Unterschiedlicher könnten Meinungen nicht sein. Gehen oder bleiben?

Dossier
Brexit

Die Briten haben für einen Brexit gestimmt: 52 Prozent sprachen sich für einen Austritt aus der EU aus, 48 Prozent für einen Verbleib. Somit ist Großbritannien das erste Land, das die Union verlässt.

Wegen der engen zeitlichen Abfolge zahlreicher offizieller Termine war der Ablauf der Zeremonie zur Parlamentseröffnung diesmal etwas weniger formell als sonst. - © APAweb / Reuters, Ammar Awad

Großbritannien

Im Schatten des Brexit4

  • Königin Elizabeth II. verliest Großbritanniens Regierungsprogramm. Neue Gesetze sollen das Land auf den Brexit vorbereiten.

London. Hut und Kleid, statt Krone und Robe: Erstmals seit mehr als drei Jahrzehnten verliest Königin Elizabeth II. das Regierungsprogramm in einem weniger feierlichen Rahmen. Mit neuen Gesetzen bereitet sich die britische Regierung auf den EU-Austritt vor. Nach Beginn der Brexit-Gespräche hat die britische Regierung acht Gesetzentwürfe vorgestellt... weiter




UK-Wahll

EU-Kommissar: Termin für Brexit-Gespräche wackelt2

  • Verhandlungen sollten am 19. Juni beginnen, EU-Unterhändler ruft zu Kompromiss auf.

London. Nach dem unklaren Ausgang der britischen Unterhauswahl wackelt nach Einschätzung der EU-Kommission der Termin für den Start der Brexit-Gespräche. Es sei nicht sicher, ob die Gespräche wie geplant am 19. Juni beginnen können, sagte der deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger am Freitag dem Deutschlandfunk... weiter




Redcliffe Square: Das bürgerliche Kensington wanderte zu Labour. - © Chemical Engineer - CC 3.0

Großbritannien

Merkel: Kein verzögerter Brexit7

  • Endergebnis: Tories verloren 13 Mandate, Labour kommt auf 262 Sitze.

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel rechnet trotz des Wahldesasters von Premierministerin Theresa May nicht mit wesentlichen Verzögerungen bei den Verhandlungen zum Ausstieg Großbritanniens aus der EU. "Wir von unserer Seite sind verhandlungsbereit und vorbereitet", sagte Merkel am Freitagabend nach einem Gespräch mit dem mexikanischen Präsidenten... weiter




Grund zum Jubeln hat Labour-Chef Corbyn. Stärkste Kraft bleibt aber die konservative May (Mitte). Sie will mit der Nordirin Arlene Foster (links.) und deren DUP zusammenarbeiten.  - © afp/T. Ireland, C. McQuillan

Parlamentswahlen

Die Unionisten als Königsmacher11

  • Die Tories wollen mit der protestantischen DUP aus Nordirland zusammenarbeiten. Das könnte am Brexit einiges ändern.

Die konservativen Tories haben die Mehrheit im britischen Parlament, aber nicht die absolute. Wo liegt das Problem? Auf dem Kontinent ist eine relative Mehrheit ganz normal, im britischen politischen System ist das nicht vorgesehen. Das britische Wahlrecht hat vor allem den Sinn, dass eine einzelne Partei mit klarer Mehrheit regieren kann... weiter




Großbritannien

"Allein und nackt"55

  • Wie seine Vorgänger kämpft auch Labour-Chef Corbyn mit feindseligen Medien und der Entfremdung der Stammwähler.

London. Zwei Jeremys saßen einander gegenüber, der eine darauf angesetzt, den anderen, wie es auf gut Britisch heißt, "zu grillen." Jeremy Paxman ist eine altgediente Bulldogge der britischen Interviewkunst, sein liebster Trick ist die Dauerwiederholung einer Frage, sein zweitliebster die Erniedrigung des Gegners durch simultanes Hochziehen der... weiter




- © reuters/N. Hall

Brexit

Nur ein Blechschaden8

  • WKO-Wirtschaftsexperte Christian Kesberg bricht angesichts des Brexit nicht in Panik aus.

Wien. Seinen Anfang genommen hat alles mit der Krise. Wäre die Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008 und 2009 nicht gewesen, da ist sich der österreichische Wirtschaftsdelegierte in Großbritannien, Christian Kesberg, sicher, gäbe es heute auch keinen Brexit. Er erklärt das so: Die britische Volkswirtschaft ist vom Finanzsektor abhängig - er macht 8... weiter




Brexit

Von Verzweiflung bis Realismus1

  • EU-Parlament wurde heftig über den Brexit debattiert.

Straßburg. Die Brexit-Debatte im EU-Parlament in Straßburg hat sich am Mittwoch von Verzweiflung über Realismus bis zu Hoffnung bewegt. Der französische EVP-Abgeordnete Alain Lamassoure meinte, der Brexit sei keine glückliche Entscheidung. Aber das Verfahren könne gut laufen, wenn mit Fairplay vorgegangen werde... weiter




Brexit

Beharren, blockieren, bezwingen3

  • Die EU befürchtet, Großbritannien könnte sie bei den Brexit-Gesprächen erpressen. Der dortige Wahlkampf verschärft die Anti-EU-Stimmung.

