Shunichi Tanaka, Chef der japanischen Atombehörde, bei einer Pressekonferenz über den Stand der Dinge in Fukushima. - © APAweb /  REUTERS/Issei Kato

Fukushima

"Eine Katastrophe ohne Ende"2

Tokio. Vor knapp 900 Tagen hat sich der bisher größte Atom-Unfall in der Geschichte der Menschheit ereignet. Nach einem Tsunami, ausgelöst von einem gigantischen Erdbeben, explodierten im japanischen AKW Fukushima drei Reaktorblöcke. Bis heute, rund zweieinhalb Jahre nach der Katastrophe am 11. März 2011, reißen die Horrormeldungen nicht ab... weiter




Keinen Zutritt haben Zivilisten in die Umgebung des Unglücksmeilers Fukushima Dai-ichi. - © AP /Shizuo Kambayashi

Fukushima

Die Wahrheit hinter dem Super-GAU in Fukushima8

  • Dokumentation auf Arte zeigt das Atomunglück ohne Beschwichtigung und Verschleierung.

Wien. Die Zeit heilt alle Wunden, weiß ein altes Sprichwort. Außer in Japan, könnte man hinzufügen: Mindestens 250.000 Jahre wird das Plutonium in der Umwelt bleiben, das durch die Explosion in Fukushima in die Luft geschleudert wurde. Und die Auswirkungen für die Gesundheit der Bevölkerung werden sich erst in den nächsten zehn... weiter




Ein Neutron schießt bei der Kernspaltung auf einen Urankern - und Barium- und Kryptonkerne entstehen. Drei schnelle Neutronen werden frei, die ihrerseits wieder Urankerne spalten. - © fotolia

Atomstrom

Atomenergie ohne Zukunft1

  • Risikoforscher Kromp sieht Potenziale der Kernkraft eng begrenzt - bereits vor 2020 könnte es Engpässe bei den Uranvorkommen geben.

Wien. Die derzeit heftig diskutierte Energiewende in Europa ist freilich ein langfristiges Projekt. Ziel ist, bis 2030 einen bestimmten Anteil der Erneuerbaren Energien auf EU-Ebene festzuschreiben. Deutschland hat bereits angekündigt, aus der Kernenergie auszusteigen, 2022 soll der letzte Reaktor vom Netz gehen... weiter




Kinderspielplatz mit Geigerzähler in Nihonmatsu, in der Präfektur Fukushima (Foto aufgenommen am 25. Farbuar 2013) - © REUTERS/Chris Meyers

Fukushima

Weltweit künftig mehr Krebstote

  • Erstmals weltweite Gesundheitsfolgen des Reaktorunfalls berechnet

Stanford. Durch den Reaktorunfall von Fukushima könnten im Extremfall weltweit bis zu 1.300 Menschen mehr an Krebs sterben. Bis zu 2.500 weitere könnten neu an Krebs erkranken - die meisten von ihnen in Japan. Dies haben US-amerikanische Forscher mit einem Computermodell errechnet. Die Zahlen liefern erstmals eine Einschätzung dazu... weiter





Fukushima






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Zum dritten Jahrestag haben Menschen, zum Gedenken an die Opfer des Tsunamis und die Ereignisse in Fukushima, aus Kerzen die Botschaft  "Iwaki, Bande der Freundschaft, 2014" geformt. Iwaki liegt am Rande der Sperrzone um das Kraftwerk Fukushima Daichi. Früher umfasste die Stadt 350.000 Einwohner, nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima sind viele Menschen aus Angst vor radioaktiver Strahlung weggezogen.



"Ein tiefer Fall führt oft zu höherm Glück." ("Cymbeline", vierter Akt, zweite Szene)

Die Grünen, die sich auch als Antikorruptionspartei positionieren, enthüllen ihre Plakate - einmal gegen krumme Geschäfte ... Francesca Woodman, Untitled, Rome, Italy, 1977–1978/2006
Schwarz-Weiß-Silbergelatineabzug auf Barytpapier.

23.4.2014 - Einsatzkräfte sorgen mit Wasserwerfern und körperlichem Einsatz für Ruhe und Ordnung bei einer Demonstration gegen den Besuch von US-Präsidenten Barack Obama vor der US-Botschaft in Manila. Mal Ungeheuer, mal erotischer Verführer. Vampire und Vampirinnen haben viele Gesichter.

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