• vom 10.05.2012, 16:34 Uhr

Digitale Wirtschaft

Update: 23.05.2012, 17:15 Uhr
  • Artikel
  • Kommentare (1)
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Umsatzplus von 9,7 Prozent

IT-Branche wächst fast zweistellig



  • Ausblick auf das kommende Jahr positiv.

Die PC-Verkäufe in Europa zeigen ein heterogenes Bild: Während die Märkte Südeuropas schwächeln, legen Deutschland und vor allem Österreich stark zu. - Pixelio.de

Die PC-Verkäufe in Europa zeigen ein heterogenes Bild: Während die Märkte Südeuropas schwächeln, legen Deutschland und vor allem Österreich stark zu. Pixelio.de

Wien. (mei) Die österreichische IT-Branche hat ihren Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich steigern können. Mit 14,20 Milliarden Euro wurde ein Plus von 9,7 Prozent erwirtschaftet und auch der Ausblick stimmt optimistisch. Für das erste Quartal 2012 wird die Auftragslage bei 30,2 Prozent der Betriebe als "sehr gut" eingeschätzt.

Der durchschnittliche Jahresumsatz pro Kopf lag 2011 - ohne freie Mitarbeiter - in der IT-Branche bei 177,334 Euro, umgerechnet auf Vollzeitäquivalente errechnete die KMU Forschung Austria Durchschnittsumsätze von 198.921 Euro. Der Großteil davon wird mit Kunden im Inland erzielt, mit mehr als einem Drittel schlägt dabei "Entwicklung und Wartung von Individualsoftware" zu Buche, während "Entwicklung, Anpassung, Einführung und Wartung von Standardsoftware" für 17 Prozent und "IT-Beratun" mit 13 Prozent zum Gesamtumsatz beitrugen. Gewerbliche bzw. private Auftraggeber stellen nach wie vor die wichtigste Kundengruppe dar.

Sechs-prozentiger Beitrag zum BIP
Insgesamt erwirtschafteten die IT-Unternehmen im Verband mit den Unternehmensberatern und Buchhaltern 18,78 Milliarden Euro - ein Umsatzplus von 9,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Exporterlöse konnten um mehr als ein Drittel auf 4,47 Milliarden Euro angehoben werden.  Die Zahl der unselbständig Beschäftigten stieg  um 3,1 Prozent auf 66.525, wobei drei Viertel dieser Arbeitsplätze in einem Klein-oder Mittelbetrieb  sind.

Alfred Harl, Obmann des Fachverbandes Unternehmensberatung und IT (UBIT) zieht in einer Aussendung Bilanz: "Unsere Mitglieder haben im letzten Jahr rund sechs Prozent am österreichischen Bruttoinlandsprodukt erwirtschaftet und sind mit erstmals mehr als 7.000 Arbeitgeberbetrieben entscheidender Konjunkturmotor und Wachstumstreiber für die österreichische Wirtschaft."

Nicht nur der Blick zurück stimmt zufrieden, auch der Ausblick ist zufriedenstellend:  "Diese positive Entwicklung spiegelt sich auch in der Personal- und Investitionsplanung unserer Mitglieder wieder: alle Berufsgruppen wollen den Personalstand aufstocken und rechnen für 2012 mit steigenden Investitionen", sagt Harl, der von weiterem Wachstum überzeugt ist: "Die Zeichen stehen weiterhin auf Wachstum und wie die aktuellen Zahlen belegen, sind wissensbasierte Dienstleistungen eine entscheidende Triebfeder für die Wirtschaftsleistung Österreichs."




Schlagwörter

Digitale Wirtschaft, UBIT, WKO, IT

1 Leserkommentar




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-05-10 16:59:47
Letzte Änderung am 2012-05-23 17:15:16


Werbung



Beliebte Inhalte



Jon Bon Jovi stand glücklich im Regen. - APAweb/Herbert Pfarrhofer
  • Pollen konnten dem Sänger diesmal nichts anhaben.
  • weiter

Auch wenn Teilergebnisse gefeiert wurden, das Gesamtergebnis verursacht bei den meisten Fraktionen eher Katerstimmung. - APAweb / Herbert Neubauer
  • Mandatsgewinne vor allem für kleiner Gruppierungen
  • TU Graz schaffte Auszählung nicht
  • weiter

Und wieder ist Österreich beim Song Contest gescheitert: Natalia Kelly durfte nur beim Semifinale singen. - APAweb / AP, Janerik Henriksson Österreich hat beim Eurovision Song Contest 2013 in Malmö wieder einmal nicht das Finale erreicht. Auch Natalia Kelly konnte mit ihrem Song "Shine"...weiter

Europa im 21. Jahrhundert und immer noch ein Aufreger-Thema die Homosexualität. - APAweb/GEORG HOCHMUTH
  • Reding: Gewalt gegen Homosexuelle unvereinbar mit EU-Grundwerten.
  • weiter

Volksschulwand vorher (links) und nachher (rechts) - Bild: Andreas Praefcke An einer Volksschule in Wien mussten nach dem Protest der Mutter einer Schülerin die Kreuze in allen Klassenzimmern entfernt werden...weiter

Reinhard Göweil In Tirol liebäugelt die ÖVP-Führung mit einer Koalition mit den Grünen. In Salzburg geht sich das zwar rechnerisch nicht aus...weiter

  • Der Streit um religiöse Symbole ist ein Nebenschauplatz
  • weiter

"Bevor uns das Rohöl ausgeht, geht uns das Wasser aus" , ist Brabeck-Letmathe überzeugt. - dpa
  • Spitzenmanager über Europas Defizite und emotionale Debatten.
  • weiter





Frankreich: Amandine Bourgeois - "L'enfer et moi"

Der Teil einer Installation des pakistanischen Künstlers von Imran Qureshi im Metropolitan Museum in New York. Die letzten Stufen werden noch eingekleidet, und dann kanns los gehen:

18. 5. 2013: Ein lesbisches Paar in Myanmar: Der "Internationale Tag gegen Homophobie" geriet weltweit zu einem bunten und eindringlichen Protest gegen Diskriminierung. Noch herrscht auf der Croisette vor dem Palais des Festivals in Cannes die Ruhe vor dem Sturm.

Werbung