Golan

Die letzten 44 österreichischen Blauhelme sind von Golanhöhen zurück. - © APAweb / APA, Hans Punz

Österreich

Letzte österreichische Blauhelme aus dem Golan zurück

  • Soldaten am Flughafen Wien-Schwechat gelandet.

Damaskus/Jerusalem. 39 Jahre lang waren österreichische Soldaten auf den Golan-Höhen, nun ist der UNO-Einsatz zu Ende. Die letzten 44 Soldaten des österreichischen UNO-Bataillons kehrten in der Nacht auf Mittwoch nach Österreich zurück. Verteidigungsminister Gerald Klug (SP) empfing die Bundesheer-Soldaten am Flughafen Wien-Schwechat... weiter




Packen und Transport aller Dinge, die das Bundesheer während der jahrzehntelangen Mission am Golan angehäuft hat, stellen die Logistiker des Militärs vor teils schwierigen Herausforderungen. - © APAweb/HBF/HARALD MINICH

Golan

Das Bundesheer packt am Golan zusammen2

  • 20 Container mit Waffen, Kleidung, Ausrüstung und Fahrzeugen müssen über See- und Luftweg nach Österreich gebracht werden.

Wien/Damaskus/Jerusalem. Der Abzug aus den Golan-Höhen stellt für das Bundesheer eine logistische Herausforderung dar. Innerhalb weniger Wochen müssen 20 Container mit Kleidung, Ausrüstung, Waffen, Munition und Fahrzeugen gepackt und über den See- bzw. Luftweg nach Österreich gebracht werden. Sogar Hunde und eine Kirchenglocke müssen übersiedelt... weiter




Golan

Golan-Abzug: 96 Soldaten landeten in Wien-Schwechat

Wien. 96 österreichische UNDOF-Soldaten sind Donnerstagfrüh an Bord einer UNO-Maschine in Wien-Schwechat gelandet. Es handelte sich bei ihnen um die zweite Tranche von Heimkehrern, nachdem Österreich Anfang Juni den Abzug der Blauhelme beschlossen hatte. Am Flughafen wurden sie von Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) in Empfang genommen... weiter




USA

Spindelegger will über das "Wie" des Abzugs verhandeln

  • Außenminister spricht von Angebot der UNO zu Abzug per 31. Juli

Wien/Damaskus. Außen-Staatssekretär Reinhold Lopatka (ÖVP) wirft Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) vor, durch parteipolitisches Hickhack um den Abzug Österreichs vom Golan dem Ansehen Österreichs zu schaden. "Es schadet der Reputation der Republik, wenn man da jetzt Kleingeld wechseln will", sagte Lopatka am Dienstag im Gespräch mit der APA... weiter




Bundeskanzler Faymann und Verteidigungsminister Klug nahmen die österreichischen Blauhelme in Empfang. Faymann verteidigte den Abzugsbeschluss als "notwendig" und erklärte, "wir treffen unsere Entscheidungen unabhängig von anderen Staaten". - © AP/Punz

Golan

Golan: Österreich zieht ab, Fidschi rückt nach10

  • UNO erwägt bessere Bewaffnung und eine Änderung des Mandats.

Wien/Damaskus/Jerusalem. (zaw) Österreich hat am Mittwoch mit dem Abzug seiner Blauhelmsoldaten von den Golan-Höhen begonnen. Eine erste Gruppe von 67 Soldaten traf am Abend auf dem Flughafen Wien-Schwechat ein. Bundeskanzler Werner Faymann und Verteidigungsminister Gerald Klug nahmen die Blauhelme persönlich in Empfang... weiter




Österreichs UNO-Soldaten haben mit dem Abzug von den Golan-Höhen begonnen. - © APAweb / AP, Oded Balilty

Österreich

Österreichs Blauhelme ziehen ab1

  • Mission soll rasch beendet werden.

