Die Akte Hypo

Dossier
Die Akte Hypo

Die Causa Hypo Alpe Adria
Die Hypo Alpe Adria war ein Bankkonzern mit Sitz in Kärnten und 384 Niederlassungen in 12 Ländern.

Nach dem Verkauf 2007 an die Bayern LB kam es zu massiven finanziellen Schwierigkeiten. 2009 wurde die Republik Österreich alleinige Eigentümerin. 2014 wurde der Konzern von der Republik zerschlagen. Die Bank steht in Verdacht, seit 1999 an zahlreichen Finanz- und Korruptionsaffären beteiligt gewesen zu sein. Die Justiz ermittelt gegen Mitarbeiter und Geschäftspartner. Die Schadenssumme liegt bei mindestens 670 Millionen Euro.

Fälligkeiten

Heta setzt Anleiherückzahlung aus1

  • Am Montag wären 25 Millionen Euro fällig und bis Ende März weitere 980 Millionen Euro.

Wien/Klagenfurt. Wie eilig es Regierung und Finanzmarktaufsicht hatten, noch vor Sonntagabend einen einjährigen Auszahlungsstopp an Gläubiger der einstigen Hypo Alpe Adria (Heta) auf den Weg zu bringen, zeigt ein Blick auf den Fälligkeitskalender: Schon am Montag (2. März 2015) wäre ein Schuldscheindarlehen über 25 Millionen Euro fällig geworden... weiter




Abbaugesellschaft Heta stellt Zahlungen ein, ohne dass Kärntner Haftung schlagend wird – Vier Milliarden sollen so eingespart werden. - © APAweb, Barbara Gindl

Heta

Hypo-Gläubiger bluten mit2

  • Abbaugesellschaft Heta stellt Zahlungen ein, ohne dass Kärntner Haftung schlagend wird – Vier Milliarden sollen so eingespart werden

Wien/Klagenfurt. Um die Vermögenswerte der Hypo-Bad-Bank Heta ist es weitaus schlechter bestellt als angenommen. Der Steuerzahler soll beim Abbau der nächsten Jahre aber nicht mehr zum Handkuss kommen: "Der Bund wird keine weiteren Verpflichtungen zu Nachschüssen an die Heta eingehen", betonte das Finanzministerium am Sonntagabend... weiter




Nationalratspräsidenten Doris Bures (SPÖ), Robert Kogler (ÖVP, rechts) und Norbert Hofer (FPÖ) sitzen dem Ausschuss vor. - © APAweb, HELMUT FOHRINGER

Hypo-U-Ausschuss

Formale Beschlüsse zum Auftakt

  • Politologe Filzmaier: Aufklärungsarbeit große demokratiepolitische Chance: Für Verfehlungen braucht es Konsequenzen.

Wien/Klagenfurt. Der Untersuchungsausschuss zum Hypo-Desaster hat Donnerstagfrüh zum ersten Mal im Parlament getagt. Die Abgeordneten zeigten sich vor Journalisten motiviert, für Aufklärung in der Causa zu sorgen. Inhaltlich passiert in der Sitzung noch nichts, die kosntituierende Sitzung war mit einer Viertelstunde auch recht kurz: Es standen nur... weiter




Hypo

Bohren bis zum Kern5

  • Hypo-U-Ausschuss startet heute - erste Zeugen nach Ostern.

Wien. Jetzt ist er offiziell auf Schiene, der parlamentarische Untersuchungsausschuss zur Hypo Alpe Adria. Der Nationalrat hat am Mittwochabend den Bericht des Geschäftsordnungsausschusses ohne Einsprüche formal zur Kenntnis genommen, damit ist der Weg frei für den U-Ausschuss. Ein Beschluss oder die Zustimmung der Bundesregierung war nicht... weiter




Nach dem Korruptions- nimmt der Hypo-U-Ausschuss immer mehr Gestalt an. - © APAweb / Helmut Fohringer

Hypo Alpe Adria

U-Ausschuss nimmt Gestalt an

  • Ex-Sektionschef Hermann Germ soll Verfahrensrichter werden.

