Fukushima & Atomenergie

Ein Reaktor des Atomkraftwerks Sendai soll wieder hochgefahren werden. - © APAweb/EPA, Kyushu Electric Power Company

Japan

Erster Atomreaktor wird wieder in Betrieb genommen

  • Sendai 1 soll am Dienstag hochgefahren werden.

Tokio. Gegen breiten Widerstand in der Bevölkerung nimmt Japan gut vier Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima erstmals wieder einen Kernreaktor in Betrieb. Der Betreiberkonzern Kyushu Electric Power kündigte am Montag an, den ersten Block des Atomkraftwerks Sendai in der südwestlichen Provinz Kagoshima an diesem Dienstag wieder anzuschalten... weiter




Fukushima

Atomkraftwerke sollen wieder ein Fünftel des Stroms in Japan liefern1

  • Industrieministerium legte Pläne für künftigen Energiemix vor.

Tokio. In Japan sollen Atomkraftwerke trotz großer Skepsis der Bevölkerung künftig wieder ein Fünftel der Stromversorgung des Landes decken. Das geht aus einem Gesetzentwurf hervor, den das Industrieministerium in Tokio am Dienstag vorlegte. Bis 2030 sollen 20 bis 22 Prozent des Stroms aus Atomkraftwerken kommen... weiter




Fukushima

Erstmals radioaktive Spuren von Fukushima-Unfall in Amerika2

  • Geringe Konzentration von Cäsium 134 an Pazifik-Küste nachgewiesen.

Montreal/Fukushima. Vier Jahre nach dem Atomunfall im japanischen Fukushima sind erstmals vor der Küste Nordamerikas radioaktive Spuren des Vorfalls nachgewiesen worden. In zwei Proben, die im Februar im Pazifik vor der kanadischen Provinz British Columbia genommen wurden, wurde erstmals Cäsium 134 entdeckt... weiter




Ein Japaner steht an einer Gedenktafel, die an die Opfer der Fukushima-Katastrophe erinnern soll. - © APAweb/EPA, Kimmasa Mayama



Ein japanisches Paar betet für die Opfer. Die Folgen der Fukushima-Katastrophe: 19.000 Menschen starben oder werden bis heute vermisst. - © APAweb / AP, Kyodo News

Fukushima

Japan gedenkt der Opfer der Fukushima-Katastrophe1

  • Schweigeminute zum Zeitpunkt des Erdbebens am 11. März 2011 - 19.000 Menschen tot oder vermisst.

Tokio. Der japanische Kaiser Akihito hat am Mittwoch mit bewegenden Worten an die Opfer der Tsunami-Katastrophe von vor vier Jahren erinnert. "Viele Menschen, sowohl in den betroffenen Regionen wie auch den Orten, in die sie nach der Evakuierung gebracht wurden, leben bis zum heutigen Tag weiter unter schwierigen Bedingungen", sagte der 81-Jährige... weiter




Gedenken im Schutzanzug: Noch immer sind weite Landstriche um die AKW-Ruine radioaktiv kontaminiert. - © reuters/Toru Hanai

Japan

Leben in der Warteschleife

  • Vier Jahre nach dem Super-GAU von Fukushima wohnen 120.000 Menschen noch immer in Behelfsquartieren.

Fukushima. Jetzt würde der beste Teil ihres Lebens beginnen, dachte Frau Yamamoto. 40 Jahre lang hatte sie im Büro des nur wenige Kilometer entfernten Atomkraftwerks Fukushima Daiichi gearbeitet, das ihrer Heimat, der Kleinstadt Okuma, einen gewissen Wohlstand gebracht hatte. Im soeben angetretenen Ruhestand würde es nun endlich genug Zeit für ihre... weiter




Container-Siedlung für Fukushima-Flüchtlinge. - © APAweb / REUTERS, Toru Hanai

Japan

Tod auf der Flucht vor der Strahlung2

  • Viele Tote unter den Überlebenden der Fukushima-Katastrophe.

Fukushima. Der Tsunami riss vor vier Jahren 19.000 Menschen in den Tod und löste die Atomkatastrophe in Fukushima aus. Tausende mussten fliehen und sind bis heute Flüchtlinge im eigenen Land. Noch immer können rund 120.000 Menschen wegen der Strahlung nicht in ihre Heimat zurück. Viele sind an den gesundheitlichen Auswirkungen des harten Lebens in... weiter




Japan

Neues Leck in Fukushima entdeckt

  • Hochradioaktives Wasser gelangt in den Pazifik

Tokio. Am havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima ist ein neues Leck geortet worden, durch das hochradioaktives Wasser ins Meer ausgetreten ist. Sensoren hätten an der Stelle Werte gemessen, die bis zu 70 Prozent über den ohnehin hohen Belastungswerten des Komplexes gelegen hätten, teilte der Betreiber Tepco mit... weiter




Die letzten abgebrannten Brennstäbe aus dem Reaktorblock 4 konnten geborgen werden. Die Aufräumarbeiten sind allerdings noch lange nicht vorbei. - © APA web / epa

Fukushima

Brennstäbe aus Atomkraftwerk geborgen3

  • Global 2000 drängt auf IAEA-Reform hin zu "Notfalls-Hilfsorganisation".

Fukushima/Wien. Im havarierten Atomkraftwerk Fukushima in Japan sind laut dem Betreiber Tepco die letzten abgebrannten Brennstäbe aus dem Reaktorblock 4 geborgen worden. Abgeschlossen sind die Aufräumarbeiten in Folge der Atomkatastrophe vor mehr als dreieinhalb Jahren noch lange nicht. Österreichische Umweltschützer forderten ein Eingreifen der... weiter




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