• vom 13.07.2011, 12:19 Uhr

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Update: 13.07.2011, 12:25 Uhr
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Ausstieg als langfristiges Ziel

Japan will weniger Atomstrom



Japans Premier Naoto Kan sieht einen Atomausstieg als langfristiges Ziel. - Reuters / Kim Kyung-Hoon

Japans Premier Naoto Kan sieht einen Atomausstieg als langfristiges Ziel. Reuters / Kim Kyung-Hoon

Tokio. Vier Monate nach der Atomkatastrophe von Fukushima hat sich Japans Regierungschef Naoto Kan dafür ausgesprochen, die Abhängigkeit seines Landes von der Atomenergie zu verringern. "Wir müssen eine Gesellschaft entwickeln, die auf Atomenergie verzichten kann", sagte Kan am Mittwoch in Tokio.

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Die Atomenergie ist der zentrale Pfeiler der Energieversorgung in Japan. Vor der Fukushima-Katastrophe wollte Japan den Anteil der Atomkraft an der Stromerzeugung von rund 30 Prozent auf 50 Prozent bis 2030 erhöhen. Derzeit sind nur 19 der landesweit 54 Reaktoren in Betrieb.

Am 11. März hatten ein Beben der Stärke 9,0 und eine nachfolgende Tsunamiwelle im Nordosten Japans verheerende Schäden angerichtet. Durch die Naturgewalten war im Atomkraftwerk Fukushima die größte Atomkatastrophe seit dem Reaktorunfall von Tschernobyl vor 25 Jahren ausgelöst worden.




Schlagwörter

Atomenergie, Japan

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2011-07-13 12:21:02
Letzte Änderung am 2011-07-13 12:25:03


Mit einer Schweigeminute  hat am Montag  Japan der Opfer der Erdbeben-, Tsunami- und Atomkatastrophe vor zwei Jahren gedacht. Um 14.46 Uhr Ortszeit legten die Menschen in den Katastrophengebieten und anderen Orten eine Schweigeminute für die fast 19.000 Todesopfer des Tsunami ein - genau zu dem Zeitpunkt, als am 11. März 2011 ein Erdbeben der Stärke 9,0 Japan heimsuchte. (Im Bild: Schweigeminute im Tokio-Dome vor dem Baseball-Spiel Kuba gegen Niederlande.


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