• vom 13.12.2017, 15:52 Uhr

Future Challenge


Future Challenge

"Wir kommunizieren fast nur noch online"








Von Cathren Landsgesell

  • Schülerin Jana Aschauer nimmt an der Future Challenge "Leben 2030" teil. Im Interview erzählt sie von ihren Erwartungen an die Zukunft.



"Wiener Zeitung": Im Jahr 2030 werden Sie 28 sein. Wie stellen Sie sich das Leben 2030 vor?

Jana Aschauer: Ich habe keine klaren Vorstellungen, nur einen Wunsch: Egal was ich tue, ich möchte glücklich sein. Da ich mir oft zu viel vornehme und immer 100% in meine Arbeiten stecke, kommt es manchmal vor, dass ich dem Stress nicht standhalten kann. Das würde ich in Zukunft gerne verändern. Ich hoffe, eine Arbeit zu finden, bei der ich eine gute Balance herstellen kann.


Haben Sie Befürchtungen in Bezug auf die Zukunft? Worauf freuen Sie sich?

Ich hoffe, dass die Menschheit aufwacht, anfängt nachzudenken und nicht alles nachplappert. Vielleicht verstehen wir dann, dass es nicht nur um Geld geht, sondern dass wir zusammenhalten müssen - egal was kommt. Wir müssen unbedingt unsere Umwelt und gegenseitige Akzeptanz fördern sowie das egoistische Denken einstellen. Bevor man bei anderen Fehler sucht, sollte man sich selbst zuerst kritisch betrachten. Ich freue mich darauf, endlich mit der Schule fertig zu sein und das zu tun, was mir wirklich Spaß macht und wofür ich stehe. Das Thema Umwelt ist mir sehr wichtig. Ich hoffe, bei Projekten mitwirken zu können, die Nachhaltigkeit fördern.

Welche Rolle werden digitale Maschinen in Zukunft spielen?

Medien werden eine enorme Rolle spielen, viel mehr als jetzt schon. Dass sie uns aber die Arbeitsplätze rauben, glaube ich nicht. Wir werden irgendwann merken, dass Maschinen Menschen nicht ersetzen können. Wir brauchen den zwischenmenschlichen Kontakt, wie sollten uns sonst Werte und korrektes soziales Verhalten vermittelt werden? Künstliche Intelligenzen werden uns mit großer Wahrscheinlichkeit viele Tätigkeiten abnehmen. Sie sind schlichtweg schneller und präziser, außerdem werden wir Menschen immer bequemer.

Werden wir in Zukunft weniger arbeiten als heute?

Das denke ich nicht, doch wie wir arbeiten, wird sich mehr und mehr nach den Medien richten. Der Markt zum Beispiel wird sich fast nur mehr Online abspielen: Man kauft im Netz, man bekommt die Nachrichten aus dem Netz und kommuniziert fast nur mehr online.

Ist das bei Ihnen schon so?

Nein, ich glaube, könnte gut auf das Smartphone verzichten.

Zur Person

Jana

Aschauer

ist 16 Jahre alt und besucht die HLW Deutschlandsberg mit Schwerpunkt Kommunikations- und Mediendesign.




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Dokument erstellt am 2017-12-13 15:56:05



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