Der Eurofighter Typhoon soll das Rückgrat der europäischen Luftwaffen für die kommenden 30 Jahre werden. Das Kampfflugzeug wurde gemeinsam von Deutschland, Großbritannien, Spanien und Italien entwickelt. Die Partnerländer hatten 1998 die arbeitsteilige Produktion von 620 Flugzeugen vereinbart.
Der Eurofighter ist ein zweistrahliger Jäger und Jagdbomber mit zweifacher Schallgeschwindigkeit. Er kann bis zu 20 Ziele in der Luft gleichzeitig verfolgen und Gegner schon aus 130 Kilometern Entfernung bekämpfen. Aufgrund seiner extremen Wendigkeit setzt er auch im Nahkampf neue Maßstäbe.
Bewaffnet ist der Eurofighter unter anderem mit Iris-Kurzstrecken-und Meteor-Mittelstreckenraketen. Die Maschine wird von einem Piloten geflogen. Im Cockpit sind nicht mehr so viele Instrumente: Notwendige Informationen werden während des Fluges auf die Scheibe projiziert. Der Jet kann auf 700 Meter kurzen Pisten starten und landen und ist bei jedem Wetter einsatzbereit.
Die Jungfernflüge fanden im April 2002 in Manching bei Ingolstadt, in Turin und im englischen Warton statt. Der europäische Luftfahrtkonzern EADS produziert in Augsburg und Manching die Rumpfmitte für alle Eurofighter. Die übrigen Teile werden bei BAE in England, Alenia in Italien und EADS in Spanien hergestellt.
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