Damaskus/Jerusalem. Österreich hat am Mittwoch mit dem Abzug seiner Blauhelmsoldaten von den Golan-Höhen begonnen. Eine Gruppe von 60 bis 80 Personen soll am Abend auf dem Flughafen Wien-Schwechat landen. Bundeskanzler Werner Faymann und Verteidigungsminister Gerald Klug werden die UNO-Soldaten persönlich empfangen... weiter




Erste österreichische Soldaten der UNO-Friedenstruppe auf dem Golan kehrten bereits im November 2012 zurück - am 11.06.2013 sollen ihnen weitere folgen. - © APAweb / HERBERT NEUBAUER

Golan

Erste UNO-Soldaten kehren heim2

  • Faymann: Abzug aus Überzeugung und auch mit Selbstvertrauen.

Damaskus/Jerusalem. Auf die Kritik zum Regierungsbeschluss, Österreichs UNO-Soldaten aufgrund der derzeitigen Sicherheitslage vom Golan abzuziehen, hat Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) gelassen reagiert. "Diese Entscheidung ist uns nicht einfach, aber nach reiflicher Überlegung gefallen. Ich stehe dazu auch mit Selbstvertrauen und aus Überzeugung... weiter




Die UNO sucht Ersatz für Österreichs Truppen. Der rasche Abzug von den Golan-Höhen sorgt für Irritationen. - © APAweb / APA, Harald Minich, HBF

Österreich

Golan-Abzug Österreichs sorgt für Irritationen10

  • Israel ist über Abzug der Blauhelme verärgert.

Damaskus/Jerusalem. Der Abzug Österreichs von der Blauhelmmission UNDOF sorgt für Irritationen. Die israelische Regierung ist verärgert über den Abzug. Ein ungenannter, hochrangiger Offizieller sagte nach Angaben der britischen Zeitung "The Guardian": "Der einzige Grund, warum man überhaupt jemanden dorthaben will, ist wegen schwieriger Zeiten... weiter




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Golan

Golanhöhen - Zankapfel zwischen Israel und Syrien

UN-Einsatz seit 1974. - © epa Wien. Die Golanhöhen, ein rund 1150 Quadratkilometer umfassendes Hochplateau zwischen dem See Genezareth und der syrischen Hauptstadt Damaskus... weiter




Österreich

Die Geschichte der Österreicher auf dem Golan

Areas of Separation - © ® Ausbatt Status: UN-Friedenstruppe (Blauhelme) im Nahen Osten Einsatzzeiraum: Juni1974 bis dato Einsatzgebiet: Golanhöhen mit dem Hauptquartier Camp Faouar... weiter




UNO

120.000 UNO-Soldaten im Friedenseinsatz

Wien. Vor dem Hintergrund des Konfliktes in Syrien ist zuletzt über einen Vorschlag der Arabischen Liga für eine neue Friedensmission unter UNO-Mandat... weiter





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Abstimmungsverhalten 14.-17.4.2014

17.04.2014: Der heutige Donnerstag ist der größte Wahltag in der fünfwöchigen Indien-Wahl. Rund ein Viertel aller Wahlberechtigten sind am heutigen Donnerstag aufgerufen, wählen zu gehen. Insgesamt sind knapp 815 Millionen Inder wahlberechtigt, das sind mehr Wähler, als die gesamte EU, die USA und Russland zusammen an Wählern haben.<sup id="cite_ref-IEC_1-0" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Parlamentswahl_in_Indien_2014#cite_note-IEC-1"></a></sup> Eine Fähre mit 459 Menschen an Bord ist vor der Küste Südkoreas gesunken.

Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine spitzt sich erneut zu. Hier eine Barrikade der pro-russische Seperatisten vor dem Parlament in Slovyansk. Die Sozialdemokratische Partei Europas (SPE), der auch die SPÖ angehört, kürte ihren Spitzenkandidaten am 1. März in Rom:
<span style="font-weight: bold;">Martin Schulz</span>: Der 58-jährige Deutsche gilt als wortgewandt, streitlustig, ehrgeizig. 2004 übernahm der gelernte Buchhändler den Fraktionsvorsitz der Sozialisten, 2012 wurde er Präsident des Europaparlaments. Schulz ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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