Dreieinhalb Jahre nach der Katastrophe gibt es noch immer Probleme in Fukushima. - © APAweb / EPA, Kimimasa Mayama

Fukushima

Atomarbeiter verklagen Fukushima-Betreiber Tepco

  • Auch dreieinhalb Jahre nach der Katastrophe sind dort weiter täglich Kolonnen im Einsatz.

Fukushima. Wegen Unterschlagung ihrer Gefahrenzulagen ziehen erstmals Arbeiter aus der japanischen Atomruine Fukushima gegen die Verantwortlichen vor Gericht. Die vier Kläger, von denen zwei derzeit weiter in der Atomanlage im Auftrag eines Subunternehmers beschäftigt sind, fordern rund 90 Millionen Yen (rund 657.000 Euro)... weiter




Der Witwer mit einem Foto seiner Frau.  - © APAweb/  REUTERS, Kyodo

Fukushima

Tepco muss nach Selbstmord zahlen2

  • Die Hinterbliebenen der Japanerin erhalten 356.000 Euro Entschädigung.

Fukushima. Wegen des Selbstmords einer Japanerin in Folge der Atomkatastrophe von Fukushima ist der Betreiber der Unglücksreaktoren erstmals zu einer Entschädigungszahlung verurteilt worden. Die Frau hatte sich im Alter von 58 Jahren aus Verzweiflung über ihre unsichere Zukunft mit Benzin übergossen und in Brand gesteckt... weiter




Insgesamt arbeiten heute rund 35.700Menschen bei Tepco. - © APAweb /  EPA, KIMIMASA MAYAMA/POOL

Japan

Sayonara Fukushima8

  • Tepco-Mitarbeiter verlassen in Scharen das havarierte Atomkraftwerk.

Stigmatisierung, Lohnkürzungen und Radioaktivität: das sind einige der Gründe, warum seit der Nuklearkatastrophe von Fukushima vor drei Jahren viele Beschäftigte der Betreiberfirma Tepco gekündigt haben. Nun kommt ein weiterer Faktor hinzu: besser bezahlte Jobs in der Ökostrom-Industrie. Ein Vergleich zeigt: während 2010 nur 134 Mitarbeiter von... weiter




Fukushima

Unterirdischer Eiswall soll Wasserverseuchung eindämmen

  • Drei Jahre nach dem Unglück schon 435.000 Kubikmeter aufgefangen.

Tokio. An der havarierten japanischen Atomanlage Fukushima haben am Montag die Bauarbeiten für ein gigantisches Projekt zur Begrenzung der radioaktiven Verseuchung des Grundwassers begonnen. Die Betreibergesellschaft Tepco will mit 1.550 unterirdisch zu verlegenden Rohren einen 1,5 Kilometer langen Eiswall errichten... weiter




Atomenergie

Filtersystem in Fukushima erneut wegen Defekts abgeschaltet

  • Ungeklärter Leistungsabfall.

Fukushima. Der Betreiber der havarierten Atomanlage Fukushima hat erneut ein System zur Reinigung von radioaktiv verseuchtem Wasser heruntergefahren. Das Unternehmen Tepco teilte mit, dass die gesamte Filteranlage seit Dienstag früh stillstehe, nachdem auch das letzte ihrer drei Teilsysteme abgeschaltet worden sei... weiter




Japan kämpft immer noch mit den Folgen des Fukushima-GAUs, die Bevölkerung protestiert gegen die Atomkraft wie hier in Tokio - dennoch lässt Premier Abe die AKW wieder hochfahren. - © epa/Mayama

Japan

Sieg der Atomlobby

  • Japans Regierungschef Shinzo Abe präsentierte seinen neuen Energieplan.

Tokio. Es klingt nach einer Aktion David gegen Goliath: Die nordjapanische Provinzstadt Hakodate in Hokkaido will es mit der Zentralregierung und dem Energiekonzern J-Power aufnehmen und den Bau des nahegelegenen Atomkraftwerks Oma stoppen. Seit der Atomkatastrophe von Fukushima wurden die Arbeiten unterbrochen... weiter




Algen sind ein beliebtes Nahrungsmittel in Japan.  - © Wikicommons, Alice Wiegand

Fukushima

EU lockert Import-Kontrollen1

  • Österreich will bei Lebensmittelimporten aus Japan streng bleiben: 100 Prozent werden auf Radioaktivität geprüft.

