Insgesamt arbeiten heute rund 35.700Menschen bei Tepco. - © APAweb /  EPA, KIMIMASA MAYAMA/POOL

Japan

Sayonara Fukushima8

  • Tepco-Mitarbeiter verlassen in Scharen das havarierte Atomkraftwerk.

Stigmatisierung, Lohnkürzungen und Radioaktivität: das sind einige der Gründe, warum seit der Nuklearkatastrophe von Fukushima vor drei Jahren viele Beschäftigte der Betreiberfirma Tepco gekündigt haben. Nun kommt ein weiterer Faktor hinzu: besser bezahlte Jobs in der Ökostrom-Industrie. Ein Vergleich zeigt: während 2010 nur 134 Mitarbeiter von... weiter




Fukushima

Unterirdischer Eiswall soll Wasserverseuchung eindämmen

  • Drei Jahre nach dem Unglück schon 435.000 Kubikmeter aufgefangen.

Tokio. An der havarierten japanischen Atomanlage Fukushima haben am Montag die Bauarbeiten für ein gigantisches Projekt zur Begrenzung der radioaktiven Verseuchung des Grundwassers begonnen. Die Betreibergesellschaft Tepco will mit 1.550 unterirdisch zu verlegenden Rohren einen 1,5 Kilometer langen Eiswall errichten... weiter




Atomenergie

Filtersystem in Fukushima erneut wegen Defekts abgeschaltet

  • Ungeklärter Leistungsabfall.

Fukushima. Der Betreiber der havarierten Atomanlage Fukushima hat erneut ein System zur Reinigung von radioaktiv verseuchtem Wasser heruntergefahren. Das Unternehmen Tepco teilte mit, dass die gesamte Filteranlage seit Dienstag früh stillstehe, nachdem auch das letzte ihrer drei Teilsysteme abgeschaltet worden sei... weiter




Japan kämpft immer noch mit den Folgen des Fukushima-GAUs, die Bevölkerung protestiert gegen die Atomkraft wie hier in Tokio - dennoch lässt Premier Abe die AKW wieder hochfahren. - © epa/Mayama

Japan

Sieg der Atomlobby

  • Japans Regierungschef Shinzo Abe präsentierte seinen neuen Energieplan.

Tokio. Es klingt nach einer Aktion David gegen Goliath: Die nordjapanische Provinzstadt Hakodate in Hokkaido will es mit der Zentralregierung und dem Energiekonzern J-Power aufnehmen und den Bau des nahegelegenen Atomkraftwerks Oma stoppen. Seit der Atomkatastrophe von Fukushima wurden die Arbeiten unterbrochen... weiter




Algen sind ein beliebtes Nahrungsmittel in Japan.  - © Wikicommons, Alice Wiegand

Fukushima

EU lockert Import-Kontrollen1

  • Österreich will bei Lebensmittelimporten aus Japan streng bleiben: 100 Prozent werden auf Radioaktivität geprüft.

Wien. Drei Jahre nach der Atomkatastrophe in Fukushima hat die EU die Kontrolle von Lebensmittelimporten aus Japan mit Anfang April gelockert. Gesundheitsminister Alois Stöger wies am Donnerstag allerdings darauf hin, dass Österreich dabei bleibe, 100 Prozent der Einfuhren auf Radioaktivität zu prüfen... weiter




Aller Protest nur ein Luftballon? - Atomkraftgegner lassen vor dem Wirtschaftsministerium in Tokio die Schrift "Fukushima wird zurückkehren" in den Himmel steigen. - © ap/Eugene Hoshiko

Buchbesprechung

Bilanzen einer Katastrophe1

  • Drei Jahre danach: Das "Lesebuch ,Fukushima‘" blickt zurück und in die Zukunft.

"Es bricht nunmehr ein Zeitalter an, in dem die Menschen beliebig zum Mond fliegen können. Tag für Tag, Monat für Monat schreitet die Wissenschaft voran, und so wird in der Zukunft selbstverständlich eine Arznei erfunden werden, mit der die heute gefürchtete Strahlungsgefahr durch einfaches Besprühen neutralisiert und unschädlich gemacht wird... weiter




Zum dritten Jahrestag haben Menschen, zum Gedenken an die Opfer des Tsunamis und die Ereignisse in Fukushima, aus Kerzen die Botschaft  "Iwaki, Bande der Freundschaft, 2014" geformt. Iwaki liegt am Rande der Sperrzone um das Kraftwerk Fukushima Daichi. Früher umfasste die Stadt 350.000 Einwohner, nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima sind viele Menschen aus Angst vor radioaktiver Strahlung weggezogen. - © APAweb/REUTERS, Toru Hanai

GAU

Fukushima - Drei Jahre nach der Katastrophe

  • Eine Bilderstrecke zum Jahrestag des japanischen Atomkraftwerkunglücks.

