Die Akte Hypo

Dossier
Die Akte Hypo

Die Causa Hypo Alpe Adria
Die Hypo Alpe Adria war ein Bankkonzern mit Sitz in Kärnten und 384 Niederlassungen in 12 Ländern.

Nach dem Verkauf 2007 an die Bayern LB kam es zu massiven finanziellen Schwierigkeiten. 2009 wurde die Republik Österreich alleinige Eigentümerin. 2014 wurde der Konzern von der Republik zerschlagen. Die Bank steht in Verdacht, seit 1999 an zahlreichen Finanz- und Korruptionsaffären beteiligt gewesen zu sein. Die Justiz ermittelt gegen Mitarbeiter und Geschäftspartner. Die Schadenssumme liegt bei mindestens 670 Millionen Euro.

Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) hat ein 343-Millionen-Euro-Problem. Heute verhandeln Land und Bund in Wien die weitere Finanzierung Kärntens. - © apa/Neubauer

Kärnten

Das Insolvenz-Gespenst geht um20

  • Kärnten braucht dringend frisches Geld vom Bund, sonst droht in wenigen Wochen die Pleite.

Wien. Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser beneidet heute wohl niemand um seinen Job. Dem Land gehen die Finanzmittel aus; Kärnten braucht dringend 343 Millionen Euro. Am heutigen Donnerstag reist die gesamte Landesregierung nach Wien, um mit Bundeskanzler Werner Faymann, Vize Reinhold Mitterlehner und Finanzminister Hans Jörg Schelling die... weiter




Chefredakteur Reinhard Göweil.

Leitartikel

Nicht nachlassen bei Hypo8

Die gute Nachricht ist, dass heute, Donnerstag, auf politischer Ebene ein Gespräch zwischen Bundesregierung und Kärntner Landesregierung zum Thema Hypo stattfindet. Damit scheinen die guten Nachrichten vorerst vorbei zu sein, denn der Plan, die Verantwortung für die weitere Vorgehensweise ausschließlich Kärnten zu überlassen, ist Unsinn... weiter




Hypo-Kreditvergabe

Freisprüche vom Untreue-Vorwurf für alle sieben Angeklagten im Paradiso-Prozess1

  • Landesgericht Klagenfurt sah beim Kunstprojekt Paradiso keinen Tatplan der Hypo-Manager.

Klagenfurt. Nach zwölf Verhandlungstagen hat der Paradiso-Prozess am Dienstagabend mit Freisprüchen für alle sieben Angeklagten zum Untreue-Vorwurf geendet. Der Schöffensenat unter Vorsitz von Richterin Ute Lambauer am Landesgericht Klagenfurt folgte der Argumentation des Staatsanwalts nicht, dass bei der Kreditvergabe für das Kunstprojekt ein... weiter




Die Protokolle des Hypo-U-Ausschusses sind noch nicht im Internet veröffentlicht worden. - © APAweb, APA, Roland Schlager

Hypo-U-Ausschuss

Langes Warten auf Sitzungsprotokolle

  • Neue Verfahrensordnung sorgt für Verzögerung bei der Veröffentlichung im Internet.

Wien/Klagenfurt. Am 8. April hat es die ersten Befragungen von Auskunftspersonen im Hypo-U-Ausschuss gegeben. Doch interessierte Bürger können bisher nicht auf die Sitzungsprotokolle zugreifen. Die neue Verfahrensordnung sorgt offenbar für längere Wartezeiten. Eine Zeugin hat APA-Informationen zufolge auch schon Teile des Protokolls ihrer Aussagen... weiter




Wegen der Heta (vormals Hypo Alpe-Adria Bank) gibt es eine erste Klage gegen Kärnten. - © APAweb/EPA, Barbara Gindl

Hypo Alpe-Adria Bank

Erste Klage gegen Kärnten auf Bürgschaftszahlung

  • BayernLB klagte beim Landesgericht Klagenfurt gegen Kärntner Landesholding auf 2,6 Milliarden Euro.

Wien/Klagenfurt/München. Die Bayerische Landesbank, ehemals Mehrheitseignerin der Hypo Alpe Adria (jetzt: Heta), ist mit einer weiteren Milliardenklage aufgefahren. Beklagt wird nun die Kärntner Landesholding, als gesetzlicher Ausfallsbürge für die Schulden der Heta. Die Bayern wollen das Hypo-Sondergesetz von 2014 zu Fall bringen... weiter




Geschwärzte Akten im Hypo-Untersuchungsausschuss. - © APAweb / APA, Helmut Fohringer

Hypo-U-Ausschuss

Streit um geschwärzte Akten6

  • Heftige Kritik an Vorgehensweise der Finanzmarktaufsicht.

Wien/Klagenfurt. Auch der zweite Tag des Hypo-U-Ausschusses hat mit oppositionellem Ärger über eine geortete Geheimniskrämerei begonnen - sowohl bezogen auf Zeugennennungen als auch bei den Kategorisierungen von Akten, die geschwärzt wurden. Die Finanzmarktaufsicht (FMA) hat indes Kritik an ihrer Aktenklassifizierung ("eingeschränkt"... weiter




Die EZB fordert hohe Abschreibungen auf Heta-Schulden. - © APAweb / Reuters, Heinz-Peter Bader

Hypo-Bad-Bank Heta

EZB fordert Abschreibungen auf Heta-Engagements

  • Papiere ohne eine Garantie der Republik Österreich sollen um "mindestens 95 Prozent" wertberichtigt werden.

Klagenfurt/Frankfurt. Die Europäische Zentralbank (EZB) drängt einem Zeitungsbericht zufolge die ihr unterstellten Banken zu hohen Abschreibungen auf ihre Engagements bei der österreichischen Hypo-Bad-Bank Heta. Die Notenbank legte den Instituten "dringend" nahe, Heta-Engagements, die vom Bundesland Kärnten garantiert sind... weiter




Matthias Nagl

Hypo Alpe-Adria Bank

Salzburgs Probleme mit der Ex2

  • Alle Bundesländer haben sich mit ihren Hypo-Haftungen arrangiert. In Salzburg wird noch gestritten.

Salzburg. Das Verhältnis zwischen dem Land Salzburg und seiner Hypo-Bank war schon einmal besser. Zwar sind die engmaschigen Investment-Beziehungen, die Land und Hypo vor dem Auffliegen des Salzburger Finanzskandals unterhielten, mittlerweile weitgehend aufgelöst. Nun sorgen aber die Haftungsverpflichtungen für die Hypo-Pfandbriefstelle für... weiter




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Christian Ortner. Wer als Staatsbürger in größerem Stil Steuern hinterzieht, muss damit rechnen, dafür im schlimmsten Fall ein paar Jahre hinter Gittern zu verbringen... weiter




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