Wien. Drei Jahre nach der Atomkatastrophe in Fukushima hat die EU die Kontrolle von Lebensmittelimporten aus Japan mit Anfang April gelockert. Gesundheitsminister Alois Stöger wies am Donnerstag allerdings darauf hin, dass Österreich dabei bleibe, 100 Prozent der Einfuhren auf Radioaktivität zu prüfen... weiter




Aller Protest nur ein Luftballon? - Atomkraftgegner lassen vor dem Wirtschaftsministerium in Tokio die Schrift "Fukushima wird zurückkehren" in den Himmel steigen. - © ap/Eugene Hoshiko

Buchbesprechung

Bilanzen einer Katastrophe1

  • Drei Jahre danach: Das "Lesebuch ,Fukushima‘" blickt zurück und in die Zukunft.

"Es bricht nunmehr ein Zeitalter an, in dem die Menschen beliebig zum Mond fliegen können. Tag für Tag, Monat für Monat schreitet die Wissenschaft voran, und so wird in der Zukunft selbstverständlich eine Arznei erfunden werden, mit der die heute gefürchtete Strahlungsgefahr durch einfaches Besprühen neutralisiert und unschädlich gemacht wird... weiter




Zum dritten Jahrestag haben Menschen, zum Gedenken an die Opfer des Tsunamis und die Ereignisse in Fukushima, aus Kerzen die Botschaft  "Iwaki, Bande der Freundschaft, 2014" geformt. Iwaki liegt am Rande der Sperrzone um das Kraftwerk Fukushima Daichi. Früher umfasste die Stadt 350.000 Einwohner, nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima sind viele Menschen aus Angst vor radioaktiver Strahlung weggezogen. - © APAweb/REUTERS, Toru Hanai

GAU

Fukushima - Drei Jahre nach der Katastrophe

  • Eine Bilderstrecke zum Jahrestag des japanischen Atomkraftwerkunglücks.

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Fukushima






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Finanzierungslücken

Baustopp für Tschernobyl-Schutzhülle droht

20140916Tschernobyl - © APAweb / EPA, Oleksandr Lepetuha Berlin/Tschernobyl. Ohne finanzielle Hilfe Deutschlands und der anderen G-7-Staaten droht ein Baustopp bei der dringend benötigten neuen Schutzhülle... weiter




Atomkraft

Belgien fehlt der Strom

Doel - © Woodwalker - CC Die belgische Regierung steht vor der undankbaren Aufgaben, der Bevölkerung mitzuteilen, dass die Energiepolitik gescheitert ist... weiter




Atomenergie

Zwei mal eins macht acht

Prag/Wien. Temelín hat zwei. Dukovany hat vier. Baut man noch je einen dazu, hat man insgesamt acht. Soweit könnte sich die Anzahl der Atomreaktoren... weiter





Atomstrom

Atomenergie ohne Zukunft

Ein Neutron schießt bei der Kernspaltung auf einen Urankern - und Barium- und Kryptonkerne entstehen. Drei schnelle Neutronen werden frei, die ihrerseits wieder Urankerne spalten. - © fotolia Wien. Die derzeit heftig diskutierte Energiewende in Europa ist freilich ein langfristiges Projekt. Ziel ist, bis 2030 einen bestimmten Anteil der... weiter




Fukushima

Weltweit künftig mehr Krebstote

Kindergarten children play near a geiger counter at a Douhou Kindergarten, Fukushima - © REUTERS/Chris Meyers Stanford. Durch den Reaktorunfall von Fukushima könnten im Extremfall weltweit bis zu 1.300 Menschen mehr an Krebs sterben. Bis zu 2... weiter




Fukushima

Die Wahrheit hinter dem Super-GAU in Fukushima

Japan Nuclear - © AP /Shizuo Kambayashi Wien. Die Zeit heilt alle Wunden, weiß ein altes Sprichwort. Außer in Japan, könnte man hinzufügen: Mindestens 250... weiter




Fukushima

"Eine Katastrophe ohne Ende"

Tokio. Vor knapp 900 Tagen hat sich der bisher größte Atom-Unfall in der Geschichte der Menschheit ereignet. Nach einem Tsunami... weiter







20. 9. 2014: Symmetrie in Blau: die japanischen Synchronschwimmerinnen Inui and Risako Mitsui bei den 17. Asienspielen im südkoreanischen Inchon.

Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek besuchte eine Stunde lang die verschiedenen Institutionen, die auf dem IKG-Campus im Wiener Prater, unter einem Dachgeführt werden: Krippe, Kindergarten, Volksschule, Wiener Mittelschule, AHS. Die Trophäe des 2014 Ig Nobelpreis bei der Verleihung in der Harvard Universität am 18. September.

Der Befürworter für einen Verbleib bei Großbritannien Alistair Darling freut sich über das Ergebnis. In Florenz. © Clet Abraham

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