Foto: APAweb/AFP, MACDOUGALL

Dossier
Berlinale 2016

Die Bären sind los
Die Wiener Zeitung begleitet die 66. Berlinale, mit Text- und Video-Beiträgen des WZ-Filmexperten Matthias Greuling. Insgesamt 18 Filme konkurrieren heuer um die Goldenen und die Silbernen Bären.

Ein virtueller roter Teppich: Die 66. Berlinale startet am Donnerstag - © (Screenshot)

Berlinale

Schweinswiener mit Flachsen3

  • Wenn die Berlinale fast keine deutschen Filme spielt, schreit das Feuilleton auf. Dabei ist man doch so lokaleuropäisch.
  • Die 66. Ausgabe des Festivals startet am Donnerstag. Die begehrten Bären werden zum Finale am 20. Februar vergeben.

Berlin. Viel wird dieser Tage in den deutschen Feuilletons gerätselt, woran es liegen mag, dass die 66. Berlinale nur einen einzigen deutschen Film im Wettbewerb um den Goldenen Bären zeigen wird. "24 Wochen" heißt der Film, er entstammt dem Dunstkreis des "Kleinen Fernsehspiels" des ZDF, das als Spielwiese für Erstlingsfilmer und Hochschulabgänger... weiter




Berlinale-Direktor Dieter Kosslick kündigt ein hochkarätiges Staraufgebot an. - © APAweb / AP, Axel Schmidt

Festspiele

Berlinale nutzt Staraufgebot zum Spendenaufruf1

  • Die Filmfestspiele Berlin fordern ihre Besucher auf, für Flüchtlinge zu spenden.

Berlin. Bald wird vor dem Berlinale-Palast der rote Teppich ausgerollt: "Wir haben Stars wie George Clooney, Jude Law, Isabelle Huppert, Channing Tatum, Colin Firth, Kirsten Dunst, Tilda Swinton, Julianne Moore und viele mehr, die die Leute von der Couch locken werden", kündigt Berlinale-Direktor Dieter Kosslick an... weiter




Wim Wenders hat einen Goldenen

Nachlese 2015

"Ich filme heute ohne Zweifel"4

  • Wim Wenders erzählt, weshalb er von 3D fasziniert ist und wie er mit seinen alten Filmen umgeht.

Berlin. Der deutsche Filmregisseur Wim Wenders, 69, erhielt den Goldenen Ehrenbären der Berlinale. Fast zu früh für ein Resümee, findet er. "Wiener Zeitung": Herr Wenders, die Berlinale ehrt Sie für Ihr Lebenswerk. Kommt das zu früh? Wim Wenders: Der Ehrenbär ist ein Blick zurück. Aber ich will nicht... weiter




Georg Elser (Christian Friedel, M.) erklärt Nebe (Burghart Klaußner, l.) und Müller (Johann von Bülow, r.), wie er die Bombe gebaut hat. - © NFP

Nachlese 2015

Immer wieder Hitler10

Berlin. Es ist ein Thema, das den deutschen und den österreichischen TV- und Kinofilm nicht loslässt. Das 12-jährige Andauern des "1000-jährigen Reiches" beschäftigt die Künstler und Regisseure seit Jahrzehnten wie kein anderes, und es ist kein Ende in Sicht. Auch bei der 65. Berlinale ist "neuer" Stoff zu sehen: Oliver Hirschbiegel... weiter




Hana Saeidi, Nichte des iranischen Regisseurs Jafar Panahi, nahm sichtlich gerührt den Preis für ihren Onkel entgegen. - © APMichael Sohn

Nachlese 2015

"Taxi" gewinnt verdient den Goldenen Bären5

  • Film von Jafar Panahi: "Ich kann gar nichts sagen, ich bin so ergriffen"

Berlin. Ein rührender Moment auf der Bühne am Ende der Preisverleihung der diesjährigen Berlinale: Jafar Panahis Nichte, die in seinem Film "Taxi" einen Großteil der Zeit am Beifahrersitz kluge Fragen über absurde Regeln in einem zensurierenden, diktatorischen System stellt, während er auf dieser Fahrt durch Teheran die verschiedensten Leute... weiter




Malgorzata Szumowska freut sich über den Regie-Bären. - © epa

Nachlese 2015

Im Körper sitzt das Ich8

  • Malgorzata Szumowska gewann bei der Berlinale den Regiepreis für ihren Film "Body".

Berlin. Bei der Berlinale wurden am vergangenen Samstag zwei Regisseure ex aequo mit dem Silbernen Bären für beste Regie ausgezeichnet: Radu Jude für seinen rumänischen Ost-Western "Aferim!" und Malgorzata Szumowska für ihren polnischen Beitrag "Body", ein eigentümlich witziger Film über Körperwahrnehmung und Geister, die sich vor Menschen fürchten... weiter




Mutige Frauen: Der arktische Abenteuerfilm "Nobody wants the night" von Isabel Coixet mit Juliette Binoche und Rinko Kikuchi (im Bild) eröffnet die diesjährige Berlinale. - © apa/epa/Leonadro Bentacor/Berlinale

Nachlese 2015

Extremsituationen vor der Linse7

  • Die 65. Filmfestspiele Berlin eröffnen mit dem Arktisdrama "Nobody wants the night".

Berlin. Alle, die sich mittlerweile wie jedes Jahr Anfang Februar in ihren Schlafsack kuscheln, mit dem sie bereits seit einigen Tagen auf dem harten Boden eines gewissen Berliner Einkaufszentrums liegen, in dem es ominöse Eintrittskarten in diverse Fantasie- oder sonstige Welten geben soll, mögen anstelle von Schäfchen lieber Filme zählen... weiter






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Suffragette

Kämpferischer Kostümreigen

Aufbegehren ist nicht: "Suffragette" erzählt - prominent besetzt - die Geschichte britischer Frauenrechtlerinnen. - © Filmladen Der Begriff "Suffrage" steht im Englischen für das Wahlrecht. Ein Londoner Journalist machte sich Ende des 19. Jahrhunderts über die Aktivistinnen für... weiter




Janis Joplin

Groovy bis zur Selbstzerstörung

Janis Joplin. - © Filmladen Es sei nicht nur Talent, sagt Janis Joplin, das hätten viele. Nur manche bräuchten den Erfolg mehr als andere. Beim Ruhm gehe es letztendlich auch nur... weiter




Quentin Tarantino

Ein alter Hut, ja

Kurt Russell, Jennifer Jason Leigh und Tim Roth sind drei der "Hateful Eight" aus Quentin Tarantinos selbstreferenziellem Film. - © Constantin Im Grunde ist jeder Film von Quentin Tarantino ein Western, weil sich dieser amerikanische Ausnahmeregisseur mit seinen Figurenkonstellationen gerne... weiter






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Beste Regie und bester Spielfilm: Veronika Franz und Severin Fiala für "Ich seh Ich seh".

Kate Winslet posiert mit ihrem "Golden Globe" für die beste weibliche Nebendarstellerin für ihre Roll eim FIlm "Steve Jobs".  1980 in New York: Bowie probt am Booth Theater für die Broadway-Aufführung von "The Elephant Man".

Wie jedes Jahr, fand auch heuer das traditionelle Neujahrskonzert im Wiener Musikverein statt. Lemmy von Motörhead während des Konzerts am Aerodrome Festivals in Wiener Neustadt im Juni 2004.

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