Wissen: Radioaktive Stoffe Gefahr durch radioaktives Jod, Cäsium, Strontium und Plutonium. (kats) Kommt es zu einem Reaktorunfall, dann entweichen aus einem Atomkraftwerk unterschiedliche Stoffe. So werden etwa Edelgase wie Xenon oder Krypton freigesetzt. Diese sind auch bei Einatmen ungiftig. Gefährlich für den Menschen sind indes radioaktives... weiter
Bei einer Kernschmelze erhitzen sich die Brennstäbe so sehr, dass sie ihre feste Form verlieren. Im ummantelten Brennstab befindet sich der Stoff, der gespalten wird - also Uran oder Plutonium. Zur Kernschmelze kann es etwa kommen, wenn Kühl- und Sicherungssysteme gleichzeitig oder kurz nacheinander ausfallen... weiter
Wenn bei einem Unfall in einem Atomkaftwerk radioaktive Substanzen freigesetzt werden, handelt es vor allem um Jod, Cäsium, Strontium und Plutonium. Die Aufnahme in den menschlichen Körper erfolgt in erster Linie durch die Atmung, aber auch durch die Haut und über die Nahrung können diese Substanzen in den Körper gelangen... weiter
Wien. Die derzeit heftig diskutierte Energiewende in Europa ist freilich ein langfristiges Projekt. Ziel ist, bis 2030 einen bestimmten Anteil der Erneuerbaren Energien auf EU-Ebene festzuschreiben. Deutschland hat bereits angekündigt, aus der Kernenergie auszusteigen, 2022 soll der letzte Reaktor vom Netz gehen... weiter
Stanford. Durch den Reaktorunfall von Fukushima könnten im Extremfall weltweit bis zu 1.300 Menschen mehr an Krebs sterben. Bis zu 2.500 weitere könnten neu an Krebs erkranken - die meisten von ihnen in Japan. Dies haben US-amerikanische Forscher mit einem Computermodell errechnet. Die Zahlen liefern erstmals eine Einschätzung dazu... weiter
Wien. Die Zeit heilt alle Wunden, weiß ein altes Sprichwort. Außer in Japan, könnte man hinzufügen: Mindestens 250.000 Jahre wird das Plutonium in der Umwelt bleiben, das durch die Explosion in Fukushima in die Luft geschleudert wurde. Und die Auswirkungen für die Gesundheit der Bevölkerung werden sich erst in den nächsten zehn... weiter
Ernst-Ulrich von Weizsäcker: Ja, es könnte sein, dass wir in 100 Jahren sagen, Fukushima war das Signal zum Ende des Atomzeitalters. Bei Three Mile Island konnte man noch annehmen, dass niemand so genau wusste, dass es wirklich Unfälle geben kann, bei Tschernobyl, dass die alternde Sowjetunion nicht mehr die richtige Sorgfalt unternahm... weiter
Damals meinte der 63-jährige Japaner das höchst verdächtige Atom-Programm des Iran, aber es trifft genauso gut auf die Katastrophe in seiner Heimat zu, die derzeit vor den Folgen eines atomaren Super-GAUs bangt. Gegenüber dem verfemten Regime in Teheran schlug der Diplomat - sehr zum Gefallen des Westens - neue und schärfere Töne an als sein... weiter
Auf dem G8-Gipfel auf Hokkaido im Juni 2008 kündigte Japan an, die Emission von Treibhausgasen bis 2050 um 60 bis 80 Prozent zu reduzieren. Egal ob man dieses Ziel als realistisch oder als übertrieben ehrgeizig einschätzt, die Grundlage der japanischen Strategie ist die verstärkte Nutzung von Atomkraft... weiter
Tepco steht für die Tokyo Electric Power Company, und diese ist der viertgrößte Elektrizitätsversorger der Welt, hinter der deutschen E.ON, der französischen Electricité de France und der deutschen RWE. Das größte Energieunternehmen Asiens trägt rund ein Drittel zur Energieversorgung Japans bei. Ebenso wie die neun anderen Energiegesellschaften ist... weiter

