Japan

Sieg der Atomlobby

  • Japans Regierungschef Shinzo Abe präsentierte seinen neuen Energieplan.

Tokio. Es klingt nach einer Aktion David gegen Goliath: Die nordjapanische Provinzstadt Hakodate in Hokkaido will es mit der Zentralregierung und dem Energiekonzern J-Power aufnehmen und den Bau des nahegelegenen Atomkraftwerks Oma stoppen. Seit der Atomkatastrophe von Fukushima wurden die Arbeiten unterbrochen... weiter




Algen sind ein beliebtes Nahrungsmittel in Japan.  - © Wikicommons, Alice Wiegand

Fukushima

EU lockert Import-Kontrollen1

  • Österreich will bei Lebensmittelimporten aus Japan streng bleiben: 100 Prozent werden auf Radioaktivität geprüft.

Wien. Drei Jahre nach der Atomkatastrophe in Fukushima hat die EU die Kontrolle von Lebensmittelimporten aus Japan mit Anfang April gelockert. Gesundheitsminister Alois Stöger wies am Donnerstag allerdings darauf hin, dass Österreich dabei bleibe, 100 Prozent der Einfuhren auf Radioaktivität zu prüfen... weiter




Aller Protest nur ein Luftballon? - Atomkraftgegner lassen vor dem Wirtschaftsministerium in Tokio die Schrift "Fukushima wird zurückkehren" in den Himmel steigen. - © ap/Eugene Hoshiko

Buchbesprechung

Bilanzen einer Katastrophe1

  • Drei Jahre danach: Das "Lesebuch ,Fukushima‘" blickt zurück und in die Zukunft.

"Es bricht nunmehr ein Zeitalter an, in dem die Menschen beliebig zum Mond fliegen können. Tag für Tag, Monat für Monat schreitet die Wissenschaft voran, und so wird in der Zukunft selbstverständlich eine Arznei erfunden werden, mit der die heute gefürchtete Strahlungsgefahr durch einfaches Besprühen neutralisiert und unschädlich gemacht wird... weiter




Zum dritten Jahrestag haben Menschen, zum Gedenken an die Opfer des Tsunamis und die Ereignisse in Fukushima, aus Kerzen die Botschaft  "Iwaki, Bande der Freundschaft, 2014" geformt. Iwaki liegt am Rande der Sperrzone um das Kraftwerk Fukushima Daichi. Früher umfasste die Stadt 350.000 Einwohner, nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima sind viele Menschen aus Angst vor radioaktiver Strahlung weggezogen. - © APAweb/REUTERS, Toru Hanai

GAU

Fukushima - Drei Jahre nach der Katastrophe

  • Eine Bilderstrecke zum Jahrestag des japanischen Atomkraftwerkunglücks.

weiter




Demonstration in Tokio. - © APAWEB/EPA, FRANCK ROBICHON

Fukushima

Mehr Kernkraft zum Jahrestag

  • Drei Jahre nach dem Super-Gau will Japan wieder Atomreaktoren anfahren, Experten: Wichtigste Lehren nicht gezogen.

Tokio/Fukushima. Drei Jahre nach dem Atomunfall in Fukushima will die rechtskonservative japanische Regierung wieder Kernkraftwerke ans Netz bringen. Das kündigte Ministerpräsident Shinzo Abe am Vorabend des dritten Jahrestages der Katastrophe an. "Ich möchte Reaktoren hochfahren, die gemäß den strikten Sicherheitsauflagen der Atomaufsicht für... weiter




Noch heute, drei Jahre nach Beginn der Atomkatastrophe, hat sich die Lage in Fukushima nicht normalisiert. (Archivbild) - © APAweb / EPA, Ashai Shimbun

Japan

Drei Jahre nach Fukushima1

  • Nach der Tsunami-Katastrophe hat sich die Situation in Fukushima nicht normalisiert.

Fukushima. Zwischen umgestürzten Glasvitrinen, verwüsteten Regalen und einem Chaos an Unterlagen tastet sich Yuichi Harada mit einer Taschenlampe durch seinen abgedunkelten Laden. "Hier, wieder eine Ratte". Der 64-jährige Japaner hebt die Falle mit dem toten Tier auf und vergräbt beides wenig später draußen zwischen meterhohem Unkraut... weiter




Sieht so das neue Leben aus? Ein Ehepaar in Schutzanzügen und Schutzmasken in der gesperrten Stadt Namie, in der Präfektur Fukushima. - © APAweb/EPA, FRANCK ROBICHON

Japan

Zurück nach Fukushima2

  • Regierung will Teil von Sperrzone aufheben, bis zu 30.000 Einwohner sollen ab 1. April zurückkehren.

