• vom 14.09.2017, 09:07 Uhr

Deutschland 2017

Update: 14.09.2017, 17:34 Uhr

Bundestagswahl 2017

Letztes Gefecht der Künstler?




  • Artikel
  • Lesenswert (2)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZ Online / APA

  • In Deutschland engagieren sich sich Kulturschaffende mit der "Aktion für mehr Demokratie" für die SPD.

Künstlerisches Facelifting für Schulz.

Künstlerisches Facelifting für Schulz.© APAweb / Reuters, Fabrizio Bensch Künstlerisches Facelifting für Schulz.© APAweb / Reuters, Fabrizio Bensch

Vor der deutschen Bundestagswahl haben Künstler und Autoren zur Wahl der SPD und ihres Kanzlerkandidaten Martin Schulz aufgerufen. Mit Schulz könne bei der Bundestagswahl am 24. September die "Weiter so"-Politik von Amtsinhaberin Angela Merkel (CDU) beendet werden, heißt es in dem von dem deutschen Grafiker Klaus Staeck und dem Autor und SPD-Vordenker Johano Strasser initiierten Aufruf.

Schulz trete für mehr Gerechtigkeit im eigenen Land und gegenüber den Nachbarländern ein und sei neuen Herausforderungen gewachsen. Er biete rechten Populisten mit klaren Worten die Stirn, heißt es in dem am Mittwoch in Berlin vorgestellten Aufruf.

Bundestagswahl in Deutschland

© APA Bundestagswahl in Deutschland© APA

Ein wesentliches Ziel der Initiative sind es, die Erhöhung der Militärausgaben zu verhindern.

Zu den bisher rund 1.100 Unterstützern der "Aktion für mehr Demokratie" gehören der Schriftsteller Bernhard Schlink, Schauspieler wie Iris Berben, Natalia Wörner, Hannelore Hoger und Burghart Klaußner, der Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel, die österreichische Autorin Eva Menasse und der Moderator Klaas Heufer-Umlauf.

Der Trend ist kein Genosse

Die aktuellen Umfragen können der SPD jedoch keine Hoffnungen machen. Während die Unionsparteien stagnieren, befinden sich die Sozialdemokraten seit März im Abwärtstrend. Zur Zeit stehen sie bei gerade einmal 21 Prozent der Stimmen.

Wahlbeteiligung könnte steigen

Für den 24. September erwarten Wahlforscher und Parteien eine höhere Wahlbeteiligung als zuletzt. Der Chef des Meinungsforschungsinstituts Insa, Hermann Binkert, erklärte, dass sowohl die AfD als auch die AfD-kritischen Parteien derzeit mobilisieren. Er schloss: "Die Beteiligung wird auf jeden Fall steigen."

Ähnlich äußerte sich Forsa-Chef Manfred Güllner. Die Debatte zwischen CDU-Chefin Angela Merkel und ihrem SPD-Herausforderer Martin Schulz könnte allerdings Wähler abgeschreckt haben, weil sie nach Einschätzung Güllners zu große Nähe demonstrierten.





Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-09-13 19:18:49
Letzte nderung am 2017-09-14 17:34:56



Bundestagswahl

Die Tücken des deutschen Wahlsystems

20130922_bundestag - © dpa / Kay Nietfeld Berlin. Eigentlich hat der Deutsche Bundestag 598 Abgeordnete. Wie viele Volksvertreter am Ende aber tatsächlich im neu gewählten Parlament Platz... weiter




Gastkommentar

Deutschlands gewagtes Votum

Stefan Haderer ist Kulturanthropologe und Politikwissenschafter. Es gibt mehrere Möglichkeiten, in einer Wahl die Mehrheit für sich zu gewinnen. Man kann durch Inhalte überzeugen und Oppositionsparteien mit starken... weiter




Deutschland

Das deutsche Exportwunder

Hamburger Container-Terminals - © Ajepbah - CC-BY-SA-3.0 DE Deutschland ist Exportweltmeister. Das macht nicht unbedingt allen Freunde. Sein Leistungsbilanzüberschuss wird im Land bejubelt und sowohl... weiter





Werbung



Twitter Wall


Rückblick







Werbung


Werbung