Wien/Krems. Seinen Namen kennen nur wenige – und doch ist Valgeir Sigurdsson dem internationalen Alternative-Music-Publikum wohlvertraut: Der Isländer griff schon Björk, CocoRosie, Bonnie "Prince" Billy und Feist produktionstechnisch unter die Arme. Auch als Solo-Künstler hat der Mitbegründer des Bedroom-Community- Labels Spuren hinterlassen, mit subtil gezeichneten elektroakustischen Landschaften.
Eine hypnotische Qualität findet sich auch im Werk des in Paris lebenden US-Komponisten, Gitarristen und Trompeters Rhys Chatham, der bereits in den 1970ern das erweiterte Vokabular der Minimal Music in den Rock-Kontext überführte und seine ersten legendären Stücke für E-Gitarren-Orchester schuf. Beim diesjährigen Donaufestival werden diese zwei Monolithe der Avantgarde- und Popmusik zum ersten Mal aufeinander treffen. Ob das gut geht?
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