Zurück nach Libyen gespült wurden 70 Menschen, die das Risiko einer gefährliche Überfahrt nach Europa auf sich nahmen. Weitere 100 kenterten in einem Boot. - © APAweb / Reuters, Aimen Elsahli

Flucht

170 Menschen vor Libyens Küste ertrunken

  • Seit dem Unglück vergangene Woche wurden 70 Leichen an der Küste angespült.

Tripolis. Der befürchtete Tod von rund 170 afrikanischen Flüchtlingen vor der libyschen Küste ist traurige Gewissheit geworden: Dies sagte ein Sprecher der Küstenwache am Montagabend der Nachrichtenagentur AFP. Seit dem Unglück Ende vergangener Woche seien etwa 70 Leichen an der Küste angespült worden... weiter




Ein Boot, das im Juni mit 281 Flüchtlingen Richtung kalabrischer Küste unterwegs war. - © APAweb / EPA, ITALIAN COASTGUARD

Migration

Flucht in Zahlen: 5 Tage - 4.000 Gerettete - 300 Tote5

  • Seit Jahresbeginn sind 1889 Menschen ertrunken - und 98.000 in Italien angekommen.

In weniger als einer Woche sind im Mittelmeer zwischen Libyen und Italien mehr als 300 Bootsflüchtlinge auf der Flucht ertrunken. "Die letzten fünf Tage waren die bisher tödlichsten für Menschen, die auf diese Weise nach Europa übersetzen wollen", sagte eine UNO-Sprecherin am Dienstag in Genf. Seit Jahresbeginn seien mindestens 1... weiter




"Niemand fühlt sich für uns zuständig, von einer Behörde werden wir zur nächsten geschickt. Das Motto ist Abwimmeln!", zeigt sich der 20-jährige Armenier frustriert. Er sucht eine Unterkunft in Wien, um nicht täglich aus Baden zur Uni pendeln zu müssen. - © Wiener Zeitung / Zelechowski

Asylpolitik

"Ich will endlich studieren!"26

  • Ein junger Armenier versucht, sich gegen die bürokratischen Zwänge der österreichischen Asylpolitik zu stemmen.

Erik M. sitzt lächelnd auf den Treppen vor der Universität Wien. Auf seinem T-Shirt steht in großen Lettern "Gay OK!". Der 20-jährige Armenier war in den vergangenen Monaten im Erstaufnahmezentrum Traiskirchen untergebracht. "Ich bin schwul und in Armenien akzeptiert man das nicht. Ich habe sehr viele Drohungen bekommen und wurde von meinen... weiter




Als "Völlig grotesk" bezeichnete man im Ministerium, dass sich mittlerweile private Quartiergeber aktiv im Ressort melden würden, weil sie von den Bundesländern abgelehnt werden. "Das heißt Kapazitäten in den Ländern wären vorhanden." - © APAweb / APA, Roland Schlager

Asyl

"Völlig grotesk": Länder sollen private Unterkunftgeber ablehnen5

  • BMI spricht von Zuspitzung der Lage.

Wien/Thalham/Bad Kreuzen. Neben dem Erstaufnahmezentrum Thalham hat das Innenministerium nun auch weitere Notschlafstellen für Flüchtlinge in der Betreuungsstelle Bad Kreuzen in Oberösterreich eingerichtet. In einem nächsten Schritt werde auch mit "weiteren Räumlichkeiten des Innenministeriums" geplant, hieß es am Mittwoch zur APA... weiter




In den vergangenen Jahren sind immer wieder Menschen bei der Flucht in Containern erstickt, erfroren, verdurstet oder verhungert. - © APAweb / Reuters, Fabian Bimmer

Migration

35 Menschen in Frachtcontainer gefunden - Ein Toter1

  • Mußtmaßliche Flücthlinge stark dehydriert und unterkühlt.

