Die Akte Hypo

Dossier
Die Akte Hypo

Die Causa Hypo Alpe Adria
Die Hypo Alpe Adria war ein Bankkonzern mit Sitz in Kärnten und 384 Niederlassungen in 12 Ländern.

Nach dem Verkauf 2007 an die Bayern LB kam es zu massiven finanziellen Schwierigkeiten. 2009 wurde die Republik Österreich alleinige Eigentümerin. 2014 wurde der Konzern von der Republik zerschlagen. Die Bank steht in Verdacht, seit 1999 an zahlreichen Finanz- und Korruptionsaffären beteiligt gewesen zu sein. Die Justiz ermittelt gegen Mitarbeiter und Geschäftspartner. Die Schadenssumme liegt bei mindestens 670 Millionen Euro.

In der Finanzbranche wird das Vorgehen der Österreicher mit Argwohn beobachtet. - © APAweb/REUTERS, Heinz-Peter Bader

Heta

Hypo-Schuldenschnitt ruft EZB auf den Plan6

  • Mehrere Beschwerden bei EU-Kommission.
  • Garantiefrage betrifft österreichisches Recht

Wien/Frankfurt. Der geplante Schuldenschnitt bei der österreichischen Krisenbank Hypo Alpe Adria schlägt Finanzkreisen zufolge auch bei der Europäischen Zentralbank hohe Wellen. Die EZB habe Banken in der Euro-Zone aufgefordert, ihr Österreich-Engagement aufzulisten, sagten mehrere mit dem Vorgehen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters... weiter




Hypo-U-Ausschuss

Frist für Aktenlieferung läuft bald ab

  • Nationalbank liefert am Freitag rund 300.000 A4-Seiten.

Wien/Klagenfurt. Die einmonatige Frist für die Aktenlieferung an den Hypo-U-Ausschuss läuft in den nächsten Tagen aus. Je nachdem wann das Aufforderungsschreiben der Parlamentsdirektion zur Aktenlieferung vom 26. Februar eingetroffen ist, müssen die Ministerien und Behörden die Akten spätestens liefern. Das Finanzministerium wird bis Donnerstag, 16... weiter




Einen Angriffspunkt gegen das österreichische Gesetz, das staatliche Garantien aushebeln kann, sehen die deutschen Banken in den EU-Verträgen. Das Gesetz sei ein "nicht gerechtfertigter Verstoß gegen die Kapitalverkehrsfreiheit" - © APAweb/REUTERS, Heinz-Peter Bader

Heta

Deutsche Bankenbranche fordert Beschwerde bei EU1

  • Gemeinsamer Warnbrief der fünf Bankenverbände wegen Schuldenschnitts bei österreichischer Hypo-Alpe-Adria-Abbaugesellschaft.

Wien/Klagenfurt/Frankfurt. Die fünf deutschen Bankenverbände fordern staatliche Rückendeckung im Streit mit der Bad Bank der österreichischen Hypo Alpe Adria. In einem gemeinsamen Schreiben verlangen sie von ihrer Regierung, gegen das Vorgehen der Österreicher beim Heta-Schuldenschnitt bei der EU-Kommission in Brüssel einzuschreiten... weiter




Hypo-Schuldenmoratorium

"Ansteckungsgefahren für ganz Europa"1

  • Deutscher Bankenchef: "Österreich in Argentiniens Fußstapfen"

Klagenfurt/Wien/Frankfurt. Das österreichische Schuldenmoratorium der Hypo Alpe Bad Bank Heta birgt Ansteckungsgefahren für ganz Europa und könnte die Refinanzierungskosten im Bankensektor in die Höhe treiben, fürchtet der deutsche Bankenverbandschef Michael Kemmer. "Die Österreicher haben fahrlässig die staatliche Garantie zur Disposition gestellt... weiter




Zahlungsmoratorium

Wiener Anwaltskanzlei will Heta-Insolvenz beantragen

  • Im Auftrag eines großen britischen Fonds.

Wien/Klagenfurt. Das von der Finanzmarktaufsicht (FMA) verhängte Zahlungsmoratorium der Hypo-Abbaubank Heta lässt in und außerhalb Österreichs eine Klagswelle erwarten. In Frankfurt ist eine erste Klage der deutschen Hypo Real Estate eingegangen. Von einer Wiener Anwaltskanzlei steht sogar ein Insolvenzantrag gegen die Heta bevor... weiter




Heta

Deutsche Bundesbank pocht auf Einhaltung der Abwicklungsregeln

  • "Alle Behörden müssen das sicherstellen, nicht nur die Aufsicht"

Klagenfurt/Wien/Frankfurt. Die deutsche Bundesbank-Vizepräsidentin Claudia Buch hat Österreich mit Blick auf die Abwicklung der Krisenbank Hypo Alpe Adria (jetzt Heta) zur Einhaltung der neuen europäischen Regeln gemahnt. Es gebe in diesem Abwicklungsfall "eine Menge ungelöster rechtlicher Fragen", sagte Buch am Freitag auf einer Veranstaltung des... weiter




"Die Abbaubank Heta befindet sich im Alleineigentum des Bundes. Wenn sienicht zahlen kann, ist der Bund in Verantwortung zu nehmen, nicht die Länder", sagte Stöck. - © APAweb/REUTERS, Heinz-Peter Bader

Heta

Salzburg wird keine Hypo-Garantieerklärung beschließen

  • Finanzlandesrat beruft sich auf Rechtsgutachten, dass das Land nicht für einen Forderungsausfall der Pfandbriefstelle haftet.

Klagenfurt/Wien/Salzburg. Eine Garantieerklärung für die Landes-Hypo, wie sie in anderen Bundesländern bereits beschlossen wurde, wird es in Salzburg nicht geben: "Ein Gutachten sagt, dass Salzburg nicht mehr Gewährträger der Landes-Hypo ist. Das ist die Sicht der Landesregierung. Es wird auch keine Empfehlung an den Landtag geben... weiter




20150319Hypo - © APAweb/Reuters, Heinz-Peter Bader

Rechnungshof

Bericht kritisiert kollektives Versagen bei der Hypo6

  • Finanzministerium besorgte sich erst kurz vor Notverstaatlichung konkrete Infos zur Hypo.
  • Widersprüchliche Wertungen zu Hypo-Zahlen von OeNB.

Wien/Klagenfurt/München. Wie schon der Griss-Bericht sieht auch der Rechnungshof (RH) eine Art Multiorganversagen rund um die Hypo-Notverstaatlichung Ende 2009. Die finalen Verhandlungen über die Zukunft der Hypo fanden demnach unter Zeitdruck statt. Die BayernLB verschärfte durch die Kündigung von Liquiditätslinien die Situation... weiter




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