Filmfestival Venedig


Die 70. Auflage der Filmfestspiele von Venedig geht von 28. August bis 07. September 2013 in der italienischen Lagunenstadt in Szene. Die Wiener Zeitung begleitet das Festival vor Ort mit Text- und Video-Beiträgen der WZ-Filmexperten Alexandra Zawia und Matthias Greuling.


Filmfestival Venedig

Rom abseits - an der Autobahn, die schon für Fellini einer der "Ringe des Saturn" war. - © Biennale Venezia

Venedig

"Italien hat eine Identitätskrise"5

  • Gianfranco Rosi, Gewinner des Goldenen Löwen, spricht über seinen Film "Sacro GRA".

In seinem Film "Sacro GRA" porträtiert der italienische Regisseur Gianfranco Rosi (zuletzt mit "El Sicario, Room 164" auch auf der Viennale) Menschen, die entlang der 68 Kilometer langen Grande Raccordo Anulare, der Ringautobahn in Rom leben. Eine Straße wie eine Erinnerungsschleife an den wirtschaftlichen Boom... weiter




Der italienische Regisseur Gianfranco Rosi erhielt den Goldenen Löwen für die Dokumentation "Sacro GRA". - © APAweb / AP, Andrew Medichini

Filmfestspiele Venedig

Goldener Löwe für Autobahnring-Doku "Sacro GRA"1

  • Großer Preis der Jury für "Jiaoyou (Stray Dogs)" aus Taiwan.

Venedig. Die Dokumentation "Sacro GRA" des italienischen Regisseurs Gianfranco Rosi hat überraschend den Goldenen Löwen der 70. Internationalen Filmfestspiele Venedig gewonnen. Das gab die Jury am Samstagabend bekannt. Das Werk beobachtet das Leben von Menschen am römischen Autobahnring GRA. Es ist das erste Mal... weiter




Die Femen-Aktivistinnen am Lido. Die Dokumentation "Ukraine is not a brothel" enthüllt einen Mann als Fädenzieher. - © APAweb / EPA, Ettore Ferrari

Filmfestspiele Venedig

Stockholm-Syndrom bei Femen6

  • Enthüllt: ein Mann als Fädenzieher hinter Femen.

Das vielleicht tragischste Ereignis in der jüngsten Feminismus-Geschichte passierte während des Filmfestivals in Venedig, und zwar fast unbemerkt: Die Dokumentation "Ukraine is not a brothel" enthüllt einen Mann als Fädenzieher hinter Femen. Mit ihrer Doumentation über die russische Aktivistengruppe Femen hat die 28jährige australische Regisseurin... weiter




"Ich denke gar nicht daran, aufzuhören", sagt Judi Dench im WZ-Interview. - © APAweb / AP, Andrew Medichini

Im Video spricht Dench über ihre Rolle in "Philomena"

Judi Dench geht nicht in Rente3

  • Judi Dench gilt in Venedig als Favoritin auf einen Darstellerpreis - MIT VIDEO.

Für viele Kritiker am Lido ist klar: Judi Dench soll den Preis als beste Darstellerin erhalten, am liebsten auch gleich den Oscar im Februar 2014. Ihre Performance in Stephen Frears‘ "Philomena" hat die Zuschauer am Lido nachhaltig begeistert (auch, wenn der Film ansonsten eher wie ein konventionelles Drama von der Stange wirkt)... weiter




Ein Riesenskandal, sicher inszeniert: Judy Dench gilt in Stephen Frears Filmdrama "Philomena" bereits als Anwärterin auf einen Oscar. Insgesamt zeigt sich Venedig zur Halbzeit eher mau. - © Biennale

Biennale

Von Dämmen und Damen3

  • Halbzeit in Venedig: kritischer Rückblick auf bisherigen Wettbewerb.

Es gab schon bemühtere Wettbewerbsprogramme am Lido. Auch wenn allerorts der Niedergang der ältesten Filmschau der Welt diskutiert wird, weil die Infrastruktur nicht mehr funktioniert und immer weniger internationale Presse anreist, ist die 70. Ausgabe zur Halbzeit doch durch respektable, zuweilen auch herausragende Beiträge geprägt... weiter




Dakota Fanning (li), Kelly Reichardt (mitte) und Jesse Eisenberg (re) - © APAweb/EPA, ETTORE FERRARI

Filmfestspiele Venedig

Ein Leben mit der Schuld6

  • Kelly Reichardts neuer Film, der Öko-Aktivistenthriller "Night Moves", sorgt für Applaus.

"Night Moves" heißt ein Boot, in diesem Film von Kelly Reichardt. Es wird vollgestopft mit einer hochexplosiven Mischung aus Ammoniumnitrat-Dünger und Treibstoff, hernach an der Wand eines Staudamms platziert und in die Luft gejagt. Der Damm bricht, es ist Nacht, niemand soll zu Schaden kommen. Und doch ist es am nächsten Tag Gewissheit: Ein Camper... weiter




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Startnummer 1: Ukraine - Marija Jaremtschuk mit dem Song "Tick-Tock". <span style="color: rgb(55, 61, 70); font-family: arial, helvetica, clean, sans-serif; font-size: 13px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; letter-spacing: normal; line-height: 18.200000762939453px; orphans: auto; text-align: left; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: auto; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); display: inline !important; float: none;">Stanley Kubrick (1928–1999) gilt als einer der bekanntesten und wichtigsten Regisseure des 20. Jahrhunderts.</span>


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