Unterschiedlicher könnten Meinungen nicht sein. Gehen oder bleiben?

Dossier
Brexit

Die Briten haben für einen Brexit gestimmt: 52 Prozent sprachen sich für einen Austritt aus der EU aus, 48 Prozent für einen Verbleib. Somit ist Großbritannien das erste Land, das die Union verlässt.

Die Wachtürme, die einst die Trennlinie zwischen Nordirland und Großbritannien überragten, wurden vor knapp 15 Jahren abgebaut. Neue sollen nach dem Brexit nicht entstehen. - © ap/Morrison

Brexit

Eine Grenze, die keine sein darf10

  • Großbritannien will eine neuerliche Abschottung von Irland verhindern. Vor allem aus politischen Gründen.

London/Brüssel. (czar/reu) Noch wird sie als unsichtbare Grenze bezeichnet. Und ginge es nach den beiden Seiten, würde es auch in Zukunft dabei bleiben. Denn weder Großbritannien noch Irland sind daran interessiert, zwischen ihren Territorien wieder Schlagbäume aufzustellen und Kontrollen einzuführen - so wie es noch vor zwei Dutzend Jahren war... weiter




Brexit

Chaos, Täuschung, Läuterung?3

  • Um bösen Gerüchten entgegenzuwirken, plant die britische Regierung, Positionspapiere zum Brexit zu veröffentlichen.

London/Brüssel. Vor den EU-Vertretern liegen sorgfältig in blauen Mappen geordnete Papierstapel. Gegenüber sitzen der britische Brexit-Minister David Davis und sein Team, sie haben nicht einmal Notizblöcke dabei. Das Foto der Brexit-Verhandler bei den Gesprächen im Juli gilt als symbolisch dafür, wie unvorbereitet die Briten angesichts des... weiter




Melanie Sully ist gebürtige Britin, Politologin und leitet das in Wien ansässigen Instituts für Go-Governance.

Gastkommentar

Britannia weint12

  • Wie die Bevölkerung und die Politik auf der Insel mit Verlusten umgehen.

Das von Terror und Tragödien überschattete Jahr 2017 droht für Großbritannien ein "annus horribilis" zu werden. Premierministerin Theresa May wurde zu einer einsamen, traurigen Figur. Wie viele Frauen in der Politik hat sie kein anerkanntes Netzwerk um sie herum, das ihr aus der Patsche helfen könnte... weiter




Brexit

May: Ende der Personenfreizügigkeit ab März 20194

London/Brüssel. Die britische Premierministerin Theresa May hat März 2019 als Ende der Personenfreizügigkeit für EU-Bürger bestimmt. Ab diesem Zeitpunkt ist Großbritannien aus der EU draußen. Offenbar wollte May mit dieser Aussage den Streit unter den Regierungsmitglieder beenden, berichtete Reuters... weiter




Wegen der engen zeitlichen Abfolge zahlreicher offizieller Termine war der Ablauf der Zeremonie zur Parlamentseröffnung diesmal etwas weniger formell als sonst. - © APAweb / Reuters, Ammar Awad

Großbritannien

Im Schatten des Brexit4

  • Königin Elizabeth II. verliest Großbritanniens Regierungsprogramm. Neue Gesetze sollen das Land auf den Brexit vorbereiten.

London. Hut und Kleid, statt Krone und Robe: Erstmals seit mehr als drei Jahrzehnten verliest Königin Elizabeth II. das Regierungsprogramm in einem weniger feierlichen Rahmen. Mit neuen Gesetzen bereitet sich die britische Regierung auf den EU-Austritt vor. Nach Beginn der Brexit-Gespräche hat die britische Regierung acht Gesetzentwürfe vorgestellt... weiter




UK-Wahll

EU-Kommissar: Termin für Brexit-Gespräche wackelt2

  • Verhandlungen sollten am 19. Juni beginnen, EU-Unterhändler ruft zu Kompromiss auf.

London. Nach dem unklaren Ausgang der britischen Unterhauswahl wackelt nach Einschätzung der EU-Kommission der Termin für den Start der Brexit-Gespräche. Es sei nicht sicher, ob die Gespräche wie geplant am 19. Juni beginnen können, sagte der deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger am Freitag dem Deutschlandfunk... weiter




Redcliffe Square: Das bürgerliche Kensington wanderte zu Labour. - © Chemical Engineer - CC 3.0

Großbritannien

Merkel: Kein verzögerter Brexit7

  • Endergebnis: Tories verloren 13 Mandate, Labour kommt auf 262 Sitze.

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel rechnet trotz des Wahldesasters von Premierministerin Theresa May nicht mit wesentlichen Verzögerungen bei den Verhandlungen zum Ausstieg Großbritanniens aus der EU. "Wir von unserer Seite sind verhandlungsbereit und vorbereitet", sagte Merkel am Freitagabend nach einem Gespräch mit dem mexikanischen Präsidenten... weiter




Grund zum Jubeln hat Labour-Chef Corbyn. Stärkste Kraft bleibt aber die konservative May (Mitte). Sie will mit der Nordirin Arlene Foster (links.) und deren DUP zusammenarbeiten.  - © afp/T. Ireland, C. McQuillan

Parlamentswahlen

Die Unionisten als Königsmacher11

  • Die Tories wollen mit der protestantischen DUP aus Nordirland zusammenarbeiten. Das könnte am Brexit einiges ändern.