Fukushima. Die japanischen Behörden wollen Anfang April einen Teil der Sperrzone um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima aufheben. Die Evakuierungsanweisung werde am 1. April offiziell aufgehoben, sagte ein Vertreter der Regierung am Montag. Damit werde etwa 300 Menschen in der Stadt Tamura rund 20 Kilometer westlich des Atomkraftwerks erlaubt... weiter




Seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima demonstrieren Japaner und Japanerinnen gegen Atomkraft. (Im Bild: Demonstration im Dezember im Tokio.) - © APAweb / AP, Shizuo Kambayashi

Atomunfall

Strahlenexperte: Tschernobyl und Fukushima nicht vergleichbar2

  • In Japan wurde laut Atom-Fachmann Steinhauser rund ein Zehntel der radioaktiven Substanzen von Tschernobyl freigesetzt.

Wien/Fukushima/Tschernobyl. Die größten Atomkatastrophen der Geschichte - Tschernobyl und Fukushima - sind in ihren Auswirkungen nicht vergleichbar. Die freigesetzte Strahlungsmenge betrug in Japan im Jahr 2011 ein Zehntel der Menge nach dem Unglück in der Ukraine vom April 1986. Das erklärte am Mittwoch der österreichische Strahlenökologie-Experte... weiter




Radioaktives Material aus dem havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima wird durch Taifune stark weiterverbreitet. Im Bild: Experten der IAEA.  - © APAweb / Reuters, Greg Webb

Fukushima

Taifune verbreiten radioaktives Material weiter5

  • Studie: Cäsium wird aus Boden gewaschen und gelangt in Flüsse.

Fukushima. Radioaktives Material aus dem havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima wird durch Taifune stark weiterverbreitet, wie nun aus einer Studie hervor geht. Die Taifune würden die Böden in der Region um Fukushima auswaschen, in denen sich radioaktives Material wie Cäsium 134 und Cäsium 137 abgelagert habe... weiter




zurück zu Fukushima


Fukushima






Werbung



Deutschland

Atomreaktoren in Fessenheim heruntergefahren

20140419FRANCE NUCLEAR POWER PLANT PROTEST GREENPEACE - © APAweb/EPA, PATRICK SEEGER Paris. Nach einem Zwischenfall im ältesten französischen Atomkraftwerk in Fessenheim ist auch der zweite Reaktor nahe der Grenze zu Deutschland... weiter




Atomkraft

Ausschreibung für Temelin-Ausbau abgesagt

20140410Temelin - © APAweb / dpa, Armin Weigel Prag. Der geplante Ausbau des umstrittenen tschechischen Atomkraftwerks Temelin ist vorerst vom Tisch. Der tschechische Energiekonzern CEZ hat die... weiter




AKW

Frankreich setzt langfristig auf Atomenergie

20131208_Cattenom - © APAweb / dpa, lrs Paris. Die französische Regierung hat der Atomindustrie demonstrativ den Rücken gestärkt und einem Ausstieg aus der Nuklearenergie eine Absage erteilt... weiter





Atomstrom

Atomenergie ohne Zukunft

Ein Neutron schießt bei der Kernspaltung auf einen Urankern - und Barium- und Kryptonkerne entstehen. Drei schnelle Neutronen werden frei, die ihrerseits wieder Urankerne spalten. - © fotolia Wien. Die derzeit heftig diskutierte Energiewende in Europa ist freilich ein langfristiges Projekt. Ziel ist, bis 2030 einen bestimmten Anteil der... weiter




Fukushima

Weltweit künftig mehr Krebstote

Kindergarten children play near a geiger counter at a Douhou Kindergarten, Fukushima - © REUTERS/Chris Meyers Stanford. Durch den Reaktorunfall von Fukushima könnten im Extremfall weltweit bis zu 1.300 Menschen mehr an Krebs sterben. Bis zu 2... weiter




Fukushima

Die Wahrheit hinter dem Super-GAU in Fukushima

Japan Nuclear - © AP /Shizuo Kambayashi Wien. Die Zeit heilt alle Wunden, weiß ein altes Sprichwort. Außer in Japan, könnte man hinzufügen: Mindestens 250... weiter




Fukushima

"Eine Katastrophe ohne Ende"

20130821ChairmanTanaka - © APAweb /  REUTERS/Issei Kato Tokio. Vor knapp 900 Tagen hat sich der bisher größte Atom-Unfall in der Geschichte der Menschheit ereignet. Nach einem Tsunami... weiter







"Ein tiefer Fall führt oft zu höherm Glück." ("Cymbeline", vierter Akt, zweite Szene)

Die Grünen, die sich auch als Antikorruptionspartei positionieren, enthüllen ihre Plakate - einmal gegen krumme Geschäfte ... Francesca Woodman, Untitled, Rome, Italy, 1977–1978/2006
Schwarz-Weiß-Silbergelatineabzug auf Barytpapier.

24.4.2014: Ein afghanischer Polizist hält eine Waffe und steht vor einem "Waffen Verboten"-Schild. Er bewacht ein Spital, nachdem drei Amerikaner am 24. April getötet wurden. Mal Ungeheuer, mal erotischer Verführer. Vampire und Vampirinnen haben viele Gesichter.

Werbung