Wien. Liegt es daran, dass Großbritannien sich mitten im Wahlkampf befindet? Dass die konservativen Tories vor den Neuwahlen am 8. Juni noch einmal deutlich machen wollen, vor Brüssel sicher nicht klein beizugeben? So wirkt es jedenfalls, denn London liegt derzeit viel daran, den Wählern klarzumachen... weiter




Im nächsten Forschungsprogramm der EU könnte es weniger Geld für Grundlagenwissenschaft geben, wenn die Briten wegfallen. - © apa/dpa

Spitzenforschung

Brexit könnte Top-Forschung Geld kosten2

  • Zehn Jahre ERC-Grants für Spitzen-Wissenschafter: Wie geht es mit dem renommierten Förderprogramm weiter?

Wien. Die Entdeckung von Exoplaneten auf der Suche nach Leben im All. Das Wundermaterial Graphen. Im Labor heranwachsende Gehirn-Modelle zur Erforschung unseres Denkorgans. Die Genschere Crispr-Cas9, mit der DNA-Abschnitte für schwere Erbkrankheiten entfernt werden können: Erkenntnisse wie diese wurden mit Hilfe der Mittel des Europäischen... weiter




Bei ihrem Gipfeltreffen in Brüssel wollten die Spitzenpolitiker die Leitlinien und damit den Rahmen für die Gespräche mit London abstecken. - © APA, Reuters, Peter Nicholls

Brexit

Auf Startposition1

  • Bei einem Gipfeltreffen stecken die 27 EU-Staats- und Regierungschefs den Rahmen für die Brexit-Verhandlungen ab.

Brüssel. Menschen, Geld und Irland - um diese Themen sollen sich die Brexit-Verhandlungen rund um den EU-Austritt Großbritanniens zunächst drehen. So fasste es EU-Ratspräsident Donald Tusk in seinem Einladungsschreiben an die 27 Staats- und Regierungschefs zusammen, die er am Samstag in Brüssel erwartete... weiter




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EU

Kampf um die Brexit-Beute

BELGIUM-EU-SUMMIT - © AFP Brüssel. Nach vorne schauen, lautete die Devise der 27 verbliebenen EU-Mitglieder beim Gipfel in Brüssel am Freitag... weiter




Aufsichtsrechte

EZB sägt an Londoner Domäne des Euro-Wertpapierhandels

Frankfurt. (da/reu) Handelsgeschäfte mit Euro-Wertpapieren sind ein Billionenmarkt. Abgewickelt werden sie über sogenannte Clearing-Häuser... weiter




EU-Bürger

"Verhandlungsmasse"

- © afp/Leal-Olivas London. Helle Empörung und bittere Kommentare haben bei drei Millionen EU-Bürgern in Großbritannien am Freitag die ersten Stellungnahmen von... weiter




EU

May bekräftigt "faires Angebot" an EU-Bürger

Premierministerin Theresa May hat ihr Angebot bekräftigt, dass kein EU-Bürger in Großbritannien nach dem Brexit das Land verlassen muss... weiter




EU-Gipfel

Mit den Träumen der Vergangenheit

In ihren französischen Kollegen Macron (l., mit Großbritanniens Premier May, r.) setzt nicht nur Kanzlerin Merkel Hoffnungen . - © ap Brüssel/Wien. Donald Tusk hält es mit John Lennon. In Anlehnung an eines der berühmtesten Lieder des Sängers bezeichnete sich der EU-Ratspräsident als... weiter




EU

EU beschloss Ausbau der militärischen Zusammenarbeit

Die Europäische Union treibt die gemeinsame Verteidigungspolitik und den Kampf gegen den Terror voran. Die Staats- und Regierungschefs billigten am... weiter




Brexit-Verhandlungen

"Als Nettozahler sind uns die finanziellen Fragen wichtig"

"Wiener Zeitung": Am Montag haben die Brexit-Verhandlungen begonnen. Was ist in den ersten Tagen zu erwarten? Gregor Schusterschitz: Erst müssen sich... weiter




Europäische Union

Der Brexit beginnt verhalten freundlich

VEU-Chefverhandler Michel Barnier (r.) und Brexit-Verhandler David Davis reichen einander die Hände. - © APAweb/AP, Virginia Mayo London/Brüssel/Luxemburg. Fast ein Jahr nach dem Brexit-Referendum haben die Europäische Union und Großbritannien ihre Verhandlungen über den... weiter




Brexit

Startschuss für die Trennung

Am Montag steigt EU-Chefverhandler Barnier . . . Brüssel/Wien. Eines ist schon vor dem Start der Brexit-Verhandlungen am Montagvormittag klar: Die Gespräche zwischen London und Brüssel werden äußerst... weiter





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