Die konservativen Tories haben die Mehrheit im britischen Parlament, aber nicht die absolute. Wo liegt das Problem? Auf dem Kontinent ist eine relative Mehrheit ganz normal, im britischen politischen System ist das nicht vorgesehen. Das britische Wahlrecht hat vor allem den Sinn, dass eine einzelne Partei mit klarer Mehrheit regieren kann... weiter




Großbritannien

"Allein und nackt"56

  • Wie seine Vorgänger kämpft auch Labour-Chef Corbyn mit feindseligen Medien und der Entfremdung der Stammwähler.

London. Zwei Jeremys saßen einander gegenüber, der eine darauf angesetzt, den anderen, wie es auf gut Britisch heißt, "zu grillen." Jeremy Paxman ist eine altgediente Bulldogge der britischen Interviewkunst, sein liebster Trick ist die Dauerwiederholung einer Frage, sein zweitliebster die Erniedrigung des Gegners durch simultanes Hochziehen der... weiter




- © reuters/N. Hall

Brexit

Nur ein Blechschaden8

  • WKO-Wirtschaftsexperte Christian Kesberg bricht angesichts des Brexit nicht in Panik aus.

Wien. Seinen Anfang genommen hat alles mit der Krise. Wäre die Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008 und 2009 nicht gewesen, da ist sich der österreichische Wirtschaftsdelegierte in Großbritannien, Christian Kesberg, sicher, gäbe es heute auch keinen Brexit. Er erklärt das so: Die britische Volkswirtschaft ist vom Finanzsektor abhängig - er macht 8... weiter




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Großbritannien

Ein nicht ganz so harter Brexit

20170813_brexit - © APAweb / Reuters, Darren Staples London. Mit einem gemeinsamen Vorschlag für eine Übergangsphase nach dem EU-Austritt Großbritanniens haben zwei wichtige britische Minister offenbar... weiter




Brexit

Mays Brexit-Schiff droht Meuterei

Chaotischer Brexit-Kurs: Protest gegen May vor dem Regierungssitz in London. - © afp/Ratcliffe London/Wien. Der EU-Austritt Großbritanniens - eine einzige Katastrophe. Außenminister Boris Johnson und seine Kollegen aus dem Brexit-Lager - gehören... weiter




EU-Arzneimittelagentur

Rendi-Wagner rührt Werbetrommel für EMA

20170801ema - © APA, ap, Frank Augstein Brüssel/London/Wien.30 Seiten umfasste die Bewerbung Österreichs um die EU-Arzneimittelagentur EMA. Die Behörde, die derzeit ihren Sitz noch in London... weiter




Verhandlungen

Kein Kompromiss bei zweiter Brexit-Runde in Sicht

20170720brexx - © APAweb/REUTERS, Yves Herman London/Brüssel. Die Europäische Union und Großbritannien sind nach den Worten von EU-Chefunterhändler Michel Barnier von Kompromissen noch ein ganzes... weiter




Brexit

"Mein Traum ist zu einem Albtraum geworden"

Protest gegen Brexit in London. Millionen EU-Bürger bangen. - © afp London. Millionen Kontinentaleuropäer in Großbritannien fürchten, post Brexit zu Bürgern zweiter Klasse heruntergestuft zu werden - oder bei einem... weiter




Brexit

EU und London starten Brexit-Poker

London/Brüssel. (ag.) Der Poker um die Scheidungsvereinbarung zwischen der Europäischen Union und Großbritannien hat begonnen... weiter




Großbritannien

Zweite Runde der Brexit-Verhandlungen ist gestartet

UK Secretary of State for Exiting the European Union Davis is welcomed by the European Commission's Chief Brexit Negotiator Barnier in Brussels - © APAweb / Reuters, Yves Herman London. Die EU und Großbritannien starteten am Montag die zweite Runde der Brexit-Verhandlungen. In Brüssel kamen dazu EU-Verhandlungsführer Michel... weiter




Irland

"Jeder soll seine Regeln bestimmen dürfen"

Den Frieden in Nordirland gefährdet sieht die eben angetretene irische Europaministerin Helen McEntee von der Fine Gael. - © Stanislav Jenis "Wiener Zeitung": Mit dem EU-Austritt Großbritanniens wird wieder über eine gemeinsame EU-Steuerpolitik mit einem Mindeststeuersatz diskutiert... weiter




Brexit

Brüssel droht mit Abbruch der Brexit-Verhandlungen

"Wir müssen richtig loslegen", drängt Barnier. - © reuters/F. Lenoir Brüssel. Bürgerrechte, Finanzverpflichtungen und Nordirland - bevor diese drei Hauptpunkte der Brexit-Verhandlungen nicht geklärt sind... weiter





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