Fukushima & Atomenergie

Das neuerliche Erdbeben in Nordost-Japan hatte laut dem japanischen Wetterdienst eine Stärke von 7,4, das Epizentrum lag unter dem Meeresboden vor Fukushima. - © APAweb / Reuters, Toru Hanai

Japan

Schwacher Tsunami nach Erdbeben in Fukushima2

  • Keine größeren Schäden an Atomkraftwerken - Flutwellen deutlich kleiner als 2011.

Tokio. Ein starkes Erdbeben hat am Dienstag im Gebiet des japanischen Katastrophenreaktors Fukushima eine neue Tsunami-Flutwelle ausgelöst. Die Flutwellen hätten die Küste vor dem Kraftwerksgelände mit einer Höhe von rund einem Meter erreicht und offenbar keine größeren Schäden angerichtet, teilte der Reaktorbetreiber Tepco mit... weiter




Die Bewohner der Küstenstadt Iwaki am Rande der Sperrzone von Fukushima suchen nach der Tsunami-Warnung das Weite. - © APAweb/REUTERS/Kyodo

Japan

Flutwellen nach schwerem Beben an Nordost-Küste13

  • Erdbeben der Stärke 7,4 mit Epizentrum vor der Küste, bis zu drei Meter hohe Flutwelle erwartet.
  • Tsunami-Warnung unter anderem auch für Region Fukushima, Regierung richtet Krisenstab ein, laut Behörden keine erhöhte Radioaktivität gemessen.

Tokio. In Japan haben die Behörden am Dienstag nach einem schweren Erdbeben vor einer bis zu drei Meter hohen Flutwelle gewarnt. Nach Angaben der Meteorologiebehörde hatte das Beben am frühen Morgen (Ortszeit) eine Stärke von 7,4 und ist eine Gefahr für die Gebiete, die schon 2011 bei der Atomkatastrophe von Fukushima betroffen waren... weiter




Japan

"Das ist Tsunami-Gebiet"1

  • Nach der Flutwelle 2011 beschlossen viele Gemeinden in Ostjapan, noch höhere Schutzmauern hochzuziehen als zuvor. Dabei hielten die meisten damals den Wasserwänden nicht stand.

Tokio. Nach dem heftigen Erdbeben hatte Hiroko Otsukas Mutter ihre beiden Enkel, vier und sieben Jahre alt, von der Schule abgeholt und nach Hause gebracht. Die Bucht von Kesennuma war erfüllt vom Geheul der Sirenen und vom Schneetreiben an einem kalten Wintertag im März vor fünf Jahren. Lautsprecherdurchsagen warnten die Bewohner... weiter




Fukushima

Zum Herumsitzen verdammt

  • Nicht die Strahlenbelastung nach der Fukushima-Katastrophe macht viele Menschen in der Region krank, sondern die Apathie der Überlebenden.

Tokio. Manchmal werde sie gefragt, ob man in Fukushima weiter unbesorgt in die Berge gehen könne, um wildes Gemüse zum Verzehr zu sammeln. "Wenn die Person über 70 Jahre alt ist, antworte ich: ‚Gehen Sie, so oft Sie wollen‘", sagt Dr. Sae Ochi. Sie weiß zwar, dass anders als Supermarktgemüse, das kontrolliert wird... weiter




Richtung Meeresufer beten Menschen für die Opfer des Erdbebens und Tsunamis von 2011 in Fukushima. - © APAweb / Reuters, Kyodo

Fukushima

Aufgeben oder zurückgehen3

  • Am 11. März 2011 führte ein starkes Seebeben zum Tsunami und einer Havarie im AKW Fukushima Daiichi. Viele fühlen sich vom Staat übergangen.

Tokio. Kenichi Hasegawa ist eine Seltenheit in Japan. Der frühere Milchbauer aus der 6000 Seelen-Gemeinde Iitate in Fukushima scheut sich nicht davor, deutliche Worte zu finden, wenn er über den Umgang des Staates mit den Folgen der Atomkatastrophe von Fukushima spricht: "Es ist ganz klar geworden, dass die Regierung die Sache so schnell wie... weiter




Fukushima

Japan gedachte der Opfer der Tsunami-Katastrophe

  • Bewohner der Region beteten für fast 19.000 Opfer - Wiederaufbau nur schleppend.

