Die Akte Hypo

Dossier
Die Akte Hypo

Die Causa Hypo Alpe Adria
Die Hypo Alpe Adria war ein Bankkonzern mit Sitz in Kärnten und 384 Niederlassungen in 12 Ländern.

Nach dem Verkauf 2007 an die Bayern LB kam es zu massiven finanziellen Schwierigkeiten. 2009 wurde die Republik Österreich alleinige Eigentümerin. 2014 wurde der Konzern von der Republik zerschlagen. Die Bank steht in Verdacht, seit 1999 an zahlreichen Finanz- und Korruptionsaffären beteiligt gewesen zu sein. Die Justiz ermittelt gegen Mitarbeiter und Geschäftspartner. Die Schadenssumme liegt bei mindestens 670 Millionen Euro.

Die Akte Hypo

Wenn die Hypo-Bad-Bank Heta einmal vollständig abgewickelt ist, wird das ganze Desaster rund 12,5 Milliarden Euro gekostet haben - © APAweb, Herbert Neubauer

Hypo-U-Ausschuss

Hypo als Milliardengrab für Steuergeld2

  • Milliarden flossen in Kapitalerhöhungen und PS-Kapital und der Vergleich mit Bayern kostete 1,23 Milliarden Euro

Wien/Klagenfurt. Die frühere Hypo Alpe Adria-Bank kostet Österreich Milliarden Euro. Schon vor der Verstaatlichung im Dezember 2009 flossen Kapitalspritzen vom Bund in die Skandalbank. Und auch danach benötigte sie immer mehr Geld. Die Zwischenbilanz, wieviel die Hypo den österreichischen Staat gekostet hat, liegt bei rund 5,5 Milliarden Euro... weiter




Heta

Frankfurter Gericht setzt Verfahren gegen Heta aus

  • EuGH soll über Rechtmäßigkeit der Heta-Abwicklung entscheiden.

Frankfurt/Klagenfurt. Am Landgericht Frankfurt ist heute ein sogenannter Verkündungstermin im 200-Millionen-Streit zwischen der deutschen Bad Bank FMS und der Heta angesetzt gewesen. Nach nur wenigen Minuten hat die Richterin das Verfahren unterbrochen - um den Europäischen Gerichtshof (EuGH) wichtige Rechtsfragen klären zu lassen... weiter




Hypo-U-Ausschuss

"Problem des Schweigens"1

  • Grüne ziehen erste Bilanz: Wesentliche Unterschiede bei den Ergebnissen gegenüber Griss-Kommission.

Wien/Klagenfurt. Die Grünen haben eine erste Bilanz zu den Ergebnissen des parlamentarischen Hypo-Untersuchungsausschuss gezogen. Laut U-Ausschussfraktionsführer Werner Kogler hätte es "kompetentere, klientelunabhängigere und mutigere Finanzminister gebraucht als es mit Molterer, Pröll und Fekter der Fall war"... weiter




Der als Zeuge geladene Ex-Vizekanzler und Finanzminister Michael Spindelegger beim Hypo-Untersuchungsausschuss. - © APAweb / Roland Schlager

Hypo-U-Ausschuss

Spindelegger bedauert Zukunftsfonds-Mauern Kärntens

  • Zahlung Kärntens aus Zukunftsfonds über 500 Mio. Euro 2014 wäre "Generalvergleich" mit Bund gewesen.

Wien/Klagenfurt. Michael Spindelegger hat als früherer ÖVP-Finanzminister wegen des Hypo-Desasters Kärnten gedrängt, 500 Mio. Euro aus dem sogenannten "Zukunftsfonds" zu zahlen. Dieser ist mit Geld aus dem Hypo-Verkauf an Bayern gefüllt. Kärnten lehnte stets ab. Heute sagte Spindelegger, aus seiner Sicht wäre es ein "Generalvergleich" zwischen Bund... weiter




Unterdeckung

Hypo-Prozess "Skiper": "Kredit war nicht ausreichend besichert"

  • Gutachter kritisiert das Fehlen entscheidender Unterlagen für die Kreditgenehmigung.

Klagenfurt. Im Hypo-Prozess um das kroatische Tourismusprojekt "Skiper" ist am Dienstagnachmittag erstmals der Gutachter am Wort gewesen und hat den ersten angeklagten Kreditfall in der Höhe von 12,2 Millionen Euro, vergeben im Jahr 2002, beurteilt. Er stellte eine Unterdeckung fest. Die entscheidenden Gremien hatten für den Beschluss zu wenig... weiter




Das Rückkaufangebot an die Heta-Gläubiger ist gescheitert. - © APAweb, Helmut Fohringer

Ausgleichszahlungsfonds

Heta-Rückkauf geplatzt1

  • Ablehnung nun offiziell: Keine ausreichende Zustimmung.

Klagenfurt/Wien. Dem österreichischen Bundesland Kärnten drohen wegen des Streits um die Abwicklung der Pleitebank Heta harte Zeiten. Nachdem ein Rückkaufangebot von Heta-Anleihen am Montag geplatzt ist, könnten Gläubiger nun vor einem Zivilgericht ein Urteil erstreiten und versuchen, damit die von Kärnten garantierten Gelder einzutreiben... weiter




Finanzminister Schelling versuchte zuletzt, das Ruder noch einmal herumzureißen. Die Gläubiger blieben aber hart. - © APAweb / Robert Jäger

Kärntner Haftungen

Heta-Deal droht zu platzen1

  • Investoren mit "Zuckerl" vom Finanzminister unzufrieden.

Wien. Der geplante Milliardendeal mit den Gläubigern der ehemaligen österreichischen Krisenbank Heta droht zu scheitern. Mehrere Investorengruppen lehnten am Freitag das nachgebesserte Angebot für den Rückkauf ihrer Heta-Anleihen ab und blieben bei ihren Forderungen. Eine große Gläubigergruppe, der unter anderem die Commerzbank... weiter




Hypo Alpe-Adria-Bank

Gläubiger lehnen Schelling-Vorschlag ab

Das Angebot von  Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) ist zumindest einigen Hypo-Gläubigern zu gering. Die Gläubigerschutzgemeinschaft Teutonia mit einem landesbehafteten Anleihevolumen von 200 Mio. Euro lehnt die jüngste Nachbesserung an die Gläubiger der Heta in Form eines Tauschs in Nullkuponanleihen mit einer Laufzeit von 18 Jahren ab... weiter




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