• vom 21.01.2013, 12:38 Uhr

Facebook

Update: 21.01.2013, 12:42 Uhr
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Eine Reise hier, ein neuer Fernsheer dort, Liebesglück und Kindersegen

Facebook macht Nutzer unzufrieden und neidisch



  • Über ein Drittel der User fühlt sich während und nach Nutzung schlecht.

Wollen Sie denn wirklich wissen, dass es den Anderen besser geht? Der soziale Druck wird durch soziale Netzwerke erhöht, so eine neue Studie. - APAweb/REUTERS/Robert Galbraith

Wollen Sie denn wirklich wissen, dass es den Anderen besser geht? Der soziale Druck wird durch soziale Netzwerke erhöht, so eine neue Studie. APAweb/REUTERS/Robert Galbraith

Darmstadt. Frust, Unzufriedenheit, Neid: Soziale Netzwerke lösen einer Studie zufolge bei einem Teil ihrer Nutzer negative Gefühle aus. Über ein Drittel der von ihnen befragten Facebook-User fühle sich während und nach der Nutzung schlecht, haben Forscher der Technischen Universität Darmstadt und der Humboldt-Universität zu Berlin herausgefunden. Sie seien einsam, müde, traurig oder frustriert.

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  Als wesentlichen Grund sehen die Forscher den Neid auf die positiven Nachrichten der Facebook-Freunde. Die Forscher hatten knapp 600 Facebook-User in Deutschland befragt.

Der soziale Vergleich und der soziale Druck  
"Normalerweise beneidet man Leute, die einem ähnlich sind", sagte Projektleiterin Hanna Krasnova am Montag. Auf Facebook erfahren Nutzer mehr über andere, ihnen ähnliche Menschen, mit denen sie sich vergleichen können. "Die Bedingungen für einen sozialen Vergleich sind besser. Man kann besser sehen, wie man abschneidet."

  Um diese negativen Gefühle zu kompensieren, komme es zu einer ausgeprägteren Selbstpräsentation auf Facebook - die wiederum Neidgefühle bei anderen hervorrufe. Die Forscher sprechen von einer "Neidspirale". Laut Krasnova führe dies auch dazu, dass die Nutzer ihr Leben positiver darstellten, als es tatsächlich sei.




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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2013-01-21 12:40:01
Letzte Änderung am 2013-01-21 12:42:05


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