Stanford. Durch den Reaktorunfall von Fukushima könnten im Extremfall weltweit bis zu 1.300 Menschen mehr an Krebs sterben. Bis zu 2.500 weitere könnten neu an Krebs erkranken - die meisten von ihnen in Japan. Dies haben US-amerikanische Forscher mit einem Computermodell errechnet. Die Zahlen liefern erstmals eine Einschätzung dazu... weiter
Tokio. Erstmals seit der Katastrophe in Fukushima vor gut 15 Monaten produziert Japan wieder Atomstrom. Der Reaktor 3 im Atomkraftwerk Oi habe um 7.00 Uhr Ortszeit wieder mit der Erzeugung von Strom begonnen, gab der Betreiberkonzern Kansai Electric am Donnerstag bekannt. Es ist das erste Mal seit der Atomkatastrophe infolge des Erdbebens und... weiter
Tokio. Erstmals seit Beginn der Atomkatastrophe in Fukushima vor mehr als einem Jahr werden in Japan wieder Atomreaktoren hochgefahren. Gegen massive Proteste in der Bevölkerung begann der Atombetreiber Kansai Electric am Sonntagabend (Ortszeit) damit, zunächst Reaktor 3 des Atomkraftwerks Oi wieder anzufahren... weiter
Tokio. Nach der Atomkatastrophe von Fukushima haben in Japan 7,23 Millionen Menschen eine Petition gegen Atomkraft unterschrieben. Bis Mitte Juli würden zehn Millionen Unterschriften angestrebt, erklärten in Tokio die Organisatoren der Initiative, die unter anderem von Literatur-Nobelpreisträger Kenzaburo Oe unterstützt wird... weiter
Tokio. Die japanische Regierung will in einigen Wochen zwei Atommeiler wieder in Betrieb nehmen. Industrieminister Yukio Edano sagte am Freitag, die Bevölkerung in der Umgebung von Oi, 100 Kilometer nördlich von Osaka, werde gegen Ende Juli vielleicht "Verständnis" für das Anfahren der dortigen Reaktoren 3 und 4 haben... weiter
Tokio. Der Betreiber des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima, Tepco, hat offenbar Staatshilfen in Höhe von umgerechnet 9 Mrd. Euro beantragt. Der Konzern benötige die Hilfen von der japanischen Regierung, um seine angeschlagenen Finanzen zu bereinigen, sagte eine mit den Verhandlungen vertraute Person am Donnerstag... weiter
Tokio. Gut ein Jahr nach dem Atomunglück von Fukushima ist nun nur noch einer von 54 AKW-Reaktoren in Japan in Betrieb. Die Betreibergesellschaft Tepco nahm in der Nacht auf Montag den Reaktor 6 des Kraftwerks Kashiwazaki-Kariwa vom Netz. Dort sollen Wartungsarbeiten ausgeführt werden, die mehrere Monate lang dauern dürften... weiter
Tokio. Eine Mehrheit der Japaner ist gegen eine Wiederinbetriebnahme der nach der Atomkatastrophe von Fukushima abgeschalteten Kernkraftwerke. In einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage der Zeitung "Asahi" sprachen sich 57 Prozent der Befragten dagegen aus. 80 Prozent erklärten, sie misstrauten den Sicherheitsmaßnahmen der Regierung... weiter
Warabi. Akiko legt den Geigerzähler auf den Tisch und blättert in Listen radioaktiver Messdaten. "Unsere Stadt plant einen Schulausflug nach Nikko, aber da sind die Strahlenwerte zu hoch", klagt die junge Mutter, die ihren echten Namen lieber nicht nennen will. 0,202 Mikrosievert pro Stunde seien dort gemessen worden... weiter
Tokio. (wak) Früher war Japan eine exportorientierte Wirtschaft. Doch seit der Atomkatastrophe in Fukushima im März 2011 nimmt das Volumen der Importe zu - und überholt jenes der Exporte. Japan hat im Jänner ein Handelsdefizit von 1,5 Billionen Yen (14 Milliarden Euro) verzeichnet. Das ist das bisher höchste in einem Monat verzeichnete Defizit... weiter