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Demonstration in Tokio. - © APAWEB/EPA, FRANCK ROBICHON

Fukushima

Mehr Kernkraft zum Jahrestag

  • Drei Jahre nach dem Super-Gau will Japan wieder Atomreaktoren anfahren, Experten: Wichtigste Lehren nicht gezogen.

Tokio/Fukushima. Drei Jahre nach dem Atomunfall in Fukushima will die rechtskonservative japanische Regierung wieder Kernkraftwerke ans Netz bringen. Das kündigte Ministerpräsident Shinzo Abe am Vorabend des dritten Jahrestages der Katastrophe an. "Ich möchte Reaktoren hochfahren, die gemäß den strikten Sicherheitsauflagen der Atomaufsicht für... weiter




Noch heute, drei Jahre nach Beginn der Atomkatastrophe, hat sich die Lage in Fukushima nicht normalisiert. (Archivbild) - © APAweb / EPA, Ashai Shimbun

Japan

Drei Jahre nach Fukushima1

  • Nach der Tsunami-Katastrophe hat sich die Situation in Fukushima nicht normalisiert.

Fukushima. Zwischen umgestürzten Glasvitrinen, verwüsteten Regalen und einem Chaos an Unterlagen tastet sich Yuichi Harada mit einer Taschenlampe durch seinen abgedunkelten Laden. "Hier, wieder eine Ratte". Der 64-jährige Japaner hebt die Falle mit dem toten Tier auf und vergräbt beides wenig später draußen zwischen meterhohem Unkraut... weiter




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Fukushima






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EU

Neue Richtlinie für AKW-Überprüfungen

20140708FRANCE NUCLEAR POWER PLANT PROTEST GREENPEACE - © APAweb / EPA, PATRICK SEEGER Brüssel. Eine neue EU-Richtlinie für nukleare Sicherheit ist vom EU-Ministerrat ohne weitere Diskussion verabschiedet worden... weiter




Temelin-Ausbau

Neue Ausschreibung wahrscheinlich 2015

20140609Atomkraftwerk Temelin - © APAweb / dpa, Armin Weigel Prag. Eine neue Ausschreibung für den Ausbau des südböhmischen Atomkraftwerkes Temelin könnte es bereits 2015 geben... weiter




Schilddrüse

Klein, aber gewichtig

Die Form eines Schmetterlings und nur 20 Gramm leicht. Dennoch kann eine Fehlfunktion der lange Zeit unterbewerteten Schilddrüse schwerwiegende Folgen haben. - © fotolia/abhijith3747 Wien. In den Morgenstunden des 26. April 1986 passierte die folgenschwerste Katastrophe in der Geschichte der Atomenergie... weiter





Atomstrom

Atomenergie ohne Zukunft

Ein Neutron schießt bei der Kernspaltung auf einen Urankern - und Barium- und Kryptonkerne entstehen. Drei schnelle Neutronen werden frei, die ihrerseits wieder Urankerne spalten. - © fotolia Wien. Die derzeit heftig diskutierte Energiewende in Europa ist freilich ein langfristiges Projekt. Ziel ist, bis 2030 einen bestimmten Anteil der... weiter




Fukushima

Weltweit künftig mehr Krebstote

Kindergarten children play near a geiger counter at a Douhou Kindergarten, Fukushima - © REUTERS/Chris Meyers Stanford. Durch den Reaktorunfall von Fukushima könnten im Extremfall weltweit bis zu 1.300 Menschen mehr an Krebs sterben. Bis zu 2... weiter




Fukushima

Die Wahrheit hinter dem Super-GAU in Fukushima

Japan Nuclear - © AP /Shizuo Kambayashi Wien. Die Zeit heilt alle Wunden, weiß ein altes Sprichwort. Außer in Japan, könnte man hinzufügen: Mindestens 250... weiter




Fukushima

"Eine Katastrophe ohne Ende"

20130821ChairmanTanaka - © APAweb /  REUTERS/Issei Kato Tokio. Vor knapp 900 Tagen hat sich der bisher größte Atom-Unfall in der Geschichte der Menschheit ereignet. Nach einem Tsunami... weiter







Ein Mikroskop im Labor. Der Blick hinter die Kulissen der Brustkrebsforschung von Josef Penninger.

20140718mh7 21.07.2014 - Auf dem Weg zum kühlenden Nass. Die hohen Temperaturen machen auch den Zootieren zu schaffen.

Müde? Dann geht es Ihnen wie der "lebendigen" Skultpur des französischen Claude Pontis, zu sehen in Nantes in der Ausstellung <a href="http://www.levoyageanantes.fr/fr/" target="_blank"> "Le Voyage à Nantes"</a>. Ein Foto, das im Laufe der Zeit an Bedeutung gewonnen hat. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr Smartphone. Vor der NSA-Spionagekrise noch ein Randthema nun topaktuell. Angela Merkel feiert am 17. 7. ihren 60. Geburtstag.

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