London. Im britischen Hafen von Tilbury im englischen Essex sind insgesamt 35 mutmaßliche Flüchtlinge in einem Frachtcontainer entdeckt worden. Ein Mann, der zusammen mit 34 Erwachsenen und Kindern als blinde Passagiere in dem Schiffscontainer waren, starb. Viele der mutmaßlichen Flüchtlinge seien stark dehydriert und unterkühlt gewesen... weiter




Hunderte versuchen jährlich aus Nordkorea zu flüchten. Zwei Männer versuchten es durch das Gelbe Meer und erreichten die südkoreanische Küste.  - © APAweb/EPA/YONHAP

Flucht

Zwei Nordkoreaner schwammen nach Südkorea5

  • Vater und Sohn passierten Seegrenze und erreichten schwer gesicherte Insel Gyodongdo.

Seoul/Pjöngjang. Zwei Nordkoreanern ist über die Seegrenze die Flucht nach Südkorea gelungen. Die beiden Männer schwammen durch das Gelbe Meer und wurden am frühen Donnerstagmorgen vor der Insel Gyodongdo von Marinesoldaten aufgegriffen, wie das Wiedervereinigungsministerium in Seoul mitteilte. Die Flüchtlinge... weiter




"Ich kenne viele homosexuelle Asylwerber in Österreich. Das Problem ist, dass sie auch hier innerhalb ihrer Community mit Hass und Diskriminierung konfrontiert sind", sagt LGBT-Sprecher der Grünen, Marco Schreuder. - © Die Grünen Österreich

Diskriminierung

"Schwule Asylwerber haben panische Angst"14

  • Marco Schreuder, LGBT-Sprecher der Grünen, über die verfahrene Lage von homosexuellen Asylwerbern.

"Die sexuelle Ausrichtung ist ein so bedeutsames Merkmal für die Identität eines Menschen, dass er nicht gezwungen sollte, auf diese zu verzichten." Auf dieser Begründung basierend stellte der Europäische Gerichtshof im Oktober 2013 fest, dass Homosexuelle eine "soziale Gruppe" im Sinn der Genfer Flüchtlingskonvention seien... weiter




Auch ein US-Tradition: Elmo aus der beliebten TV-Sendung "Sesamstraße". - © APAweb / Reuters, Eduardo Munoz

Einwanderung

Amerikaner fürchten um Wohlstand5

  • Illegal eingewanderte Migranten "bedrohen nationale Kultur und Wirtschaft".

Interessant, dass ein Land, dessen Bevölkerung primär aus Einwanderern besteht, sich von Migranten bedroht fühlt. Aber es handelt sich um "illegale Migranten", da sieht es meist anders aus. 70 Prozent haben Angst um US-Werte Während US-Präsident Barack Obama derzeit erwägt die Einwanderungspolitik zu lockern... weiter




Das "aus allen Nähten platzende" Erstaufnahmelager in Traiskirchen. Ein Asylwerber, der derzeit hier wohnt, schickte das Foto an die Redaktion der "Wiener Zeitung". - © privat

Asyl

Mit langsamen Schritten zur Quote3

  • Vier Bundesländer sind noch bei der Mindestquote von 88 Prozent säumig.

Wien. Weiterhin erfüllen nicht alle Bundesländer die beim Asylgipfel 2012 vereinbarte Quote von 88 Prozent zur Unterbringung von Asylwerbern. Die Quotenerfüllung änderte sich im Vergleich zu Mitte Juli marginal, vier Länder sind aktuell noch säumig. Erfüllt wird die Vereinbarung mittlerweile auch in Vorarlberg... weiter




Innenministerin Johanna Mikl-Leitner während eines Rundgangs im Juni im Asyl-Erstaunahmezentrum Traiskirchen. - © APAweb / APA, Robert Jäger

Asyl

Wochenende entscheidet über "Krisenszenario"3

  • Schwerpunkt der Erstaufnahmen auf Thalham verlegt - Länder übernehmen laufend.

Wien. Am Wochenende wird sich entscheiden, ob das Innenministerium aufgrund überfüllter Asyl-Betreuungszentren ein Krisenszenario entwickeln muss oder nicht. Entscheidend sei die Frage, wie viele Neuanträge in den kommenden Tagen gestellt werden, hieß es aus dem Ressort am Freitag. Derzeit habe man den Schwerpunkt weg von Traiskirchen auf andere... weiter




zurück zu Dossiers
  • zurück
  • 1
  • 2
  • weiter


"Bestie" von Mexiko


Werbung



Twitter Wall


Ein Slum als Zufluchtsort