Asyl

Wien redet anderen Ländern ins Gewissen5

  • Aufnahme von 600 zusätzlichen Schutzsuchenden.

Wien. "Wir sind nicht die Deppen der Nation." Harte Worte hat Wiens Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) am Montag im Zusammenhang mit der Unterbringung von Asylwerbern gefunden. Wie berichtet, hat die Bundeshauptstadt mit dem Innenministerium die Aufnahme von 600 zusätzlichen Schutzsuchenden in einem Gebäude der ehemaligen Wirtschaftsuniversität in... weiter




Der Speisesaal des Asyl-Übergangsquartiers in Wien-Erdberg aufgenommen. - © APAweb / APA, Helmut Fohringer

Asyl-Unterkunft

Quartiere in Erdberg stehen bereit

  • Gebäude des Universitätssportinstituts wird adaptiert.

Wien. Das in Wien-Erdberg eingerichtete Übergangsquartier für Flüchtlinge. 100 Personen sollen am Montagabend vom Erstaufnahmezentrum Traiskirchen in die temporäre Unterkunft übersiedeln, sagte ein Sprecher des Innenministeriums bei einem Lokalaugenschein zur APA. Dabei handle es sich vorwiegend um Familien... weiter




So weit wie in mehreren deutschen Städten wolle man in Österreich "nur im äußersten Fall" gehen: Zeltstädte für Schutz Suchende seien die letzte Option. - © APAweb / AP, Matthias Balk

Asyl

Zeltstädte als "Bankrotterklärung"

  • NGOs fordern Reform des Grundversorgungssystems und legale Wege zur Migration.

Die Volksanwaltschaft überlegt, ein Prüfverfahren wegen des Flüchtlingsquartiers in einem aufgelassenen Hotel im steirischen Spital am Semmering einzuleiten. Eine Entscheidung werde es in den nächsten Tagen geben, kündigte Volksanwalt Günther Kräuter am Mittwoch gegenüber der APA an.    Hintergrund einer solchen Prüfung könnte im Fall des... weiter




Flüchtlingsquartiere

"Asyldebatte hat neuen Tiefstand erreicht"

Wien. (mut/apa) In der Asylfrage hat sich am Dienstag vor dem Ministerrat immer noch keine Unterbringungslösung abgezeichnet. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) versuchte einmal mehr einen Assistenzeinsatz des Bundesheeres zu urgieren. Zumal sie Kasernen als Flüchtlingsquartiere nur nutzen kann... weiter




In der Türkei befinden sich schon über eine Million Flüchtlinge aus Syrien. Österreichs Asylsystem kollabiert bereits bei 3500. - © epa/Ulas Yunus Tosun

Asylpolitik

Ping-Pong der Verantwortlichkeiten4

  • Österreich Asylsystem scheitert selbst an einer kleinen Belastungsprobe, Mikl-Leitner will nun mehr Kompetenz bei Zuweisung von Flüchtlingen.

Wien. Die aktuellen Zahlen schauen so aus: 693 Asylwerber kamen im August aus Syrien nach Österreich, das sind 58 Personen mehr als im Juli. Die UNO meldete am Wochenende 70.000 Flüchtlinge, vor allem Kurden, die aus Syrien in der Türkei Zuflucht suchten. Innerhalb von 24 Stunden. An diesem Wochenende... weiter




Hunderte Menschen werden bei den Einsätzen von "Mare Nostrum" in Sicherheit gebracht. Bald wird das Programm zur Rettung von Flüchtlingen von "Frontex Plus" agelöst, bei dem es primär um den Schutz von Grenzen geht. - © APAweb / EPA, Ciro Fusco

Mare Nostrum

4.000 Flüchtlinge vor Süditalien gerettet5

  • Allein am Wochenende.

Rom. Die italienische Marine hat am vergangenen Wochenende 4.000 Migranten im Mittelmeer gerettet. Sie wurden von Schiffen der italienischen Marine in Sicherheit gebracht, die im Rahmen der Mission "Mare Nostrum" im Meer zwischen Sizilien und Libyen patrouillieren. 1.040 Flüchtlinge sollen am Montagvormittag im Hafen der süditalienischen Stadt... weiter




Provisorische Unterkunft für bis zu 150 Asyl Suchende in 24 Zelten auf einem ehemaligen Sportplatz in Duisburg. Ein Vorbild für Österreich? - © APAweb / EPA, Matthias Balk

Humanitäre Katastrophe

Innenministerium erwägt Zeltstädte für Asylwerber9

  • "Massive Steigerung" der Anträge aufgrund der Nahost-Konflikte.

Wien. Der Flüchtlingsstrom nach Österreich ist laut Innenministerium in den letzten Wochen "massiv" angestiegen. Als Konsequenz schließt man die Errichtung von Zeltstädten für Asyl Suchende nun nicht mehr aus, heißt es aus dem Innenministerium am Donnerstag.  "Auch uns ist bewusst, dass es nicht die optimale Lösung ist... weiter




Zurück nach Libyen gespült wurden 70 Menschen, die das Risiko einer gefährliche Überfahrt nach Europa auf sich nahmen. Weitere 100 kenterten in einem Boot. - © APAweb / Reuters, Aimen Elsahli

Flucht

170 Menschen vor Libyens Küste ertrunken

  • Seit dem Unglück vergangene Woche wurden 70 Leichen an der Küste angespült.

Tripolis. Der befürchtete Tod von rund 170 afrikanischen Flüchtlingen vor der libyschen Küste ist traurige Gewissheit geworden: Dies sagte ein Sprecher der Küstenwache am Montagabend der Nachrichtenagentur AFP. Seit dem Unglück Ende vergangener Woche seien etwa 70 Leichen an der Küste angespült worden... weiter




Ein Boot, das im Juni mit 281 Flüchtlingen Richtung kalabrischer Küste unterwegs war. - © APAweb / EPA, ITALIAN COASTGUARD

Migration

Flucht in Zahlen: 5 Tage - 4.000 Gerettete - 300 Tote6

  • Seit Jahresbeginn sind 1889 Menschen ertrunken - und 98.000 in Italien angekommen.

In weniger als einer Woche sind im Mittelmeer zwischen Libyen und Italien mehr als 300 Bootsflüchtlinge auf der Flucht ertrunken. "Die letzten fünf Tage waren die bisher tödlichsten für Menschen, die auf diese Weise nach Europa übersetzen wollen", sagte eine UNO-Sprecherin am Dienstag in Genf. Seit Jahresbeginn seien mindestens 1... weiter




"Niemand fühlt sich für uns zuständig, von einer Behörde werden wir zur nächsten geschickt. Das Motto ist Abwimmeln!", zeigt sich der 20-jährige Armenier frustriert. Er sucht eine Unterkunft in Wien, um nicht täglich aus Baden zur Uni pendeln zu müssen. - © Wiener Zeitung / Zelechowski

Asylpolitik

"Ich will endlich studieren!"29

  • Ein junger Armenier versucht, sich gegen die bürokratischen Zwänge der österreichischen Asylpolitik zu stemmen.

Erik M. sitzt lächelnd auf den Treppen vor der Universität Wien. Auf seinem T-Shirt steht in großen Lettern "Gay OK!". Der 20-jährige Armenier war in den vergangenen Monaten im Erstaufnahmezentrum Traiskirchen untergebracht. "Ich bin schwul und in Armenien akzeptiert man das nicht. Ich habe sehr viele Drohungen bekommen und wurde von meinen... weiter




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