverfahren enden wird, berichtete Caritas Wien-Generalsekretär Klaus Schwertner... weiter




Die Kälte des Ankommens. - © Giulio Piscitelli

Asyl

Europa sucht Feind6

  • Regisseur Alessio Genovese über seinen Film "The Last Frontier", in dem er italienische Anhaltezentren für Flüchtlinge als kollektive Bestrafungsmaschinerie anprangert.

Wien. "Wenn sie sich mal frei bewegen können, wer kann sie dann stoppen?" Die wild gestikulierende Sicherheitschefin eines italienischen Flughafens blickt bei einer Schulung zu Kontrollmaßnahmen in drei ernste Gesichter. Was davon die Folge sei? "Wir können sie nicht mehr kontrollieren", antwortet ein Mitarbeiter wie ein Schulbub im Klassenzimmer... weiter




In den vergangenen Jahren sind immer wieder Menschen bei der Flucht in Containern erstickt, erfroren, verdurstet oder verhungert. - © APAweb / Reuters, Fabian Bimmer

Migration

35 Menschen in Frachtcontainer gefunden - Ein Toter1

  • Mußtmaßliche Flücthlinge stark dehydriert und unterkühlt.

London. Im britischen Hafen von Tilbury im englischen Essex sind insgesamt 35 mutmaßliche Flüchtlinge in einem Frachtcontainer entdeckt worden. Ein Mann, der zusammen mit 34 Erwachsenen und Kindern als blinde Passagiere in dem Schiffscontainer waren, starb. Viele der mutmaßlichen Flüchtlinge seien stark dehydriert und unterkühlt gewesen... weiter




Hunderte versuchen jährlich aus Nordkorea zu flüchten. Zwei Männer versuchten es durch das Gelbe Meer und erreichten die südkoreanische Küste.  - © APAweb/EPA/YONHAP

Flucht

Zwei Nordkoreaner schwammen nach Südkorea6

  • Vater und Sohn passierten Seegrenze und erreichten schwer gesicherte Insel Gyodongdo.

Seoul/Pjöngjang. Zwei Nordkoreanern ist über die Seegrenze die Flucht nach Südkorea gelungen. Die beiden Männer schwammen durch das Gelbe Meer und wurden am frühen Donnerstagmorgen vor der Insel Gyodongdo von Marinesoldaten aufgegriffen, wie das Wiedervereinigungsministerium in Seoul mitteilte. Die Flüchtlinge... weiter




"Ich kenne viele homosexuelle Asylwerber in Österreich. Das Problem ist, dass sie auch hier innerhalb ihrer Community mit Hass und Diskriminierung konfrontiert sind", sagt LGBT-Sprecher der Grünen, Marco Schreuder. - © Die Grünen Österreich

Diskriminierung

"Schwule Asylwerber haben panische Angst"18

  • Marco Schreuder, LGBT-Sprecher der Grünen, über die verfahrene Lage von homosexuellen Asylwerbern.

"Die sexuelle Ausrichtung ist ein so bedeutsames Merkmal für die Identität eines Menschen, dass er nicht gezwungen sollte, auf diese zu verzichten." Auf dieser Begründung basierend stellte der Europäische Gerichtshof im Oktober 2013 fest, dass Homosexuelle eine "soziale Gruppe" im Sinn der Genfer Flüchtlingskonvention seien... weiter




Auch ein US-Tradition: Elmo aus der beliebten TV-Sendung "Sesamstraße". - © APAweb / Reuters, Eduardo Munoz

Einwanderung

Amerikaner fürchten um Wohlstand5

  • Illegal eingewanderte Migranten "bedrohen nationale Kultur und Wirtschaft".

Interessant, dass ein Land, dessen Bevölkerung primär aus Einwanderern besteht, sich von Migranten bedroht fühlt. Aber es handelt sich um "illegale Migranten", da sieht es meist anders aus. 70 Prozent haben Angst um US-Werte Während US-Präsident Barack Obama derzeit erwägt die Einwanderungspolitik zu lockern... weiter




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