Wien/Klagenfurt. Der Termin für die konstituierende Sitzung des Hypo-Untersuchungsausschusses steht offiziell fest: Am 26. Februar treffen die Abgeordneten erstmals zusammen, wurde in einer Sonderpräsidiale am Dienstag beschlossen. Auch die von Medien kritisierte Absperrung für Kameras werde näher an den Eingang des Ausschusslokales rücken... weiter




Die erste Seite des Verlangens auf Einsetzung eines U-Ausschusses zur Hypo Group Alpe-Adria von Anfang Jänner 2015. - © APAweb / Roland Schlager

Hypo-U-Ausschuss

Opposition will Berge von Unterlagen3

  • Bank muss Akten nicht vorlegen - Ministerien müssen sehr wohl auspacken.

Wien/Klagenfurt. Die Opposition will für den Hypo-Untersuchungsausschuss Berge von Akten aller Art haben - einen entsprechenden Entwurf für den "grundsätzlichen Beweisbeschluss" werden FPÖ, Grüne und NEOS am Freitag mit den Regierungsfraktionen verhandeln. Die (Ex-)Bank selbst ist - wie ausländische Behörden - nicht verpflichtet... weiter




Das Finanzministerium wird in seinem Vorgehen zur Zeit der Notverstaatlichung 2009 laut ORF im RH-Rohbericht schließlich hart kritisiert. Damals war Vizekanzler Josef Pröll (ÖVP) Finanzminister. - © APAweb, Georg Hochmuth

Rechnungshof

Rohbericht zu Hypo-Notverstaatlichung weiter Aufreger

  • Josef Pröll, Finanzminister zur Zeit der Notverstaatlichung, will sich erst im Hypo-U-Ausschuss äußern.

Wien/Klagenfurt.  Der Rohbericht des Rechnungshofs (RH) zur Notverstaatlichung der früheren Hypo Alpe Adria hat am Samstag weiter für innenpolitische Aufregung gesorgt. Regierungspolitiker hat sich dazu aber vorerst keiner geäußert. Das Finanzministerium hat noch bis Anfang März Zeit für seine offizielle Antwort an den Rechnungshof... weiter




 - © photonews.at/Georges Schneider

Kärntner Hypo

Das doppelte Spiel der Bayern8

  • Bis wenige Tage vor der Verstaatlichung signalisierte die BayernLB der heimischen Aufsicht, sie würde zur Hypo stehen.

Wien. Bei der Hypo Alpe Adria war es immer unmöglich, die Guten und die Bösen fein säuberlich auseinanderzuhalten. Genau das will der parlamentarische Untersuchungsausschuss erreichen, die Vorbereitungen im Hohen Haus dazu laufen auf Hochtouren. Auch bei den Aufsichtsbehörden, denn auch sie werden den Parlamentariern Rede und Antwort stehen müssen... weiter




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Leitartikel

Endlich aus Fehlern lernen

Göweil Nun gibt es also noch eine politische Aufarbeitung der Hypo-Alpe-Adria-Vergangenheit, es ist nicht die erste. Der Erkenntnisgewinn aus dem... weiter




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Vormärz-Mentalität

Hämmerle Die Finanzkrise war knapp dran, das Grundvertrauen breiter Mehrheiten in etwas zu untergraben, wofür sich die Bezeichnung Marktwirtschaft eingebürgert... weiter




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Christian Ortner. Wer als Staatsbürger in größerem Stil Steuern hinterzieht, muss damit rechnen, dafür im schlimmsten Fall ein paar Jahre hinter Gittern zu verbringen... weiter




Kommentar

Kärnten soll Klartext reden!

Erste Meldung: Die Landesimmobiliengesellschaft Kärnten lässt den Mietvertrag des Carinthischen Sommers für die Räumlichkeiten im Stift Ossiach... weiter





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