• vom 14.04.2015, 12:45 Uhr

Boko Haram

Update: 14.04.2015, 13:18 Uhr

Boko Haram

Sexuelle Gewalt als Kriegstaktik




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Von WZ Online/APA

  • UNO: Bewusste Vorgehensweise von IS und Boko Haram

New York. Extremistische Gruppierungen wie der Islamische Staat (IS) oder Boko Haram nutzen nach Einschätzung der UNO sexuelle Gewalt systematisch als Kriegstaktik. Das vergangene Jahr sei von "erschütternden Berichten über Vergewaltigungen, sexuelle Sklaverei und Zwangsverheiratungen durch extremistische Gruppen" geprägt gewesen, erklärte UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon in einem am Montag veröffentlichten Bericht.

Die Vergehen würden von den radikalen Islamisten bewusst "als Terrortaktik" eingesetzt, sagte Ban. Dem Bericht zufolge ist sexuelle Gewalt sowohl durch den IS im Irak und in Syrien als auch von Boko Haram in Nigeria keine zufällige Begleiterscheinung von deren gewaltsamem Vorgehen.

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Es gebe vielmehr eine "wesentliche Verbindung zu den strategischen Zielen, der Ideologie und der Finanzierung extremistischer Gruppen". Vergewaltigungen und andere Formen sexueller Gewalt werden demnach etwa bei der Rekrutierung von Kämpfern, zur Einschüchterung oder Vertreibung der Bevölkerung und zur Erzielung von Einkünften durch den Handel mit Frauen eingesetzt.




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Boko Haram, IS-Hintergrund

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Dokument erstellt am 2015-04-14 12:48:10
Letzte ─nderung am 2015-04-14 13:18:01



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