Die Akte Hypo

Dossier
Die Akte Hypo

Die Causa Hypo Alpe Adria
Die Hypo Alpe Adria war ein Bankkonzern mit Sitz in Kärnten und 384 Niederlassungen in 12 Ländern.

Nach dem Verkauf 2007 an die Bayern LB kam es zu massiven finanziellen Schwierigkeiten. 2009 wurde die Republik Österreich alleinige Eigentümerin. 2014 wurde der Konzern von der Republik zerschlagen. Die Bank steht in Verdacht, seit 1999 an zahlreichen Finanz- und Korruptionsaffären beteiligt gewesen zu sein. Die Justiz ermittelt gegen Mitarbeiter und Geschäftspartner. Die Schadenssumme liegt bei mindestens 670 Millionen Euro.

Die Akte Hypo

Unterdeckung

Hypo-Prozess "Skiper": "Kredit war nicht ausreichend besichert"

  • Gutachter kritisiert das Fehlen entscheidender Unterlagen für die Kreditgenehmigung.

Klagenfurt. Im Hypo-Prozess um das kroatische Tourismusprojekt "Skiper" ist am Dienstagnachmittag erstmals der Gutachter am Wort gewesen und hat den ersten angeklagten Kreditfall in der Höhe von 12,2 Millionen Euro, vergeben im Jahr 2002, beurteilt. Er stellte eine Unterdeckung fest. Die entscheidenden Gremien hatten für den Beschluss zu wenig... weiter




Das Rückkaufangebot an die Heta-Gläubiger ist gescheitert. - © APAweb, Helmut Fohringer

Ausgleichszahlungsfonds

Heta-Rückkauf geplatzt1

  • Ablehnung nun offiziell: Keine ausreichende Zustimmung.

Klagenfurt/Wien. Dem österreichischen Bundesland Kärnten drohen wegen des Streits um die Abwicklung der Pleitebank Heta harte Zeiten. Nachdem ein Rückkaufangebot von Heta-Anleihen am Montag geplatzt ist, könnten Gläubiger nun vor einem Zivilgericht ein Urteil erstreiten und versuchen, damit die von Kärnten garantierten Gelder einzutreiben... weiter




Finanzminister Schelling versuchte zuletzt, das Ruder noch einmal herumzureißen. Die Gläubiger blieben aber hart. - © APAweb / Robert Jäger

Kärntner Haftungen

Heta-Deal droht zu platzen1

  • Investoren mit "Zuckerl" vom Finanzminister unzufrieden.

Wien. Der geplante Milliardendeal mit den Gläubigern der ehemaligen österreichischen Krisenbank Heta droht zu scheitern. Mehrere Investorengruppen lehnten am Freitag das nachgebesserte Angebot für den Rückkauf ihrer Heta-Anleihen ab und blieben bei ihren Forderungen. Eine große Gläubigergruppe, der unter anderem die Commerzbank... weiter




Hypo Alpe-Adria-Bank

Gläubiger lehnen Schelling-Vorschlag ab

Das Angebot von  Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) ist zumindest einigen Hypo-Gläubigern zu gering. Die Gläubigerschutzgemeinschaft Teutonia mit einem landesbehafteten Anleihevolumen von 200 Mio. Euro lehnt die jüngste Nachbesserung an die Gläubiger der Heta in Form eines Tauschs in Nullkuponanleihen mit einer Laufzeit von 18... weiter




Im Endeffekt würde der Deal darauf hinauslaufen, dass die Heta-Gläubigerihre Forderungen nach 100 Prozent des Nominales in 18 Jahren erfüllt sehen, allerdings ohne Verzinsung. - © APAweb, Hans Klaus Techt

Heta

Schelling bietet Gläubigern Bundesanleihe zu 75 Prozent

  • Nur wenn Gläubiger Angebot annehmen, ihre Heta-Anleihen zu 75 Prozent des Nominales an Kärnten abzutreten.

Wien/Klagenfurt. Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) hat den Besitzern von Heta-Anleihen am Dienstag ein Zuckerl angeboten, falls sie ihre Papiere zu 75 Prozent des Nominales an das Land Kärnten abtreten. Dafür sollen sie eine Null-Kupon-Bundesanleihe mit 18 Jahren Laufzeit zu ebenfalls 75 Prozent des Nominale erwerben dürfen... weiter




Rückkauf

Austrian Anadi Bank nimmt Rückkauf-Angebot für Heta-Anleihen an

  • "Wir haben sämtliche Szenarien sorgfältig geprüft und sind zu dem Ergebnis gekommen..."

Wien. Die Austrian Anadi Bank nimmt das Angebot von Kärnten zum Rückkauf aller Schuldtitel der Krisenbank Heta an. "Wir haben sämtliche Szenarien sorgfältig geprüft und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Annahme des Angebots die beste Lösung für alle Beteiligten ist", sagte Anadi-Bank-Chef Christoph Raninger am Dienstag... weiter




Den Parlamentariern standen neben Kärntner Politikern und Bankenaufsehern auch die ehemaligen Hypo-Chefs Wolfgang Kulterer, Franz Pinkl und Gottwald Kranebitter Rede und Antwort. Inklusive heute, Freitag, fanden bisher 108 Befragungen von 101 Auskunftspersonen in 59 Sitzungen statt. - © APAweb, Hans Klaus Techt

Zwischenbilanz

Hypo-U-Ausschuss feiert einjähriges Jubiläum

  • Bisher 108 Befragungen von 101 Auskunftspersonen in 59 Sitzungen.

Wien/Klagenfurt. Der parlamentarische Hypo-Untersuchungsausschuss feierte am heutigen Freitag sein Jubiläum: Die erste Sitzung des U-Ausschusses fand nach langem politischen Ringen genau vor einem Jahr am 26. Februar 2015 statt. Der Ausschuss war einen Tag zuvor eingesetzt worden. Im U-Ausschuss wurden bisher unter anderem die ehemaligen... weiter




Der ehemalige Hypo-Aufsichtsrat Johannes Ditz kritisierte vor dem  Hypo-Untersuchungsausschuss die Regierung. - © APAweb / Helmut Fohringer

Hypo-U-Ausschuss

Kritik an Regierung für Hypo-Abwicklung3

  • Ex-Hypo-Aufsichtsratschef: Finanzministerium hätte auf Almunia-Brief sofort mit Gegenargumenten reagieren sollen. Lob für Kranebitter.

Wien/Klagenfurt. Der ehemalige Hypo-Aufsichtsratschef Johannes Ditz (2010-2013) hat die Rolle der Regierung bei der Abwicklung der Hypo Alpe Adria am Freitag im Hypo-U-Ausschuss kritisiert. Es hätte "einen engen Schulterschluss" der Politik mit der Bank benötigt, um "mit präzisen Argumenten" das Verfahren in Brüssel durchzukämpfen und eine Bad... weiter




zurück zu Dossiers


Twitter Wall


Werbung



Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Hypo-Sanierungsgesetz ist verfassungswidrig
  2. Finanzprokuratur war gegen Gewährleistungsverzicht
  3. Heta-Rückkauf geplatzt
  4. Die Schuld an den Schulden
  5. Wien und Bayern vor Generalvergleich
Meistkommentiert
  1. Selbstbewusster Schüssel will wenig gewusst haben
  2. Heta-Rückkauf geplatzt
  3. Die Schuld an den Schulden
  4. Heta: Bankgeheimnis gilt zeitlich unbeschränkt
  5. Wien und Bayern vor Generalvergleich


Werbung