Fukushima. Japan hat der Opfer der von einem Erdbeben ausgelösten Tsunami- und Atomkatastrophe vor fünf Jahren gedacht. Bewohner der von der Flutwelle überschwemmten Region Tohoku im Nordosten des Inselstaats beteten am Freitag für die fast 19.000 Todesopfer. Im Atomkraftwerk Fukushima war es kurz nach dem Beben zu Kernschmelzen gekommen... weiter




Fukushima

Die Bekehrung des Naoto Kan

Tokio. (sb) Ohne viel Trara betritt Naoto Kan die Bühne im deutschen Kulturzentrum Tokio. Vor dem Ex-Premier liegt zwar ein Manuskript, aber er verwendet es nicht. In seiner wiedergefundenen Rolle als Aktivist fühlt sich der 69-Jährige, in dessen Amtszeit die Fukushima-Katatstrophe fiel, sichtlich wohl... weiter




Nach Fukushima

Viele Helfer bei Evakuierung verstrahlt

  • 38 Prozent waren über der jährlich zulässigen Dosis ausgesetz, weitere Atomreaktor soll gestartet werden.

Fukushima/Tokio. Viereinhalb Jahre nach dem Atomunglück von Fukushima hat die japanische Regierung Ergebnisse von Strahlenmessungen bei Evakuierungshelfern veröffentlicht. Demnach waren 38 Prozent der insgesamt knapp 3.000 Soldaten, Feuerwehrleute und Polizisten Strahlungswerten ausgesetzt, die über der jährlich zulässigen Dosis von ein... weiter




Zwischenfall

AKW-Betreiber leitete dekontaminiertes Wasser ins Meer

  • Verseuchte Wassermengen auf 680.000 Tonnen angewachsen.

Tokio. Die Betreibergesellschaft des Atomkraftwerks im japanischen Fukushima hat Mitte September damit begonnen, große Mengen dekontaminiertes Wasser ins Meer zu leiten. Wie das Unternehmen Tepco mitteilte, sollten am ersten Tag 850 Tonnen aufgefangenes Grundwasser abgelassen werden. Es handelt sich den Angaben zufolge um Wasser... weiter




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Fukushima






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Tschernobyl

Riesige neue Schutzhülle erreichte Atomruine

20161129Tschernobyl - © APAweb/Reuters, Gleb Garanich Tschernobyl. Eine neue Schutzhülle für den 1986 explodierten Reaktor in Tschernobyl hat die ukrainische Atomruine erreicht... weiter




Atomenergie

Schweizer stimmen über Atomausstieg ab

Das Schweizer AKW Gösgen ging 1979 ans Netz. - © apa Bern. (ag.) Am kommenden Sonntag ist es so weit, dann stimmen die Eidgenossen über die Abschaltung ihrer Atomkraftwerke ab... weiter




Großbritannien

Grünes Licht für Hinkley Point

20160915HInkley - © APAweb / Reuters, Stefan Wermuth London/Wien/Paris. Die britische Regierung gibt ihre Zustimmung für das umstrittene AKW-Projekt Hinkley Point. Das Vorhaben solle umgesetzt werden... weiter






Kernenergie

Radioaktive Stoffe

Kommt es zu einem Reaktorunfall, dann entweichen aus einem Atomkraftwerk unterschiedliche Stoffe. So werden etwa Edelgase wie Xenon oder Krypton freigesetzt. Diese sind auch bei Einatmen ungiftig. Gefährlich für den Menschen sind indes radioaktives Jod, Cäsium, Strontium und Plutonium...

Radioaktivität

Die tödlichen Gefahren der Strahlung

Das radioaktive Isotop Jod 131 ((8,02 Tage Halbwertszeit)) wird vor allem von der Schilddrüse aufgenommen. Diese braucht für ihre Hormonbildung enorm viel Jod, "wird radioaktives Jod angereichert, strahlt es lokal im Schilddrüsengewebe einige Millimeter oder Zentimeter und es kann sich...

Kernschmelze

Kernschmelze, GAU und Super-GAU

Der größte anzunehmende Unfall (GAU) in einem Kernkraftwerk bezeichnet den schwersten, unter Einsatz aller Sicherheitssysteme noch beherrschbaren Störfall. Die Umwelt wird dabei nicht über die zulässigen Grenzwerte hinaus mit Strahlen belastet...