Der Hafen von Salerno als Ankunftsort von Flüchtlingen. Viele von ihnen kommen aus Syrien. - © APAweb / EPA, CESARE ABBATE

Bürgerkrieg in Syrien

Leichtes Plus bei Asylanträgen

  • 8.395 Personen suchten um Asyl an - Knapp zwei Prozent mehr.

Wien. Die Zahl der Asylanträge in Österreich ist im ersten Halbjahr 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht gestiegen. Von Jänner bis Juni wurden 8.395 Anträge auf Asyl gestellt, das sind um 1,9 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2013 (8.240). Das geht aus der vorläufigen Halbjahres-Statistik des Innenministeriums hervor... weiter




Asyl

Skepsis gegenüber Plänen zu Asylreform

  • Idee von Mikl-Leitner stößt vorerst auf wenig Beifall.

Wien. (sir/apa) Innenministerin Johanna Mikl-Leitner will die Flüchtlingsbetreuung sehr grundsätzlich reformieren, wie sie am Wochenende ankündigte, ihre genauen Pläne will sie im September darlegen. Doch was bisher bekannt wurde, stößt nicht gerade auf große Zustimmung, weder bei den Bundesländern, noch bei Organisationen... weiter




In der Erstaufnahmestelle Ost in Traiskirchen gibt es keine Entspannung. Die Überbelegung sei unverändert dramatisch. - © APAweb / APA, Hans Klaus Techt

Asyl

Länder reagieren auf Ultimatum zu Asylquoten4

  • Salzburg will weitere Plätze zur Verfügung stellen - Tirol sagt 100 Grundversorgungsplätze zu.

Nachdem Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) den bei der Unterbringung von Asylwerbern säumigen Bundesländern ein Ultimatum stellte, kommen nun erste Reaktionen. "Wenn die Bundesländer es bis Ende Juli nicht schaffen, ihre Vereinbarungen einzuhalten und Traiskirchen deutlich zu entlasten, dann wird das Innenministerium selbst Quartiere... weiter




Sri-lankische Asylwerber nach ihrer Abschiebung auf hoher See zurück im Hafen von Galle, Sri Lanka. Die dortige Polizei erklärte, die Ausgelieferten müssten sich wegen "illegaler Migration" vor Gericht verantworten und im Falle eines Schuldspruchs mit "rigorosen  Haftstrafen" rechnen. - © APAweb / Reuters, Stringer

Australien

Asylwerberinnen begehen Suizidversuch5

  • Mütter hofften auf Asyl für Kinder - Australien wegen Abschiebungen auf hoher See unter Druck.

Sydney. In einem australischen Asylbewerberlager haben mehrere Mütter versucht, sich das Leben zu nehmen, um so die Chance ihrer Kinder auf Asyl zu verbessern. "Sie sagen, die Babys werden eine bessere Chance im Leben haben, wenn sie tot sind", sagte der Lokalpolitiker Gordon Thompson auf der Weihnachtsinsel nördlich von Australien am Mittwoch... weiter




17 Quadratmeter Platz für fünf Menschen, so sehen die nach IKEA-Design inspirierten Flüchtlingsunterkünfte aus. - © IKEA Foundation

Notunterkünfte

Ikea-Hütten für Flüchtlinge13

  • Menschen sollen in provisorischen Plastik-Unterkünften bessere Lebensbedingungen vorfinden als in Zelten.

(zel) "Flüchtlinge wohnen bald in IKEA-Hütten", lässt der Stern aufhorchen. Konkret handelt es sich dabei um ein Projekt, in dem solarbetriebene Selbstaufbauhütten Flüchtlingen oder Opfern von Naturkatastrophen als... weiter




Vollgepferchte Boote mit dem Ziel Europa. Wie viele Menschen werden lediglich in Leichensäcken am Ziel ankommen bis sich die EU legale Migrationskonzepte einigt? - © APAweb / EPA, ITALIAN NAVY HANDOUT

Asylpolitik

Österreich sieht sich als "Übererfüller"5

  • EU-Innenminister beraten über Neuausrichtung der Flüchtlingspolitik in Europa.

Mailand. Überschattet von den Flüchtlingstragödien im Mittelmeer kamen am Dienstagvormittag die EU-Innenminister in Mailand zu einem informellen Treffen zusammen, bei dem es auch um eine Neuausrichtung der Asylpolitik gehen soll. Österreich, das sich derzeit als "Übererfüller" im EU-Asylvergleich sieht... weiter




Ankunft in einer unsicheren Zukunft. Italien hat bereits angedroht, ihr Küstenwachenprogramm "Mare Nostrum", die fast täglich in Seenot geratene Menschen aus dem Wasser fischt, aus Kostengründen einzustellen. - © APAweb / Reuters, Antonio Parrinello

EU-Gipfel

EU-Asylpolitik: An der Festung nichts Neues2

  • Grenzen besser absichern, Lage in afrikanischen Ländern stabilisieren - Wieder ein zahnloses Konzept?

Brüssel. Einheitliche Richtlinien für eine humane und menschenwürdige Migrationspolitik. Diese Headline bleibt weiterhin eine Wunschvorstellung. Auch beim EU-Gipfel vergangene Woche blieben große Lösungskonzepte aus unnd die Staats- und Regierungschefs setzten erneut auf altbekannte Rezepte. Die EU brauche eine "wirksame und gute gesteuerte... weiter




Länder versprechen mehr Grundversorgungsplätze. Notwendig sei eine Neuordnung des Systems, so der Bürgermeister Traiskirchens. - © APAweb / APA, Helmut Fohringer

Asylquoten

Bundesländer stocken Asylplätze auf3

  • Tirol, Oberösterreich und Vorarlberg wollen Kapazitäten erhöhen.

Wien/Innsbruck/Linz. Das Land Tirol hat dem Innenministerium die Schaffung von 100 zusätzlichen Grundversorgungsplätzen bis Ende Juli zugesagt. Dies bestätigte man der APA am Mittwoch im Büro der zuständigen Soziallandesrätin Christine Baur (Grüne). Dafür seien aber keine zusätzliche Quartiere geplant, sondern man müsse "schauen... weiter




Ein irakisches Flüchtlingskind in Erbil. Der Krisenherd tritt neue Flüchtlingsströme los. - © epa

Flüchtlinge

Trauriger Rekord3

  • Weltweit mehr Flüchtlinge denn je: Die 50-Millionen-Schallmauer wurde durchbrochen. Eine Million vertriebene Iraker.

Genf. Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg sind weltweit mehr als 50 Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg und Gewalt. Ende 2013 belief sich laut UNO die Zahl von Flüchtlingen im Ausland sowie Vertriebenen innerhalb der eigenen Staaten auf 51,2 Millionen. Heute, Freitag, wird der Weltflüchtlingstag begangen... weiter




Vom Hotel Alpina blieb nur noch das mit Gaffaband überklebte Schild. - © Matthias Nagl

Asylwerber

In aller Abgeschiedenheit2

  • Die Bundesländer brauchen dringend Plätze für Asylwerber. Die Quartiersuche führt oft in abgeschiedene Gegenden.

Unken. In Traiskirchen ist wieder die Vierstelligkeit erreicht worden. Mehr als 1000 Flüchtlinge sind im Erstaufnahmezentrum gemeldet, sie warten darauf, irgendwo in Österreich untergebracht zu werden. Doch es staut sich. Die Bundesländer sind säumig, sie erfüllen die mit dem Innenministerium vereinbarte Quote nicht. Wieder einmal... weiter




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