EU-Freizügigkeit

Großbritannien

Verschärfte Bedingungen für EU-Migranten

  • Mindestverdienst von 149 Pfund pro Woche, um Sozialleistungen zu erhalten.

London. Einwanderer aus der Europäischen Union (EU) müssen in Zukunft schärfere Auflagen erfüllen, um in Großbritannien Sozialleistungen zu bekommen. So müssen sie einen Mindestverdienst von 149 Pfund (181 Euro) pro Woche nachweisen, um zum Beispiel Anspruch auf Kindergeld zu haben, wie das Ministerium für Arbeit und Renten am Mittwoch mitteilte... weiter




"Ausländer verdrängen Ausländer": Laut Gewerkschaft ersetzen verstärkt Pendler aus Osteuropa niedergelassene Österreicher. - © apa/Neubauer

Arbeitsmarkt

"Sozialsystem gerät ins Wanken"5

  • Über strengere Ausschreibungsregeln sollen Firmen mit heimischen Mitarbeitern bevorzugt werden.

Wien. Es ist eine Debatte, die so alt ist wie die Öffnung Osteuropas nach dem Fall des Eisernen Vorhangs. Durch die Arbeitsmarktöffnung für Rumänen und Bulgaren lebt sie wieder auf. Im Gespräch mit der "Wiener Zeitung" spricht der Chef der Gewerkschaft Bau-Holz, Josef Muchitsch, von einem "eindeutigen Verdrängungswettbewerb" etablierter Arbeiter... weiter




Großbritannien

London macht gegen arbeitslose EU-Einwanderer mobil

  • Sozialleistungen werden gekürzt.

London. Die britische Regierung kürzt arbeitslosen Einwanderern aus EU-Ländern die Sozialleistungen. Ab April dürften diese keine Anträge auf Wohngeld mehr stellen, kündigten Arbeitsminister Iain Duncan Smith und Innenministerin Theresa May am Montag in einem Beitrag für die Zeitung "Daily Mail" an. Die gegenwärtige Regelung nannten sie einen... weiter




Arbeitsmigration

Briten nützen EU-Freizügigkeit stark

  • EU-Sozialkommissar Andor: London speist mehr freie Stellen in Eures ein als andere Staaten.

Brüssel. EU-Sozialkommissar Lazlo Andor hat neuerlich die Kritik Großbritanniens an der Arbeitnehmerfreizügigkeit relativiert. So würden die Briten die Mobilität von Arbeitskräften innerhalb der EU über das Internetportal Eures "stark nutzen. Großbritannien speist mehr freie Stellen in Eures ein als andere Staaten", so Andor am Freitag in Brüssel... weiter




Armutsmigration

Erfundener Ansturm auf den Futtertrog3

  • Seit 1.1. haben Rumänen und Bulgaren freien Zugang zum EU-Arbeitsmarkt.

Brüssel/London/Berlin. Es war nicht unbedingt osteuropäische Solidarität, die Donald Tusk zu seiner Reaktion bewegte. Zwar kritisierte Polens Premier seinen britischen Amtskollegen David Cameron für Ankündigungen, den Zugang zu Sozialhilfe für Nicht-Briten zu beschränken. Doch wollte er sich dabei nicht in erster Linie zum Verteidiger rumänischer... weiter




Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders (r.) demonstriert gegen Arbeitskräfte aus Rumänien. - © epa

Armutsmigration

"Anti-osteuropäische Hysterie"

  • Rumänen und Bulgaren fühlen sich als Bürger zweiter Klasse.

Sofia/Bukarest. (n-ost) "Die Diskussion ist heuchlerisch und bedient den Alltagsrassismus", empört sich Ion Nitu. Der Fliesenleger aus Bukarest arbeitet seit einigen Monaten in Berlin. Angesichts der Debatte über Armutsmigration fragt sich der 41-Jährige, was in Deutschland eigentlich los ist. "Warum fragt Horst Seehofer die bayerischen... weiter




"Armutszuwanderung" aus dem Osten ist das neue Reizwort in Deutschland. Die CSU warnt vor der Öffnung des Arbeitsmarktes, die statistischen Daten sprechen gegen die Befürchtungen. - © epa/Doru Domitru

Zuwanderungsdebatte

Schreckgespenst zur Wahl6

  • Bayerns Christsoziale polarisieren vor Kommunal- und Europawahl.

Berlin/Bukarest/Sofia. Weihnachtlich präsentiert sich der Webauftritt der CSU dieser Tage. Anfang Jänner regiert auf den Social-Media-Kanälen der bayerischen Christsozialen noch immer Besinnlichkeit. Parteichef Horst Seehofer streut noch ein bisschen symbolische Glasur auf die CSU-Kekse: "Es ist ein Glück, in Bayern zu leben"... weiter




Großbritannien

Keine Arbeitslosenhilfe für EU-Einwanderer

London. Angesichts von Klagen über sogenannten Sozialhilfetourismus kürzt die britische Regierung  Unterstützungsleistungen für Einwanderer aus EU-Staaten. Ab Jahresbeginn bestehe in den ersten drei Monaten nach der Einwanderung kein Anspruch auf Arbeitslosenhilfe mehr, erklärte Premierminister David Cameron am Mittwoch in London mit... weiter




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